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Teeglas von Amapodo im Test

Zugegeben, man kann sich seinen Tee ja ganz altmodisch in der Tasse anrichten. Aber dann hat man erstens bloß diese eine Tasse und muss danach neuen machen und mitnehmen kann man ihn dann auch nicht. Dem kann man zwar mit diversen Behältern für Unterwegs Abhilfe schaffen, aber hier den einen auserwählten zu finden, ist ja schon eine Quest für sich.

Dadurch, dass ich das Teeglas von Amapodo testen hab dürfen, ist mir hier eine große Portion Arbeit abgenommen worden – und die ewigwährende Mission meine Freundin zu retten (nein, ups wir sind nicht in Drawn Together) ein perfekt zu mir und meinen Bedürfnissen passendes Teebehältnis zu finden ist damit nun durchgestanden.

Freundlicherweise hat man mir erlaubt, einen Test durchzuführen, bei dem ich das Teeglas einem durchschnittlichen To Go Becher gegenüberstelle und es auf Herz und Niere teste. Die großteils doch sehr gravierenden Unterschiede habe ich heute nun für euch parat.

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Zunächst einmal könnt ihr euch hiermit einen Überblick verschaffen, was für Vorteile das Teeglas nach dem ersten Eindruck bietet. Fakt ist, dass wir hier ein doppelwändiges Sieb als auch ein doppelwändiges Glasgebilde haben, das einerseits den beutellossen Tee wirklich im Sieb behält und andererseits dafür sorgt, dass man sich nicht die Finger verbrennt.

Dennoch ist Vorsicht geboten – denn der Tee bleibt im Glas sehr lange heiß, worauf auch hier super hingewiesen wird:

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Grafik von amapodo.com

Auf die einzelnen Hinweise gegenüber einem herkömmlichen Teebehälter gehe ich gleich explizit ein. Ich werde euch auch die Nachteile aufzählen, die mir bei der Verwendung aufgefallen sind. Doch vorher noch eine Frage an euch: Habt ihr, meine lieben Leser, Lust auf ein Tee-Tauschpaket? Sehr gerne möchte ich so ein Projekt noch einmal hier starten, da es schon beim ersten Mal gut angekommen ist. Die Frage ist nur, ob es eine einmalige Sache werden soll, oder ob wir ein Paket machen, das so richtig die Runde dreht, wo sich jeder seine liebsten Teesorten rausnimmt und dafür ebenso viele wieder in das Paket legt, ehe er es weiterschickt – und so geht es immer im Kreis weiter.

Meldet euch einfach in einem Kommentar unter diesem Post, ich bin schon gespannt, was daraus entsteht. Oft kommt man so ja auf ganz großartige Teesorten, die man anders niemals so schnell erwarten würde.

Apropos Tee und Durchprobieren; bei Amapodo könnt ihr auch direkt eine sehr nette Teeselektion ergattern, die sich doch perfekt zum Austesten der einzelnen Geschmacksrichtungen eignet.

So! Kommen wir doch nun zu den beiden Teebehältern. Auch, wenn es nicht so aussieht, es passt in beide Becher etwa dieselbe Menge Tee hinein; der kleinere Becher hat einen wuchtigeren Bauch, weshalb es nicht direkt so wirkt.

Verwendet habe ich für den Test zwei ganz zufällige Teesorten. Das Amapodo Teeglas habe ich mit und ohne Beutel im Test verwendet; das Noname Produkt allerdings nur mit Teebeutel, da dieses über kein Sieb verfügt. Und damit haben wir doch auch schon die perfekte Überleitung für unsere Gegenüberstellung.

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[ PRO ]

  • in verschiedenen Designs erhältlich
  • leicht zu reinigen
  • zu 99% immer Geschirrspülfest

[ CONTRA ]

  • kann bei großer Hitze zerspringen
  • Becher sehr heiß, wenn Tee heiß
  • Schraubwindung wird irgendwann undicht

Leider ist es mir persönlich schon des Öfteren passiert, dass solche Behälter – gerade, weil es sich hier oft um ganz normale Kunststoffbehälter handelt – irgendwann mit einem lauten Platzgeräusch nachgeben und einen großen Riss in der Seite oder sonst wo haben. Trotz der oft doppelschichten Wand ist auch der Becher sehr heiß, was nicht unbedingt dafür spricht, dass man ihn einfach jederzeit mitnehmen kann.

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[ PRO ]

  • einschnappendes Sieb
  • Sieb lässt nichts durch
  • Glas kühl, Tee bleibt heiß
  • hübsches, modernes Design
  • Deckel dichtet super ab
  • stabiles Glas
  • leicht zu reinigen

[ CONTRA ]

  • Deckel nicht Geschirrspülfest

Da der Deckel aus Bambus besteht und obendrein handgefertigt wird, hat man hier bei jedem Teeglas ein wahres Unikat in den Händen. Die superpraktische Einrastfunktion verrät einem obendrein, wann das Glas auch wirklich verschlossen ist.

Außerdem erhält man zu seinem Amapodo Teeglas auch noch diesen netten Untersetzer als Gimmik dazu. Ich liebe solche Details ja ohnehin abgöttisch und habe ihn schon zum neuen Nachbarn meines Notizblocks am bunny_emoji_42__awww___v2__by_jerikuto-d778loqSchreibtisch erkoren.

Was sagt ihr im Übrigen – hat euch Amapodo mit seinem Teeglas überzeugt? Mich hat es besonders deswegen von sich und der Marke Amapodo als Qualitätsmarke überzeugt, da ich bisher noch nie einen Teebehälter in den Fingern hatte, dessen Sieb es tatsächlich geschafft hat, mir diese unangenehmen Flanken der Teeblätter vom Leib zu halten. Zwar bin ich durch und durch ein großer Teeliebhaber, aber so etwas mag ich absolut nicht. g (45)

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Was ansonsten noch besonders erwähnenswert ist, aber grundsätzlich weder zu Pro, noch zu Contra zu zählen ist; Greift man zu einem herkömmlichen Teebecher sind die Deckel hier oft durchschnittlich dicht. Was bedeutet, dass sie durchaus nach öfterer Benutzung dazu neigen, auszulaufen und Flüssigkeit zu verlieren, wenn sie dann doch einmal in der Tasche geschüttelt werden sollten. Als Contra kann ich das deshalb nicht zählen, weil man den Behälter dafür vorher wirklich erst einige Male im zweistelligen Bereich verwendet haben muss, ehe das passiert. Wer sich allerdings jeden Tag Tee mit ins Büro nimmt, wird besonders damit nicht allzu viel Freude haben.

Ihr seht also, die beiden Behälter haben durchaus jeder so seine Vor- und Nachteile für sich. Aber ich bin mir sicher, dass ihr durch die obigen Ausführungen gut verstehen könnt, warum dieses Glas nun mein großer Favorit geworden ist.

Ein Kommentar

  • Frollein Keks

    Cool! Ich wusste nicht, dass es solche Gläser gibt. Momentan hatte ich den Travel Mug von emsa im Test, von dem ich sehr angetan bin, aber ich verstehe deinen Standpunkt. Vielleicht teste ich zum Herbst hin dann auch mal so ein Glas. 🙂 Dankeschön!

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