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Wie schaffe ich es, mit dem Rauchen aufzuhören?

Endlich weg mit dem ekligen Glimmstängel – etwas, das sich nicht immer nur Menschen mittleren Alters, sondern auch immer mehr junge Erwachsene denken müssen! Leider! Ich selbst bin Zeit meines Lebens Nichtraucherin gewesen, weiß aber durch mein nahes Umfeld, wie schwer es sein kann. Und ganz ehrlich gesagt habe ich wohl in meinem Leben schon so viel passiv mitgeraucht, dass das für mich auch schon keinen Unterschied mehr macht. Und es nervt, darüber nachzudenken, ehrlich.

Ich finde: Raucher sollten mehr an ihre Mitmenschen denken und endlich aufhören. Eine Methode dazu, die sich für Viele ehemalige Raucher am stärksten bewährt hat, ist die E-Zigarette. Und die wird euch heute Gastautor Martin vom Dampferland vorstellen.

Rauchen-aufhören

Herzliche Gratulation, dass Sie sich über einen Rauchstopp informieren und ein Leben als Nichtraucher in Erwägung ziehen. Damit ist der erste und wichtigste Schritt bereits getan. Vielleicht sind Sie dem Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören, näher als Sie denken.

Hier finden Sie nun wichtige Informationen, Tipps und Tricks das Ziel besser erreichen zu können.

Die Vorteile eines Rauchstopps

Für einen kompletten Rauchstopp ist es nie zu spät. Bereits nach kurzer Zeit finden Veränderungen im Körper statt, die einem das Leben erleichtern.

  • Nach 20 Minuten senkt sich der erhöhte Blutdruck
  • Nach 20 Minuten ist die Herzfrequenz auf gesundem Niveau
  • Nach 8 Stunden steigt der Sauerstoffgehalt im Blut
  • Nach 1 Tag ist das Herzinfarktrisiko verringert
  • Nach 2 Tagen verbessert sich der Geruch- und Geschmackssinn
  • Nach 3 Tagen verbessert sich die Atmung merklich
  • Nach 3 Monaten hat sich die Lungenkapazität um 30 % erhöht
  • Nach 9 Monaten endet der berüchtigte Raucherhusten
  • Nach 1 Jahr ist das Risiko von Erkrankungen der Gefässe gesenkt
  • Nach 2 Jahren ist das Risiko eines Herzinfarktes auf Normalwert
  • Nach 5 Jahren ist das Risiko von Mundhöhlenkrebs deutlich tiefer
  • Nach 10 Jahren ist das Risiko von Lungenkrebs viel tiefer
  • Nach 15 Jahren sind alle Risiken vergleichbar eines Nichtrauchers

Ein Leben als Nichtraucher lohnt sich auf jeden Fall. Zudem verspürt ein Nichtraucher den ewigen Drang nach einer Zigarette nicht und der Geldbeutel ist auch deutlich voller als zuvor.

Warum nimmt man beim Rauchstopp zu?

Durch den Konsum von Nikotin und Tabakrauch wird der Stoffwechsel beeinflusst, dadurch wird der Grundumsatz erhöht. Das heisst, dass im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt werden, als im Ruhezustand eines Nichtrauchers. Nikotin hemmt zudem den Appetit. Durch einen Rauchstopp fehlt auch das gewohnte Ritual mit der Zigarette. Oftmals wird das mit Chips und Schokolade kompensiert. Mit vermehrter sportlicher Aktivität kann diesem Umstand entgegengewirkt werden. Zu Beginn ist das mühselig und schwierig, doch schon nach kurzer Zeit lässt sich eine Leistungssteigerung feststellen. Trotz des Risikos einer Gewichtszunahme lohnt sich ein Rauchstopp auf jeden Fall. Die gesundheitlichen Risiken beim Zigaretten rauchen sind deutlich höher, als bei Übergewicht.

Wie lange dauert der Entzug?

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, erreicht der körperliche Entzug normalerweise nach 72 Stunden sein Maximum. Diese Zeit ist sehr oft traumatisch und schwierig. Diese Zeitspanne gilt es gut zu planen und sich unterstützen zu lassen. Nach 2 Wochen ist der körperliche Entzug grösstenteils durchgestanden. Der seelische Entzug kann deutlich länger dauern. Dieser ist jedoch nicht mehr so heftig und die Zeit führt zum Ziel.

Was gibt es für zusätzliche Unterstützung?

Ohne zusätzliche Unterstützung von aussen, schaffen es 3 bis 10 von 100 Menschen mit dem Rauchen aufzuhören. Allein diese Zahlen sind leider nicht gerade vielversprechend. Mit guter Planung und Unterstützung steigen die Chancen zum erfolgreichen Rauchstopp jedoch deutlich. Die Art der möglichen Unterstützung ist individuell. Folgend werden ein paar Varianten erwähnt.

  • Unterstützung und Beratung vom Arzt
  • Pharmazeutische Hilfe durch Nikotinersatzprodukte
  • E-Zigarette mit Liquid zur Tabakentwöhnung

Wir erwähnen die elektrische Zigarette zur Tabakentwöhnung. Die E-Zigarette ist jedoch ein zweischneidiges Schwert beim Rauchstopp. Es gibt Vorteile, aber auch Nachteile, die vollständig erwähnt werden sollen.

Die E-Zigarette – ein Überblick

erste E-Zigarette-minDie erste elektrische Zigarette von 1963

Die erste E-Zigarette überhaupt stammt aus dem Jahr 1963. Der Amerikaner Herbert A. Gilbert hat die erste elektrischen Zigarette erfunden und patentieren lassen. Optisch war dieses Modell den heutigen E-Zigaretten bereits sehr ähnlich. Jedoch war die E-Zigarette den Menschen von damals so fremd, dass es niemals zur Produktion gekommen ist. Die Pläne dieser ersten rauchfreien Dampfzigarette sind kurze Zeit danach, als gescheiterte Idee, wieder in den Schubladen des Erfinders verschwunden.

Die zweite elektrische Zigarette von 2003

 Im Jahr 2003 hat der chinesische Apotheker Hon Lik aufgrund des ursprünglichen Modells von 1963 die moderne Version der E-Zigarette entwickelt. Etwa ein Jahr später ist die elektrische Zigarette auf dem Markt von China erschienen. Hon Lik arbeitete damals für das Unternehmen Golden Dragon Holdings. Mit dieser revolutionären rauchfreien Dampfzigarette wurde die Firma in China schnell bekannt. Ab 2005/2006 wurde die elektronische Zigarette dann weltweit exportiert. Der Name von Golden Dragon Holdings wurde für den Export in Ruyan geändert. Anfänglich hatte Ruyan grossen Erfolg mit ihren Produkten. Bald darauf wurden auf der ganzen Welt weitere Firmen gegründet, die ebenfalls E-Zigaretten herstellen. Darunter sind bekannte Hersteller wie Joyetech, Smok oder Eleaf. Diese Konkurenzfirmen machten ihre Arbeit sehr gut, die Modelle wurden schnell weiterentwickelt, wodurch Ruyan immer mehr zurückgedrängt wurde. Heute gibt es Ruyan immer noch, ausserhalb von China sind aber nur die anderen Hersteller relevant.

E-Zigarette

Raucherentwöhnung mit der E-Zigarette?

Bei der Raucherentwöhnung geht es in erster Linie darum, vom Tabakrauch loszukommen. Hierfür sollte auch die E-Zigarette in Betracht gezogen werden. Der Dampf der E-Zigarette hat über 95 % weniger Schadstoffe. Bei den nachgewiesenen Schadstoffen sind diese in viel tieferer Konzentration vorhanden. Im Dampf der elektrischen Zigarette befindet sich zudem kein Teer. Der Teer ist für die typische Raucherlunge verantwortlich. Der Verbrauchsstoff von E-Zigaretten ist das sogenannte Liquid. Dies sind Flüssigkeiten, womit der Tank des Verdampfers gefüllt wird. Diese Liquids enthalten je nach Typ auch Nikotin. Wird statt geraucht, neu gedampft, vermindert das die Abhängigkeit vom Nikotin nicht. Es ist eigentlich nur ein Verlagern, vom Rauch zum Dampf.

Warum sind E-Zigaretten so in der Kritik?

Die Auswirkung vom Dampfen auf den menschlichen Körper ist auf lange Zeit noch zu wenig erforscht. Die Studien reichen bis 2003 zurück. Nach heutigem Wissen ist die E-Zigarette bei weitem weniger schädlich als das normale Tabakrauchen, aber auch nicht gesund. Die Befürworter von elektrischen Zigaretten führen immer wieder an, dass sich ein Liquid, mit Ausnahme des Nikotins vollständig im Lebensmittelbereich einordnen lässt. Diese einzelnen Stoffe sind harmlos und ungefährlich. Das ist an sich korrekt, allerdings gilt das nur beim Essen dieser Stoffe. Ein Liquid wird aber verdampft und inhaliert. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Es wurden schon viele Versuche mit Menschen gemacht, die das Rauchen aufgeben wollten. Unter dem Strich hat sich gezeigt, dass mithilfe der E-Zigarette der beste Erfolg beim Rauchstopp vorhanden war. Schon allein aufgrund dieser Tatsache und des fehlens der meisten Schadstoffe sollte die E-Zigarette nicht vollständig beim Rauchen aufhören ausgeschlossen werden. Beim Liquid ist zudem eine genaue Dosierung des Nikotins möglich. Eine langsame Reduktion ist über Monate hinweg sehr realistisch und führt nicht zum gefürchteten Entzug.

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