Weltweiter Vorreiter: Großbritannien lässt im Gesetz verankern, dass Wirbeltiere Gefühle haben

Tierschutz-Großbritannien

Wirbeltiere verschiedener Art empfinden Gefühle wie Freude, Traurigkeit, Vergnügen und Schmerzen. Diese Tatsache soll in Großbritannien gesetzlich festgeschrieben werden und auch dementsprechend anerkannt werden.

Die Regierung in London nimmt dazu Stellung mit den Worten: Alle Tiere die mit einem Rückenmark ausgestattet sind besitzen Gefühle und das sei eine Tatsache.

Ein Plus an Tierschutz nach dem Brexit

Dass bei Wirbeltieren ein Empfindungsvermögen vorliegt ist nur eine der neuen Weisungen, mit dem das Königreich zum weltweiten Wegbereiter werden soll was Tierrecht angeht.

Man möchte die Gelegenheit beim Schopfe packen, als freie Nation außerhalb der EU zum Schutz der Tiere weiter zu gehen als die politisch neutrale Queen im Auftrag der britischen Regierung allgemein.

Allgemeine Änderungen zum Schutz der Tiere

Viele Berichtigungen in dieser Angelegenheit sind erst durch den Brexit machbar geworden. Die Tiere werden es der britischen Regierung noch danken.

Zu den besonderen Änderungen gehören unter anderem das Exportverbot für lebende Tiere, zudem sollen die Strafen für Tierquälerei mit bis zu maximal fünf Jahren Freiheitsentzug geahndet werden können.

Großbritannien will nebenbei  den Import von Jagdtrophäen unter Strafe stellen und auch die Haltung von Herrentieren verbieten. Selbst die Tötung von Schweinen mittels Kohlendioxidvergasung soll untersagt werden.

Verabschiedung steht noch aus

Diese Beschlüsse müssen noch vom Parlament abgesegnet und verabschiedet werden. Was für eine Abkehr, wenn man bedenkt, dass die im Jahre 2004 im Amt befindliche Regierung, die befremdliche Treibjagd auf Füchse mit Hunden wieder erlauben wollte.

Immer mehr setzt sich heutzutage eine umweltfreundliche und tierliebende Politik durch, man kann erkennen das überzeugte Umwelt- und Tierschützer im Königreich mitregieren.

Man kann nur zusammen mit der Tierwelt und tierliebenden Menschen hoffen, dass diese Politik zum Tierwohl an Fahrt zunimmt und eine weltweite Verbreitung erfahren wird.