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Wir waren doch so jung

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Das Buch ist beinahe am Ende in seine zwei Bereiche getrrennt worden. Während klar ist, dass ein Teil davon Fiktion ist und der zweite aus wahren Fakten besteht, finde ich den Cut trotz allem fast ein klein wenig zu hart. Wenn schon von vornherein klar ist, dass es sich um einen fiktiven Inhalt handelt, hätte man es auch ein bisschen mehr ausschmücken können, wie ich finde. Es ist schade, wenn man etwas zu einer Art Geschichte formt, die man erzählen möchte und es dann so kühl verarbeitet, als würde man einen Bericht abliefern. Denn genau das soll der fiktive Teil laut Worten der Autoren offenbar nicht sein. Schade.

Persönlich gefällt mir also der zweite Bereich und eigentlich kleinste Bereich im Buch besser, aber genau hier sehe ich einen Vorteil des Buches. Die mitgelieferten Fakten als auch zum Teil Bilder sind Dinge, die jene Geschehnisse anschaulicher gestalten, machen im Nachhinein die vorangegangenen fiktiven Geschichten erst richtig greifbar und beklemmend.

Leider finde ich in den Handlungen der Geschichten keinen Höhepunkt und angesichts dessen, dass es sich für mich weder klar in die Kategorie der Sachbücher, noch als einen Roman kategorisieren lässt, kann ich den Preis von 12,90€ auch nicht weiter nachvollziehen.

Die Geschichten sind kurz, zum größten Teil voneinander unabhängig und schnell gelesen. Obwohl das Buch ein größeres Format hat, wird der Inhalt quasi in Taschenbuchgröße bedruckt, die Optik selbst lässt aber tatsächlich ein anderes Bild darüber aufkommen, dass es sich hier um ein säuberlich ausgearbeitetes Sachbuch handelt. Zwar gibt die Inhaltsangabe hier schon mehr Aufschluss darüber, aber im Großen und Ganzen fand ich das Schriftstück leider dennoch enttäuschend.

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