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Von hier nach da

64 Seiten, ISB-N: 978-3-89777-934-1, Verlagswebsite
verfasst von Sean C. Jackson, unter dem Genre Freizeit
hier kaufen – Taschenbuch 12,99€

Dieses Buch wurde mir durch BloggdeinBuch.de zur Verfügung gestellt.

Ihr kennt doch bestimmt die ganzen Malbücher, die es für den momentanen Ausmaltrend gibt und von denen auch immer mehr Editionen für Erwachsene herauskommen. Der Moses Verlag hat sich nun darangemacht, eine Alternative zu bieten. Das Ergebnis kann sich eindeutig sehen lassen; es ist ein beeindruckendes Buch voller bunter Labyrinthe geworden. Seit 2 Tagen ist es nunmehr auf dem Markt erhältlich und kann einen tollen Einstieg feiern. Dass so etwas aber nicht nur Vorteile, sondern auch ein paar Nachteile bringt, erkläre ich euch heute.

Was kann man alles tun, um mal auf andere Gedanken zu kommen, Alltagssorgen für den Moment zu vergessen, einfach abzuschalten? Mandalas ausmalen? Nähen? Kochen? Reisen? Oft ist bei diesen Dingen ja gar nicht das Ergebnis wichtig, sondern der Schaffensprozess, also der Weg dorthin.  Das Buch „Von hier nach da“ nimmt den Weg zur Entspannung wörtlich und lädt ein zu einer Entspannungsreise im doppelten Wortsinn, denn es steckt voller Labyrinthe, in denen man sich buchstäblich verlieren kann.  Von den fantasievollen Gebilden geht eine Art magischer Sog aus. Mit dem Finger erwandert der Betrachter die verschlungenen Pfade, Treppen, Brücken und Tunnel, gerät unversehens in Sackgassen, kehrt um, versucht eine andere Abbiegung… und auf der unermüdlichen Suche nach dem Ausgang geraten alle Sorgen und Nöte ganz unversehens in Vergessenheit. Am Ende bleibt das Erfolgserlebnis, den richtigen Weg gefunden zu haben – und der Wunsch, gleich umzublättern und sich noch einmal auf die Reise zu begeben.

Der Zeichner des Buches genießt es seit mehr als 30 Jahren, Labyrinthe zu erschaffen und findet dadurch Ruhe und auch einen großen Teil an Entspannung. Sie sind auch definitiv schön anzusehen, vermitteln aber dem ein oder anderen, der sich das Buch zur Freizeitbeschäftigung holt, nach einer Zeit etwas Unruhe. Stets den Blick auf solche wahrlich wimmelnden Bilder zu legen, kann nämlich auch durchaus Mal nach hinten losgehen. Klar, Personen, die zu so einem Buch greifen, streben auch genau das an und haben nicht vor, etwas anderes zu tun, als sich den Weg durch die Labyrinthe zu suchen.

Gespickt mit Lösungen an den letzten Seiten des Buches hat natürlich jeder die Möglichkeit, die Labyrinthe zu lösen. Ich für meinen Teil hab zwar schon erwartet, dass ich nicht sehr lange an einem der Labyrinthe sitzen werde, aber es ging dann doch selbst für mich überraschend schnell. Naja, mit Labyrinthen hab ich mich noch nie lange genug beschäftigen können, da ich den Weg meist schon im Kopf durchgehe, ehe ich den ersten Strich setze. Dies & die Tatsache, dass mich Mandalas aufgrund ihrer fehlenden Symmetrie total irritieren, sobald sie angemalt sind (Farbstifte machen auf zwei gleichen Flächen trotz allem unterschiedliche Texturen!), hat mich als Kind schon immer sehr weit von diesen Büchern ferngehalten.

Ich bin trotzdem froh, die Chance bekommen zu haben, das Buch zu testen und habe es dementsprechend an Freunde und Bekannte weitergereicht. Die hatten teilweise schon stark damit zu kämpfen, wodurch die Entspannung nicht unbedingt eintritt, die man sich von so einem Buch erhofft.

Im Fazit lässt sich also sagen, dass das Buch nicht wirklich das goldene Mittelmaß findet erreicht und entweder zu einfach oder zu schwierig ist. Doch es ist wundervoll gestaltet, bringt in den meisten Fällen Spaß und hat seinen Sinn auf jeden Fall nicht verfehlt – man widmet sich schließlich voll und ganz den Labyrinthen! :0)

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