Musik

Goodbye, BIGBANG.

Es ist das Ende von BIGBANG, wie wir sie kennen. Nun, 2017, wird T.O.P die große Pause der Gruppe einzuläuten. Wieso, fragt ihr euch? Weil er nun seinen Wehrdienst ableisten wird. Ob es von ihm oder YG so weit hinausgezögert worden ist, kann keiner genau sagen, aber nun ist das Maximalalter erreicht, nun ist es Pflicht für ihn und er muss. Danach folgen ein Member nach dem anderen, was eine Pause von minimal 6, maximal 10 Jahren für BIGBANG bedeutet. Da T.O.P in manchen Interviews bereits bekanntgegeben hat, dass er sich nicht noch einmal 10 Jahre mit der Band vorstellen kann, liegt es nahe, dass sie sich spätestens nach der Zeit entweder offiziell trennen werden, oder dass sich einfach alles verflüchtigen wird.

Ich will diesen Anlass nutzen und einen Gedanken einwerfen.

In unglaublich vielen Video sind die fünf Jungs von BIGBANG am Ende zu sehen, wie sie in einer Reihe gehen, stehen oder sitzen. Wie Könige, die auf ihrem Weg zur oberen Spitze sind. In Last Dance, dessen Text auf eine klassische Beziehung bezogen werden kann, aber auch auf eine solche zu den Fans ausgerichtet werden kann, sitzen sie am Ende in einer Linie und blicken zurück. Auf alles, was hinter ihnen liegt. Sie sind angelangt. Der Titel Last Dance ist sehr klug gewählt.

Das Ziel von ihrem Weg ist erreicht. Wir dürfen auf beinahe 11 Jahre Musikgeschichte mit den Jungs zurückblicken. Jahre, in denen nicht nur viele von uns überhaupt erst durch die Jungs zum KPOP gefunden haben, sondern in denen sie diese Musikindustrie überhaupt erst so groß geprägt haben. YG Entertainment behaust auch PSY, der mit seinem Gangnam Style die Welt des KPOP überhaupt erst in die ganze Welt katapultiert hat. Justin Bieber und Skrillex haben mit G-Dragon und CL gearbeitet. Auch Snoop Dogg hat Kollaborationen. Immer mehr Augen sind auf die Industrie gerichtet, immer mehr Fans schließen sich uns allen an.


Es war eine unglaublich, unbeschreiblich schöne Zeit. Niemand, der das nicht mit mir durchlebt hat und leider auch keiner, der erst mit EXO, BTS und Co dazugekommen ist, wird so gut verstehen können, warum man nun etwas emotional wird. Nicht emotional in dem Sinn, dass man depressiv wird oder de-realisiert oder dergleichen. Keine Sorge. Es ist einfach das Gefühl, dass eine ganze Ära zu Ende ist. Und das hat man alleine schon dadurch, wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, wie viele der Größen, die mit uns durch diese Zeit gegangen sind, 2016 aufgelöst wurden oder ihre Verträge bei den Labels beendet haben.

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