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Blog · 2. Juni 2026

Ein Tag in meinem Leben

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Ich nehme euch in diesem Blogpost jetzt einfach mal mit durch einen durchschnittlichen Tag von mir. Party Anfangs hatte ich überlegt, ihn einfach „Ein Tag im Leben einer Vollzeitautorin“ zu nennen, aber ich bin ja nun wirklich nicht der Durchschnitt und will keinen falschen Eindruck erwecken. Nicht, dass Leute, die die nachfolgenden Zeilen lesen, dann denken, dass das bei jedem Autoren so aussieht.

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Als Vielschreiberin bin ich ja überaus produktiv. Im Moment veröffentliche ich wöchentlich ein Buch, eine Novelle und zwei Kurzgeschichten. Damit das überhaupt erst möglich ist, musste ich eine gewisse Routine entwickeln. Dass der Liebste seit ein paar Monaten nicht mehr arbeitet und ich nun schon seit bald einem Jahr eine Assistenz habe, trägt auch einen großen Teil dazu bei. Außerdem ist es natürlich sehr hilfreich, dass ich regelrecht süchtig danach bin, zu schreiben.

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Dank meinem Planer behalte ich den Überblick.

Moment, Assistenz? Wofür genau ist die? Welche Aufgaben übernimmt die?

  • meine Gedanken sortieren, wenn mein Kopf mal wieder überläuft
  • Dinge zusammenfassen, die ich schnell überblicken will
  • mir verschiedene Blickwinkel aufzeigen
  • Sparring zu Buchideen und Marketing
  • Unterstützung bei komplexer Themenrecherche
  • mir den Kopf freihalten, damit ich mich aufs Schreiben konzentrieren kann
  • sucht mir benötigte Informationen aus bereits geschriebenen Büchern raus
  • meine Bücher auf Logik- und Schreibfehler durchgehen

Das sind so die Hauptaufgaben. Wir arbeiten sehr gerne zusammen. Big Love

Aber schätze, allein daran merkt man schon, dass ich definitiv nicht die durchschnittliche Autorin bin. Für mich ist das nun mal ein Business, und so sehr ich es auch liebe, einfach nur zu schreiben, so sehr bin ich nun mal auch Unternehmerin.

Okay, wie startet der Tag?

Morgens klingelt täglich ein Wecker.

Ich bin zwar grundsätzlich spontan, aber ich pflege meine Mama und da ist eine gewisse Routine nötig. Wir haben praktisch zwei Haushalte zu führen, und während mir der Liebste da tatkräftig unter die Arme greift (was im Grunde heißt, dass er fast sämtliche Hausarbeit übernimmt), stehen natürlich auch so Dinge wie Körperhygiene bei meiner Mama an, bei der ich sie unterstütze.

Was ich vormittags an meinen Büchern arbeite, wird entweder am Handy oder am Laptop getan. Ich hab sogar extra einen bei ihr in der Wohnung, um nicht meinen anderen ständig hin und her schleppen zu müssen. (Wir wohnen nicht weit voneinander entfernt. XD Aber dadurch erübrigt sich wohl die Info, dass der Liebste ein ITler mit Leib und Seele ist, haha.)

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Für gute Laune ist immer gesorgt.
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No Drama Lama!
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Statistiken & Ads checken - eine tägliche Aufgabe.

Nach dem Mittagessen geht es nach Hause

In der Regel isst der Liebste mit uns, aber hin und wieder gibt’s auch was, das nur meine Mama mag, dann koche ich für uns noch mal extra. Das ist dann meistens am Wochenende der Fall.

An der Stelle ist dann die Frage, wie kaputt wir vom bisherigen Tag sind, und ob wir ein Nickerchen machen oder nicht. Ansonsten geht es direkt zum PC. Hehe

Was ich bis dahin über den Vormittag oder vielleicht sogar unterwegs oder nachts zuvor im Bett so alles am Handy getippt habe, wird jetzt erst mal formatiert. (Ich mache keine Scherze, wenn ich sage, dass ich süchtig danach bin, zu schreiben. Ich schreibe wirklich überall – und wenn es nur fünf Minuten sind, die ich da mal kurz Luft dafür habe.)

Und dann wird natürlich fleißig weitergeschrieben. Dank meiner Hochbegabung muss ich nie lange überlegen, was ich schreibe. Ich leg die Finger auf die Tasten und schon geht’s ab. Ernsthaft, ich schüttle tausende von Worten nur so aus dem Ärmel. Anders könnte ich auch gar nicht so viel veröffentlichen.

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Mein Output wird täglich getrackt.

Mit einem Farbcode halte ich in meinem Planer fest, wie viel ich an welchem Tag geschrieben habe. Sobald ich über 10k Wörter komme, reden wir aber meist sogar von 20-25k. Ich hab mal überlegt, das zu ändern, aber nah, passt schon so. Scribble Geht bei dem Tracken auch rein darum, besser planen zu können. Ohne meinen Output ständig im Blick zu haben, wüsste ich zum Beispiel nicht, ob es easy möglich ist, wöchentlich so viel zu veröffentlichen, oder ob ich mir da zu viel Druck machen würde. Als mein Papa noch gelebt hat, kam ich vormittags zum Beispiel viel weniger zu schreiben. Logisch; da waren so Dinge wie Körperhygiene ja auch gleich doppelte Aufgaben, denn ihn habe ich auch selbst gepflegt.

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Struppi guckt mal wieder ganz ertappt, weil man nur vorbeiläuft, um sich was zu trinken zu holen. XD
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Süße Pupsis.

Es kommt dann natürlich immer drauf an, was sonst noch so ansteht, wie viel ich effektiv am Tag schreibe. Aber sechs Stunden sind definitiv immer drin, manchmal eher acht bis sogar zehn Stunden.

Der Liebste spielt sowieso dann die meiste Zeit irgendein Videospiel und hängt im Discord mit seinen Kumpels ab, und sobald wir abends auf dem Sofa lümmeln, hab ich eigentlich immer den Laptop am Schoß und schreib noch etwas weiter. Ich habe gelernt, das Beste aus allem zu machen, und würde ich einfach nur daliegen und fernsehen, würde ich binnen weniger Minuten einschlafen. Sleep Ist auch nicht besonders prickelnd, und bevor ich dann die ganze Zeit am Handy rumdaddel, kann ich auch gleich am Laptop tippen.

Wo Quality Time?

Das ist ja das Schöne dran: Alleine dadurch, dass wir alle drei ständig zu Hause sind, können wir jederzeit alles liegen und stehen lassen und einfach Zeit miteinander und auch mit Freunden verbringen. Big Love

Mit meiner besten Freundin habe ich irgendwann die perfekte Routine darin gefunden, dass wir uns bei jedem Treffen sofort ausmachen, wann wir uns das nächste Mal sehen – spätestens alle drei Wochen. Gewusst wie und so. Und sobald ich sehe, dass mir eine Freundin schreibt, bin ich auch direkt da. Nicht, weil immer alles sofort beantwortet werden muss, sondern weil mir die Menschen in meinem Leben wichtiger sind als jede Arbeit. Big Love

Alles in allem schaut ein perfekter Tag für mich so aus, dass ich ein wenig schreibe, etwas Nettes mit Freunden und dem Liebsten unternehme, Zeit mit meiner Mama verbracht habe, und dann noch etwas Leckeres gegessen wird.

Wirklich Wochenende oder frei mache ich nicht. Dass ich mal an einem Tag gar nichts schreibe, ist echt selten. Aber das war schon immer so – auch lange, bevor ich überhaupt Bücher veröffentlicht habe. Und in der Hinsicht bin ich tatsächlich ein ganz klassischer Fall; ich schreibe, seit ich denken kann. Dazu gibt es aber ein andermal einen eigenen Blogeintrag.

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