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Haustierchaos · 10. August 2026

Ein Rückschlag aber (noch) kein Weltuntergang

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Heute hatten wir den zweiten Kontrolltermin beim Tierarzt. Diesmal war er leider nicht so glücklich mit dem Stand der Dinge.

Es war noch Eiter da – zu viel davon. Too Much

Gut, es kann jetzt sein, dass das davon kommt, dass wir nach dem Rausnehmen der Kanüle nicht mehr gespült haben, aber durch das Antibiotika sollte das eigentlich nicht mehr sein. Eine neue Kapsel hat sich wenigstens keine gebildet, und er hat heute wieder richtig viel rausgeholt aus der eh schon offenen Wunde.

Jetzt wird sie wieder jeden Tag gespült, desinfiziert, sie bekommt regelmäßig ne spezielle Antibiotikasalbe zusätzlich rein, und dann hoffen wir mal, dass es bis nächste Woche besser ist.

Eine gute Nachricht gibt es: Die Quarantäne ist beendet! Sie darf wieder raus und rumlaufen, einzig die Klokisten mussten dafür angepasst werden. Jetzt gibt es erst mal nur „leere“ Kisten mit Handtüchern und Welpenmatten, aber keine Streu oder so. Und das Heu füttern wir erstmal per Hand, damit keine Halme rumliegen bleiben und sie pieksen können.

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Ein unzufriedener Kaninchen Burrito
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Auf dem Weg zum Tierarzt
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Struppi erkundet schon mal

Dass die Behandlung nicht perfekt anschlägt, muss jetzt noch kein Weltuntergang sein. Der Tierarzt hat auch schon einen Plan B. Wenn nächste Woche noch immer Eiter vorhanden ist, wird eine Probe davon zur Analyse eingeschickt und dann werden wir auf ein anderes Antibiotikum umsteigen müssen. Und das ist, was mir Sorge bereitet.

Der Tierarzt hat es uns so erklärt: Sobald dann der Bakterienstamm feststeht, muss man gucken, welche Antibiotika dagegen ankommen – und welche davon dann Kaninchen vertragen. Wenn es sieben Antibiotika dagegen gibt, könnte es sein, dass wir drei zur Auswahl haben, und dann beginnt dieser ganze Kreislauf wieder damit, ob sie es verträgt, und ob ihre Verdauung intakt bleibt.

Ein Kaninchen ohne Verdauung wäre eine entsprechende Katastrophe und das würde bedeuten, dass wir sie erlösen müssten…

Aber wir wollen eben nicht schwarzmalen. Dass sie nicht automatisch über den Berg ist, wussten wir von Anfang an. Es fühlt sich nur wie ein mieser Rückschlag an, weil man ja sieht, was für einen Lebenswillen die kleine Kämpferin hat, und weil sie zwar dieses Antibiotika wunderbar zu vertragen scheint, aber beim anderen dann wieder das Bangen von vorne beginnt… Sad

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Noch mehr Medis für Susi

Ich bin ja immer recht optimistisch, aber ich versuche auch realistisch zu sein. Noch ist es nicht kritisch, aber die ganze Situation schwebt jetzt natürlich wie ein Damoklesschwert über uns.

Hoffe auf das Beste, aber rechne mit dem Schlimmsten.Ein Motto meiner Mama

Sollte es wirklich zum Äußersten kommen, dass wir sie erlösen müssen, verbringt sie diese letzten Tage wenigstens nicht allein in einem kleinen Quarantänezelt, sondern darf nun wieder überall rumlaufen und mit uns kuscheln. Wir haben sie natürlich in dieser Woche regelmäßig besucht und beschmust, aber das ist nun mal nicht dasselbe, als wenn sie von sich aus jederzeit kommen und einfordern kann.

Wir tun jedenfalls alles in unserer Macht stehende, um ihr zu helfen. Jetzt kommt alles so, wie es kommen muss. Glücksbringer Glücksbringer Glücksbringer

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