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Tagträume

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich tagträumend aus dem Fenster blicke und dann zu träumen anfange. Oft sitze ich dabei in einem Bus oder einem Zug, höre Musik und blende alles andere um mich herum aus. Selbst wenn ich im Bett liege und einen schönen Gedanken im Kopf habe, kann ich nur schwer damit einschlafen. Ich fange an, mir Handlungsstränge mitten im Geschehen vor das innere Auge zu halten und gehe sie immer wieder durch, wenn mir ein Teil davon gar nicht gefällt oder wenn ich auch einfach nicht weiterkomme.

Hin und wieder versuche ich mich damit aufzumuntern, um negative Gedanken mit solchen kleinen Filmen zu vertreiben. Die meiste Zeit allerdings vertreibe ich damit einfach nur meine Langeweile oder lasse mir dadurch etwas für eine meiner vielen Geschichten einfallen, die ich schreibe.

Teilweise greife ich dabei auch einfach Dinge auf, die ich soeben im Fernsehen gesehen habe und stelle mir vor, wie das in meinem Leben aussehen könnte. Ist irgendwie schwer zu beschreiben.

Ich wüsste gerne, inwieweit dieses Denken meine Träume beeinflusst und ob sie deshalb oft so lebhaft sind oder ob sie das sowieso wären. Wenn ich etwas träume, das richtig gut und abenteuerreich ist, versuche ich es sofort in einer Fanfiction umzusetzen. Manchmal ist es aber so verrückt und unlogisch, dass sich Supernatural mit Auftragskillerfilmen paart und ich das dann lieber in mein Tagebuch schreibe.

Traumdeuter hätten mit dem, was ich da oft zusammenspinne, wohl ihren größten Spaß. Schreibt ihr eure Träume auf? Wenn ja; wie macht ihr das? Schreibt ihr einfach, was ihr erlebt habt oder versucht ihr da direkt eine Bedeutung in all dem Firlefanz zu finden und entziffern?

Das festzuhalten finde ich vor allem deshalb schön, weil man damit nicht sofort vergisst, was man so träumt. Passiert mir leider viel zu oft; dabei sind die richtig abenteuerreich und meistens ja nette Erinnerungen.

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