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4 gute Gründe für eine Tapete statt Küchenrückwand

Ihr erinnert euch: Wir haben uns nach langem hin und her einfach irgendwann dazu entschlossen, eine Tapete statt Küchenrückwand zu nehmen. Als wir uns Anfang 2018 allmählich der Fertigstellung unserer Küche gewidmet haben, ging es vorwiegend um rein optische Dinge. Die letzten Küchengeräte wurden zu der Zeit geliefert, ein letztes Fach, das zuvor lange nicht lieferbar war, komplettierte die Möblierung endlich. Unsere Barhocker kamen bei uns an und und und… Zum Schluss blieb dann nur noch die Frage, nachdem alle Kabeln für die Ecksteckdosen verlegt waren: Was machen wir mit der Rückwand?!

Erst hatten wir ja überlegt, dass wir selbst eine designen lassen. Einfach, weil ich die 0815 Muster aus den Möbelhäusern total langweilig finde. Wenn man dann aber damit konfrontiert wird, dass man 2.000 € aufwärts dafür ausgeben kann, beginnt man hysterisch zu lachen. Vor allem, da wir an der langen Seite eine drei Meter Lange Rückwand benötigen und dann kommen noch gut eineinhalb dazu, die an drei Stellen aufgeteilt werden (links neben der Spüle und zu beiden Seiten vom Fenster, wie man gut auf dem Bild erkennen kann).

Damit sind wir natürlich auch schon beim ersten Pro-Argument für eine Tapete als Küchenrückwand angelangt.

1. Es ist viel günstiger

Einmal vorausgehend ein wichtiger Tipp von mir: Bringt die Tapete nicht direkt an der Wand an, sondern an einer laminierten Holzplatte. Sie sollte möglichst glatt sein, damit der Kleister gut hält, ansonsten rutscht sie ja ab und dann sieht es furchtbar aus.

Rechnet den Preis für die Holzplatte(n), den Kleister und eure Wunschtapete zusammen. Ihr habt am Ende nur den Bruchteil von dem, was ihr für eine Rückwand zahlen müsstet. Wenn ihr dann noch eine Plexiglasscheibe kaufen wollt, um sie zu schützen, schaut einfach im Baumarkt vorbei. Da gibt es sowas meist sehr günstig.

2. Ihr könnt das Muster andauernd ändern

Der größte Vorteil bei einer Tapete ist natürlich, dass ihr ganz flexibel seid, was das Muster angeht. Ob ihr nun Tapeten der 70er dafür kauft oder ihr es wie ich macht und stattdessen auf ein Comicmuster setzt; ihr habt die freie Wahl. Wenn ihr irgendwann Lust auf frischen Wind habt, sucht ihr euch einfach ein neues Muster aus und los geht’s. Dabei könnt ihr die bisherige entweder einfach überkleben, oder ihr holt euch ein neues Holzbrett dafür.

3. Leichter zu reinigen, als man denkt

Wir werden wirklich oft auf unsere Rückwand angesprochen. Entweder schreiben mir Leute, die sie auf meinen Social Media Kanälen entdecken, oder wir bekommen interessierte Fragen vom Internettechniker, der zwischendurch mal bei einer Störung vorbeischauen musste. Das freut uns natürlich sehr, denn mehr Bestätigung gibt es kaum, dass es richtig gut aussieht. Nur die wenigsten erwarten dabei, dass es sich um Tapeten handeln. Stattdessen lautet die Frage immer, wo wir das haben anfertigen lassen. Fällt dann der entscheidende Satz unsererseits, dann sind viele schon ein wenig skeptischer.

Tapeten? Die kann man doch gar nicht abwischen, oder?
Oje, das ist doch Papier! Wenn das nass ist, dann geht das bestimmt ab.

Klar, die wenigsten von uns kommen auf die Idee, Tapeten zweckzuentfremden und sie für andere Dinge, als nur die übliche Wand zu verwenden. Maximal noch für Fotohintergründe, wie man es als sogenannten Blogger Hack oft kennt.

Tatsache ist – und ich weiß, das ist überraschend: Nimmt man eine hochwertige Tapete, dann kann man die auch ruhig feucht abwischen. Beim Kochen gelangen manchmal einfach Spritzer an die Tapete. Bei mir jetzt nicht so, da sich das Kochfeld ja auf der Insel befindet, aber ich wische die Rückwand trotz allem hin und wieder ab. Bin ein tollpatschiges Mädchen, ihr wisst das.

Und wenn sie irgendwann ein wenig abgenutzt wirkt, könnt ihr immer noch das Muster wechseln oder dasselbe gleich nochmal draufmachen!

Kommen wir zum letzten Punkt. Mein großer Favorit.

4. Die Küche erhält viel mehr Persönlichkeit

Das lässt sich natürlich darauf zurückführen, dass ihr automatisch ein Muster nehmt, das euch persönlich gut gefällt. Ihr könnt es simpel halten und ein zeitloses Design wählen, oder wie ich Comics und andere Charaktere einspielen lassen. Da ich zum Beispiel eine Deadpool-Tasse an der Spüle stehen habe, in der mein Silikonschwamm aufbewahrt wird, muss da ganz klar Marvel hin. Ich plane auch, die ein oder andere Figur im Fach über dem Kühlschrank aufzustellen. Einfach, weil ich es lustig finde.

Mit einer neuen Tapete könnt ihr sofort einen neuen Stil ausprobieren und der Küche ein völliges Makeover verpassen, ohne irgendwas an der Möblierung ändern zu müssen. Vor allem dann, wenn eure Schränke eine entsprechend flexible Farbe besitzen, ist das ein Leichtes!

Meine Frage an euch

Nun zum Schluss habe ich natürlich noch eine Frage, die ihr mir gerne in den Kommentaren beantworten könnt: Welche Tapete bzw. welches Muster würdet ihr für eure Küche auswählen? Ich bin gespannt!

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