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Haustiere & Teppichreinigung – was gilt es zu beachten?

Ich gestehe, ich bin eine dieser Hundemamas, die ihren Vierbeiner einfach überall hin lassen. Während das zu Zeiten, in denen ich mein Kinderzimmer bewohnt habe, noch wesentlich einfacher gewesen ist, gestaltet sich das heute schon als ganz schön schwierig. Immerhin ist da nun ein Partner, der nicht will, dass das Tier auf das Sofa kommt oder mit ins Schlafzimmer. Jemand mit Tierhaarallergie, der definitiv einen Raum braucht, in dem er durchatmen kann. So tierlieb kann er gar nicht sein, dass er nicht irgendwo einen Rückzugsort braucht.

Meine Eltern lassen Cindy zum Beispiel auch nicht überall hin. Sie hat in der Wohnung ihre ganz besonderen Plätzchen und fast überall einen Teppich rumliegen, auf dem sie schläft. Hierzu will ich euch eine witzige Geschichte erzählen. Denn ihr wundert euch nun bestimmt darüber, dass da im Wohnzimmer ein Badezimmerteppich rumliegt.

Begonnen hat das eigentlich, als sie noch ein kleiner Welpe war. Gerademal drei Wochen bei uns hat sie schon angefangen, aus dem Badezimmer (damals kam sie noch sehr leicht durch eine Falttür in den Raum) den Teppich vor der Badewanne rauszuzerren. Ständig verschwand sie damit in die hinterste Ecke, hat ihn sich geformt und so hingelegt, dass sie gemütlich darauf einschlafen konnte. Und während der Hund fröhlich vor sich hingeschnarcht hat, waren wir es, die immer irritiert nach dem Teppich gesucht haben.

Kurz daraufhin sind ihr meine Eltern auf die Schliche gekommen, der Teppich lag wieder im Badezimmer. Aber sie hat damit einfach nicht aufgehört. Also haben sie sich entschlossen, ihr statt einem Hundekörbchen einfach den Teppich zum Schlafen zu überlassen. Und irgendwann kam es plötzlich so, dass sie an jedem ihrer Schlafplätze einen liegen hatte.

Der vor der Balkontür ist auch wegen ihr da. Damit sie rausklettern kann, wenn offen ist, denn dann wird er einfach nach draußen gelegt. So tun ihr die kleinen Pfötchen nicht weh und wir müssen sie nicht ständig rein und raustragen. Was das angeht, ist die Dame nämlich ganz schön launisch.

So knuddelig Shitzus auch sind – selbst, wenn sie wie Cindy Haarspangen auf den Tod nicht ausstehen können – geben sie dann doch einen Geruch an ihre Umwelt ab. Wie alle Hunde. Selbst diejenigen, welche nicht allzu viel Fell haben, kommen durch Regen oder Schnee irgendwann an einen Punkt, an dem sie nass werden, sich zu Hause wo hinlegen und dann dafür sorgen, dass es einfach nach kaltem, nassen Hund duftet. Nicht immer ist es dann die perfekte Lösung, nur zu lüften. Der Geruch sitzt tiefer. Nistet sich in Stoffen ein.

Was kann man gegen Tiergeruch in der Wohnung tun?

Lüften ist natürlich die erste Methode. Sie hilft uns persönlich dabei, den Geruch durch den Hamsterkäfig aus dem Wohnzimmer zu vertreiben. Auch das Verwenden von einem Geruch-Stop kann nützen. Vor allem bei Nagetieren, wie Hasen und Meerschweinchen. Der Hamster ist da vor allem durch seinen gut abgeschotteten Käfig nicht immer den üblichen Gerüchen ausgesetzt.

Außerdem nützt es auch schon viel, regelmäßig die Vorhänge zu waschen. Ihr könnt sie noch dann, wenn sie feucht sind, zurück auf die Gardinenstange hängen, damit sie einen angenehmen Duft im Raum verbreiten.

Hunde und Katzen lassen sich außerdem gerne auf Teppichen nieder. Schon alleine, weil sie so angenehm weich sind und ihnen besonders in der kalten Jahreszeit viel Wärme spenden. Besonders Hundegeruch nistet sich hartnäckig in den feinen Fasern von diesem Dekoaccessoire ein. Und je größer der Teppich ist, umso schwieriger gestaltet sich die Reinigung.

Wie kann man einen Teppich reinigen?

Habt ihr so kleine Ausführungen wie meine Eltern, dann ab in die Waschmaschine damit. Nichts leichter, als das. Habt ihr aber große Perserteppiche, Langfloorausführungen oder andere schöne Varianten, dann wird das schon etwas schwieriger. Es gibt eine Vielzahl an Reinigungsmitteln, die aber schnell die Substanz der Teppiche angreifen. Hier muss also eine Kenntnis darüber vorhanden sein, um das richtige auszuwählen. Außerdem solltet ihr über Reinigungsmaterialien verfügen, wie spezielle Besen, die auch wirklich jeden Schmutz aus den Fasern rausholen.

Nun gibt es die Möglichkeit, sich an eine professionelle Reinigungsfirma zu wenden. Im Raum Berlin gibt es zum Beispiel 030 Teppichreinigung, welche neben einem Telefondienst reguläre Öffnungszeiten bieten, zu denen Teppiche angenommen werden. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, eure Teppiche bei Bedarf nicht nur reinigen, sondern sie auch reparieren zu lassen. Und jeder von uns, der Haustiere hat, weiß, wie schnell da mal was kaputtgehen kann.

Wie lange dauert eine Teppichreinigung?

Eine pauschale Aussage kann ich darüber gar nicht machen. Denn jede Reinigung ist individuell und im Prinzip davon abhängig, was ihr machen müsst. Gebt ihr den Teppich zur Reinigung, werdet ihr einen Termin erhalten, an dem ihr diesen wieder abholen könnt. Bei der Selbstreinigung müsst ihr nicht nur die Zeit einberechnen, in der ihr ihn reinigt, sondern auch jene, die er benötigt, um zu trocknen.

Neben der Dauer einer solchen Reinigung spielt vor allem auch das Wo eine große Rolle. Habt ihr einen Platz, an dem ihr ihn danach aufhängen könnt? Liegt er in der Wohnung rum, fetzt schnell mal die Katze über die nassen Fasern und verdreckt ihn wieder, bevor er überhaupt trocken ist.

Außerdem ist die Teppichreinigung nicht überall erlaubt.

In unserer Siedlung wäre es schon schwierig, eine Teppichreinigung durchzuführen. Erstens deshalb, weil wir nicht genügend Platz hätten, um das Tier andauernd davon festzuhalten und zweitens, weil man es im Hof nicht tun darf. Und das ist nicht nur hier so, das ist bei sehr vielen Mietparteien so. Man braucht schon fast einen eigenen Ort, an dem man das tun kann. Eine Garage zum Beispiel.

Alleine schon deshalb lohnt es sich, den Teppich professionell reinigen zu lassen.

Noch einmal kurz zusammengefasst – das spricht für die professionelle Teppichreinigung:
  • Ihr spart Zeit und Nerven. Außerdem gebt ihr kein Geld für Reinigungsmittel aus, die am Ende eh nicht helfen.
  • Es ist entspannter mit Haustieren, da ihr sie nicht die ganze Zeit vom feuchten Teppich fernhalten müsst.
  • Hierbei sind Profis am Werk: Sie kennen die besten Reinigungsmittel und -methoden, damit der Teppich auch wirklich schön sauber wird und während dem ganzen Vorgang geschont wird.
  • Ärger mit dem Vermieter gibt es keinen, weil nicht irgendwo ein Teppich zum Trocknen hängt. Selbst, wenn ihr ihn am Balkon platziert, kann kurz darauf unangenehme Post bei euch landen.

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