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Wien erleben – Sightseeing at it’s best

Endlich! Heute geht’s um Teil 1 meiner liebsten Wien Sehenswürdigkeiten! In meinem ersten Blogeintrag zu dieser Serie habe ich euch ja schon einmal die wichtigsten Grundlagen erklärt. Wienerisch für Anfänger und ein paar wichtige Insidertipps, die euch bei der Vorbereitung zum Kurzurlaub helfen werden.

SensengasseSeid ihr erst einmal in Wien angekommen, werdet ihr euch sicherlich mit so einigen Fragen konfrontiert sehen. Zum Beispiel, was es eigentlich in der Sensengasse so alles zu sehen gibt (keine Sensen!). Ob die Albertina nun ein Museum oder ein Theater ist (ist ein Museum!). Oder wieso um Himmels Willen es einen Laden gibt, der Gummistiefel heißt, wenn er doch lauter Klamotten verkauft (frag ich mich auch!).

Eine der wohl wichtigsten Fragen kann ich euch aber beantworten: Wo es als erstes hingehen soll.

Gloriette

Tag 1 in Wien – Auf nach Schönbrunn!

Ich bezeichne Schönbrunn gerne als Herz von Wien, denn hierbei handelt es sich nicht nur um die beliebteste Sehenswürdigkeit in Wien, sondern auch um einen der geschichtsträchtigsten und zugleich auch wichtigsten Orte aus der Zeit der Monarchie. Ursprünglich als Residenz für die zweite Ehefrau von Kaiser Ferdinand II errichtet, lebte nach einigen weiteren Thronfolgern eine Dame in dessen Gemäuern, die jedem von euch ein Begriff sein dürfte: Kaiserin Maria Theresia. Außerdem hatte Kaiser Franz Josef, Ehegatte von Elisabeth von Österreich-Ungarn (besser bekannt unter Sissi) in Schönbrunn seinen Hauptwohnsitz. Die Habsburger nutzten Schönbrunn als ihre Sommerresidenz.

Das Schloss verfügt nicht nur übe reinen riesigen Garten, der rund 160 ha misst, es gibt einen Irrgarten, einen wunderschönen Brunnen (Neptunbrunnen) und eines der besten Caféhäuser, die ihr jemals besucht haben werdet – die Gloriette. Nicht zu vergessen der Schönbrunner Tiergarten, der älteste Zoo der Welt, mit einer beachtlichen Größe von 16 ha.

Ihr seht also, dass ihr hier einen ganzen Tag beschäftigt sein werdet.

Bilder aus dem Tiergarten Schönbrunn

Meine empfohlene Reihenfolge

  1. Gleich nach dem Frühstück macht ihr euch auf nach Schönbrunn.
  2. Als erstes besucht ihr das Schloss und lasst seine einzigartige Hofarchitektur auf euch wirken.
  3. Das Schloss bietet Führungen durch sein Museum, nutzt es! Ihr werdet es nicht bereuen.
  4. Danach lasst ihr den wunderschönen Schlossgarten mit seinem Neptunbrunnen auf euch wirken und wandert weiter zur Wagenburg. Dort seht ihr euch das Museum an, in dem viele wunderschöne Wägen aus vergangener Zeit ausgestellt sind.
  5. Es geht weiter zum Hietzinger Tor, was euch viele weitere Eindrücke der schönen Garten- und Waldlandschaft einbringt. Von dort aus geht es weiter zum Tiergarten. Auch das Palmen- und Wüstenhaus sollten Teil eurer Tour sein.
  6. Im Tirolergarten genießt ihr ein leckeres Mittagessen. Ihr müsst schon ganz hungrig sein!
  7. Euer Weg zurück führt euch am Irrgarten vorbei, den ihr natürlich ebenso gesehen haben solltet.
  8. Für einen herrlichen Kaffee geht es nun hoch zur Gloriette.
  9. Den Tag lasst ihr mit einem letzten Spaziergang durch den Schlossgarten ausklingen.

Ob ihr das Palmen- und Wüstenhaus wirklich sehen wollt, müsst ihr wissen. Schönbrunn ist die mit Abstand teuerste Angelegenheit, die euch euer Kultururlaub in Wien kosten wird. Bereits ohne Essen werdet ihr zu zweit in den dreistelligen Bereich gelangen.

Bei knappem Budget müsst ihr euch also wohl oder übel dafür entscheiden, ob es ins Schlossinnere, oder in den Tiergarten geht. Der Eintritt für den Tierpark kostet aktuell € 20,- pro Erwachsenen (Kinder und Teenies bis 19 zahlen die Hälfte) und das Schloss zwischen 15 bis 18 € je nach Umfang der Führung.

Schaut euch hier aber unbedingt nach Kombiaktionen um und lasst euch bei einer Information gut beraten. Es gibt nämlich auch immer wieder Saisonangebote – im Winter kosten vier Attraktionen in Schönbrunn zum Beispiel nur € 35,- pro Person!

Die in dieser Blogreihe integrierte Wien-Karte stammt von Posterlounge.


Daher ist diesem Shop diese dreiteilige Blogreihe auch gewidmet. Im ersten Blogeintrag dieser Reihe stelle ich euch die Produkte von Posterlounge genauer vor.

Wien-Snapshots

Tag 2 in Wien – Innenstadt & mehr

Hach, die Wiener Innenstadt. Man kennt die Fußgängerzone auch als Mariahilfer Straße. Hier könnt ihr kreuz und quer laufen, wie euch beliebt. Autos dürfen nur ganz eingeschränkt hier fahren und das betrifft im Grunde nur Lieferwägen und die Post. Ansonsten ist diese Zone nun schon seit Längerem zur Fußgängerzone ausgerufen worden.

Ihr werdet hier jede Menge Shoppingbedürfnisse befriedigen können. Das richtig Schöne an der Innenstadt ist ja, dass ihr damit an ein paar der wichtigsten Tipps von mir ganz leicht rankommt. An Tag 1 habt ihr nämlich noch lange nicht alles gesehen, was es an tierischen Erdbewohnern zu bewundern gibt. Am Rande der Mariahilf wartet daher das Haus des Meeres auf euch. Das Gebäude ist schon eine Sache für sich, denn das war früher einmal ein Flakturm – also Abwehr- und Schutzbauten, die um den Zweiten Weltkrieg herum erbaut wurden.

Haus-des-Meeres

Wien-Haus-des-Meeres

Wenn ihr die Mariahilfer Straße entlanglauft, seht ihr den Turm irgendwann ganz von selbst. Er steht direkt in einem größeren Park an der Neubaugasse. Dort biegt ihr einfach nach rechts ab und fertig.

Seid ihr mit eurer Tour durch die vielen Stockwerke voller schöner Terrarien und Aquarien fertig, geht es rechts vom Haus des Meeres weiter geradeaus. Ihr lauft einfach immer die Gumpendorfer Straße ab, bis ihr bei der Getreidegasse angelangt seid. Da biegt ihr nach links ab und solltet schon die U-Bahn Station vom Museumsquartier sehen können. Hier warten jede Menge interessante Ausstellungen auf euch – entweder im Leopold Museum, im mumok oder auch auf der gegenüberliegenden Seite. Denn hier sind das Kunsthistorische- wie Naturhistorische Museum aufgebaut. In ihrer Mitte befindet sich eine pompöse Maria Thersien Statue, die ich jedesmal wieder anhimmle, wann immer ich sie sehe.

Es liegt an euch, welches Museum ihr euch anseht. Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor das NHM, also das Naturhistorische Museum. Wenn sie nicht gerade restauriert werden, könnt ihr hier unter anderem Dinosaurierskelette sehen. Außerdem gibt es einen riesigen Bereich voller Fossilien und Natursteinen. Ihr arbeitet euch dabei nicht nur durch die Evolution, sondern könnt auch Kulturschätze, wie zum Beispiel die Venus von Willendorf von Nahem betrachten. Das ist Österreichs ältestes Fundstück!

NHM

Maria-Theresia-1

Seid ihr mit eurer Reise durch die Museen fertig, geht es rüber zum Burggarten. Da gibt es auch ein schönes Mozartdenkmal anzusehen. Und nein, das ist ein anderer, als der von gestern. Hier ist nicht Schönbrunn, sondern die Wiener Hofburg. Die lohnt es sich auch, anzusehen. Hier befindet sich nämlich auch die Kaiserliche Schatzkammer. Auch der Volksgarten liegt direkt in diesem Bereich.

Wenn ihr danach nicht weiter zum Burgtheater wollt, setzt ihr euch in die nächste U-Bahn und fahrt zum Gasometer rüber. Hier könnt ihr den Abend nämlich mit Kino und leckerem Essen ausklingen lassen. Ich kann euch das Bierometer im zweiten Stock nur nahelegen! Der Grillteller dort ist einfach genial.

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