Anleitung zur Herstellung eines eigenen Parfums

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Du möchtest dein eigenes Parfum kreieren und deiner Kreativität freien Lauf lassen? Hier kannst du in Erfahrung bringen wie das funktioniert und worauf du achten musst.

Hier erfährst du wie du dein eigenes Parfum herstellen kannst. Parfum besteht aus drei Noten oder auch manchmal bis zu 150 verschiedenen Bestandteilen. Bei der eigenen Herstellung ist es wichtig, dass du ein angemessenes Mischverhältnis verwendest. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Duftnoten zu dominant sind.

Jedes Parfum benötigt eine Basis. Als Basis eignet sich ein sogenanntes Trägeröl. Das Trägeröl wird benötigt damit sich die einzelnen Düfte des Parfums einwandfrei entfalten können und jeder Duft zur Geltung kommt. Als Trägeröl von selbst angemischten Parfum eignet sich besonders gut Mandelöl, Traubenkernöl oder auch Jojobaöl.

In das Trägeröl kannst du dann die verschiedenen Duftnoten hineinmischen, wobei du beachten musst, dass Öl nicht bindend ist. Damit sich also das Öl mit den verschiedenen Duftnoten vermengt, brauchst du eine Substanz die beides miteinander verbindet ohne sich hierbei auf den eigentlichen Duft des Parfums auszuwirken. Hierfür eignet sich vor allem Alkohol, wie Wodka oder Weingeist.Die Aufbewahrung nach dem Fertigstellen des Parfums spielt eine große Rolle.

Damit das Parfum besonders lange haltbar ist, solltest du darauf achten es ordnungsgemäß in einem gut verschließbaren Glas aufzubewahren. Noch besser wäre ein abgedunkeltes Glas, denn hierdurch ist es vor Sonneneinstrahlung geschützt und ist ebenfalls länger haltbar. Außerdem solltest du darauf achten, dass das Parfum nicht in einem Glas aufbewahrt wird, in welchem zuvor Lebensmittel gelagert wurden, denn jeder kleinste Duft kann den Duft des Parfums verfälschen. Nach dem du alles zusammengemischt hast, solltest du das Parfum erst einmal reifen lassen.

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Welche Inhaltsstoffe kannst du dazu verwenden?

Mögliche Inhaltsstoffe als Basisnote

  • Patschuli
  • Zeder
  • Sandelholz
  • Pinie
  • Zypresse
  • Vanille
  • Kiefer
  • Vetiver

Mögliche Inhaltsstoffe als Herznote

  • Jasmin
  • Tannennadel
  • Ylang Ylang
  • Zitronengras
  • Rose
  • Neroli
  • Rosenholz

Mögliche Inhaltsstoffe als Kopfnote

  • Lavendel
  • Zitrone
  • Minze
  • Neroli
  • Bergamotte
  • Rosmarin
  • Grapefruit

Wie lange ist selbstgemachtes Parfum haltbar?

Bei angemessener Lagerung ist ein Parfum fünf Jahre haltbar. Die Haltbarkeit eines Parfums wird vor allem von der Lagerung und auch der Inhaltstoffe beeinflusst. Der Alkoholgehalt im Parfum spielt hierbei eine große Rolle. Je mehr Alkohol im Parfum enthalten ist, desto länger ist dies haltbar.

Wie kann man die Haltbarkeit steigern? Wie lagert man Parfum richtig?

Das Parfum sollte vor Sonneneinstrahlung und Wärme geschützt, aufbewahrt werden. Durch zu viel Sonne und Wärme lösen sich die Duftstoffe im Parfum. Das wirkt sich demnach negativ auf den Duft des Parfums aus. Daher eignet sich vor allem ein dunkler oder undurchsichtiger Flakon zur Aufbewahrung.

Wenn du aber gerade keinen dunklen oder undurchsichtigen Flakon zur Hand hast, kannst du das Parfum auch in der Verpackung im Schrank lagern. Die Haltbarkeit kannst du ebenfalls erhöhen, indem du das Parfum an einem kühlen Ort lagerst. So bleibt es länger frisch. Auch die Aufbewahrung in einem Zerstäuber statt in einem Schüttflakon sorgt für eine längere Haltbarkeit.

Woran ist zu erkennen, ob ein Parfum noch haltbar ist?

Der Geruch, die Farbe und die Konsistenz des Parfums verändert sich. Es ist öliger, die Farbe wird dunkler und der Duft ist nicht mehr so intensiv und ranziger.

Welches Parfum passt zu welchem Anlass?

Zu den verschiedensten Anlässen eignen sich auch verschiedene Parfums. Im Alltag und bei der Arbeit wirken eher etwas leichte, nicht aufdringliche Parfums. Es sollte ein Parfum sein, welches dezente, frische und blumige Duftnoten beinhaltet. Hierzu eignen sich besonders für die Frau Duftbasen aus Rose, Maiglöckchen, Bergamotte und Freesien. Duftbasen aus Blumen sind auch gut für die Gesundheit und eignen sich auch eher für Allergiker, als gekaufte Parfums.

Die Duftbasen in gekaufte Parfums sind meist synthetisch und chemisch hergestellt, sodass diese von den natürlichen Duftbasen sehr abweichen und der Gesundheit schaden können. Durch synthetische Düfte können nämlich Hautirritationen und auch andere Allergien auslösen. Dies ist bei den natürlich hergestellten Parfums nicht der Fall. Für den Mann eignen sich eher Duftbasen aus Moschus oder Zitrus. Auch eignet sich besonders Lavendel. Auch in Kombination mit Rose und Zitrus ist dies eine harmonierende Mischung. Doch warum solltest du Parfum aus Lavendel herstellen?

Parfum aus Lavendel hat heilende, antibakterielle, reinigende und desinfizierende Wirkungen. Außerdem wirkt Lavendel auch beruhigend.

Am Abend, wenn du ausgehen möchtest, sind eher andere Parfums von Vorteil. Wenn du abends ausgehst, darf der Duft etwas schwerer sein als im Arbeitalltag, allerdings sollte der Duft auch nicht zu intensiv sein. Es eignen sich vor allem Duftbasen aus Patschuli und Moschus, aber auch Duftbasen aus Mandeln und Mandarinen sind passend an einem schönen Abend. Hinzuzufügen ist, dass es sich sogar beim Treiben von Sport lohnt ein Parfum aufzutragen. Wenn du Sport treibst, schwitzt du nämlich, aber das muss dich ja nicht davon abhalten nach Schweiß zu riechen sondern frisch und ansprechend. Zu sportlichen Aktivitäten passen eher frische und sportliche Düfte. Als Duftbasen eignen sich hier vor allem Apfel, Minze, Ananas und Cassisblüte.

Auch die Jahreszeit ist wichtig bei der Auswahl des richtigen Parfums. Im Sommer eignen sich eher fruchig-süße Düfte und im Winter eher warme und pudrige Düfte. Frichtig-süße Düfte bekommt man mithilfe von Zitronen und Rosen. Im Herbst hingegen benötigt man frischen und fruchtigen Duft. Um diesen herzustellen, nimmt man am besten Apfel. Den warmen und pudrigen Duft für den Winter kannst du aus Vanille und Mandeln gewinnen.

Parfum

Welche Parfums kannst du selbst herstellen?

Je nach Anlass und auch Geschlecht des Parfumverwenders möchte man mit selbst hergestelltem Parfum auch verschiedenste Duftnoten herstellen. Die persönlichen Vorraussetzungen und auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind ebenfalls von Bedeutung. Möchtest du beispielsweise ein eher beruhigendes Parfum solltest du auf ein Parfum auf Kräuterbasis zurückgreifen. Neigst du eher zu Hautirritationen ist ein Parfum auf Blütenbasis sinnvoll für dich.

Außerdem kannst du je nach Empfindlichkeit deiner Haut den Alkoholgehalt im selbst hergestellten Parfum regulieren. Brauchst du eher ein Parfüm was du unproblematisch und immer und überall dabei haben kannst, dann ist ein festes Parfum, welches meist aus Kakaobutter und Sheabutter hergestellt wird, eine gute Alternative.

Des Weiteren ist ein festes Parfum eine preisgünstige Variante und alle Zutaten sind im Handel leicht erhältlich. Du kannst ein festes Parfum in eine leere Lippenstifthülle füllen und dies so einfach überall und unkompliziert mit hinnehmen. Hinzuzufügen ist, dass du es so auch einfacher dosieren kannst. Ferner kannst du auch Naturparfums aus ätherischen Ölen herstellen. Dies ist für Haut, Kopf und Seele sehr gesundheitsfördernd.

Die Herstellung von eigenen Parfums ist einfacher als du denkst. Probiere es einfach aus. Ein allgemeiner Vorteil, den du hast, wenn du ein Parfum selbst herstellst, ist, dass du ihm mach deinen Wünschen und Bedürfnissen kreieren kannst und deiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Du kannst dir auch die Verpackung selbst aussuchen, denn die Art wie ein Parfum abgepackt ist, sagt auch schon einiges über das Parfum aus. Du kannst entscheiden ob du das Parfum in einen Flakon abfüllst oder ob du es in eine kleine Dose tust oder möglicherweise, wenn es passt, entscheidest du dich vielleicht sogar für eine Lippenstifthülle. Passend zum Duft, kannst du auch das Design des Flakons oder der Dose selbst auswählen.

Warum riecht Parfum bei jedem Menschen anders?

Jeder Mensch hat seinen eigenen Körpergeruch. Manche Parfumdüfte harmonieren mit dem eigenen Körpergeruch und manche eben nicht, deshalb riecht jedes Parfum bei jedem Menschen anders und deshalb ist es auch sinnvoll das Parfum nicht nur auf einem Teststreifen zu testen, sondern auch auf der eigenen Haut.

Was ist der Unterschied zwischen Eau de Toilette und Eau de Cologne?

Ein Eau de Toilette hat einen höheren Anteil an Konzentrat, welches den Duft ausmacht, als ein Eau de Cologne. Bei einem Eau de Toilette liegt der Anteil an Konzentrat bei sechs bis acht Prozent und bei einem Eau de Cologne sind es lediglich zwischen drei und fünf Prozent Konzentrat. Bei beiden besteht der Rest aus Wasser und Alkohol.

Wonach riechen die beliebtesten Parfums?

Die beliebtesten Parfums bestehen aus einer dieser Grundlage wie beispielsweise Holz, Vanille und Zitrus. Sowohl Profiparfümeure als auch Parfümeure, die zuhause selbst Parfums anmischen, nutzen diese Grundlagen.

An welche Grundlagen müssen sich sowohl Profiparfümeure als auch Hobbyparfümeure richten?

Beim Herstellen eines Parfums kommt es auf die Mischung der Duftnoten an. Daher werden die verschiedenen Duftbausteine in Duftfamilien unterteilt. Die traditionelle französische Parfumlehre unterteilt die Düfte in sieben verschiedene Duftfamilien. Zur ersten Duftfamilie zählen die blumigen Düfte.

Blumige Düfte werden aus Rose, Tuberose, Maiglöckchen, Geranien und Jasmin gewonnen. Die zweite Duftfamilie stellen die Zitrus Düfte dar. Unter die Zitrusdüfte fallen Bergamotte, Zitrone und Orange. Die dritte Duftfamilie machen die holzigen Düfte aus. Unter die holzigen Düfte fallen Zeder, Patschuli und Sandelholz. Eine weitere Duftfamilie ist die Familie der orientalischen Düfte. Zu den orientalischen Düften gehören Moschus und Ambra. Die fünfte Duftfamilie ist die Familie des Lavendels.

Lavendel hat also seine eigene Duftfamilie. Die sechste Familie bildet die Familie der Chyredüfte. Darunter fällt Eichenmoos. Die letzte Duftfamilie ist die Familie der rauchigen Düfte. Hierunter zählen Tabak und Weihrauch.


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