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Wenn gestern unser morgen wäre

300 Seiten, ISB-N: 978-3-945362-28-0 , Verlagswebsite
verfasst von Kristina Moninger, unter dem Genre Romantik
hier kaufen* – Taschenbuch 11,90€

Dieses Buch wurde mir durch BloggdeinBuch.de zur Verfügung gestellt.

Huiuiui, das ist ein ziemliches Feelgood-Werk, das die Autorin hier geschaffen hat. Selbst absackende Momente, in denen wohl eigentlich deprimierende Gefühle aufkommen sollten, wurden durch die Handlung ein bisschen zu schnell weggeschwemmt. Man kommt als Leser nicht ganz dazu, sich seinen Gefühlen hinzugeben, von denen man während dieser Zeilen begleitet wird. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass ich keine Pause während dem Lesen gemacht habe, aber meiner Meinug nach hätte man das an gewissen Stellen noch etwas intensiver fördern können.

Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen? Sara hat in wenigen Tagen so ziemlich alles falsch gemacht, was sie falsch machen konnte. Nichtig-kleine aber auch tragisch-große Fehler. Mit wenigen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde. Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen. Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen … „Wenn gestern unser morgen wäre“ – Eine romantisch-feinfühlige Liebesgeschichte über das Glück der zweiten Chance, den Zauber der Schmetterlinge und die Kraft der Liebe.

Jedenfalls ist es genau das Gefühl, das man bei dieser Geschichte durchlebt, welches bereits das Cover vermittelt. Eine perfekte Kombination, die hier geschaffen worden ist. Ich mag das Buch, so viel muss ich im Nachhinein auf jeden Fall sagen. Es ist einfach Mal nicht das, was man erwartet, wenn man eine Liebesgeschichte zu lesen beginnt. Nicht das üblich kitschige Verhalten, sondern tatsächlich handelt die Protagonistin realistisch und man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen. An manchen Ansätzen musste ich sogar herzhaft lachen, die haben mich dann richtig kalt erwischt.

Ich finde es ganz ehrlich einfach nur herrlich, wie erfrischend frech Sara doch eigentlich ist. Selbst, wenn es nur unterschwellig hervorsticht, wie ich finde. Sie ist genau die Art von Frau, welche so einige Männer da draußen gut gebrauchen könnten, haha. 😀

Die Ideen für die auftretenden Zwischenfälle waren sehr kreativ bis hin zu manchmal sogar ein klein wenig utopisch. Hier wird dann sehr klar, dass es ja doch “nur” ein Roman ist, den man liest. Schade habe ich es trotzdem gefunden, da das den Charme ein klein wenig bröckeln hat lassen, der doch eigentlich vom Buch ausgehen sollte. Nur wird es irgendwann unrealistisch und man denkt sich als Leser kopfschüttelnd: “So viel Unglück auf einmal kann doch niemand haben…”

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