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Hausstandsgründung in einer Großstadt – das müsst ihr bedenken

Endlich erwachsen. Weg aus dem nicht selbstbestimmten Alltagstrott, rein ins Abenteuer der Großstadt. Gedanken, die mir schon im zarten Alter von nur 17 Jahren durch den Kopf gegangen sind und damit bin ich sicher nicht alleine.

Aber eine Großstadt ist tatsächlich ein riesen Kaliber. Wer sich dort bereits durch die Arbeitsstelle besser auskennt, wird noch an sich halten können, was die Erkundungen angeht. In jedem Fall möchte ich euch nun mitgeben, was es zum Einzug unbedingt braucht. Und zwar, was die Planung und Theorie angeht. Denn für den Umzug selbst darf ich euch ein Unternehmen vorstellen:

Die Extra Möbelpacker sind eine tolle Anlaufstelle für eine professionelle Umzugsfirma in Wien.

Für gewöhnlich wird der Umzug am Wochenende vollbracht, oder man nimmt sich dafür extra ein paar Tage frei. Steht einem ja auch zu. Ein bis zwei Tage – je nach Arbeitsvertrag und zum Teil sogar Kollektivvertrag – muss euch der Arbeitgeber gezwungenermaßen zugestehen. Da es in den meisten Fällen aber als Urlaub verbucht wird, solltet ihr schauen, ob der gewünschte Zeitraum nicht auf ein paar Feiertage fällt. Doch Achtung, meist wird zu diesen Zeitpunkten auch ein Umzugsunternehmen teurer, da es dann verstärkt angefragt wird!

Was solltet ihr aber noch so alles beachten; neben ausreichend Schrauben und Dübeln versteht sich?

Ihr braucht einen Einrichtungsplan

Ihr unterschreibt natürlich keinen Mietvertrag, ohne eine Begehung durch die Wohnung gemacht zu haben. Bei eurer Genossenschaft könnt ihr außerdem einen Grundrissplan der Wohnung anfordern, um die genauen Raumgrößen oder auch Positionen von Fenstern und Türen zu wissen.

Zunächst geht es natürlich einmal darin, die Wohnung bezugsfertig herzurichten, sodass ihr dort leben könnt. Dazu zählt alles, was für euch insofern notwendig ist, damit ihr nicht zwangsläufig noch im alten Zuhause schlafen müsst. Essen kann man beispielsweise übergangsweise bestellen, auf dem Boden schläft es sich aber nur mittelprächtig.

Es muss also ein Schlafplatz her. Das kann ein Bett sein, ein Sofa, ein Feldbett oder auch einfach nur die Matratze (wer weiß, wann ihr komplett neu gekaufte Möbel geliefert bekommt). Darüber hinaus solltet ihr zumindest eine Mikrowelle und einen Wasserkocher haben, denn auch die Küche wird noch ganz schön auf sich warten lassen.

Überlegt euch also in erster Instanz, welche Räume ihr wie einrichten möchtet und priorisiert die Aufgaben. Vergesst nicht auf grundlegende Arbeiten, wie das Streichen der Wände, Putzen und Wischen oder auch das Reparieren von beschädigten Anlagen. Fenster beispielsweise.

Geht am Tag der Übergabe mit eurem Vermieter alle Fenster durch, die beschädigt sind. Ist die Toilette stark verunreinigt, erkundigt euch, ob ihr eine neue bekommt. Fragt, wohin ihr euch wenden könnt, wenn euch in den ersten Tagen noch weitere Defekte auffallen würden. So geht ihr sicher, dass diese Probleme noch von der Hausverwaltung behoben werden, ohne dass ihr dafür bezahlen müsst.

Das ist die wichtigste Grundausstattung für den Einzug

Schmunzelt ruhig darüber, aber ich spreche hier aus mehrfacher Erfahrung. Es gibt einfach Dinge, über die ist man froh, wenn man an sie erinnert wird.

  • Toilettenpapier
  • Küchenpapier
  • Besteck (zumindest ein Paar pro Person) und ggf. weiteres Geschirr
  • Glühbirnen
  • Bettwäsche

Einfach Mal Mama fragen

Bevor ich vor einigen Jahren mein Elternhaus verlassen habe, legte ich mir ein kleines Notizbuch an. Ich hab meine Mama stundenlang interviewt, hab mir die besten Familienrezepte aufgeschrieben, ihren Trick 17 zum Flecken entfernen und auch, wie viel Weichspüler sie benutzt.

Ja, es sind total banale Dinge, aber solange man sich nicht selbst drum kümmert, denkt man einfach nie genauer drüber nach. Steht man dann das erste Mal vor der zu bedienenden Waschmaschine, ist das Chaos perfekt. (Und Mama macht’s trotzdem besser als Google!)

Umzug-nach-Wien

Checklisten, Checklisten und noch mehr Checklisten!

Sie sind hilfreich, sie sind übersichtlich und es macht einfach Spaß, die einzelnen Punkte davon abzuhaken.

Checklisten helfen uns dabei, nichts zu vergessen, daher müsst ihr sie auch rechtzeitig anlegen.

  • Schreibt euch auf, worauf ihr nicht vergessen dürft.
  • Habt ihr an alle Möbel gedacht?
  • Liegen sämtliche Dokumente vor, zum Beispiel Versicherungspolizzen?
  • Habt ihr noch offene Fragen, die ihr mit dem Vermieter klären müsst? (Wisst ihr zum Beispiel, wo die Stromleitungen entlanglaufen, damit ihr nicht daneben bohrt?)

Mit solchen Bucket Lists bedient ihr euch einem wichtigen psychologischen Trick. Jedes Mal, wenn ihr nämlich etwas davon streichen könnt, werdet ihr eine entsprechende Erleichterung verspüren. Und gerade das ist wichtig beim Umzug! Der kann nämlich ganz schön stressig sein. Und das führt uns auch schon zum nächsten Punkt.

Unterschätzt den Stress nicht

Umso mehr Personen in den Umzug involviert sind, umso genauer sollte auch die Planung laufen.

Bucht ihr ein Umzugsunternehmen, unterstützt euch das natürlich bei dieser. Es fallen aber auch noch sehr viele Aufgaben rundherum an, denen ihr nachgehen müsst.

  • Ihr braucht einen Termin zur Schlüsselübergabe, damit ihr die Wohnung betreten könnt.
  • Der Strom muss angemeldet werden.
  • Eure Adressen bei Bonusclubs, Versicherungen und dergleichen müssen geändert werden.
  • Einige Versicherungen müsst ihr bei der Hausstandsgründung erstmalig abschließen. Vergesst nicht darauf, die Angebote zu vergleichen und lasst euch nicht auf das erstbeste ein!
  • Wollt ihr eine Einstandsfeier im Anschluss abhalten?

Und wenn ihr all diese Punkte bedenkt, steht eurem ersten eigenen Haushalt nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Eintritt in diesen neuen Lebensabschnitt!

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