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howto business no°3: Blogger

Weiter geht es mit meiner Business-Serie! Heute erkläre ich euch, weshalb es sehr wohl möglich ist, Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen. Meist reicht ein solcher Umsatz zwar nicht aus, um davon den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Aus jenem Grund greifen viele Blogger zum Job des Texters, um so hauptberuflich einer kreativen Arbeit nachgehen zu können. Alternativ folgen dann Bücher oder ebooks, passend zum Thema des Blogs. Ehe wir uns aber darin vertiefen, was hier am besten für ein Thema gewählt werden sollte, klären wir ein paar rechtliche Dinge ab. Ihr kennt mich ja mittlerweile, dass ich gerne das trockene Zeugs vorweg durchnehme, ehe wir uns den lustigen Aspekten widmen dürfen. Was muss, das muss einfach, nicht wahr?

Wie es hier nun rechtlich aussieht, muss sich jeder Blogger aus Deutschland bitte selbst informieren, aber allzu große Abweichungen bestehen meines Wissens nicht. Bezeichnet wird das hierfür nötige Gewerbe jedenfalls in unserem schönen Land voller Alpen und Skianzüge als Ankündigungsunternehmen. Was darf hiermit nun gemacht werden?

  • Sponsored Posts bzw. Beiträge, die werbenden Inhalt aufzeigen
  • Affiliate Partnerprogramme
  • Bezahlte Links
  • Bannerwerbung
  • Produkttests
Produktteste sind von einem Gewerbe immer dann ausgenommen, wenn dadurch kein geldwerter Vorteil besteht. Erhaltet ihr lediglich kleine Proben, besteht kein solcher. Dürft ihr im Gegenzug ganze Produkte behalten, gewinnt ihr etwas aus dieser Vereinbarung, daher handelt es sich hierbei auch um eine gewerbliche Tat.

Das ist der wohl heftigste und umstrittenste Punkt in der ganzen deutschen Produkttesterschaft, denn offenbar gilt selbiges nicht in Deutschland. Kommentiert mir gerne etwas dazu, wenn ihr selbst aus DE stammt & besser über die dahingehend vorliegende Rechtslage Bescheid wisst!

Der Blog besteht bereits oder wird erst gegründet – es macht keinen Unterschied. Unter beiden Umständen habt ihr mit gewissen Kosten zu rechnen, die euch hierfür anfallen.

  • Hostinggebühren (Webspace, auf welchem sich der Blog befindet)
  • Domaingebühren (eine Toplevel-Domain macht mehr auf sich aufmerksam, als eine .blogspot.co.at-Adresse)
  • eventuell Investitionen in ein Layout
  • zusätzlich dazu Zeitinvestition in Blogeintrag – alternativ auch in Texter, die euch diese erstellen

Besonders in der heutigen Zeit hat ein Blog auch selbstredend für jedes Business, das sich im Internet präsentieren möchte einen Sinn. Nicht nur zur Kundenbindung, sondern auch in Sachen SEO. Google erkennt, dass regelmäßig Inhalte auf die Seite gestellt werden und beginnt, sie höher zu indexieren; je nach Wert der dort auffindbaren Informationen.

Schreibt ihr also immer nur darüber, wie euer Tag war, wird es schwierig sein, eure Seite höher eingestuft zu finden. Abseits davon werden auch reine Produkttesterblogs nicht allzu viel Chance darauf haben, nicht durch die harten Richtlinien zu rasseln. Warum? Weil kein Mehrwert vorhanden ist. Was hat denn der Leser davon, außer, dass er ständig sieht, was ihr nicht alles für Produkte geschenkt bekommt? Naja, eine Sache gibt es; andere Produkttester werden euren Blog wohl besuchen, um potentielle Spendengeber zu finden. Kein Unternehmen, das sich eingehend mit SEO und der Thematik des Online Marketings beschäftigt, wird so einem Blogger kostenfreie Produkte gewähren. Anders sieht es hier etwa bei Reiseblogs aus. Hand aufs Herz – wie oft ruft ihr einen solchen Blog auf, um dann gedanklich in dem Hotel zu nächtigen, das ihr beschrieben seht? Genau. Darum funktionieren solche Reiseblogs auch so gut. Sie leben von den Träumen, die sich andere nicht erfüllen können. Zumindest nicht alle davon.

Welches Thema also, wenn man einen Gewinn mit dem eigenen Blog erzielen möchte?

Es kommt natürlich darauf an, was für einen Gewinn man sich mit dem eigenen Blog verspricht. Soll es lediglich ein Zugewinn an Büchern sein, liegt es natürlich nahe, dass man sich als Blogger auf Buchrezensionen versteifen wird. Dass ich selbst über alle möglichen Themen schreibe, darf hier nicht beachtet werden, denn mein Blog wird alleine durch den Shop schon öfter aufgerufen, als ein normaler Durchschnittsblog.

Worauf also spezialisieren? Versucht zunächst herauszufinden, was euch gut liegt. Seid ihr tolle Köche und liegt es euch, verrückte Rezepte zu erfinden? Dann bloggt über Kochrezepte. Macht ihr dies gut, mit Begeisterung und in entsprechend hoher Qualität, winkt später einmal die Möglichkeit, ein eigenes Rezeptbuch zu veröffentlichen. Genauso verhält es sich bei DIY Themen sowie jeder einzelnen Nische, über die es zu bloggen möglich ist.

Was für Nischen gibt es, auf die sich ein Blog spezialisieren kann?
➸ Buchrezensionen
➸ Reisetipps & Hotelreviews
➸ Rezepte & Restaurants
➸ Kids, Erziehung & Familie
➸ (Haus-)Tiere
➸ Business & Karriere
➸ Green Living
➸ Vegane Ernährung
➸ Technik & Software
➸ Bauen & Wohnen
➸ Kawaii Stuff
➸ KPOP
➸ euer Lieblingsland
➸ Kulturen
➸ AniManga / Comics / LARP
➸ DIY Anleitungen
➸ How to YouTube
➸ Selbsthilfe
➸ Persönlichkeitsentwicklung
➸ Musik / (eure) Band/s
➸ Geld verdienen im Internet
➸ Online Marketing & SEO
➸ Tipps für Blogger & Texter
➸ pikante Themen

Einmal mit dem Blog gestartet, geht es dann an Thematiken, wie SEO, Google-Index und dergleichen. Kooperationspartner setzen oftmals einen hohen Stellenwert auf diese Werte. Zu gutem Recht; oder könnt ihr euch aus Sicht eines Unternehmers vorstellen, Geld in jemanden zu investieren, der keine Reichweite besitzt?

Um mit dem Blog Geld zu verdienen oder Produktsponsorigns zu erhalten, gibt es verschiedene Wege und Möglichkeiten. In einem anderen Beitrag werde ich euch erklären, wie es sich mit rechtlichen Dingen in puncto Produkttests verhält, heute geht es nur einmal darum, wie ihr an welche gelangt.

Wie gelangt ein Blogger an Produkttests?

Zunächst hilft es bereits, einfach danach zu googlen. Es gibt zu jeder Zeit unzählige Möglichkeiten, Teil von groß angelegten Produkttests zu werden. Nur selten haben diese allerdings mit dem eigenen Blog zu tun. Ob ihr diese dann öffentlich stellt oder nicht, bleibt in den meisten Fällen euch überlassen. Sehr zu empfehlen sind übrigens die folgenden Seiten, da sie regelmäßig Sammlungen online stellen, wo es gratis Produktproben zu erhaschen gibt:

Was für Möglichkeiten bestehen für bezahlte Bloggerjobs?

Hier gibt es natürlich auch eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, die ihr dazu nutzen könnt, um bezahlte Beiträge für euren Blog zu erhalten. Besitzt eure Seite genügend Reichweite, wird auch das ein oder andere Mal das Unternehmen selbst oder eine beauftragte Agentur auf euch zukommen. Ist mir zum Beispiel hier oder hier passiert, aber nicht nur.

Kommen wir zurück zu der Variante, bei der ihr auf die Unternehmen herantretet. Kaltakquise ist natürlich nicht erlaubt. Darum ist es ratsam, auf diverse Plattformen zurückzugreifen. Bei jeder davon gibt es gewisse Vor- und Nachteile, wie ich finde. Beachtet bei dieser Liste bitte, dass diese auf jeden Fall subjektiv sind und nur den Erfahrungen entsprechen, die ich damit gemacht habe.

Mit Blogfoster habt ihr die Möglichkeit, zumeist hoch bezahlte Einträge zu ergattern. Euer Blog muss dafür aber Aufrufe im fünfstelligen Bereich haben & ihr benötigt ein eigenes Plugin in eurem WordPressblog, das die Besucherzählen abprüft. Seitens der Agenturbetreiber soll hier allerdings bald eine Alternativ für kleinere Blogs folgen.

Eine zweite solche Plattform wäre Blogatus*, bei der ihr euch mit bereits geringeren Seitenaufrufszahlen auf einzelne Kampagnen bewerben könnt, um diese dann in eurem Blog zu veröffentlichen. Praktisch ist hier vor allem, dass ihr auf Wunsch eine Benachrichtigung per Mail erhalten könnt, wenn es Kampagnen gibt, für die sich eure Seite qualifiziert.

SeedingUp* funktioniert auf völlig dieselbe Weise, allerdings ist die Seite ein wenig kompliziert gestaltet. Ich habe ein paar Tage gebraucht, um mich nur in etwa zurecht zu finden und bislang hab ich mich auch gar nicht weiter damit beschäftigt, da ich noch unsicher bin, was hier für meine Seiten dabei ist. Von einzelnen Infografiken über Videos bis hin zu vollständigen Blogeinträgen sind hier jedenfalls alle Möglichkeiten gegeben.

Zum Schluss wäre da noch Bloggerjobs, die wohl bekannteste Jobbörse für Blogger im deutschen Raum. Vorteil ist hier ganz klar, dass es täglich neue Inserate gibt; Nachteil allerdings, dass die Plattformen dieser Betreiber (es gibt auch welche speziell für Texter und welche nur für SEO) ganz explizit ins Billigsegment abrutschen und die Leute meist nicht bereit sind, die Blogger enstprechend für die angebotenen Werbeflächen zu entlohnen.

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Heutzutage betreibt es jeder mit ein bisschen Reichweite, da man damit ein entsprechend hohes passives Einkommen generieren kann, wenn es richtig gemacht wird. YouTuber werben mit Amazon Affiliate Links, Blogger mit reihenweise Partnern und auch ich setze hier und dort Affiliate Links, die mir passive Einnahmen generieren. Je nach Anbieter sind diese an gewisse Bedingungen geknüpft. Auch hier hab ich mich für euch schlau gemacht und alle verfügbaren Widgets ausprobiert, damit ihr die für euch optimalen Seiten auswählen könnt, um solche Partnerschaften einzugehen.

Links zu Amazon* müssen zu einer Bestellung führen, damit sie euch etwas einbringen. Dafür aber werdet ihr anteilig vom gesamten Warenkorbwert entlohnt und nicht nur für das Produkt, um das ursprünglich geworben worden ist. Verwendung finden normale Textlinks und unterschiedliche Links in allen möglichen Größen. Damit zählt Amazon eindeutig zu meinen Favoriten, was dies angeht.

Mein zweitliebster Anbieter ist ganz eindeutig ADCocktail*. Hier gibt es die Möglichkeit, unterschiedliche Banner zu nutzen (auch Textlinks), um für den Abschluss einer Handlung bezahlt zu werden. Im Falle eines ebook-Anbieters führt so etwa bereits die erfolgreiche Registrierung zur Vergütung für euch. Was genau von euren Besuchern erledigt werden muss, wird jederzeit sehr transparent aufgelistet. Vor allem besteht hier die Möglichkeit zur gezielten Kontrolle darüber, womit eure Blogbesucher konfrontiert werden.

Affili.net ist zum Beispiel ein weiterer Anbieter mit unterschiedlichen Bannern und dergleichen. Sehr schön zu verwenden, aber ein wenig kompliziert in der Menüführung auf der Seite selbst, wie ich finde.

Zu guter Letzt gibt es natürlich ein paar Möglichkeiten, mit Backlinks Geld zu verdienen. Adiro* zum Beispiel wäre so eine Möglichkeit. Mit Inkludierung eines kleinen Scripts in den Header eurer Seite geht es los und überall ploppen Links auf. Wirklich überall. Mich persönlich stört so etwas, denn selbst, wenn ich Werbeeinnahmen mit meinem Blog erziele, sollen die nicht allzu aufdringlich sein. Wird mit der Maus unabsichtlich über die durch dieses Script verlinkte Wort gescrollt, ploppt sofort ein kleines Zusatzfenster auf. Ultralästig für eure Besucher. Ganz genauso funktioniert auch der BacklinkSeller*. Es erfolgen einfach überall Links, die ihr nicht einmal genauer eingrenzen könnt. Teilweise haben die Zielseiten nicht einmal was mit den verlinkten Wörtern zu tun.


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2 Kommentare

  • Josy

    Hi,
    mich interessiert der rechtliche Teil sehr, aber leider führt der Link in deinem Artikel ins Nirwana. Wird der Artikel erst noch veröffentlicht? Wenn ja, wann ungefähr? Finde dad etwas verwirrend, dass du etwas verlinkst, was noch nicht verfügbar ist.

    liebe Grüße
    Josy von https://dasfraeuleinwunder.de

  • sunochan

    Oh, ein riesen Fauxpas! Das habe ich falsch koordiniert. Dieser Blogpost kommt am 12. März online, das ist dann der 5te Teil der Reihe. ^_^v

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