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Gesundheit, & Psyche,  Werbung

6 Tipps gegen Angst vorm Zahnarzt

Die Angst vorm Zahnarzt ist etwas, womit sich viele Menschen identifizieren können. Sei es zum Amalgam ausleiten, zum Routine-Checkup oder weil du von Schmerzen geplagt wirst. Hin und wieder musst du einfach in die Klinik und dich der Situation stellen. Damit dir das nicht allzu schwer fällt, habe ich hier einige Tipps gegen diese Angst gesammelt.

Wusstest du übrigens, dass es Zahnärzte gibt, die sich auf Angstpatienten spezialisieren?

1. Teile deine Angst dem Zahnarzt mit

Auch, wenn du dir einen Zahnarzt suchst, der auf Angstpatienten spezialisiert ist, solltest du dich sicherheitshalber mitteilen. Häufig gibt es ein Formular bei der Anmeldung, über das du angeben kannst, ob du ängstlich bist oder nicht. Wichtig ist, dass der Arzt Bescheid weiß. Denn dann kann er darauf eingehen und sich mit dir ein Signal ausmachen, wenn es zu viel wird. Außerdem teilt er dir dann in der Regel auch sehr viel detaillierter mit, was passieren wird.

2. Sei immer ehrlich zum Arzt

Auch hier geht es darum, dass du dem Arzt deine Angst konkret mitteilst. Ist es das Bohren von Löchern, das Ziehen eines Zahns, magst du keine Spritzen? Umso genauer er Bescheid weiß, desto besser kann er sich auf die Situation einstellen.

Oft hilft es außerdem, wenn du ein bestimmtes Ereignis genau benennst. Ist ein früherer Arzt mal besonders grob zu dir gewesen oder was genau löst deine Angst aus? Ist es die Ungewissheit, was auf dich zukommt? Sind es die Schmerzen, ist es das Geräusch der Geräte? Umso mehr der Arzt weiß, umso besser kann er dir auch helfen.

3. Realistisch bleiben (vor allem bei Geschichten anderer)

Manche Angstpatienten berichten darüber, dass sie unheimlich Angst vorm Zahnarzt haben, weil ein Bekannter (oder ein Verwandter, Freund, Familienmitglied…) eine schlimme Erfahrung gemacht hat. Nun müssen wir aber realistisch bleiben, dass diese Erfahrungen meist bei einem ganz anderen Arzt als dem unseren geschehen sind. Auch werden negative Erlebnisse mit der Zeit immer stärker aufgebauscht und sind meist so emotional behaftet, dass verschiedene Faktoren nicht beachtet werden. Womöglich hat jemand schmerzliche Erfahrungen gemacht, ohne dem Arzt davor zu sagen, dass er genau davor Angst hat? Es gibt zu viele Faktoren, die du nicht kennst, als dass du dich von der Angst eines Dritten auffressen lassen solltest.

4. Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

Klingt total paradox, nicht wahr? Tatsache ist aber, dass die meiste Furcht davor besteht, dass der Besuch beim Zahnarzt schmerzhaft wird und dass er etwas tun muss, um defekte Zähne oder Zahnbereiche zu reparieren. Um das Risiko dazu so gering wie möglich zu halten, sollte der Dentalarzt regelmäßig besucht werden. So kommen immer mehr Kontrollbesuche hinzu, bei denen er am Ende überhaupt nichts macht, außer sich einfach mal alles anzusehen, um festzustellen, dass alles in Ordnung ist. Die Behandlung bleibt schmerzfrei und positive Gedanken an den Zahnarztbesuch beginnen die negativen allmählich zu überschatten. Die Angst wird schwächer, weil bewusst gute Erfahrungen hervorgehoben werden!

5. Mit einem Therapeuten sprechen

Dentalphobie ist eine ernstzunehmende Sache, sie ist daher als eigene Diagnose im ICD 10-Katalog als Krankheit anerkannt, und zwar unter der Klassifikation F40.2. Das bedeutet, dass du dich absolut nicht davor schämen brauchst, dass dir der Gang zum Zahnarzt Angst machen würde. Und wenn du das Gefühl hast, dass das unerträglich wird, kannst du einen Therapeuten aufsuchen!

Der menschliche Mund ist ein verletzlicher Intimbereich. Wir lassen daher nicht grundlos nicht einfach jeden darin eindringen. Genau deshalb ist es auch völlig normal, ein gewisses Unbehagen zu verspüren, wenn man nicht weiß, was der nächste Eingriff darin bringen wird.

6. Austausch mit anderen Angstpatienten

Es gibt verschiedene Treffpunkte, unter anderem in sozialen Medien, wo dud ich mit anderen Betroffenen über deine Zahnarztangst austauschen kannst. So etwas ist nie verkehrt, das dient auch bei traumatischen Erlebnissen als Quelle für positive Energie. Immerhin könnt ihr euch gegenseitig durch Verständnis und dem Austausch an positiven Erfahrungen wieder aufbauen. Trost und Verständnis sind zwei wichtige Schlüsselfaktoren im Bekämpfen einer Angst!

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