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Lamantin – Aufbruch ins Ungewisse

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Erzählt wird eine möglichst moderne Geschichte, da wir uns auch während dem gesmaten Lesen über im 19ten Jahrhundert befinden. Leider ist schon sehr bald klar, dass das Buch nicht unbedingt für die Zielgruppe geeignet ist, da der gewählte Sprachgebrauch nicht unbedingt kindtauglich ist. Viel eher würde ich das Buch interessierten Teenagern in die Hand geben, da jemand im Alter um 10 Jahren herum eher wenig Vorliebe dafür finden wird.

Das Buch selbst lässt sich ganz wunderbar lesen, obwohl hier und da ein bisschen mehr Detailtiefe ganz wünschenswert gewesen wäre. Oft fehlt wegen zu oberflächlicher Beschreibung die Möglichkeit für den Leser, sich schön reinzudenken und beim Lesen richtig träumen zu können. Etwas, das für mich doch eigentlich immer zu Jugendbüchern gehört hat.

Viele Wortwiederholungen erschweren den reibungslosen Lesefluss und regelmäßig beginnen mehrere Sätze, die direkt aufeinander folgen, mit demselben Wort.

Sehr schön finde ich allerdings, dass die ganze Handlung quasi aus den Augen des Kindes erzählt werden. Die Geschehnisse selbst spielen sich nach dem immerselben Muster ab. Regelmäßig werden die beiden Freunde von ihrer Weiterreise durch etwas abgehalten und jedes Mal passiert das auf dem gleichen Weg. Eine rote Linie, die völlig ohne große Romantik oder auch spannender Action auskommt, wodurch aber ein einziger, großer Höhepunkt im Handlungsstrang leider verloren geht.

Dass die Kapitel allesamt mit den Städten betitelt werden, die sie auf dieser Reise durchschreiten, macht es fast ein wenig langweilig. Manchmal hat man das Gefühl, dass der Geschichte an Kreativität fehlt, was ich sehr schade finde. Dennoch ist es kein Buch, das man nur leichtfertig liest. Die Welt mit ihren Alpen bietet viele schöne Momente während dieser 243 Seiten, auf die man sich durchaus einlassen sollte.

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