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Nachhaltigkeit

Warum Nachhaltigkeit ein Thema ist, das uns alle betrifft

Es geht bei der Nachhaltigkeit um nicht weniger, als die Rettung unseres Planeten. Seit vielen Jahren mittlerweile beraubt der Mensch die Erde ihrer wertvollsten Ressourcen. Er vergiftet sie mit seinem Müll und produziert dabei mehr, als jedes Recyclingcenter verarbeiten könnte. Wir sind dadurch längst an einem Zeitpunkt angelangt, an dem es wichtiger als je zuvor geworden ist, umweltfreundliche Alternativen zu nutzen.

Doch die Nachhaltigkeit ist längst kein Thema, das alleine durch weiteren Konsum von Produkten aus Recyclingherstellung zu bewältigen ist. Vielmehr ist ein offenes Bewusstsein dafür gefragt, inwieweit ein solcher Lebensstil von einem jeden Menschen problemlos in den eigenen Alltag übernommen werden kann. Auch gilt es hier, kreativ zu werden und nicht nur auf andere Ressourcen auszuweichen, sondern das zu nutzen, was einem bereits zur Verfügung steht.

Nachhaltigkeit – eine Frage von kreativer Wiederverwendung

Der erste Weg von gesunder Ressourcennutzung ist gleichzeitig auch der kostengünstigste.

  • Einmal gekaufte Einkaufstüten werden so lange wiederverwendet, bis sie durch Beschädigung nicht mehr nutzbar sind.
  • Aussortierte Kleidungsstücke werden im Zuge des Upcyclings umfunktioniert; zum Beispiel in Streifen geschnitten und zu Körben oder Untersetzern geflochten.
  • Geleerte Plastikflaschen werden immer wieder aufgefüllt und wiederverwendet. Zudem können sie als Ersatz für Vasen, Stifteköcher und noch viel mehr dienen: Einfach den Flaschenhals abtrennen und mit einem erhitzten Bügeleisen die scharfen Schnittstellen abrunden.
  • Aus Versandkartons lassen sich prima Kinderspielsachen, Schuhkartons, Bilderrahmen und viele weitere Accessoires zaubern.

Wer gewillt ist, in effiziente Wiederverwendung etwas Geld zu investieren, tut gut daran, auf Einkaufstüten aus Stoff zurückzugreifen. Auch für den Obst- und Gemüseverkauf bieten mittlerweile mehrere Groß- und Einzelhändler diverse Optionen an. So beispielsweise Polyester-Beutel, die sich bei Verunreinigung problemlos in der Maschine waschen lassen.

Auf umweltschonende Alternativen ausweichen – Mutter Natur zuliebe

Es dürfte nicht groß verwunderlich sein, dass besonders im Haushalt jede Menge Problemzonen lauern, welche die Umwelt massiv belasten. Von chemischen Reinigern, die ganz nebenbei auch dem menschlichen Körper nicht allzu gut bekommen, bis hin zu kaum abbaubaren Materialien von Schwammtuch, Polster & Co.

Effiziente Reinigungsmittel sind sehr leicht per Hand hergestellt und oft reicht auch schon ein intensives Wischen ohne viel Hilfsmittel.

Ein altbewährtes Mittel bei Kalk ist zum Beispiel reiner Zitronensaft. Bei verstopften Abflussrohren funktioniert am besten die Kombination aus Soda, Essig und heißem Wasser zum Nachspülen. Darüber hinaus lassen sich Reiniger für sämtliche Haushaltsgeräte, den Boden wie auch Kleidung ganz einfach selbst machen. Die Zutaten dazu hat man entweder ohnehin zu Hause, oder erhält sie ohne viel Aufwand im nahen Supermarkt. Selbiges gilt auch für Duschgel, Badeschaum, Deo und dergleichen. Auch hier freut sich der menschliche Körper ebenfalls. Denn Giftstoffe, welche zum Teil für Haarausfall sorgen können oder die generell das Immunsystem schwächen, befinden sich in so gut wie jedem Shampoo aus der Drogerie.

Wir müssen an unserem Verhältnis zum Konsum arbeiten

Ist es denn tatsächlich notwendig, vier weitere Hosen zu kaufen, während im Kleiderschrank bereits mehrere kaum getragene Teile umherliegen?

Unsere Gesellschaft ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ein mehr als ungesundes Verhältnis zum Konsum besteht. Es muss nicht immer das Neueste sein. Aktuelle Trends dürfen ruhig außen vor gelassen werden und Produkte bis zum letztmöglichen Tag abgenutzt werden. Das gilt für typische Konsumgüter wie auch für Elektronik.

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