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Tierwelt

Übergänge richtig reiten lernen

Übergänge zu meistern stellt sich in vielen Fällen als Problem heraus. Die unterschiedlichen Gangarten mögen zwar sehr gut funktionieren, aber trotz allem klagt so mancher Pferdehalter über Schwierigkeiten bei Übergängen. Mit speziellen Tipps und Tricks lässt sich der Wechsel in die verschiedenen Gangarten jedoch relativ einfach erlernen.

Übergänge sehen sehr einfach aus, stellen aber Reiter und Pferd auf eine harte Probe. Es erfordert sehr viel Geduld, Feingefühl, Bewusstsein und Konzentration, um einen perfekten Übergang zu gestalten. Viele Reiter vergessen aber, dass ohne einen gewissen Grad an Anstrengung, ein perfekter Übergang selten der Fall ist.

Warum scheitern Übergänge?

Fehlende Konzentration

Wer sich fragt, warum Übergänge oft nach langem Üben noch nicht funktionieren, liegt es in den meisten Fällen daran, dass der Reiter selbst nicht konzentriert genug ist. Bei Übergängen ist es sehr wichtig, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Sich bewusst sein über den Übergang

Gerade bei Übergängen in eine niedrige oder höhere Gangart ist es für den Reiter wichtig, sich vollkommen auf den jetzigen Moment zu konzentrieren. Der Reiter muss sich über die Bewegungen des eigenen Körpers sowie dem des Pferdes bewusst sein. Das ist der Schlüssel zu einem perfekten Übergang wie er im Buche steht – das Bewusstsein über das Jetzt sowie das was folgt.

Die Lösung des Problems

Wer sich über die Ursache des Problems im Klaren ist, kann sich nun mit der Problemlösung befassen. Diese ist im Grunde genommen einfach: Auf das was folgt konzentrieren und sich darüber bewusst sein. Somit kann das Üben der Wechsel in die verschiedenen Gangarten nun endlich gelingen. Des Weiteren sind folgende Gedanken wichtig:

Die Bewegung muss so stattfinden, als ob es bereits eine neue wäre

Bereits während der Hilfen zum Übergang ist es für den Reiter wichtig, dass dieser sich bereits in der neuen Gangart bewegt. Von Schritt zu Trab muss daher das Becken bereits dieselben Bewegungen des Trabs nachmachen. Bei Schritt zu Galopp muss das Becken nach vorne geöffnet werden, um den Galoppsprung nachzuahmen.

Die kommende Bewegung des Pferdes vorstellen

Wie beim Reiter, so muss auch die kommende Bewegung des Pferdes im Vorhinein vorgestellt werden. Auf diese Weise ist es möglich, sich über die Folgebewegung bewusst zu werden und somit wird es leichter, sich darauf zu konzentrieren.

Jede Sekunde ist wichtig

Zeit ist beim Reiten von Übergängen eine der wichtigsten Faktoren. Im Grunde genommen geschieht der Wechsel in Sekunden und daher wird so einiges in dieser kurzen Zeit gefordert. Es kann daher oft sehr schwer sein, Übergänge korrekt zu gestalten, da diese perfekt aufeinander innerhalb von Sekunden abgestimmt werden müssen.

Dasselbe gilt für alle Wechsel

Es ist egal, um welchen Wechsel es sich handelt, das Prinzip ist dasselbe. Wer sich daher das neue Tempo sowie die Gangart vorstellt, dazu noch die richtigen Beckenbewegungen macht, wird nach kurzer Zeit bereits gelungene Wechsel vollziehen können.

Warum Übergänge so wichtig sind

Wer Übergänge reitet, lernt bewusster zu reiten und sich besser zu konzentrieren. Außerdem werden die richtigen Bewegungen des Körpers sowie dem des Pferdes gelernt. Das Tier weiß somit genau, was der Reiter von ihm will. Des Weiteren wird es um einiges einfacher, herauszufinden, ob das Pferd richtig läuft oder nicht.

Auch für das Pferd sind Übergänge sehr wichtig, da so die Konzentration gefördert wird. Gut ausgeführte Übergänge sorgen dafür, dass das Pferd sein Gewicht auf die Hinterhand aufnimmt und sich so besser versammelt – dies ist besonders wichtig bei Übergängen ins Galopp.

Zu guter Letzt ist es nicht nur für den Reiter und dem Pferd sehr förderlich, sondern vor allem für eine gute Teamarbeit. Übergänge können nur dann korrekt ausgeführt werden, indem das Pferd und der Reiter zu einer Einheit werden.

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