Können Memoryschaummatratzen gegen Schlafstörungen helfen?

Memoryschaummatratzen

Es gilt ja als erwiesen, dass Memoryschaummatratzen gegen Rückenschmerzen helfen können, weil sie dafür sorgen, dass sich der Körper durch eine orthopädische Haltung über Nacht gut erholen kann. Die Bandscheiben füllen sich wieder mit Flüssigkeit und die Muskelzonen werden entspannt. Das kann – je nach Schmerzursache – diese Problematik entweder erleichtern, oder sogar komplett aus der Welt schaffen.

Könnte eine solche Matratze sogar gegen Schlafstörungen helfen? Das schauen wir uns nun genauer an.

Die Auswahl an Memoryschaummatratzen ist groß. Es gibt sie mittlerweile sogar in den unterschiedlichsten Materialkombinationen, etwa zusammen mit Kaltschaum, um einen gewissen Gegendruck für den Körper zu schaffen.

Die Auswahl an Memoryschaummatratzen ist groß. Es gibt sie mittlerweile sogar in den unterschiedlichsten Materialkombinationen, etwa zusammen mit Kaltschaum, um einen gewissen Gegendruck für den Körper zu schaffen.

Wusstest du übrigens, dass Memoryschaumstoff ursprünglich für Astronauten entwickelt wurde?

Kurz gefasst sorgt Memoryschaum durchaus dafür, dass man einen besseren Schlaf hat. Immerhin entspannt man sich dadurch und der Schlaf wird viel erholsamer wahrgenommen.

Daher können sogar schon Kopfkissen aus Memoryschaum zu einer starken Erhöhung der Schlafqualität führen.

Auch ohne Schmerzen lohnt sich eine Memoryschaummatratze

Zunächst einmal schadet es einfach nicht, vorbeugend etwas für eine gesunde Körperhaltung im Schlaf zu tun.

Eine moderne Memoryschaummatratze besteht in der Regel aus mehreren Lagen, die für eine bessere Luftzirkulation sorgen. Feuchtigkeit, die von deinem Körper an die Matratze abgegeben wird, gelangt in die Umgebungsluft, anstatt sich im Material selbst zu sammeln.

Oftmals sind die Memoryschaummatratzen mit 100 % Polyester bezogen. Diesen Bezug kannst du abnehmen und bei 60 °C in der Maschine waschen. Dadurch eignen sich diese Matratzen auch für Allergiker besonders gut.

Lies dir zu dem Thema auch unbedingt durch: Können Hausstaubmilben schuld an Schlafstörungen sein?

Memoryschaum reagiert auf Druck und Wärme. Durch diese beiden Faktoren wird sich auch dem schlafenden Körper in seiner Form angepasst. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Matratze zunächst kühlend wirkt, wenn du dich ins Bett legst. Gerade im Sommer und allgemein bei hohen Temperaturen kann das für ein besseres Einschlafen sorgen.

Hinzu kommt, dass es als eine gängige Methode gilt, den Memoryschaum zunächst noch mit Lavendelöl zu behandeln, ehe die Matratzen in den Verkauf gelangen. Wie lange das eine positive Wirkung haben wird, weil Lavendel beruhigend wirken kann, ist natürlich ein Faktor, über den sich streiten lässt.

Memoryschaum und Empfindlichkeit gegen Wärme

In einem Punkt kann eine Memoryschaummatratze zum Problem werden, und zwar in puncto Wärme.

Während es nämlich wie erwähnt so ist, dass die Matratze zunächst kühlend wirkt, wird sich der Schaumstoff perfekt an die Kontur deines Körpers anpassen und so keinen Zwischenraum mehr freilassen. Das entlastet zwar den Körper, kann aber bei wärmeren Temperaturen durchaus zum Problem werden.

Memoryschaum wird nachgesagt, dass es weniger atmungsaktiv ist (was zum Teil den vielen Schichten geschuldet ist), wodurch du im Endeffekt schneller zu schwitzen beginnst.

Bist du empfindlicher, was sowas angeht, könnte das zu Durchschlafproblemen führen. Das wäre natürlich kontraproduktiv im Kampf gegen deine Schlafstörungen.

Was sind also kurz gefasst die Vor- und Nachteile von Memoryschaummatratzen?

Vorteile:

  • fördert orthopädische Schlafpositionen
  • langlebig, da das Material sehr gut haltbar ist
  • gut für Allergiker geeignet
  • beste Körperanpassung (keine Matratze macht das so gut wie Memoryschaum)

Nachteile:

  • preislich oft im hohen Segment

Kann ein Vor- aber auch ein Nachteil sein:

  • sorgt für ein wärmeres Schlafklima
  • wirkt kühlend, wenn du dich drauflegst

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