Daily Life

life is good to me ♬

Ich weiß, momentan gibt es nicht allzu viel Privates, worüber ich blogge – und trotzdem tut sich so viel, dass ich gar nicht weiß, wo genau ich überhaupt anfangen soll. Es tut sich so vieles und immer wieder denke ich mir darüber musst du bloggen, aber meistens liege ich dann einfach nur gefühlt tot auf dem Sofa und wüsste gar nicht, was genau ich dann schreiben soll, um die Empfindungen dieser Momente dann in die richtigen Worte zu verpacken. Mir ist auch klar, dass ihr persönliche Blogeinträge vermisst, aber immer hab ich nichts so Besonderes zu erzählen. Nebenher hab ich aktuell einfach große Lust, über Kooperationen zu schreiben und bemühe mich hier bereits, euch so viel Abwechslung wie möglich zu bieten. Natürlich sind das im Moment mehr, als sonst üblich wäre, aber ich möchte einfach wieder “reinkommen”, wenn ihr versteht, was ich meine. Mit August werde ich dann etwa alle 3 Tage einen neuen Blogpost online stellen, anstatt wie bisher täglich. Ach – und den Blogpost über Hamburg / Helgoland bin ich euch ja auch noch schuldig. Nicht nur, aber auch. Denn ich teile ja seit April etwa die Photography- und die Erzählposts über meine Reisen auf. ^-^v

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So sieht das aus, wenn es zu einer Convention geht. Ich weiß, es wirkt nicht wie viel. Aber verglichen damit, was das noch vor einem Jahr war… selfesteem wächst echt rasant. Und binnen einem Jahr hat sich eine Menge getan. *sehr stolz bin*

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Just sayin… 😀

Jedenfalls ging es kürzlich nach Wien zur Nippon Nation. Diana und ich sind gefühlt tausend Stunden im Auto gesessen, um etwas Essbares zu bekommen, das meinem feinen Mündlein gerecht werden konnte. Außerdem ist die Kurzparkzone in Wien ein Arschloch und das Handyparken sein kleiner Bruder. Wer quält sich schon stundenlang damit, wenn er diese eine dumme Stunde auch in Wien rumtuckern kann.

Ich wollte ein belegtes Brötchen. Auf Österreich-Deutsch ne Wurstsemmel. Aber keine langweilige, sondern etwas ganz cooles mit Salat und so shit. Gab’s nur nirgens. Am Ende haben wir nen Hot Dog gegessen, wahaha. Davor haben wir aber drei Tankstellen abgegrast, die laut Navi ganz in unserer Nähe waren.

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Die erste gab’s nicht. War abgerissen – ohne Witz. Und die zweite hat nur Getränke gehabt. Als wir am Ende dann bei der dritten angekommen sind, hat die gerade zugemacht. 21

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Auf der Convention selbst hatten wir nen riesen Spaß. Es ist so schön, dass Deeneeweenee jetzt wieder öfter mitkommen mag. Mit ihr ist es gleich noch viel spannender. Hab sie außerdem dazu gebracht, sich nen Haarreifen vom Stand neben uns zu kaufen. Mit Rosen und Hörnchen! Eine ihrer Rosen ist leider direkt nach der Con auseinandergefallen, LMAO. Aber das hat sie bestimmt wieder geklebt, war nichts Tragisches. Trotzdem kacke für nen 20€ Haarreifen… |D

Ansonsten hats viele Plüschies, Figuren und japanische Süßigkeiten gegeben. Der Held mag die Mangopocky oder die mit Schokobanane zwar nicht, aber Himbeerkitkat sind wohl ganz nach seinem Geschmack. :”D

Nach der Con hab ich erstmal ein paar Tage ausgespannt.

Ein herber Schicksalsschlag – jap, kann man leider wirklich so sagen v_v – hat mich dann getroffen, weil ganz unerwartet ein guter Bekannter von mir verstorben ist. Ihr wisst, ich bezeichne nicht so schnell Personen als meine Freunde, weil ich hier mehr die Qualität als die Quantität schätze. Dabei hat das absolut nichts damit zu tun, ob man einen familienähnlichen Bezug zueinander hat oder nicht. Selbst, wenn ich Diana und Manu stets wie meine Schwestern bezeichne; was sie ja auch sind. Aber da meine Familie insofern sehr zerstritten ist und ich kaum Kontakt zu irgendwelchen Tanten oder Onkeln habe, wäre der Vergleich von Freunden und Familie irgendwo falsch.

In Fakt bezeichne ich tatsächlich nur eine handvoll Menschen als meine Freunde. Fragt man mich vorschnell, so kommt es durchaus vor, dass ich jemanden als Freund bezeichne, wenn ich ihn gernhab. Ihr kennt das sicher. Personen, für die man ohne zu zögern alles liegen und stehen lassen würde, gibt es nicht viele. Personen, mit denen ihr wochen- oder vielleicht sogar monatelange Funkstille haben könnt, weil sich einfach in beider Leben so viel tut; sobald ihr euch aber wieder trefft, ist es, als wäre nie Zeit vergangen. Ja, solche Leute gibt es wahrlich nicht viele in eines jeden Lebens. Wichtig ist bloß, dass man sich darüber bewusst wird, welche Menschen so einen Titel tatsächlich verdient haben. Auch ich habe ihn schon mehrere Male falsch vergeben.

Wie dem auch sei, ich komme vom Thema ab.

Mittlerweile kreisen meine Gedanken schon gar nicht mehr ausschließlich darum. Aber es hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass man die Zeit, die man hat, nicht nur mit sich alleine, sondern auch mit den Menschen, die man gern hat, genießen soll. Wer weiß, wie lange man sich gegenseitig noch hat… Ich selbst sage immer, man soll jeden Tag leben, als wäre es der letzte; aber als dann tatsächlich jemand von uns gegangen ist, der mir nahegestanden hat, war das wie eine kalte Ohrfeige mitten ins Gesicht.

Man wird nie wieder seine Stimme hören, ihn nie wieder vor sich stehen haben… ihn nie wieder zum Lachen bringen. Und nie wieder um seinen Eiskakao mit ihm streiten müssen, weil er ihn austrinkt, obwohl er ihn doch nur kurz halten sollte… :/ Ich vermisse ihn wirklich – und wie sehr, wird mir erst schmerzhaft bewusst, seitdem er nicht mehr unter uns ist. Auch die Tatsache, dass ich mir nicht mehr Zeit genommen habe, ihn öfter zu treffen, seitdem ich bei meinem Freund wohne. Ab dem Zeitpunkt hat sich das dann mehr und mehr verlaufen und man hat sich beinahe nur noch auf Conventions gesehen… Mehhhh, so ein Mist. :/

Er bekommt ein wundervolles Grab, von dem aus er einen Blick auf sein früheres Zimmer haben wird. Möge es ihm dort gut gehen, wo er jetzt ist…

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Mich hat der Vorfall insofern beeinflusst, dass ich gleich einmal Zeit mit einigen Bekannten verbracht habe und dabei auch wohl sehr anhänglich gewirkt habe. Ich habe viele Stunden mit Manu verbracht, ihre Eltern auch endlich Mal kennengelernt und ihren Bruder wieder getroffen (er hat mich sogar schonmal auf einer Messe getroffen, wohoo!) und hab Pokémon Go zu spielen begonnen. Seit dem Nippon Nation Wochenende ist es nämlich auch bei uns endlich im Appstore verfügbar.

Der 23te war – man kann es gar nicht anders in Worte fassen – ein seit langem Mal wieder so richtig perfekter Tag.

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Manu hat mich abgeholt, wir sind zum Ikea gefahren und haben Bücherregale für sie gekauft. Sind erst einmal so richtig schön gestorben, weil es so heiß war. Dann sind wir zu mir, damit ich mich umziehen hab können und mein Handy holen konnte, das bis dahin noch aufgeladen hat. Wir sind rauf zu ihren Eltern, haben Kuchen mit ihnen gegessen, sind mit dem Auto durch die Pampa gefahren und ich hab unzählige Pokémon gefangen, dann haben wir Letscho gekauft und sind im Anschluss in der Stadt spazieren gegangen. Und dann hat es dem Ganzen den Gipfel aufgesetzt. Es hat geregnet. Wie aus Eimern. Wobei noch das eine Untertreibung ist.

Wir sind pudelnass geworden. Und haben beinahe nonstop gelacht auf unserem Nachhauseweg.

Ich schwöre euch, dieses massive Unwetter konnte man nicht einmal in Fotos einfangen – die Straße hat geschwommen! Und trotzdem gab es noch diesen einen Skateboardfahrer, der die Gelegenheit genutzt hat und die Straße auf- und ab gerollt ist. XDgif_by_emoxynha-d54cy2q

Solche Tage muss man sich echt dick und fett im Kalender einringeln.

Man könnte ihn fast schon als unbeschwert bezeichnen.

Ein Kommentar

  • ceiya

    mein beileid zu deinem verlust, wer auch immer es war 🙁
    unbeschwerte tage sind wichtig, die sollte man immer wieder mal haben.
    das foto von euch beiden ist richtig süß ^^

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