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Welt ohne Morgen

416 Seiten, ISB-N: 9783959676304, Verlagswebsite
verfasst von Jack Soren, unter dem Genre Ratgeber
hier kaufen – Taschenbuch 15,00€

Dieses Buch wurde mir durch BloggdeinBuch.de zur Verfügung gestellt.

Heute darf ich für euch einen Thriller der Extraklasse vorstellen. Während es im Inhalt stets rasant auf und ab geht, dürfte wohl jeder Fan von Action und Spannung spätestens durch den Klappentexts bejahend die Hände nach dem Titel ausstrecken und bejahend rufen. Doch bevor ich direkt mit der Rezension beginne, hier zunächst noch die Inhaltsangabe:

Zwei Jahre sind vergangen, seit Jonathan und Lew ihre Geheimidentität als „Der Monarch“ hinter sich gelassen haben, aber man gönnt ihnen keine Ruhe: Einem alten Feind gelingt es, die einzige Frau die Lew je geliebt hat, in seine Gewalt zu bringen. Da bietet ein mysteriöser Geheimorden seine Hilfe an. Zu einem hohen Preis: Jonathan und Lew sollen wieder „Der Monarch“ werden. Und schon ihr erster Auftrag bringt sie in tödliche Gefahr. Doch von ihrem Erfolg hängt nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit ab …

Dass es sich bei dem Titel um einen Einzeltitel und keine mehrteilige Serie handelt, hat mich ganz echt überrascht. Besonders zu Beginn des Buches wird der Leser mit einer immensen Vielzahl an Informationen beglückt. Diese reichen von Ortsbeschreibungen bis hin zu zahlreichen Haupt- und Nebencharakteren. Es ist wahrlich schwierig auseinander zu halten und verleiht einem das Gefühl, soeben ein Drehbuch zu einem neuen Actionmovie vor sich zu haben. Nichts, das negativ gewertet werden sollte. Absolut nicht. Diese Liebe zum Detail ist atemberaubend. Zwar geht einiges an wertvollen Seiten für die Handlung dadurch verloren, aber der Autor scheint hier einen ganz guten Mittelweg für sich entdeckt zu haben.

Um die Spannung möglichst zu maximieren, findet in jedem neuen Kapitel ein Wechsel der Perspektive statt. Einziges Manko hierbei ist, dass nie angesagt wird, aus welchen Augen man jetzt liest. Da es nicht gerade wenige Charaktere sind, die hierfür in Betracht gezogen werden müssen, ist es stets ein kleines Rätselraten und erst nach mehreren Zeilen wird dem Leser klar, um wen es sich gerade handelt.

Für einen alleinstehenden Band ist das etwas ungewöhnlich und tatsächlich anstrengend zu lesen. Auf der anderen Seite wird dem Leser damit die Möglichkeit genommen, den gesamten Verlauf der Story vorauszusagen und aus diesem Grund habe ich es richtig gefeiert, dass dieses Buch so strukturiert ist.

Kommen wir zur Handlung selbst. Hin und wieder war diese regelrecht an den Haarn herbeigezogen, aber im Großen und Ganzen fand ich sie sehr gut inspiriert. Manche Parts hätten allerdings besser ausgearbeitet werden müssen. An gewissen Ecken und Kanten wirkt das Buch zu sehr von James Bond & Co inspiriert, gleichzeitig aber ist mit jedem Absatz zu erkennen, wie viel Herzblut darin steckt. Ich bin hin- & hergerissen, wie ihr seht.

Es gibt nicht wirklich einen Part aus dem Buch, der sich einwandfrei beschreiben lässt, ohne dabei für zukünftige Leser zu spoilern. Trotz all dem, dass ich mir sicher bin, man hätte gewisse Parts besser machen können, erhält das Buch von mir die volle Punktzahl. Man bekommt einfach etwas zu lesen, das nicht oft vorkommt und alleine das ist bereits löblich genug. Besonders für das Thrillergenre, das ohnehin frischen Wind gebrauchen kann.

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