Laktoseintoleranz

leckeren Kakao laktosefrei genießen

EDIT: Kurz nach Veröffentlichung hat mich ein lieber Leser informiert, dass es mittlerweile sehr viele Kakaopulver ohne Laktose gibt… HOPPLA! Das ist ein perfektes Fallbeispiel dafür, dass man seine liebsten Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe immer im Auge behalten sollte. Lest den Blogeintrag gerne trotzdem, denn wer es nicht ganz so schokoladig mag, wird dieses Kakaopulver sehr gerne haben. 😀

Seit vor ein paar Jahren festgestellt wurde, dass ich Laktoseintoleranz habe, war das wie eine Hiobsbotschaft für mich. All die leckeren Süßigkeiten sollte ich ab sofort nicht mehr essen dürfen. Ich, die Schokolade so sehr liebt. Kakao war ein tägliches Getränk für mich – und plötzlich sollte ich es nicht mehr zu mir nehmen können?! Das klang einfach furchtbar.

Bei einer Laktoseintoleranz können zwar Tabletten – sogenannte Laktase helfen, um trotzdem weiterhin Speisen zu sich zu nehmen, die so etwas beinhalten. Theoretisch ginge das auch bei Getränken, aber das Problem besteht hier in der Verarbeitung des Körpers. Flüssigkeiten wandern schneller durch den Kreislauf, als eine Tablette wirken könnte. Aus diesem Grund ergeben sich zwei massive Probleme: Man muss zunächst den Zeitpunkt herausfinden, an dem Laktase eingenommen werden müsste und dann auch die Menge.

Es gibt keine goldene Regel dafür, jeder verträgt es anders. Gleichzeitig hat auch jeder ganz andere Beschwerden. Ich selbst habe nach Jahren noch nicht herausgefunden, wie viel Laktase ich bräuchte, um Kakao trinken zu dürfen.

Mittlerweile gibt es Fertigpackungen von MinusL, aber das ist Schokoladenmilch und die ist weniger kakaoig. Hinzukommt, dass man die nur kalt trinkt. Was, wenn man warmen Kakao möchte? Ich hab die Lösung gefunden.

Sonnentor bietet einen Schlaukakao an, der in seinen Zutaten nichts enthält, das mit Laktose zu tun hat.

Vorteile

  • Schmeckt gut; nicht zu intensiv, aber trotzdem süß
  • auch kalt trinkbar sowie für Eisschokolade geeignet
  • ein Löffel reicht selbst für einen großen Becher
  • auch zum Backen geeignet

Nachteile

  • Pulver löst sich nicht vollständig auf
  • kostenintensiv; rund 5 € für eine 300 g Dose
  • pro 100 g sind 375 kcal enthalten
  • nicht ganz so schokoladig, wie andere Marken

Ich hab nach einer Zeit für mich festgestellt, dass man sehr – wirklich sehr – lange mit einer Dose auskommt. Das Problem ist, dass im Markt meist nur Dosen mit einem Ablaufdatum erhältlich sind, das schon in wenigen Monaten eintrifft. Also habe ich den Test gewagt und es auch danach noch weiterverwendet. Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass es ab dem Tag schlecht ist. Der Geschmack hat sich überhaupt nicht verändert, also gab es hier absolut keine Probleme.

Wer viel backt und daher auch Kakaopulver in Kuchen, Muffins & Co. verarbeitet, musst zunächst aber ein wenig experimentieren. Da sich das Pulver nicht ganz so gut auflöst – was auch auf der Packung steht – kann es besonders bei flüssigem Teig dazu kommen, dass man ein paar Mal öfter rühren muss.

Auch bei der Zubereitung in der Tasse empfiehlt es sich, einen gewissen Spielraum dafür zu lassen, lange umzurühren. Ich verwende für Kakao sehr gerne meine Bodum Tassen und habe dadurch eigentlich nie Probleme.

Wie sieht es mit euch aus – habt ihr diesen Kakao schonmal probiert? Wie findet ihr ihn? Oder habt ihr sogar selbst eine Laktoseintoleranz und einen noch besseren Tipp für mich und meine Leser? Dann nur her damit, ich freu mich!

4 Kommentare

  • Shiva

    ich bin immer noch geflasht von dem süßen Hamsterplüschie x’D

    Aber zum Thema: für mich wäre der Kakao nichts. Ich habe lieber einen Mittelstarken bis Intensiven Geschmack beim Kakao und mich würden die Gewürze da drin stören. Ich benutze immer das Kakaopulver von Krueger aber das wäre glaube ich nichts für dich. Nesquik z.B. kann man Vergessen, sowohl das Pulver als auch die fertigkakaos. Die haben sehr an Qualität nachgelassen, mir schmeckt das überhaupt nicht mehr. Vorallem die Fertigkakaos sind übelst Dickflüssig geworden =X

    • Babsi

      Hihi, ja ich mag es auch sehr 😀

      Ach echt? 🙁 Ich hatte früher immer Nesquik, hab es aber bisher noch nicht geschafft, mir eine Packung zu holen, seit dem Beitrag. Schade, wenn die so nachgelassen haben. Muss aber ehrlich sagen, dass ich gar nicht mehr wüsste, wie er geschmeckt hat, weil das einfach Jahre her ist… x.x;

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