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Achtsamkeit,  Tierwelt

Warum wir über unser Handeln nachdenken müssen

Viele Tiere haben sich längst an die Menschen und ihre Städte angepasst. So lästig sie dem einen auch erscheinen mögen… Füchse zum Beispiel. Etwa 2000 Füchse streunen alleine in Berlin, Deutschland nachts durch die Dunkelheit und bedienen sich der auffindbaren Leckereien im Abfall.

Wo die meisten daran denken, wie sie die Tiere jagen und verscheuchen könnten, sollte man sich eher Gedanken darüber machen, WARUM die Tiere sich an die Städte anpassen. Würde man ihnen ihren Lebensraum nicht wegnehmen, dann hätten die Menschen dieses Problem gar nicht erst gehabt.

Oder wie es das Problem der Tauben gibt. Alleine in Wien, Österreich sind derzeit zwischen 200 und 300.000 Tauben angesiedelt. In ihrem Kot befinden sich ätzende Stoffe, die große Gebäudeschäden oder auch Schäden in z. B. Beton verursachen können. Der Kot bzw. der direkte Kontakt von Tauben und Menschen ist noch dazu nicht gerade gesund für den Menschen…

Die immer stärker zunehmende Taubenpopulation ist daher ein großes Problem.

Verbotsschilder überall

Oft kann man in diversen Städten Schilder sichten, die darum bitten, Tauben oder andere Wasservögel nicht zu füttern. Dies ist keinesfalls als Tierquälerei gedacht!

Fütterung des Menschen führt oft zu einer Fehlernährung und erzeugt bei den Tieren Stress, Krankheiten und Parasiten, wodurch dies als eine Ursache einer hygienischen Gefährdung des Menschen zu betrachten ist. Daher sollte man die Bitten auf den Schildern durchaus ernst nehmen!

Auch die Rolle der Zootiere hat sich verändert. Ursprünglich wegen der Neugier auf ihr Fremdsein und als koloniale Errungenschaften eingebürgert, leben sie nun zum Zweck der Arterhaltung in der Stadt. Die Tatsache, dass sie bereits seit Generationen in Zoos beheimatet sind, hinterlässt nur noch wenig Eindruck vom wilden Tier.

Ebenso werden immer mehr Rehe, Waschbären, Marder und sogar Wildschweine in den verschiedensten Städten gesichtet.

Nun, Tiere sind eben viel intelligenter, als der Mensch ihnen zugestehen möchte. Und ob wir es glauben wollen, oder nicht… Sie passen sich schneller an unsere Städte an, als uns lieb ist. Doch was bleibt ihnen auch anderes übrig?

Aber auf der anderen Seite… wäre eine Welt ganz ohne Tiere denkbar?

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