online Geld verdienen

Geld mit einem Nischenblog verdienen

Gut, zwei Projekte auf einmal zu beginnen, ist der pure Irrsinn. Also habe ich meine Seite über die Reiseziele in Europa verkauft und begebe mich nun daran, über Nager-Ausstattung zu bloggen und dabei Geld zu verdienen. Auf a decent daydream will ich den ganzen Werdeprozess ein wenig festhalten und hab dafür eine eigene Kategorie namens online Geld verdienen erstellt. Mal sehen, was da noch so alles reinkommt, sobald das Projekt hier mal läuft. ^^ Es ist gewissermaßen ein kleines Tagebuch über die Ereignisse, die nun auf meinem Weg liegen. Um meinen ganzen Lernprozess festzuhalten, da ich zwar gut im Thema der Suchmaschinenoptimierung bin, aber dennoch bislang keine Website mit dezidiertem Ziel aufgebaut habe, später einmal Geld damit zu verdienen. Außerdem erhaltet ihr so die wichtigsten Infos für euer eigenes Projekt. So oder so: Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, sollten Fragen bestehen oder falls ihr Feedback und dergleichen habt.

Das ist also die bisherige Website. Allem voran geht es darum, das Thema der artgerechten Ausstattung für Nagetiere zu behandeln. Bislang gefällt mir der Aufbau noch absolut nicht und der texterische Inhalt der Seite ist gerade einmal von mir und meinem Team fertiggestellt worden.

Ich hab es natürlich sehr klug gemacht (nicht :D) und mir zuerst Domain zugelegt und damit Thema festgelegt, ohne einen Blick auf mögliche Keywords zu werfen. Beim näheren Beleuchten stellt sich raus, dass ich gutes Glück gehabt habe, weil es da einige Suchanfragen gibt und hier Fuß zu fassen sollte nicht allzu schwierig sein. Dennoch bin ich da unglaublich optimistisch, aber ich weiß ja ein paar Tricks… Und die zeige ich euch im Laufe dieser Blogreihe! ;D

Kommen wir also zu den Keywords. Für diesen Prozess kann ich im Übrigen rankingcheck sehr empfehlen. Auf diese Seite greife ich bei jedem eigenen Projekt und auch bei den Websites meiner Kunden gerne zurück. Ihr bekommt bei der Eingabe eines Keywords ähnliche Begriffe, die damit einhergehen, sowie Suchvolumen und manchmal auch Konkurrenz angezeigt. Steht bei letzterem allerdings “Unbekannt“, kann diese Zahl weit über ein paar Millionen liegen. Es ist also besonders am Anfang nicht ratsam, sich auf diese Keywords zu stürzen und dadurch Traffic generieren zu wollen.

Traffic = Websitebesucher. Es gibt organischen Traffic; das sind Personen, die eure Website aktiv besuchen, sowie anorganischen Traffic. Dieser wird durch Werbeanzeigen auf anderen Websites, Google, Facebook & Co. generiert. Beim Aufbau einer Nischenseite – oder in meinem Fall eines Nischenblogs – ist es wichtig, allem voran organischen Traffic zu generieren. Diese tragen schließlich zum Ranking bei Google bei.

Bis erste Rankings erfasst werden, kann es bis zu 6 Wochen dauern. Innerhalb der ersten drei Monate sind erste große Ergebnisse zu verzeichnen, wenn man gute Arbeit leistet. Die letzten Beiträge auf meinem Nager-Blog sind am 9. Juni online gegangen. Sie sind gut geschrieben, aber ich hatte bisher noch keine Zeit, wirklich Traffic dafür zu generieren und daher werden erste Rankings nicht alllllzu positiv ausfallen.

 

Kommen wir aber zu den Keywords:


Das sieht etwas zusammengefiddelt aus, weil es das im Grunde auch ist… xD” Ich hab von den Suchbegriffen Nager, Nagetiere und Hamster die Ergebnisse gescreenshottet und hier in ein Bild zusammengefügt. Bei manchen, wie etwa “Hamster in der Mikrowelle” denke ich mir einfach Mal meinen Teil… vor allem 19.000 Konkurrenz, wtf. Wer nutzt so ein Keyword und schreibt darüber?!

Mein Ziel ist nun erst einmal, die richtigen Longtailkeywords zu finden. Was ist das denn nun wieder? Hierbei handelt es sich um Keywords, die zwar keine so hohe Anfrage mit dem Hauptkeyword haben, aber damit schnell einmal in Verbindung gebrahcht werden. Am Beispiel Hamster wären das zum Beispiel Hamsterkrankheiten, Hamster kaufen in Österreich oder Hamsterkäfig richtig einrichten. Diese bringen oft sehr viel mehr organischen Traffic, als die eigentlichen Keywords.

Zusätzlich zu diesem Vorgang ist es wichtig, von Vornherein eine hohe Absprungrate zu verhindern. Da ich hier ohnehin auf hochwertigen Content mit Mehrwert setze, ist das nicht das Hauptproblem. Viel eher wird es das Design sein. Das ist zwar schön, aber unübersichtlich und die Führung durch die Seite fehlt ein wenig. Also gehen wir nun gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Theme für die Seite!

Ein klassisches Affiliate-Theme will ich hierfür nicht verwenden, da es ja keine Vergleichsseite ist. Selbst, wenn auf einer Unterseite verschiedene, Käfige miteinander verglichen werden.

Gebraucht wird stattdessen eines mit hübscher Navigation und Sidebar. Ein bisschen Magazinoptik trotz allem, aber ein zweites Ansoko soll es ja auch nicht werden. Schwierig also. Vor allem, da ich selbst nicht weiß, was ich gerne dafür hätte – und das ist letzten Endes oft immer meine Problematik, wenn es um ein Websitelayout geht. Ich lasse mich so lange treiben, bis mir was einfällt oder suche oft stundenlang im Netz nach geeigneten Themes, die es schon fertig zu downloaden gibt. Bei so einer Suche bin ich übrigens mal über Fabthemes gestolpert. Jede Menge gratis WordPress Layouts für nichtkommerzielle Projekte, falls jemand von euch eines braucht. 😀

 

Was muss ein Websitelayout können, um gut damit verdienen zu können?

Die Usability vom Layout ist immer ganz hoch priorisiert. Vor allem, wenn es darum geht, mit der Website Geld zu verdienen. Man muss die Besucher zufriedenstellen. Sie dürfen die Website nicht frustriert durchscrollen, weil etwa der Ladevorgang dafür zu lange gedauert hat.

Der Websiteinhaber vergisst in solchen Dingen meist, dass er selbst die Seite ja aufgebaut hat und daher jeden Winkel, jeden Linkplatz auswendig kennt. Er weiß genau, wo er hinklicken muss, um zu Info X zu gelangen. Ein neuer Besucher muss an diesen Punkt gebracht werden, indem man ihn gekonnt durch die Website führt. Das fängt bei Kleinigkeiten an, wie etwa die Zeit, die man scrollen muss, bis man zur nächsten Seite blättern kann und endet bei größeren Punkten, wie zum Beispiel die Auffindbarkeit von wichtigen Inhalten. Kontaktmöglichkeiten zum Beispiel, wenn diese denn nötig sind.

Naja, ich glaube, es ist am besten, wenn die Nagerseite möglichst clean aufgebaut bleibt. Nicht zu viel Schnickschnack, denn wenn ich meine potentielle Zielgruppe zu analysieren beginne, wird mir klar, dass dies vor allem ein Klientel mittleren Alters sein wird. Natürlich kommt jeder tierliebe Mensch hinzu, der seinem Nager ein artgerechtes Zuhause bieten will. Solange man keinen Augenkrebs vom Design bekommt und schnell findet, was man sucht, ist hier jeder zufriedengestellt. Gut, also haben wir…

✔ Design clean gehalten
✔ der Besucher weiß sofort, worum es auf der Website geht
✔ Suchleiste im “Above the Fold” Bereich (= sie ist direkt zu sehen, wenn die Seite geöffnet wird)
✔ Kategorie-Auswahl in der Sidebar
✔ AdSense-Block in der Sidebar
✔ Feld mit Affiliate-Hinweis in der Sidebar
✔ Social Share Buttons in den Beiträgen
✔ Top-Menü ist sortiert
✔ Impressum ist leicht zu finden
✔ große Prev/Next-Buttons am Ende der Beiträge
✔ Ladezeit ist sehr gering; am PC sowie am Smartphone (auch ohne unser übertriebenes WLAN xD)
✔ Cookies-Hinweis nach EU-Richtlinien ist vorhanden
✔ Startseite anstatt aktuellster Beiträge eingestellt

Fertig soweit! Die Website erfüllt die ersten wichtigen Ansprüche. Sie ist userfreundlich und übersichtlich. Welche Fragen werden mittels dem bisher vorhandenen Content geklärt?

  • Welchen Vorteil hat Produkt X? (Es gibt derzeit vier kurze Testberichte zu Nagerzubehör-Produkten.)
  • Was für Krankheiten kann mein Nager bekommen und wie kann ich ihm helfen?
  • Welcher Käfig ist für meinen Nager möglichst artgerecht?
  • Auf welches Futter muss ich für meinen Nager setzen bzw. was frisst dieser?
  • Ist es empfehlenswert, (kleinen) Kindern Nagetiere zu schenken?
  • Wie kann ich meinen Nagerkäfig einfach reinigen?
  • + die paar kurzen Fragen auf der FAQ-Unterseite

Es ist also zunächst einmal genug Grundwissen gegeben, damit man mit der benötigten Antwort den Blog verlässt, wegen der man ihn überhaupt betreten hat. Ich benötige eine Übersicht, wie viel Traffic auf der Website herrscht. Hier auf meinem Blog nutze ich das Plugin WP Statistics, das werde ich mir auch dort herunterladen und installieren. Zusätzlich kann ich – wie auch hier – mit dem Plugin WP-PostViews im Auge behalten, welche Beiträge am häufigsten aufgerufen werden.

Soweit so gut. AdSense ist eingebaut, Amazon Ref-Links sind eingebaut. Einen ersten Überblick über anderweitige Affiliate Marketing Angebote habe ich mir auch schon verschafft, nur lässt sich hier derzeit nicht allzu viel Passendes finden. Macht ja keinen Sinn, einen Artikel über Babbel zu verfassen, wenn es um Nager geht… 😀

Jetzt muss ich mich ohnehin einmal darum kümmern, richtigen Traffic zu generieren.

 

Ersten Traffic erzeugen – wie geht das?

Das ist wohl überhaupt das unbeliebteste Thema, wenn es um SEO geht. Es ist mühsam und braucht eine Menge Geduld. Man muss auf sich aufmerksam machen. Rein darauf zu warten, dass die Besucher selbst zu einem finden, ist völlig irrsinnig. Linkaufbau ist hier zunächst das Zauberwort.

Ein Trick hierfür wäre natürlich das Posten in relevanten Facebook-Gruppen. Hier erreicht man auf einen Schlag mehrere hundert Leute. Eine andere Möglichkeit ist die Linkaufbau durch Forensignatur. Man meldet sich wo an, hinterlässt regelmäßig hochwertigen Inhalt und macht die Personen so auf sich aufmerksam. Natürlich hat es keinen Sinn, wenn man die eigene Seite in die Signatur packt, wenn sich die rein um Nager dreht, während es sich um ein Technik-Forum handelt. Aber das sollte sich natürlich von selbst erklären. 😀

 

Wieso muss überhaupt anfangs Traffic erzeugt werden? Wofür ist dann SEO da?

Gibt es keine Möglichkeiten, bei der ersten Erfassung des Website-Traffics zu sehen, ob die Seite hilfreich ist, landet sie ganz weit hinten im Suchmaschinenranking. Daher muss Google möglichst früh etwas geliefert werden, das darauf hinweist, welche Verweildauer der Besucher herrscht und wie viel sie mit der Website interagieren. Sprich, bleiben die Leute dann auch drauf und klicken sich durch das Menü?

Außerdem ist es erst durch ersten Traffic möglich, einen Trust Flow der Website auswerten zu können.

 

Was kann man bis dahin tun?

Ich sehe mir gerne die Konkurrenz an. Denn auch die Analyse dieser ist ein wichtiger Teil, wenn es um SEO geht. Man gibt das Keyword ein, welches man als sein hauptsächliches ansieht und sieht sich die ersten Ergebnisse an. Meist ist Wikipedia ganz oben oder ein ähnlicher Beitrag. Danach folgen entweder Infoportale, Vergleichsseiten oder Onlineshops.

Unter den Wörterbuchlinks befindet sich noch die Website von Vitakraft, der auf die Shopkategorie mit Zubehör für die Tiere verweist. Anhand dieser Informationen ist es zunächst einmal einfach, auszuwerten, worauf ich achten muss, um ungefähr da hinzukommen, wo sich die nächststärkere Infoseite befindet. Durch Buzzsumo lässt sich herausfinden, wie oft welche Beiträge geshared worden sind. Welche Themen also bei den Besuchern am meisten auf Interesse stoßen und als wichtig genug angesehen werden, um sie mit den Mitmenschen teilen zu wollen.

Über Majestic lässt sich auswerten, wie viele externen Backlinks bestehen, wie hoch Trust & Citation Flow sind, welche Ankertexte am häufigsten verwendet worden sind, um auf diese Website zu verweisen.

Mittels Keyword-Position.de lässt sich dann am Ende noch feststellen, welches Ranking für die Keywords besteht, die man eingibt. Achtung; hier kann eine Zeit lang “lädt” stehen, ehe ihr die ausgewerteten Ergebnisse seht, ohne dass eine Ladezeit zu erkennen ist. Nicht wundern, das ist ganz normal und dauert einen kurzen Moment.

 

Joa. Das war es Mal für’s Erste. Ich verabschiede mich nun von euch und wünsche viel Erfolg beim eigenen Projekt sowie natürlich viel Spaß! Nicht vergessen: Gibt es Fragen, dann ruhig her damit!

3 Kommentare

  • Shirisu

    Danke für den tollen Artikel!
    Da kann ich für meine Seiten sicherlich einiges mitnehmen (die sind zwar nicht kommerziell, aber nützlich sind die Infos dennoch ^^).

    • sunochan

      Hier bitte unbedingt aufpassen: Geht es dir rein um die Punkte bezüglich SEO, dann nimm dir die Infos gerne mit! ^_^ Wenn du schreibst, sie sind nicht kommerziell, du diese Infos aber bezüglich AdSense & Co. mitnimmst, wird deine Seite damit kommerziell. Alles, womit du Geld machst, gilt als solches. (Oder alles, womit du es zumindest versuchst, sprich, reicht schon ein Banner, selbst, wenn dir der keinen Cent einbringt, da niemand draufklickt.)

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