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Feuer und Feder

496 Seiten, ISB-N: 978-3-407-74796-9, Verlagswebsite
verfasst von Kathy MacMillian, unter dem Genre Fantasy
hier kaufen – Gebundene Ausgabe 18,95 €

Dieses Buch wurde mir durch BloggdeinBuch.de zur Verfügung gestellt.

Ich war von dem Schreibstil sehr begeistert. Das Buch ist fesselnd geschrieben und hat eine Menge Potential. Man könnte einen Mehrteiler vermuten, leider wird das nicht besonders klar gestellt, ob nun noch ein weiterer Teil kommen soll. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

Die ersten 150 Seiten wirkt das Buch so, als hätte die Autorin eine Menge damit vorgehabt, was nur leider nicht zur Gänze so rüberkam. Am Anfang kommen sehr viele Fakten und Daten über die Götter, die teils haarsträubend erzählt wurden. Ich hätte es besser gefunden, wenn man diese Sachen ein wenig entspannter in den verschiedenen Kapiteln erfahren hätte. Allerdings muss ich sagen, dass die Autorin eine sehr große Detailliebe an den Tag gelegt hat, sodass man ihr den leichten Informationsüberfluss gut verzeihen kann.

Die Charaktere sind sehr liebevoll dargestellt. Man liest das Buch aus der Ich-Perspektive von Raisa, die während des Buches eine sehr große Veränderung durchmacht. Auch Mati hat mir gut gefallen. Dass Raisa für ihn mehr als nur eine Sklavin ist, finde ich sehr toll gemacht. Die Nebencharaktere sind alle gut ausformuliert. Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Charaktere alle logische Entscheidungen getroffen haben. Oft hat man es bei Büchern in diesem Genre, dass die Charaktere alles andere als logisch handeln.

Das Buch kommt ganz ohne Actionszenen aus, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Denn trotz der Armut an solchen Szenen wurde innerhalb des gesamten Buches der Spannungsbogen hochgehalten.

Was noch zu sagen wäre: Zwar ist das Buch in Zeiten von SciFi und Fantasy nicht unbedingt etwas Neues, aber es macht dennoch Lust auf weitere Bände.

 

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