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Genderwahnsinn – und ich dazwischen…

Willkommen im Jahr 2017 – Dem Jahr des Genderwahnsinns. Wer meinen Blogeintrag darüber kennt, dass ich es nicht ausstehen kann, wie Feminismus oft für Männerhass missbraucht wird und sich davon so richtig getriggert fühlt, sollte sich von den folgenden Zeilen lieber gleich völlig fernhalten. Denn nun wird so richtig über den Genderwahnsinn abgeraged. Einfach, weil in meinem Kopf schon dieses “Es reicht!”-Meme umherschwirrt, das ich leider gerade nicht finde. Auch hier zu Beginn also ein kurzer Hinweis:

ACHTUNG! Die nachfolgenden Zeilen geben meine persönliche Meinung als auch Erfahrung zu diesem Thema wieder. Ich prangere nicht die Sache an sich an, sondern wie die klassische Mainstreamgesellschaft damit umgeht und sich die Thematik zu Nutze macht.

Wer nun erhofft, eine Aufklärung darüber zu finden, was Gender(ing) ist und warum es auch durchaus wichtig sein kann, der liest sich bitte das hier durch oder nutzt einfach Google. Ich will hiermit nicht aufklären und setze daher Wissen darüber voraus.

Warum regt mich dieses Thema auf?

Weil es, wie so oft einfach, viel zu viele schwarze Schafe gibt, die sich jene Thematik zu Nutze machen möchten, um einfach nur leer rumzujammern und Aufmerksamkeit zu erhalten. Dass Menschen zumindest einmal im Leben eine Existenzkrise durchmachen und hier insbesondere Teenager eben solchem zum Opfer werden – vor allem dann, wenn sie sich gerade in der Pubertät befinden – ist nichts Neues. Während es allerdings früher einfach so gewesen ist, dass es Mal eben die etwas jungenhafteren Mädels gegeben hat und dann auch Jungs, die mit Puppen gespielt haben, muss heute jeder eine fixfertige Geschlechtsdefinition haben – oder eben auch gar keine. In Amerika ist es ja sogar schon vorgekommen, dass sich eine Frau als Katze definieren lässt. Und ich sitze hier und schüttle den Kopf, während ich mich frage, ob wir eigentlich sonst keine Probleme haben.

Wieso ist es plötzlich so wichtig, dass wir uns als irgendetwas kategorisieren lassen?! Warum zum Geier können wir nicht einfach Menschen sein und gut ist?! Nun kommt bestimmt wieder die allseits bekannte Antwort: Weil die Gesellschaft… blablablargh. Joa, schön und gut. Aber auch ist es die Gesellschaft, welche das Thema in gewissen Kreisen so omnipräsent macht, dass man gar nicht darum herum kommt.

Kennt ihr das Prinzip davon, dass, wenn man seine Krankheitssymptome googlet, man plötzlich Krebs hat und eigentlich schon gar nicht mehr atmen können sollte? Es verhält sich mit solchen Mainstreamthematiken ganz ähnlich. Liest man sich lange genug irgendwelche Beiträge dazu durch, dann wird man irgendwann so wahnsinnig davon, dass man sich selbst nicht mehr findet.

  • Muss ich mich weiblich fühlen, um eine Frau zu sein? Nein.
  • Trage ich ständig Kleider oder Röcke, weil ich eine Frau bin? Nein.
  • Was unterscheidet mich dann überhaupt von den Männern? Meine Chromosomen und mein Körperbau.

Dass jemand lieber dem anderen Geschlecht zugehörig wäre, kommt vor. Aber ich finde, man sollte dann lieber der Sache auf dem Grund gehen, warum das so ist und ob wirklich eine Geschlechtsumwandlung die große, ultimative Lösung wäre. Fühlt sich jemand nicht als Mann/Frau, weil er das eigene Geschlecht attraktiv findet? Ich wüsste nicht, was so verwerflich wäre, einfach homosexuell zu sein. Wenn, dann verstehe ich eine Umwandlung vom Mann zur Frau noch am meisten. Einfach, weil es in unserer Gesellschaft absolut nicht akzeptiert wird, wenn ein Mann plötzlich Kleid und Stöckelschuhe trägt. Frauen hingegen können doch eigentlich anziehen, was sie möchten.

Hat es tatsächlich den Grund, dass man einfach das andere Geschlecht sein will, weil man den eigenen Körper nicht mag und das eigene Geschlechtsteil nicht haben will, dann macht eine Umwandlung klar Sinn – sofern es die letzte Option ist. Ich selbst hab schonmal drüber nachgedacht, mir meinen Busen entfernen zu lassen. Einfach weil er riesig und sauschwer ist. Aber deswegen will ich nicht gleich ein Mann sein.

Es ist übrigens sogar bewiesen, dass es eine eigene psychische Erkrankung gibt, die sich darauf begründet, dass man panische Angst vor dem eigenen Geschlechtsteil hat. Und nein, auch in so einem Fall macht es keinen Sinn, zum jeweils anderen Geschlecht zu werden. Denn dann würde die Krankheit weiter bestehen und irgendwann hätte die ehemalige Frau also Panik vor ihrem Geschlechtsteil, das dann ein Penist ist.

Bin ich deshalb generell gegen die Geschlechtsumwandlung?

Nein! Und ich finde es nicht in Ordnung, dass man gleich als jemand angesehen wird, der dies verteufelt oder diskriminiert, nur, weil man eine klare und vielleicht nicht so gesellschaftstaugliche Meinung darüber hat. Es bedeutet doch nicht, dass derjenige für mich deshalb ein anderer Mensch ist. Soll doch jeder tun, was er will. Für mich geht bloß dieser Genderwahnsinn einfach schon zu weit, da hierbei mittlerweile auch alle anderen hineingezogen werden. Denn plötzlich pampen einen wildfremde Leute an, wieso man so diskriminierend ist und auf seinem Blog nicht gendert.

Warum gendere ich auf meinem Blog nicht?

Weil es für mich keine Diskriminierung ist, den Lesefluss nicht zu stören. Ganz im Gegenteil finde ich es sogar lächerlich, dass es im Jahr 2017 anscheinend unzählige Leute gibt, die sich getriggert fühlen, weil man Blogger verwendet, anstatt BloggerIn oder Blogger*in. WTF. Ich meine…

  • Der Blogger, die Bloggerin (Einzahl)
  • Die Blogger (Mehrzahl)

Ja, ne, ist klar, oder?

Ich bin ein Mensch. Wenn ich also meinen Text an den Mensch richte, sollte nicht irgendjemand hyperventilierend Alarm schreien. Nein, das ist nicht nur an den Mann Mensch gerichtet. Herrje nochmal.

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