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Fünf Tipps für ein gelungenes Referat

Die Schule hat gerade wieder angefangen und auch das nächste Semester an der Uni steht schon wieder vor der Tür. Da ist dann auch das nächste Referat nicht mehr weit weg. Referate werden gerne vergeben, um bestimmte Themen zu präsentieren und den Schülern und Studenten die Möglichkeit zu geben, ihre Note aufzubessern. Daher ist es zunächst einmal wichtig, sich für ein Referatsthema zu entscheiden, dass einem liegt beziehungsweise für das man sich selbst auch interessiert. Denn nichts ist fataler, als ein Referat über ein Thema zu halten, dass einem so gar nicht interessiert oder von dem man wirklich überhaupt gar keine Ahnung hat. Gut ist es natürlich, wenn man sich einfach das passende Thema aus der Lehrerauswahl aussucht. Ansonsten kann man aber auch ganz einfach selbst Themen vorschlagen, die gerade zum Unterrichtsstoff passen. Redet man beispielsweise gerade im Deutschunterricht über einen bestimmten Autor, so ist eine entsprechende Vorstellung eines seiner Werke ein tolles Referatsthema.

Quick Facts rund um das Referat

Wie viele Seiten braucht ein Referat?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Grundsätzlich geht man davon aus, dass pro Minute 100 Wörter gesprochen werden. Bei einem 15-minütigen Referat wären das also dementsprechend rund 1500 Wörter, was in etwa drei Computerseiten entspricht. Da man das Referat allerdings nicht im kompletten Text ablesen sollte, können es ruhig ein bis anderthalb Seiten weniger sein.

Wie beginnt man ein Referat?

Ein Referat beginnt man so, dass es direkt im ersten Satz eine Spannung gibt. Ein Zitat, eine brisante Information und natürlich die direkte Anrede an das Publikum, sollten am Anfang des Referats stehen. Macht aber bloß nicht den Fehler, mit „heute möchte ich euch Thema XY vorstellen“ oder „ich halte heute ein Referat über XY“ anzufangen. Denn das wirkt schon sehr einfallslos und unglaublich langweilig.

Warum sind Referate so wichtig?

Referate haben einen hohen Stellenwert im Unterricht. Schließlich können so einzelne Schüler oder Schülergruppen bestimmte Themen ihren Mitschülern vorstellen und wichtige Informationen zu Unterrichtsinhalten liefern. Zudem sind Referate ein Unterrichtsmittel, bei dem sich Schüler generell die gelieferten Informationen und Inhalte besser merken können. Von einem Schüler für Schüler!

Welche Zeitform sollte man für das Referat wählen?

Grundsätzlich sollten Referate im Präsens geschrieben werden und natürlich auch gehalten werden. Anders sieht es natürlich aus, wenn es beispielsweise um schon verstorbene Personen oder Handlungen in der Vergangenheit geht. In diesem Fall empfiehlt sich das Perfekt als Tempus für das Referat.

Fünf Tipps für ein gelungenes Referat

1. Das Referat sollte nicht zu lang und strukturiert sein

Ein Referat hat normalerweise eine Länge von zehn bis 15 Minuten. Länger sollte das Referat eigentlich nicht dauern. Unwichtige Informationen und Nebenschauplätze sollten daher im Referat, wenn überhaupt, nur angeschnitten werden und keinesfalls vertieft werden. „In der Kürze liegt die Würze“ würde ein Lehrer wohl dazu sagen. Zudem sollte das Referat immer eine gute Struktur aufweisen. Fand also nicht beim Buchstaben Z an, wenn der chronologische Verlauf beim Buchstaben A anfängt. Chronologie, Struktur und eine angemessene Länge gehören zu jedem gelungenen Referat dazu.

2. Eine anschauliche Präsentation ist immer wichtig

Das Referat ist nicht nur für euch alleine gedacht, sondern insbesondere für eure Mitschüler und Kommilitonen. Daher ist es wichtig, das Referat anschaulich zu präsentieren. Eine PowerPoint-Präsentation oder Folien für den Overheadprojektor bilden optische Anreize, euch zuzuhören. Bilder, Tabellen und Stichpunkte sorgen für ein besseres Verständnis bei euren Zuhörern. Zu viele Informationen Tabellen und Bilder sollte man aber nicht in die Präsentation packen. Schließlich sollen die Folien nur die wichtigsten Informationen darstellen, und nicht den gesamten Referatstext. Außerdem lenken zu vollgepackte Folien von eurem Vortrag ab.

3. Immer den roten Faden im Blick behalten

Beim Vortragen des Referates ist es wichtig, dass ihr immer den roten Faden im Blick behaltet. Schweift nicht vom Thema ab. Sonst passiert es ganz schnell, dass man auf einmal in einem ganz anderen Thema drin ist, dass man eigentlich überhaupt nicht kennt. Macht euch am besten vorher kleine Moderationskarten fertig, auf denen ihr das Referat in seiner Struktur stichpunktartig vermerkt. Haltet euch an diese Struktur. Denn das ist der rote Faden eures Referates, der zu einem gelungenen Referat immer dazu gehört.

4. Interagiert mit euren Zuhörern

Ein Referat ist keine Lesestunde! Tragt das Referat daher frei vor und interagiert mit euren Zuhörern. Antwortet auf Zwischenfragen, stellt vielleicht selber ein paar Zwischenfragen und haltet Blickkontakt mit euren Zuhörern. Ganz wichtig ist auch, dass ihr nicht nuschelt, sondern klar und deutlich sprecht. Das bedeutet natürlich auch, dass ihr das Referat nicht einfach herunterrasseln sollt, sondern in einem langsamen und verständlichen Sprachtempo sprecht. Stellt euch selbstbewusst vor eure Mitschüler und Kommilitonen hin und zeigt mit eurer Körpersprache, dass ihr das Thema beherrscht und genau wisst, wovon ihr redet.

5. Übt das Referat schon zu Hause

Es ist nie verkehrt, schon zu Hause das Referat einzustudieren. Jeder Zuhörer wird nämlich sofort merken, wenn ihr das Referat gerade zum ersten Mal vortragt und dabei dann wahrscheinlich noch in Stottern geratet. Zudem ist es für das flüssige Sprechen sehr wichtig, wenn ihr quasi den Inhalt eures Referates auswendig kennt. So behaltet ihr übrigens auch ganz einfach den roten Faden im Blick. Stellt euch zu Hause vielleicht vor den Spiegel und tragt das Referat so lange vor, bis ihr nicht mehr ins Stocken kommt und euch euer Spiegelbild ganz selbstbewusst anstrahlt.

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