Technischer Fortschritt: Windstromanlagen werden immer leistungsstärker

Windstrom

Windkraftanlagen auf dem neuesten Stand werden mit immer längeren Flügeln auf unaufhaltsam höheren Türmen errichtet. Da mag es kaum verwundern und ist es keine Überraschung, das solche Anlagen immer mehr herausragende Winderträge einfangen.

Solche riesigen Bottiche sorgen im Landesinneren dafür, dass in Bodennähe stattfindende Störungen nahezu ausgeschlossen werden können. Seit vielen Jahren kennt man bei diesen Anlagen stets nur einen Weg, und der lautet – immer monströser und nach oben hinauf.

Das scheint allerdings nur so, denn es gibt tatsächlich auch immer wieder Versuche anderweitiger technischer Möglichkeiten.

In letzter Zeit macht immer mehr der Multirotor von sich reden. Das sind Turbinen die mit vier Maschinenköpfen und zwölf Flügeln ausgestattet und den herkömmlichen Windstromanlagen weit überlegen sind. Bei dieser Technik funktioniert das folgendermaßen – eine Windturbine sammelt Energie vom anstömenden Wind. Beim durchqueren der Rotorblätter entwickelt sich dabei ein Abschnitt der wenig Windgeschwindigkeit, dafür aber mehr Fluktationen hervorbringt. Man spricht hierbei vom sogenannten Wake-Effekt.

Windstromanlagen, die sich in einem Windfeld befinden, sind von dieser Abweichung oft unvorteilhaft berührt, unter anderem durch kaum lohnenden Stromertrag  und durch übermäßige Werkstoffbelastung mittels Turbulenzen.

Auch der übermäßig teure Transport der immer an Größe zunehmenden Komponenten wirkt sich dabei nicht gerade zu Gunsten der herkömmlichen Windkraftanlagen aus.

Auch der Aufbau gestaltet sich dadurch immer schwieriger und zeitaufwendiger.

Ein Multirotor, also eine Turbine mit vier Rotoren würde rund um 15 Prozent weniger kosten als der zumeist eingesetzte herkömmliche Dreiflügler. Außerdem sei das ganze Gerüst leichtgewichtiger und kann daher auch leichter transportiert werden. Zudem erzeugt diese Variante Windkraftanlage rund 2 Prozent mehr Energie.

Keine neue Idee

Diese vorteilhafte Idee ist schon älter als man denkt, schon im Jahre 2016 wurde auf diese Variante und deren Vorteile hingewiesen. Warum diese Technik nicht weiter verfolgt wurde, bleibt bis heute ein Rätsel.

Zur Zeit verfolgen diesen Vorschlag mehrere Turbinenbauer. Manche Hersteller von Windkraftanlagen tendieren von bis zu sieben Rotoren, aber auch moderne sogenannte Offshore-Turbinen versprechen Erfolge was leistungsstärkere Windstromanlagen betrifft.

Man kann auf diesem Gebiet noch mit großen Erfolgen rechnen was Windenerträge angeht.


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