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Home Office Part 1 – Das Office

Der Blogeintrag heute gehört zu einer zweiteiligen Serie, in der ich euch ein bisschen was über Home Office schreiben werde. Heute geht es um das Home Office an sich und beim nächsten Eintrag dann um das Organisieren davon.

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Als wir unsere Schreibtische gekauft haben, waren wir uns im Übrigen lange nicht sicher, ob wir wirklich Tischbeine verwenden sollen, oder doch die Schubladenunterteile, die es hierzu gibt. Festgestanden ist jedenfalls von vornherein, dass die Beine, in welche die PC-Tower reinkommen, einfach nur nervig waren und weg mussten.

Aber eigentlich möchte ich euch heute ja etwas ganz anderes erzählen. emoji32_by_emoji_icon-d6kvbzw

Schon seit jeher zeigt sich das Thema Home Office angespannt, weil sich einfach grundlegend die Meinungen spalten, wenn es darum geht, an dem Ort, an dem man eigentlich Spaß hat, auch zu arbeiten. Zu Hause sollte doch ebendies bleiben und nicht irgendwie durch Arbeit beeinflusst werden – oder?

Ich traue mich aber heute zu sagen: Man kann durchaus abschalten, selbst wenn die Arbeit zu Hause ist.

Es ist alles nur eine Frage des Wollens.

Natürlich, es kann ganz schön ablenken, wenn man während dem Division spielen plötzlich ein Mail nach dem anderen kriegt, weil jemand Fragen zu einer Halskette hat oder weil da scheinbar bei jemandem die Bestellung auf dem Postweg abhanden gekommen ist. Aber selbst in der Arbeit muss man sich alles so einteilen, dass man das Tagespensum schafft.

Wer spät nachts noch arbeitet und immerzu an die Arbeit denkt, ohne dabei Mal auch die Freizeit zu genießen, ist selbst schuld, möchte ich behaupten. Denn jeder hat die Chance, sein Handy auszuschalten oder einfach Mal Outlook für ein paar Minuten zu schließen.

Klar, selbst ich checke mehrmals am Tag meine Mails, wenn ich nicht zu Hause vor dem Computer sitze. Sofern es mir jedenfalls möglich ist; denn aktuell ist das im Ausland ja noch nicht so einfach. Bis dann Roaming abgeschafft wird, hoho. Und ich habe auch gewisse Geschäftspartner oder Kunden, die ich natürlich bevorzugt behandle. Wenn mich die anrufen, sollte ich gerade womöglich freizeittechnisch unterwegs sein und es mitbekommen, kümmere ich mich so gut es geht sofort darum.

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Für mich ist wichtig, dass ich den Spaß an der Arbeit nicht verliere. Darum habe ich auch für selfesteem keinen eigenen Kalender, sondern einen für alles. Privat- und Berufsleben. Da ich nunmal einen etwas kindischen Kopf habe, sieht mein Terminkalender auch dementsprechend aus.

Aber es hat für mich zwei ganz große Vorteile:

  1. Ich werde den aktuellen Kalender garantiert nie zu Hause lassen, weil ich ihn einfach so gern habe.
  2. Ich kann den Kunden auf Conventions viel besser zeigen, was man aus so einem Schedule machen kann.

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – immerhin verkaufe ich doch unter anderem auch Stationery.

Home Office an sich ist für mich die allerbeste Lösung, weil ich eben gerne zwischendurch switche und nicht immer Lust habe, permanent durchzuarbeiten. Andererseits gibt es dann natürlich wieder Tage, an denen ich den ganzen Tag lang nichts anderes tue, als Ketten, Ringe, etc pp zu machen. Das ist allerdings etwas, das jeder ganz anders definiert und auch handhaben möchte.

Wie ist das für euch so? Habt ihr ein Home Office? Oder wollt ihr Mal eines, solltet ihr noch zur Schule gehen?

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