selfesteem

von hiobsbotschaften und der zukunft

Es kann nicht immer alles so laufen, wie man es gerne möchte. Sonst wäre es doch langweilig. Demnach war der Juni davon geprägt, dass auf eine gute Nachricht stets eine schlechte folgte, dafür aber eine gute wieder draufkam. Nicht nur auf meinen Shop bezogen, sondern auch privat gesehen. Aber wer etwas erreichen möchte, sollte in schweren Zeiten, wenn man es denn so nennen möchte, den Kopf keinesfalls einstecken. Mich haben diese Momente vielmehr dazu bewogen, mir erneut Gedanken zu machen, ob mein Plan – wie ich denn nun mit meinem Privatleben und meinem Shop vorgehen möchte – denn so richtig war und was ich daran ändern sollte.

Ich schwanke die letzten Stunden hin und her und weiß auf gut Deutsch nicht, wo ich mein Ei hinlegen soll.

Um es kurz zu fassen, habe ich gestern die Nachricht erhalten, dass ich den Ort, den ich künftig als mein Büro haben wollte, nicht bekomme. Ganz kurz stand ich vor einer minimalen Krise, die aber nun dank Freunden und Eltern, die einen auf den Boden der Tatsachen zurück holen, wieder überwunden ist. Also keine Sorge, die Welt geht nicht unter. 35

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Gut, was nun? Ich stehe vor der Entscheidung, was ich nun als Alternative sehe. Will ich mir einen Büroraum mieten, in dem ich meine Sachen lagere oder möchte ich eine richtige Fläche zum Verkauf meiner Sachen – also ein Geschäft in dem Sinn. Ich will weiterhin auf Messen und Conventions verkaufen, aber dem steht beides nicht im Weg. Ich will weiterhin mein Sortiment um die Sparten Stationery und K-Fashion sowie K*POP & Merchandise erweitern. Dem steht eine Verkaufsfläche aber auch nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Dann ist aber wieder das Risiko im Raum, dass die Miete zu hoch wird oder die Fläche zu klein. Oder der Laden trotz Frequenz keine Kunden reinlockt; immerhin sind wir hier nicht in Berlin, wo sich doch einige tausende Fans von genau den Sachen befinden, die ich verkaufe.

Natürlich hat jedes Unternehmen seine Risiken, aber der Onlineshop war bisher einfach die weniger risikoreiche Variante. Denn die Gebühren für Messen; Stand, Anfahrt, Hotel etc. kann ich jedes Mal locker aufbringen und verdiene daran. Doch wie sieht es in einem Lokal aus?

Wenn ich stattdessen doch ein Büro miete, beschränke ich mich weiterhin auf Online- und Messeverkauf. Was, wenn ich dadurch eine tolle Gelegenheit aus dem Wind schlage?

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Fakt ist, dass selfesteem immer mehr und mehr Platz braucht. Ich habe mir nun das Ziel gesetzt, mich in 6 Monaten, kurz bevor mein Shop sein dreijähriges Bestehen feiert, für eine dieser 2 Varianten zu entscheiden. Und dann aber auch fix. Das heißt nicht, dass ich mich heute in 6 Monaten bereits in einem Geschäft oder sonst wo sehe, aber ich fange genau heute in 6 Monaten damit an, mir entweder Büroflächen oder Verkaufsflächen anzusehen, die ich anschließend mieten werde.

Ihr seht, es ist ganz und gar nicht leicht und ein ganz großer Schritt, der mir bevorsteht.

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Gut, dass ich so viel mit den neuen Sachen zu tun habe, dass mich das ein wenig von meinen “Problemen” ablenkt. Vermutlich ist es einfach nur die Tatsache, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass nun etwas schief geht – wo doch gerade alles so gut lief. Es ist ja auch nicht so, dass mich und meinen Shop das jetzt in den Abgrund stürzt. Es ist bloß, dass es sich richtig angefühlt hätte, wohin ich mit meinem Shop wollte.

Sei es drum. Ändern lässt es sich sowieso nicht, man muss nach vorne blicken! 7

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