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Sicher online daten – so passt ihr auf

Es ist wahrlich ein unangenehmes Gefühl, wenn man so darüber nachdenkt, dass man sich voller Vorfreude auf zum vereinbarten Date macht und dann läuft alles ganz anders ab. Nichts, das man sich zuvor so schön ausgemalt hat, trifft ein. Man muss schließlich einsehen, dass man zu naiv an die ganze Sache herangegangen ist. Kurzum: Das Treffen wird zum Alptraum.

Er entpuppt sich als Mr. Nice Guy, sie möchte offenbar nur mit einem teuren Dinner davonkommen und wird sich im Anschluss nicht weiter melden. Das wohl schlimmste Szenario wäre allerdings, dass man sich dermaßen unwohl fühlt, dass man Sorgen um die eigene Sicherheit bekommt.

Um all jenen Alpträumen aus dem Weg zu gehen, folgen nun ein paar Tipps zum persönlichen Kennenlernen nach dem Online Dating.

1. Ein neutraler Ort als Treffpunkt

Das hervorragende Restaurant des Vertrauens ist immer ein besonderer Trumpf im Ärmel, wenn es darum geht, die Person des Interesses zu beeindrucken. Trotzdem sollte man sich so etwas immer bis zum mindestens zweiten Treffen aufbewahren. Ein öffentlicher, neutraler und vor allem belebter Ort ist für das erste persönliche Gegenüberstehen am besten geeignet. Dabei muss man noch gar nicht groß eine Unternehmung stattfinden, wie es etwa beim Kino der Fall wäre. Ein gemütliches Beisammensein in einem Café oder auch ein nachmittäglicher Brunch um die Ecke reicht völlig aus. Schließlich will man sich ganz aufeinander konzentrieren können, um möglichst viel voneinander zu erfahren.

2. Personen müssen davon wissen

Ob Familie oder auch enge Freunde – zumindest eine Person sollte davon wissen, dass man plant, sich mit jemandem zu treffen. Dabei sollte der Informationsreichtum so weit gehen, dass Zeit und Ort des Dates bekannt sind.

3. Kontrollpunkte vereinbaren

Man nennt es auch gerne einen Schutzengel; derjenige, der über das Date Bescheid weiß, ruft zu einem vereinbarten Zeitpunkt an. Dabei gibt es dann einen banalen Vorwand, der sich schnell vorschieben lässt. Etwa die Frage, ob man die Katze demnächst füttern könnte, oder wie es mit dem Filmabend am kommenden Dienstag aussehen würde.

Wer ganz sicher gehen möchte, vereinbart gewisse Codes mit dem Anrufer. Sagt man dem Katzensitting zu, läuft alles prima – hat man keine Zeit, möchte man schnellstmöglich von hier weg und dabei am besten ganz in der Nähe abgeholt werden.

Allerdings können die Schutzengel auch zum vereinbarten Treffpunkt kommen und an einem anderen Tisch dinieren. Das ist besonders für Einsteiger im Online Dating sehr hilfreich, da sie so ihre Nervosität durch den emotionalen Beistand leichter unter Kontrolle bringen können.

4. Persönliche Informationen fernhalten

Kein Datepartner hat das Recht, bereits beim ersten Treffen zu erfahren, wo genau sein Gesprächspartner wohnt. Auch der Arbeitsort zählt zu den sicheren Themen, die erst später folgen sollten. Das ist nicht weiter hinderlich, wenn man darüber aufklären möchte, in welchen Gefilden man beruflich unterwegs ist. Auch muss man nicht zugeben, dass man derlei Informationen zunächst noch zurückhalten möchte. Wie wäre es stattdessen mit der ausweichenden, aber ehrlichen Antwort, dass das ein interessantes Thema sei, das man allerdings gerne bei einem anderen Treffen besprechen würde?

5. Nicht nach Hause bringen lassen

Gentlemen gibt es auch heute noch – und trotzdem sollte man sich keinesfalls nach Hause bringen lassen. Weder zu Fuß, noch im Auto oder sonst wo. Man besitzt einen persönlichen Freiraum und der sollte unbedingt beibehalten werden. Aber es ist trotz allem gern gesehen, wenn die Begleitung noch bleibt, bis das Taxi ankommt – oder bis der Bus eintrifft, auf den man wartet. Ob man sich zum Auto begleiten lassen möchte, muss man selbst abschätzen. Schließlich bietet das KFZ-Kennzeichen selbst dann kaum Angriffsfläche, wenn das Date nicht zur eigenen Zufriedenheit verlaufen ist.

6. Vor dem ersten Date

Bereits vor dem ersten Treffen zu zweit sollte man auf der Hut sein, um zu verhindern, dass man sich mit einem Betrüger oder Lustmolch einlässt.

Hierbei kann unter anderem darauf geachtet werden, eine seriöse Singlebörse im Netz zu nutzen. Viele unter ihnen bieten einen kostenlosen Service an, doch sollte die Partnersuche jedem Interessenten ein paar Euro im Monat wert sein. Denn auf kostenlosen Seiten kann sich nun mal jeder herumtreiben, auch Stalker haben hier leichtes Spiel. Ob er es wirklich ernst mit der Liebe meint oder doch viel mehr nur auf der Pirsch ist, um auszutesten welcher Nutzer anbeißt.

Bei zu zahlenden Plattformen ist es zudem gang und gäbe, dass man aufdringliche oder unverschämte Nutzer melden kann, damit diese nach Prüfung evtl. verwiesen werden. Hier kann bei entsprechenden Anmelde-Homepages auf den Service geachtet werden, damit man feststellt, was alles in einer Mitgliedschaft enthalten ist. Meist gibt es verschiedene Optionen zur Auswahl mit differenzierten Leistungen und Preisgestaltungen. Üblich ist auch ein Probemonat kostenlos, damit so der Überblick über die Leistungen gewährleistet wird.

7. Weniger ist oft mehr

Obwohl man sich nun, nach reiflicher Überlegung, bei einer seriösen und sicheren Plattform angemeldet hat, gilt es weitere Punkte zu beachten. So etwa sollte auf dem, für jeden Nutzer sichtbaren, Profil nicht zu persönliche Dinge verraten werden. Obwohl man sich natürlich dem Anderen öffnen möchte und seinem möglicherweise zukünftigen Partner nichts vorenthalten möchte, sollten zu intime Dinge nicht schon im Profil preisgegeben werden.

Für solche heiklen Informationen ist auch noch später Zeit genug, etwa bei einem gemütlichen Essen in einem Restaurant, wenn man sich bereits näher kennengelernt hat.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass man für den anderen noch ein kleines Rätsel ist und dieser nicht schon alles über den anderen weiß.

8. Nicht blind vertrauen

Auch wenn der andere Chatpartner, mit dem man nun bereits seit mehreren Wochen im engen Kontakt steht, gut aussieht und sehr höflich ist, verrät selbst sein Profil nicht alles über ihn. So werden natürlich auf Profilen und in Chats hauptsächlich die Stärken in den Vordergrund gestellt. So wird als Hobby lieber Golf spielen angegeben, als auf Spielkonsolen zu zocken, obwohl dies, gemessen an der investierten Zeit, eher zutreffen würde. Hierbei kann dem anderen kein Vorwurf gemacht werden, denn jeder versucht sich schließlich nur von der besten Seite zu präsentieren und in das beste Licht zu rücken.

9. Immer up-2-date bleiben

Sobald viele Internetsurfer auf derselben Homepage unterwegs sind, lauern häufig Viren. Da zigtausende Nutzer auf Online-Singlebörsen angemeldet sind, trifft dies hier ebenso zu. Deshalb ist es wichtig den PC oder das Smartphone immer auf dem Laufenden zu halten und die neuste Version des Virenschutzes herunterladen.

Auch wenn, wie oben erklärt, nicht alles von einem preisgegeben wird, so möchte man ja nicht, dass die Bilder plötzlich auf fremden Seiten auftauchen oder dass sich gar der Account des Nutzers selbständig macht und er keinen Zugriff mehr hat. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht, denn sobald man einen Virus bemerkt, ist es oft schon zu spät, um diverse Daten zu retten.

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