a decent daydream https://www.decent-daydream.at Mon, 04 Nov 2019 11:09:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 https://www.decent-daydream.at/wp-content/uploads/cropped-tumblr_lkl5tbS0yU1qfamg6-1-32x32.png a decent daydream https://www.decent-daydream.at 32 32 Geht die Beziehung dem Ende zu? Das sind untrügliche Zeichen dafür https://www.decent-daydream.at/beziehung-trennung/ https://www.decent-daydream.at/beziehung-trennung/#respond Mon, 04 Nov 2019 11:09:33 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=18067 Kann man ein Beziehungsende voraussehen? In den ersten sechs Monaten einer Partnerschaft tragen wir eine dicke, kitschige rosarote Brille. Wir sehen unser Gegenstück als fehlerlos, ja schon fast perfekt an und drücken alle Augen zu, wenn er oder sie Eigenschaften zu zeigen beginnt, wegen denen man sonst eigentlich die Nase rümpft. Und irgendwann ist dann der Alltag eingekehrt. Man lebt miteinander in den Tag hinein und beginnt allmählich zu realisieren, dass man doch gar nicht so glücklich ist. Oder noch viel schlimmer: Man dachte, der Partner wäre ebenso glücklich wie man selbst und plötzlich beendet er die Beziehung! Heute möchte ich mich mit dem Thema auseinandersetzen, ob man das drohende Beziehungsende eigentlich voraussehen könnte und inwieweit dann noch Rettung möglich ist. Ist alles zu spät, wenn man sich getrennt hat? Viele auseinandergebrochenen Paare trösten sich mit dem Gedanken, dass man noch immer den oder die Ex zurück gewinnen kann. Selbstverständlich, auch dann ist es noch möglich, zu zeigen, dass man durchaus dazu in der Lage ist, sich zu ändern. Vorausgesetzt, der Trennungsgrund ist überhaupt etwas, das man ändern kann. Hat man sich zum Beispiel wegen der Schwiegermutter getrennt und weil die immerzu ihre Finger im Spiel hat und sich überall einmischt, müssen beide Parteien der Beziehung zusammenhalten und willens sein, dem Einhalt zu gebieten. War ein Fehltritt der Trennungsgrund, so ist das Vertrauen meist irreparabel gebrochen. Dann besteht oft keine Möglichkeit mehr, noch einmal zueinanderzufinden. Ist es möglich, eine Ende vorauszusehen? Es gibt so einige Faktoren, die darauf schließen lassen, wie es um die gemeinsame Beziehung steht. Schauen wir uns einmal die wichtigsten an. 1. Keine Zweisamkeit mehr Der wichtigste Grundstein für eine gesunde und glückliche Beziehung ist die traute Zweisamkeit. Und nein, damit meine ich gar nicht die quantitative Zeit, die man miteinander verbringt. Sondern die Qualität, die man dabei dann erlebt. Ein Beispiel: Ich kann zwölf Stunden lang mit meinem Partner durch das TV-Programm zappen oder eine Stunde lang mit ihm über Gott und die Welt diskutieren und fühle mich ihm durch letzteres viel stärker verbunden. Wenn man ein vielbeschäftigtes Pärchen ist und beide durch ihr Berufsleben viel um die Ohren haben, muss das nicht automatisch ein Anzeichen für ein drohendes Beziehungsende sein. Die Gefahr liegt hier eher darin, dass man sich füreinander absolut keine Zeit mehr nimmt, dass man die gemeinsame Zeit eher als selbstverständlich, anstelle als Möglichkeit ansieht, etwas daraus zu machen. 2. Nörgeleien und Streitereien Verschiedene Ansichten sind Basis für Streitereien. Das war leider schon immer so und das wird sich auch nicht so schnell wieder ändern. Kaum ein Pärchen wird sich in der Paartherapie unzufrieden darüber äußern, dass man gemeinsame Hobbies und Interessen hat. Auf der anderen Seite ziehen sich Gegensätze natürlich an, aber irgendwo werden sie dann zum Problem. Und zwar dann, wenn sich der andere so dermaßen daran stört, dass nur noch genörgelt wird. Ein Streit entbricht, Worte werden ausgesprochen, die man wenig später bereut und so schwindet auch immer mehr das Vertrauen zueinander, da man einander irgendwo nur noch verletzt. 3. Es fühlt sich unrichtig an Was noch vor Monaten wie der perfekte Partner gewirkt hat, sorgt nun immer mehr für Bauchgrummeln. Der Kleidungsstil, die Ausdrucksweise oder gar ein bestimmter Charakterzug werden plötzlich zum Problem. Womöglich beginnt man sich sogar für den anderen zu genieren, weil er einfach nicht mehr “ins Bild passt”. Dass dies Alarmstufe rot darstellt, muss ich natürlich nicht weiter ausführen. 4. Übergeneralisierung Übergeneralisierendes Verhalten ist furchtbar. Und es ist der Tod einer jeden Beziehung. Stellt euch vor, ihr habt mit eurem Partner vereinbart, dass er die Wäsche aufhängen soll. Er hat es nicht getan – aus welchem Grund auch immer. Anstatt euch darüber zu beschweren (was vollkommen legitim ist!), dass er dies nicht wie vereinbart erledigt hat, beginnt ihr pauschalisierte und generalisierende Aussagen zu machen. Er sei immer unzuverlässig. Er denke nie mit. Er interessiere sich nicht für den Haushalt. Diese Anschuldigungen sind oft der Treibstoff für gravierende, ausufernde Streitereien. Man bemüht sich in der Diskussion plötzlich nicht mehr darum, eine Lösung für das Problem zu finden, sondern beschuldigt nur noch. Das Ziel rückt aus dem Fokus. Plötzlich ist nicht mehr die Wäsche, die noch nicht aufgehangen ist, das Problem, sondern der Charakter des Partners. 5. Eine Veränderung steht ins Haus Ein sehr ungewöhnlicher Fall, der aber durchaus auch eintreten kann, ist eine anstehende Veränderung. Vielleicht richtet sich der Partner beruflich neu aus und die Ziele, die er nun anstrebt, passen nicht mehr mit den eigenen überein. Manchmal muss man einfach entscheiden, was die höchste Priorität hat. Und nur ungern spielt man hier die zweite Geige. Es ist wichtig, miteinander zu sprechen Hat man das Gefühl, dass man sich auseinanderlebt und man gar nicht mehr genug Zeit füreinander hat, sollte man unbedingt darüber mit dem Partner sprechen! Es nützt nichts, dann nur zu schmollen und dadurch dann dafür zu sorgen, dass sich die Wut nur noch mehr anstaut. Man ist enttäuscht, genervt und geht schließlich irgendwann nicht mehr respektvoll miteinander um. So etwas übersteht keine Beziehung.

The post Geht die Beziehung dem Ende zu? Das sind untrügliche Zeichen dafür appeared first on a decent daydream.

]]>
Kann man ein Beziehungsende voraussehen? In den ersten sechs Monaten einer Partnerschaft tragen wir eine dicke, kitschige rosarote Brille. Wir sehen unser Gegenstück als fehlerlos, ja schon fast perfekt an und drücken alle Augen zu, wenn er oder sie Eigenschaften zu zeigen beginnt, wegen denen man sonst eigentlich die Nase rümpft.

Und irgendwann ist dann der Alltag eingekehrt. Man lebt miteinander in den Tag hinein und beginnt allmählich zu realisieren, dass man doch gar nicht so glücklich ist.

Oder noch viel schlimmer: Man dachte, der Partner wäre ebenso glücklich wie man selbst und plötzlich beendet er die Beziehung!

Heute möchte ich mich mit dem Thema auseinandersetzen, ob man das drohende Beziehungsende eigentlich voraussehen könnte und inwieweit dann noch Rettung möglich ist.

Ist alles zu spät, wenn man sich getrennt hat?

Viele auseinandergebrochenen Paare trösten sich mit dem Gedanken, dass man noch immer den oder die Ex zurück gewinnen kann. Selbstverständlich, auch dann ist es noch möglich, zu zeigen, dass man durchaus dazu in der Lage ist, sich zu ändern. Vorausgesetzt, der Trennungsgrund ist überhaupt etwas, das man ändern kann.

Hat man sich zum Beispiel wegen der Schwiegermutter getrennt und weil die immerzu ihre Finger im Spiel hat und sich überall einmischt, müssen beide Parteien der Beziehung zusammenhalten und willens sein, dem Einhalt zu gebieten. War ein Fehltritt der Trennungsgrund, so ist das Vertrauen meist irreparabel gebrochen. Dann besteht oft keine Möglichkeit mehr, noch einmal zueinanderzufinden.

Ist es möglich, eine Ende vorauszusehen?

Es gibt so einige Faktoren, die darauf schließen lassen, wie es um die gemeinsame Beziehung steht. Schauen wir uns einmal die wichtigsten an.

1. Keine Zweisamkeit mehr

Der wichtigste Grundstein für eine gesunde und glückliche Beziehung ist die traute Zweisamkeit. Und nein, damit meine ich gar nicht die quantitative Zeit, die man miteinander verbringt. Sondern die Qualität, die man dabei dann erlebt. Ein Beispiel: Ich kann zwölf Stunden lang mit meinem Partner durch das TV-Programm zappen oder eine Stunde lang mit ihm über Gott und die Welt diskutieren und fühle mich ihm durch letzteres viel stärker verbunden.

Wenn man ein vielbeschäftigtes Pärchen ist und beide durch ihr Berufsleben viel um die Ohren haben, muss das nicht automatisch ein Anzeichen für ein drohendes Beziehungsende sein. Die Gefahr liegt hier eher darin, dass man sich füreinander absolut keine Zeit mehr nimmt, dass man die gemeinsame Zeit eher als selbstverständlich, anstelle als Möglichkeit ansieht, etwas daraus zu machen.

2. Nörgeleien und Streitereien

Verschiedene Ansichten sind Basis für Streitereien. Das war leider schon immer so und das wird sich auch nicht so schnell wieder ändern. Kaum ein Pärchen wird sich in der Paartherapie unzufrieden darüber äußern, dass man gemeinsame Hobbies und Interessen hat. Auf der anderen Seite ziehen sich Gegensätze natürlich an, aber irgendwo werden sie dann zum Problem. Und zwar dann, wenn sich der andere so dermaßen daran stört, dass nur noch genörgelt wird. Ein Streit entbricht, Worte werden ausgesprochen, die man wenig später bereut und so schwindet auch immer mehr das Vertrauen zueinander, da man einander irgendwo nur noch verletzt.

3. Es fühlt sich unrichtig an

Was noch vor Monaten wie der perfekte Partner gewirkt hat, sorgt nun immer mehr für Bauchgrummeln. Der Kleidungsstil, die Ausdrucksweise oder gar ein bestimmter Charakterzug werden plötzlich zum Problem. Womöglich beginnt man sich sogar für den anderen zu genieren, weil er einfach nicht mehr “ins Bild passt”. Dass dies Alarmstufe rot darstellt, muss ich natürlich nicht weiter ausführen.

4. Übergeneralisierung

Übergeneralisierendes Verhalten ist furchtbar. Und es ist der Tod einer jeden Beziehung. Stellt euch vor, ihr habt mit eurem Partner vereinbart, dass er die Wäsche aufhängen soll. Er hat es nicht getan – aus welchem Grund auch immer. Anstatt euch darüber zu beschweren (was vollkommen legitim ist!), dass er dies nicht wie vereinbart erledigt hat, beginnt ihr pauschalisierte und generalisierende Aussagen zu machen. Er sei immer unzuverlässig. Er denke nie mit. Er interessiere sich nicht für den Haushalt.

Diese Anschuldigungen sind oft der Treibstoff für gravierende, ausufernde Streitereien. Man bemüht sich in der Diskussion plötzlich nicht mehr darum, eine Lösung für das Problem zu finden, sondern beschuldigt nur noch. Das Ziel rückt aus dem Fokus. Plötzlich ist nicht mehr die Wäsche, die noch nicht aufgehangen ist, das Problem, sondern der Charakter des Partners.

5. Eine Veränderung steht ins Haus

Ein sehr ungewöhnlicher Fall, der aber durchaus auch eintreten kann, ist eine anstehende Veränderung. Vielleicht richtet sich der Partner beruflich neu aus und die Ziele, die er nun anstrebt, passen nicht mehr mit den eigenen überein. Manchmal muss man einfach entscheiden, was die höchste Priorität hat. Und nur ungern spielt man hier die zweite Geige.

Es ist wichtig, miteinander zu sprechen

Hat man das Gefühl, dass man sich auseinanderlebt und man gar nicht mehr genug Zeit füreinander hat, sollte man unbedingt darüber mit dem Partner sprechen! Es nützt nichts, dann nur zu schmollen und dadurch dann dafür zu sorgen, dass sich die Wut nur noch mehr anstaut. Man ist enttäuscht, genervt und geht schließlich irgendwann nicht mehr respektvoll miteinander um. So etwas übersteht keine Beziehung.

The post Geht die Beziehung dem Ende zu? Das sind untrügliche Zeichen dafür appeared first on a decent daydream.

]]>
https://www.decent-daydream.at/beziehung-trennung/feed/ 0
Wann sollte man den Schritt zur optischen Korrektur wagen? https://www.decent-daydream.at/schoenheitsop-sinnhaftigkeit/ https://www.decent-daydream.at/schoenheitsop-sinnhaftigkeit/#respond Thu, 17 Oct 2019 20:15:43 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=18003 Schönheit. Das ist so ein gewichtiges Wort, aber wissen wir eigentlich, was genau wir damit ausdrücken? Was sehen wir überhaupt als schön an? Das, was die Gesellschaft uns vorgibt? Was wir selbst als normal erachten? Etwas, das so grotesk ist, dass es gleichzeitig wieder unsere Aufmerksamkeit erregt? Fakt ist: Schönheitsideale bestimmen unsere kleine Welt von unseren Tagen als Kleinkind an. Sei es das hübsche Kleid, das kleine Mädchen zu besonderen Anlässen tragen oder die Seglerohren, wegen denen der Junge in der Mittleren Stufe ganz schön gehänselt wird. Es ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Wer schön ist, wird vielleicht gar nicht wegen seinem Charakter gemocht. Sondern nur wegen dem, was oberflächlich gegeben ist, bis derjenige alt und runzelig ist. Ihr seht schon; es gibt viele Gedanken rund um dieses Thema. Und trotzdem reicht das nicht aus, um die gesamte Bandbreite in Worte zu fassen, die hinter einem solch gewichtigen Begriff steckt. Schönheitsoperationen und ihr Platz in unserer Gesellschaft Schönheit kann zur Sucht werden, das ist natürlich klar. Aber optische Korrekturen haben nunmal einen gewissen Stellenwert in unserer Gesellschaft und den sollte man ihnen nicht absprechen. Warum? Weil sie im Ernstfall dabei helfen, zumindest der Psyche etwas Gutes zu tun. Denn Mobbing zum Beispiel kann jedes noch so starke Selbstbewusstsein zerstören. Niemand ist gerne der Außenseiter. Nicht wegen einer Zahnlücke, nicht wegen zu großen oder zu kleinen Brüsten, nicht wegen weit abstehenden Ohren. Dennoch sollte man immer die Sinnhaftigkeit hinterfragen, ehe man dazu übergeht, einen solchen Eingriff vornehmen zu lassen. Hat das Mobbing tatsächlich mit dieser optischen “Unebenheit” zu tun? Oder würden die Hänseleien weitergehen, weil man zum Opfer auserkoren wurde? Wie alt ist die betroffene Person? Können noch Wachstumsschübe eintreten, bei denen sich das von ganz alleine gibt? Gibt es keine anderen Möglichkeiten, das eigene Gedankengut dahingehend zu unterstützen, dass man sich selbst (wieder) schön findet? Möchte man wirklich durch eine Schönheits-OP seine Chancen steigern, einen Partner zu finden und dadurch an jemanden geraten, der einen nur für das Optische mag und nicht für den eigenen Charakter? Klar ist; wer eine Korrektur vornehmen lässt, sollte sie auch nur dann machen lassen, wenn er das für sich selbst tut. Mal eine Warze wegschneiden zu lassen, weil es einen selbst stört und das beim Auftragen des Make Ups stört oder gar schmerzt ist eine Sache. Oder eine schiefe Nase zu korrigieren, denn das geht manchmal auch mit gesundheitlichen Problemen an den Atemwegen einher. Wer sich aber unters Messer legt, weil er sich mehr Selbstbewusstsein erhofft, geht meiner Meinung nach ganz klar den falschen Weg. So etwas sollte man durch ein besseres Selbstbild lösen. Durch ein positives Mindset und einen anderen Blickwinkel der Welt gegenüber. Gesundheitliche Makel sollte man tatsächlich korrigieren lassen Tatsächlich bin ich dafür, dass man gesundheitliche Makel korrigieren lässt. Ich kannte zum Beispiel mal jemanden, der mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen ist. Nicht die Optik ist dabei das Problem, sondern der Speichelfluss. Durch die Gaumenspalte kam immer wieder Speichel in die Nasenhöhle, alles lief und die Zähne waren auch stark gespalten. Von den Problemen, die derjenige beim Essen hatte, noch ehe die ersten OPs kamen, will ich gar nicht anfangen. In genau solchen Fällen sehe ich eine hohe Relevanz für sogenannte Schönheitseingriffe. Oder wenn jemand aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit vollkommen entstellt ist. Kaum auszudenken, wie schlimm es sein muss, mit völlig verätzter oder verbrannter Haut zu leben. Das infiziert sich ein Leben lang, wenn man keine Hauttransplantation vornehmen kann. Und nein, ich habe nicht zu viel Grey’s Anatomy gesehen, das passiert dann wirklich. Ich selbst hab sogar schonmal über eine Brustverkleinerung nachgedacht, weil ich immer diese extremen Rückenschmerzen habe. Aber da ich keinen operativen Eingriff haben will, habe ich es bis heute nicht in die Tat umgesetzt. Und werde ich wohl auch nie. Wie seht ihr dieses Thema? Wann sind für euch Schönheitsoperationen in Ordnung?

The post Wann sollte man den Schritt zur optischen Korrektur wagen? appeared first on a decent daydream.

]]>
Schönheit. Das ist so ein gewichtiges Wort, aber wissen wir eigentlich, was genau wir damit ausdrücken? Was sehen wir überhaupt als schön an? Das, was die Gesellschaft uns vorgibt? Was wir selbst als normal erachten? Etwas, das so grotesk ist, dass es gleichzeitig wieder unsere Aufmerksamkeit erregt?

Fakt ist: Schönheitsideale bestimmen unsere kleine Welt von unseren Tagen als Kleinkind an. Sei es das hübsche Kleid, das kleine Mädchen zu besonderen Anlässen tragen oder die Seglerohren, wegen denen der Junge in der Mittleren Stufe ganz schön gehänselt wird.

Es ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Wer schön ist, wird vielleicht gar nicht wegen seinem Charakter gemocht. Sondern nur wegen dem, was oberflächlich gegeben ist, bis derjenige alt und runzelig ist.

Ihr seht schon; es gibt viele Gedanken rund um dieses Thema. Und trotzdem reicht das nicht aus, um die gesamte Bandbreite in Worte zu fassen, die hinter einem solch gewichtigen Begriff steckt.

Schönheitsoperationen und ihr Platz in unserer Gesellschaft

Schönheit kann zur Sucht werden, das ist natürlich klar. Aber optische Korrekturen haben nunmal einen gewissen Stellenwert in unserer Gesellschaft und den sollte man ihnen nicht absprechen. Warum? Weil sie im Ernstfall dabei helfen, zumindest der Psyche etwas Gutes zu tun. Denn Mobbing zum Beispiel kann jedes noch so starke Selbstbewusstsein zerstören.

Niemand ist gerne der Außenseiter. Nicht wegen einer Zahnlücke, nicht wegen zu großen oder zu kleinen Brüsten, nicht wegen weit abstehenden Ohren. Dennoch sollte man immer die Sinnhaftigkeit hinterfragen, ehe man dazu übergeht, einen solchen Eingriff vornehmen zu lassen.

  • Hat das Mobbing tatsächlich mit dieser optischen “Unebenheit” zu tun? Oder würden die Hänseleien weitergehen, weil man zum Opfer auserkoren wurde?
  • Wie alt ist die betroffene Person? Können noch Wachstumsschübe eintreten, bei denen sich das von ganz alleine gibt?
  • Gibt es keine anderen Möglichkeiten, das eigene Gedankengut dahingehend zu unterstützen, dass man sich selbst (wieder) schön findet?
  • Möchte man wirklich durch eine Schönheits-OP seine Chancen steigern, einen Partner zu finden und dadurch an jemanden geraten, der einen nur für das Optische mag und nicht für den eigenen Charakter?

Klar ist; wer eine Korrektur vornehmen lässt, sollte sie auch nur dann machen lassen, wenn er das für sich selbst tut.

Mal eine Warze wegschneiden zu lassen, weil es einen selbst stört und das beim Auftragen des Make Ups stört oder gar schmerzt ist eine Sache. Oder eine schiefe Nase zu korrigieren, denn das geht manchmal auch mit gesundheitlichen Problemen an den Atemwegen einher. Wer sich aber unters Messer legt, weil er sich mehr Selbstbewusstsein erhofft, geht meiner Meinung nach ganz klar den falschen Weg.

So etwas sollte man durch ein besseres Selbstbild lösen. Durch ein positives Mindset und einen anderen Blickwinkel der Welt gegenüber.

Gesundheitliche Makel sollte man tatsächlich korrigieren lassen

Tatsächlich bin ich dafür, dass man gesundheitliche Makel korrigieren lässt. Ich kannte zum Beispiel mal jemanden, der mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen ist. Nicht die Optik ist dabei das Problem, sondern der Speichelfluss. Durch die Gaumenspalte kam immer wieder Speichel in die Nasenhöhle, alles lief und die Zähne waren auch stark gespalten. Von den Problemen, die derjenige beim Essen hatte, noch ehe die ersten OPs kamen, will ich gar nicht anfangen. In genau solchen Fällen sehe ich eine hohe Relevanz für sogenannte Schönheitseingriffe.

Oder wenn jemand aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit vollkommen entstellt ist. Kaum auszudenken, wie schlimm es sein muss, mit völlig verätzter oder verbrannter Haut zu leben. Das infiziert sich ein Leben lang, wenn man keine Hauttransplantation vornehmen kann. Und nein, ich habe nicht zu viel Grey’s Anatomy gesehen, das passiert dann wirklich.

Ich selbst hab sogar schonmal über eine Brustverkleinerung nachgedacht, weil ich immer diese extremen Rückenschmerzen habe. Aber da ich keinen operativen Eingriff haben will, habe ich es bis heute nicht in die Tat umgesetzt. Und werde ich wohl auch nie.

Wie seht ihr dieses Thema? Wann sind für euch Schönheitsoperationen in Ordnung?

The post Wann sollte man den Schritt zur optischen Korrektur wagen? appeared first on a decent daydream.

]]>
https://www.decent-daydream.at/schoenheitsop-sinnhaftigkeit/feed/ 0
Township – ein Mobile Game mit viel Liebe zum Detail https://www.decent-daydream.at/township/ https://www.decent-daydream.at/township/#respond Thu, 17 Oct 2019 07:17:25 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17993 Heute muss ich euch einfach mal das Spiel Township vorstellen! Es handelt sich dabei aber um unbezahlte Werbung, so viel gleich mal vorweg. Das Mobile Game stammt von den Herstellern von Homescapes und eine Werbung dazu dürfte jeder schon einmal miterlebt haben. Leider handelt es sich dabei hauptsächlich um eine Variante von Bejeweld, die dann nur als Minigame diese Versionen aus den Werbungen anbietet. Schade, denn genau die hätten mich gereizt. Sei es drum; auch in Township gibt es jede Menge Minigames, die als Events alle paar Tage starten. Entweder angelt man Fische oder schickt Züge, Flugzeuge und Hubschrauber los, um Punkte zu sammeln, man mint im Bergwerk so viel Erz wie nur möglich oder steuert ein Flugzeug durch luftige Höhen. Für Abwechslung ist gesorgt und das nicht nicht einmal das einzige, das mich an dem Spiel so reizt. Worum geht’s in Township? Liest man sich die Rezensionen im Appstore durch, dann hat man es hier mit einem Spiel zu tun, das als ein richtiger Vorreiter gilt, wenn es darum geht, Farming mit Städtebau zu verknüpfen. Eine ähnlich ausgefeilte Strategie, die man dabei am besten an den Tag legt, habe ich bisher nur bei den einzelnen Nachkömmlingen von Anno erlebt und für ein Mobile Game ist das schon ein ziemliches Ding. Begonnen wird mit einer kleinen Stadtfläche. Weitere Blöcke, 3×3 Felder groß jeweils, kann man sich nach und nach freischalten. Dazu braucht es unterschiedliche Materialien (zum Beispiel Hämmer oder Sägen), Gold und eine gewisse Einwohneranzahl. Das Werkzeug dazu erhält man durch die Züge, genauso wie auch die Werkzeugkisten für das Bergwerk oder Materialien, um Gebäude fertigzustellen. Ziegelsteine, Betonblöcke, Glas; es ist alles dabei. Abgerundet wird das Ganze dann durch die Scheune, die Platz für alle Güter bietet. Die wird hauptsächlich durch Hämmer, Nägel und Farbeimer erweitert. Auch das kommt alles mit dem Zug. Damit es aber überhaupt erst soweit kommt, muss man die geforderten Güter herstellen und sie in die Zugcontainer laden. Ist das gute Ding einmal unterwegs, kann es rund vier Stunden dauern, bis es wieder zurück ist und Zeugs mitbringt. In der Zwischenzeit hat man aber jede Menge anderer Dinge zu tun. Je weiter man im Level fortschreitet, umso mehr gibt’s zu tun. Im Zoo warten Besucher auf Geschenke. Je mehr man sammelt, umso mehr Tierkarten gibts. Hat man von einem Tier alle Karten gesammelt, dann bekommt man es in seinen Zoo. Davor baut man natürlich Gehege und auch hier müssen die Flächen erst freigeschaufelt werden. Dann gibt es ab einem gewissen Level den Hafen, der einen verschiedene Inseln entdecken lässt; levelabhängig. Von dort werden Obstsorten geholt, die man sonst nicht anbauen kann und die sich maximal im Laden kaufen lassen. Die Stadt will ausgebaut werden, denn von der Einwohnerzahl hängt ab, wie viele Felder man pflügen darf. Häuser brauchen lediglich Gold und Gemeinschaftsgebäude, die eine gewisse Bewohneranzahl überhaupt ermöglicht. Und das sind die wirklich schwierigen Dinger. Denn wenn die Materialien fehlen, können sie nicht fertiggestellt werden und dann siehts ungefähr so aus: Mit mittlerweile Level 46 bringt mir der Zug natürlich jede Menge Krimskrams. Bis da dann mal genügend Glas und Co. dabei ist, damit ich die Gebäude fertigstellen kann, verstreichen ein paar Tage. Aber es gibt auch sonst genügend zu tun, weshalb das nicht allzu schlimm ist. In unserem kleinen Koop werkeln wir zum Beispiel an den Regatta-Aufgaben. Ich erledige Aufträge vom Hubschrauber, um an Gold zu kommen und versuche mich darin, einen Erfolg nach dem anderen abzuschließen, um an Geldscheinchen zu kommen. Und dass ich beim Angelwettbewerb Platz 1 bin, hilft mir natürlich auch. Das gibt dann 50 weitere Scheine. ^^ Es ist im Grunde eine Menge los, das sich nur durch solche Geldscheine beschleunigen lässt. Wer also ungeduldig ist, kann mit Echtgeld spielen, aber im Prinzip lässt sich auch alles ganz ohne erreichen. Township bietet eine ziemliche Detailliebe Überall tut sich etwas. Kleine Bewohner laufen umher und interagieren miteinander. Wenn man tiefer in die Karte hineinzoomt, kann man das Geschehen genauer beobachten. Es ist viel Detailliebe, die Township da an den Tag legt und genau das mag ich so an dem Spiel. Die Vor- und Nachteile vom Game Bei aller Begeisterung gibt es natürlich ein paar Dinge, die ziemlich nerven. Und auch die will ich euch nicht vorenthalten; Das Spiel frisst Akku. Wirklich, es frisst Akku. Und Datenvolumen. Wer Freunde dabeihat, die im Koop mit einem spielen, ist natürlich besser dran. Hier kann man Waren tauschen (kein Werkzeug, maximal das Zeug aus dem Bergwerk) und sich gegenseitig durch die Regatta unterstützen. An manchen Stellen wird es ganz schön tricky. Etwa, wenn die Materialien fehlen, um Gebäude fertigzustellen und man auch durch den Zug nichts bekommt. Geduld braucht man also oft in dem Spiel. Aber das ist natürlich nicht alles. Es gibt auch eine Menge Vorteile! Es gibt sehr viele aktive Spieler im Game. Braucht man mal Hilfe, ist eigentlich immer jemand da. Dementsprechend herausfordernd sind dann auch die einzelnen Events, bei denen der Wettbewerb mit anderen (es bleibt immer innerhalb der Level-Range) im Vordergrund steht. Da sich dauernd was tut durch Events und neue Inhalte bei neuen Leveln bleibt es immer spannend. Es ist außerdem eine nette Herausforderung, dass man sich allmählich merken muss, was man wo bekommt und das dann auch organisiert. Unterm Strich bin ich also – wer hätte das gedacht – begeistert von dem Spiel. Das war letzten Endes auch der Anlass für mich, diesen Beitrag zu schreiben. 😀

The post Township – ein Mobile Game mit viel Liebe zum Detail appeared first on a decent daydream.

]]>
Heute muss ich euch einfach mal das Spiel Township vorstellen! Es handelt sich dabei aber um unbezahlte Werbung, so viel gleich mal vorweg.

Das Mobile Game stammt von den Herstellern von Homescapes und eine Werbung dazu dürfte jeder schon einmal miterlebt haben. Leider handelt es sich dabei hauptsächlich um eine Variante von Bejeweld, die dann nur als Minigame diese Versionen aus den Werbungen anbietet. Schade, denn genau die hätten mich gereizt. Sei es drum; auch in Township gibt es jede Menge Minigames, die als Events alle paar Tage starten. Entweder angelt man Fische oder schickt Züge, Flugzeuge und Hubschrauber los, um Punkte zu sammeln, man mint im Bergwerk so viel Erz wie nur möglich oder steuert ein Flugzeug durch luftige Höhen. Für Abwechslung ist gesorgt und das nicht nicht einmal das einzige, das mich an dem Spiel so reizt.

Apple-Appstore-Button

Worum geht’s in Township?

Liest man sich die Rezensionen im Appstore durch, dann hat man es hier mit einem Spiel zu tun, das als ein richtiger Vorreiter gilt, wenn es darum geht, Farming mit Städtebau zu verknüpfen. Eine ähnlich ausgefeilte Strategie, die man dabei am besten an den Tag legt, habe ich bisher nur bei den einzelnen Nachkömmlingen von Anno erlebt und für ein Mobile Game ist das schon ein ziemliches Ding.

Begonnen wird mit einer kleinen Stadtfläche. Weitere Blöcke, 3×3 Felder groß jeweils, kann man sich nach und nach freischalten. Dazu braucht es unterschiedliche Materialien (zum Beispiel Hämmer oder Sägen), Gold und eine gewisse Einwohneranzahl. Das Werkzeug dazu erhält man durch die Züge, genauso wie auch die Werkzeugkisten für das Bergwerk oder Materialien, um Gebäude fertigzustellen. Ziegelsteine, Betonblöcke, Glas; es ist alles dabei. Abgerundet wird das Ganze dann durch die Scheune, die Platz für alle Güter bietet. Die wird hauptsächlich durch Hämmer, Nägel und Farbeimer erweitert. Auch das kommt alles mit dem Zug.

Damit es aber überhaupt erst soweit kommt, muss man die geforderten Güter herstellen und sie in die Zugcontainer laden. Ist das gute Ding einmal unterwegs, kann es rund vier Stunden dauern, bis es wieder zurück ist und Zeugs mitbringt. In der Zwischenzeit hat man aber jede Menge anderer Dinge zu tun.

Township1

Township2

Je weiter man im Level fortschreitet, umso mehr gibt’s zu tun. Im Zoo warten Besucher auf Geschenke. Je mehr man sammelt, umso mehr Tierkarten gibts. Hat man von einem Tier alle Karten gesammelt, dann bekommt man es in seinen Zoo. Davor baut man natürlich Gehege und auch hier müssen die Flächen erst freigeschaufelt werden. Dann gibt es ab einem gewissen Level den Hafen, der einen verschiedene Inseln entdecken lässt; levelabhängig. Von dort werden Obstsorten geholt, die man sonst nicht anbauen kann und die sich maximal im Laden kaufen lassen.

Die Stadt will ausgebaut werden, denn von der Einwohnerzahl hängt ab, wie viele Felder man pflügen darf. Häuser brauchen lediglich Gold und Gemeinschaftsgebäude, die eine gewisse Bewohneranzahl überhaupt ermöglicht. Und das sind die wirklich schwierigen Dinger. Denn wenn die Materialien fehlen, können sie nicht fertiggestellt werden und dann siehts ungefähr so aus:

Township4

Mit mittlerweile Level 46 bringt mir der Zug natürlich jede Menge Krimskrams. Bis da dann mal genügend Glas und Co. dabei ist, damit ich die Gebäude fertigstellen kann, verstreichen ein paar Tage. Aber es gibt auch sonst genügend zu tun, weshalb das nicht allzu schlimm ist.

In unserem kleinen Koop werkeln wir zum Beispiel an den Regatta-Aufgaben. Ich erledige Aufträge vom Hubschrauber, um an Gold zu kommen und versuche mich darin, einen Erfolg nach dem anderen abzuschließen, um an Geldscheinchen zu kommen. Und dass ich beim Angelwettbewerb Platz 1 bin, hilft mir natürlich auch. Das gibt dann 50 weitere Scheine. ^^ Es ist im Grunde eine Menge los, das sich nur durch solche Geldscheine beschleunigen lässt. Wer also ungeduldig ist, kann mit Echtgeld spielen, aber im Prinzip lässt sich auch alles ganz ohne erreichen.

Township bietet eine ziemliche Detailliebe

Überall tut sich etwas. Kleine Bewohner laufen umher und interagieren miteinander. Wenn man tiefer in die Karte hineinzoomt, kann man das Geschehen genauer beobachten. Es ist viel Detailliebe, die Township da an den Tag legt und genau das mag ich so an dem Spiel.

Die Vor- und Nachteile vom Game

Bei aller Begeisterung gibt es natürlich ein paar Dinge, die ziemlich nerven. Und auch die will ich euch nicht vorenthalten;

  • Das Spiel frisst Akku. Wirklich, es frisst Akku. Und Datenvolumen.
  • Wer Freunde dabeihat, die im Koop mit einem spielen, ist natürlich besser dran. Hier kann man Waren tauschen (kein Werkzeug, maximal das Zeug aus dem Bergwerk) und sich gegenseitig durch die Regatta unterstützen.
  • An manchen Stellen wird es ganz schön tricky. Etwa, wenn die Materialien fehlen, um Gebäude fertigzustellen und man auch durch den Zug nichts bekommt. Geduld braucht man also oft in dem Spiel.

Aber das ist natürlich nicht alles. Es gibt auch eine Menge Vorteile!

  • Es gibt sehr viele aktive Spieler im Game. Braucht man mal Hilfe, ist eigentlich immer jemand da.
  • Dementsprechend herausfordernd sind dann auch die einzelnen Events, bei denen der Wettbewerb mit anderen (es bleibt immer innerhalb der Level-Range) im Vordergrund steht.
  • Da sich dauernd was tut durch Events und neue Inhalte bei neuen Leveln bleibt es immer spannend. Es ist außerdem eine nette Herausforderung, dass man sich allmählich merken muss, was man wo bekommt und das dann auch organisiert.

Unterm Strich bin ich also – wer hätte das gedacht – begeistert von dem Spiel. Das war letzten Endes auch der Anlass für mich, diesen Beitrag zu schreiben. 😀

The post Township – ein Mobile Game mit viel Liebe zum Detail appeared first on a decent daydream.

]]>
https://www.decent-daydream.at/township/feed/ 0
Ich höre auf, für andere zu texten https://www.decent-daydream.at/schluss-mit-dem-texten/ https://www.decent-daydream.at/schluss-mit-dem-texten/#respond Wed, 09 Oct 2019 09:21:07 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17969 Ich höre auf. Hab keine Lust mehr. Ich schmeiß hin. Drei Sätze, die mir seit Wochen, nein sogar Monaten, immer und immer wieder im Kopf herumtanzen. Und immer wieder habe ich sie ignoriert, hab meine Gedanken stumm geschaltet und weitergearbeitet. Nicht merkend, dass ich mich dadurch allmählich ruiniere. Aber mal ganz von vorn. Im Januar 2017 habe ich einen weiteren Gewerbeschein für mein Unternehmens-Sammelsurium angemeldet, um neben meinem Shop auch noch mit meinen Blogs Werbeeinnahmen verdienen zu können. Und zwar auf Wegen, die nicht mehr in die Freiberuflichkeit fallen; Partnerprogramme, Adsense, usw. Ich hatte nach Rücksprache mit einer Dame von der WKO überlegt, ein Ankündigungsunternehmen anzumelden, als jemand auf mich zukam mit dem interessanten Angebot, für ihn bzw. seine Webseite doch Texte zu verfassen. Also wurde aus dem Ankündigungsunternehmen dann eine Werbeagentur, im Rahmen derer ich mehr als 1.000 Aufträge seit 2017 abgeschlossen habe. Ich mag diese Branche nicht Nicht die Werbebranche, sondern die Branche der Texterstellung. Die Business-Kultur und der Umgangston, die hier vorherrschend sind. Seit 2013 bin ich eine Unternehmerin. Ich bin professionell und gerne mit anderen Unternehmern auf einer Augenhöhe. Was mir hier aber für Geschehnisse untergekommen sind, die suchen wirklich ihresgleichen. Dass eine furchtbare Zahlungsmoral vorherrscht, kommt in fast jeder Branche vor. Nachdem ich schon vor einigen Monaten mal fast alles hingeschmissen hätte, weil ich andauernd mahnen musste (und viele Fälle gingen sogar zum Inkasso), habe ich auf reine Vorauszahlung umgestellt. Das hat dann gut funktioniert, ich habe halt einen ganz anderen Kundenstamm kreiert – aber das war mir gleich. Hauptsache, man bezahlt mich für die Arbeit, die ich leisten soll. Dann aber habe ich mal einen Durchschnitt gezogen. Und war überrascht. Aber nicht im positiven Sinne. Horrorgeschichten aus der Texter-Branche 80 % aller Kunden akzeptieren keine Paket- oder Pauschalpreise. Wortpreis hier, Wortpreis da. Okay, dann kalkulieren wir runter. 10 Cent/Wort wäre das, was ich mindestens veranschlagen muss, um auf meinen Stundensatz von € 75,- netto zu kommen. Ich bin nach wie vor Kleinunternehmerin (hier in Österreich sind die Grenzen wesentlich höher, als in Deutschland und alles, was per Reverse Charge läuft, fällt in die Zählung nicht hinein), daher bleibt das natürlich netto. Also ein toller Deal. Pauschal € 150,- für einen hochwertigen Text von einer erfahrenen Bloggerin, die seit 16 Jahren online aktiv ist und SEO beherrscht, ist vollkommen legitim. Wisst ihr, was das durchschnittliche Angebot für einen solchen Text war? € 50. Und dann hat sich besagter “Auftraggeber” auch noch benommen, als würde er mir einen Gefallen tun. Außer Frage natürlich, dass ich das nicht angenommen habe. Aber das ist ja nicht alles. Es war von dem Typen, der mich online schlecht gemacht hat und Rufschädigung betrieben hat, weil ich ihm zu teuer war bis hin zu einer kleinen Agentur, die mich zwölf Monate auf mein Geld hat warten lassen, während mein ebook und all meine Texte, die ich für sie geschrieben habe, schon fleißig online waren und wohl Umsatz generiert haben einfach alles dabei. Ich wurde gefragt, ob ich es denn so nötig habe, nachdem ich nach mehreren Vertröstungen höflich nachgefragt habe, ob die besprochene Zusammenarbeit nun angegangen werden könne. Oder ob es meinen Freund nicht störe, wenn ich mit männlichen Kunden schreibe. Wie ich denn sicherstellen will, dass ich keine solche Enttäuschung sein werde, wie die vorherige Texterin. Und in 99 % aller Fälle sollte ich doch bitte erst einen kostenlosen Probetext schreiben, bevor man entscheiden kann, ob man mit mir zusammenarbeiten möchte. Weil ja fünf Referenzen zum selben Thema nicht ausreichend wären. Wochen später wurde ich gefragt, ob ich nicht doch noch kostenlos eine Neuversion schreiben könne, die bisherige gefällt plötzlich nicht mehr. Ein anderer Kunde verstehe selbstverständlich, dass auch Recherche einen Aufwand bedeute. Aber man habe nicht das Geld, um mich zu bezahlen, ich soll es also bitte ehrenamtlich machen – damit er dann später passive Einnahmen durch meine Texte hat. Und passend zum Thema: Man kann mir keine Entlohnung anbieten, aber eine Beteiligung an den Einnahmen wäre drin. Dass ich als Unternehmen keine Entlohnung, sondern ein Honorar berechne, zeigt, wie herabwürdigend in dieser Branche oft mit den Dienstleistern umgegangen wird. Manches Mal habe ich gedacht, es liegt an der falschen Kundengruppe. Also bin ich Zusammenarbeiten mit anderen Agenturen eingegangen. Auch hier konnte ich oft länger auf mein Geld warten, als vereinbart war. Komplett egal, ob das nun mit dem Zahlungsdatum auf der Rechnung oder den Vertragsdetails nicht übereinstimmte. “Wir müssen über den Preis reden.”, habe ich gehört, nachdem ich zweimal eine Rechnung á € 400,- ausgestellt habe, weil man mir ja so viele Aufträge gibt und da doch ein besserer Preis drin sein muss. Wieder eine andere Agentur hat es nie geschafft, mir pünktlich die Infos des Kunden zukommen zu lassen. Am Ende wurde übrigens nicht einmal kommuniziert, dass ich die Autorin war. Die Agentur hat sich mit meinen Lorbeeren geschmückt und hat ein “Alles aus einer Hand”-Programm dem Kunden gegenüber kommuniziert. Postet man in manchen Facebook-Gruppen ein Inserat, können es so manche Texter gar nicht erwarten, es zu zerreißen. Sei es nun Auftraggeber oder Auftragnehmer, völlig wurscht. Sie sind so genervt von 1-Cent-Plattformen, dass sie davon ausgehen, dass sowieso jeder nur mehr Böses will. Aber ich kanns ihnen nicht verübeln, man wird eben zynisch. Trotzdem landet jeder dieser Ungustler auf meiner Blockier-Liste, die mittlerweile eine solche Länge hat, dass nicht einmal alle Personen auf einmal angezeigt werden, wenn ich diese aufrufe. Ich bin es einfach nur noch leid Es macht mich müde. Ich will nicht andauernd mit einem Anwalt in Verbindung stehen, ich will einfach mal meine Arbeit machen und meine Ruhe haben. Mich nicht andauernd anpöbeln und schräg anquatschen lassen. Nicht regelmäßig gefragt werden, was denn so schwer dran zu verstehen sei, dass man mich so-und-so bezahlen will, anstatt dass man entweder mit ja oder nein auf mein Angebot antwortet, das man im Übrigen zuvor von mir eingefordert hat. Ich geh ja auch nicht zu einem Autohändler, will die Vollausstattung und schlag ihm dann vor, dass ich ihn mit Äpfeln bezahle. Und wenn er dann sagt, dass ich den Wagen wie jeder andere Käufer auch entweder mit ganzer Zahlung oder ggf. noch einer Teilzahlung kaufen könnte, frag ich dann, was da dran so schwer zu verstehen sei, dass ich mit Äpfeln zahlen will. Das ist der Inbegriff des Umgangstons, der in dieser Branche herrscht. Nach drei Jahren mit andauernd solchen pöbelnden Menschen habe ich die Nase gestrichen voll. Nein, es sind nicht alle so Aber dieser kleine Anteil von gefühlt 2 % aller Menschen, mit denen ich in den letzten 36 Monaten in Kontakt gestanden bin, reicht einfach nicht dazu aus, dass man das gerne macht. Meine Zeit ist mir zu kostbar, um immer wieder runterzuschlucken und mir sowas gefallen zu lassen. Ich führe mein eigenes Unternehmen. Korrigiere, meine eigenen Unternehmen (Mehrzahl!) und habe es garantiert nicht nötig, mich behandeln zu lassen, als wär ich der Mitarbeiter, der froh sein muss, gerade noch so nen Job gefunden zu haben. Meine Webseiten, mein Shop – alles lasse ich schleifen für eine Arbeit, die mich nur noch unglücklich macht und von der ich mich mehr unter Druck gefühlt habe, als das je in meiner Zeit als Angestellte der Fall gewesen ist. Es ist Zeit, die Reißleine zu ziehen. Ich höre auf, für andere zu texten.

The post Ich höre auf, für andere zu texten appeared first on a decent daydream.

]]>
Ich höre auf. Hab keine Lust mehr. Ich schmeiß hin. Drei Sätze, die mir seit Wochen, nein sogar Monaten, immer und immer wieder im Kopf herumtanzen.

Und immer wieder habe ich sie ignoriert, hab meine Gedanken stumm geschaltet und weitergearbeitet. Nicht merkend, dass ich mich dadurch allmählich ruiniere.

Aber mal ganz von vorn.

Im Januar 2017 habe ich einen weiteren Gewerbeschein für mein Unternehmens-Sammelsurium angemeldet, um neben meinem Shop auch noch mit meinen Blogs Werbeeinnahmen verdienen zu können. Und zwar auf Wegen, die nicht mehr in die Freiberuflichkeit fallen; Partnerprogramme, Adsense, usw.

Ich hatte nach Rücksprache mit einer Dame von der WKO überlegt, ein Ankündigungsunternehmen anzumelden, als jemand auf mich zukam mit dem interessanten Angebot, für ihn bzw. seine Webseite doch Texte zu verfassen. Also wurde aus dem Ankündigungsunternehmen dann eine Werbeagentur, im Rahmen derer ich mehr als 1.000 Aufträge seit 2017 abgeschlossen habe.

Ich mag diese Branche nicht

Nicht die Werbebranche, sondern die Branche der Texterstellung. Die Business-Kultur und der Umgangston, die hier vorherrschend sind.

Seit 2013 bin ich eine Unternehmerin. Ich bin professionell und gerne mit anderen Unternehmern auf einer Augenhöhe. Was mir hier aber für Geschehnisse untergekommen sind, die suchen wirklich ihresgleichen.

Dass eine furchtbare Zahlungsmoral vorherrscht, kommt in fast jeder Branche vor. Nachdem ich schon vor einigen Monaten mal fast alles hingeschmissen hätte, weil ich andauernd mahnen musste (und viele Fälle gingen sogar zum Inkasso), habe ich auf reine Vorauszahlung umgestellt. Das hat dann gut funktioniert, ich habe halt einen ganz anderen Kundenstamm kreiert – aber das war mir gleich. Hauptsache, man bezahlt mich für die Arbeit, die ich leisten soll.

Dann aber habe ich mal einen Durchschnitt gezogen. Und war überrascht. Aber nicht im positiven Sinne.

Horrorgeschichten aus der Texter-Branche

80 % aller Kunden akzeptieren keine Paket- oder Pauschalpreise. Wortpreis hier, Wortpreis da. Okay, dann kalkulieren wir runter. 10 Cent/Wort wäre das, was ich mindestens veranschlagen muss, um auf meinen Stundensatz von € 75,- netto zu kommen. Ich bin nach wie vor Kleinunternehmerin (hier in Österreich sind die Grenzen wesentlich höher, als in Deutschland und alles, was per Reverse Charge läuft, fällt in die Zählung nicht hinein), daher bleibt das natürlich netto. Also ein toller Deal. Pauschal € 150,- für einen hochwertigen Text von einer erfahrenen Bloggerin, die seit 16 Jahren online aktiv ist und SEO beherrscht, ist vollkommen legitim. Wisst ihr, was das durchschnittliche Angebot für einen solchen Text war? € 50. Und dann hat sich besagter “Auftraggeber” auch noch benommen, als würde er mir einen Gefallen tun. Außer Frage natürlich, dass ich das nicht angenommen habe.

Aber das ist ja nicht alles. Es war von dem Typen, der mich online schlecht gemacht hat und Rufschädigung betrieben hat, weil ich ihm zu teuer war bis hin zu einer kleinen Agentur, die mich zwölf Monate auf mein Geld hat warten lassen, während mein ebook und all meine Texte, die ich für sie geschrieben habe, schon fleißig online waren und wohl Umsatz generiert haben einfach alles dabei.

Ich wurde gefragt, ob ich es denn so nötig habe, nachdem ich nach mehreren Vertröstungen höflich nachgefragt habe, ob die besprochene Zusammenarbeit nun angegangen werden könne. Oder ob es meinen Freund nicht störe, wenn ich mit männlichen Kunden schreibe. Wie ich denn sicherstellen will, dass ich keine solche Enttäuschung sein werde, wie die vorherige Texterin. Und in 99 % aller Fälle sollte ich doch bitte erst einen kostenlosen Probetext schreiben, bevor man entscheiden kann, ob man mit mir zusammenarbeiten möchte. Weil ja fünf Referenzen zum selben Thema nicht ausreichend wären.

Wochen später wurde ich gefragt, ob ich nicht doch noch kostenlos eine Neuversion schreiben könne, die bisherige gefällt plötzlich nicht mehr. Ein anderer Kunde verstehe selbstverständlich, dass auch Recherche einen Aufwand bedeute. Aber man habe nicht das Geld, um mich zu bezahlen, ich soll es also bitte ehrenamtlich machen – damit er dann später passive Einnahmen durch meine Texte hat. Und passend zum Thema: Man kann mir keine Entlohnung anbieten, aber eine Beteiligung an den Einnahmen wäre drin. Dass ich als Unternehmen keine Entlohnung, sondern ein Honorar berechne, zeigt, wie herabwürdigend in dieser Branche oft mit den Dienstleistern umgegangen wird.

Manches Mal habe ich gedacht, es liegt an der falschen Kundengruppe. Also bin ich Zusammenarbeiten mit anderen Agenturen eingegangen. Auch hier konnte ich oft länger auf mein Geld warten, als vereinbart war. Komplett egal, ob das nun mit dem Zahlungsdatum auf der Rechnung oder den Vertragsdetails nicht übereinstimmte. “Wir müssen über den Preis reden.”, habe ich gehört, nachdem ich zweimal eine Rechnung á € 400,- ausgestellt habe, weil man mir ja so viele Aufträge gibt und da doch ein besserer Preis drin sein muss. Wieder eine andere Agentur hat es nie geschafft, mir pünktlich die Infos des Kunden zukommen zu lassen. Am Ende wurde übrigens nicht einmal kommuniziert, dass ich die Autorin war. Die Agentur hat sich mit meinen Lorbeeren geschmückt und hat ein “Alles aus einer Hand”-Programm dem Kunden gegenüber kommuniziert.

Postet man in manchen Facebook-Gruppen ein Inserat, können es so manche Texter gar nicht erwarten, es zu zerreißen. Sei es nun Auftraggeber oder Auftragnehmer, völlig wurscht. Sie sind so genervt von 1-Cent-Plattformen, dass sie davon ausgehen, dass sowieso jeder nur mehr Böses will. Aber ich kanns ihnen nicht verübeln, man wird eben zynisch. Trotzdem landet jeder dieser Ungustler auf meiner Blockier-Liste, die mittlerweile eine solche Länge hat, dass nicht einmal alle Personen auf einmal angezeigt werden, wenn ich diese aufrufe.

Ich bin es einfach nur noch leid

Es macht mich müde. Ich will nicht andauernd mit einem Anwalt in Verbindung stehen, ich will einfach mal meine Arbeit machen und meine Ruhe haben. Mich nicht andauernd anpöbeln und schräg anquatschen lassen. Nicht regelmäßig gefragt werden, was denn so schwer dran zu verstehen sei, dass man mich so-und-so bezahlen will, anstatt dass man entweder mit ja oder nein auf mein Angebot antwortet, das man im Übrigen zuvor von mir eingefordert hat.

Ich geh ja auch nicht zu einem Autohändler, will die Vollausstattung und schlag ihm dann vor, dass ich ihn mit Äpfeln bezahle. Und wenn er dann sagt, dass ich den Wagen wie jeder andere Käufer auch entweder mit ganzer Zahlung oder ggf. noch einer Teilzahlung kaufen könnte, frag ich dann, was da dran so schwer zu verstehen sei, dass ich mit Äpfeln zahlen will. Das ist der Inbegriff des Umgangstons, der in dieser Branche herrscht. Nach drei Jahren mit andauernd solchen pöbelnden Menschen habe ich die Nase gestrichen voll.

Nein, es sind nicht alle so

Aber dieser kleine Anteil von gefühlt 2 % aller Menschen, mit denen ich in den letzten 36 Monaten in Kontakt gestanden bin, reicht einfach nicht dazu aus, dass man das gerne macht.

Meine Zeit ist mir zu kostbar, um immer wieder runterzuschlucken und mir sowas gefallen zu lassen.

Ich führe mein eigenes Unternehmen. Korrigiere, meine eigenen Unternehmen (Mehrzahl!) und habe es garantiert nicht nötig, mich behandeln zu lassen, als wär ich der Mitarbeiter, der froh sein muss, gerade noch so nen Job gefunden zu haben.

Meine Webseiten, mein Shop – alles lasse ich schleifen für eine Arbeit, die mich nur noch unglücklich macht und von der ich mich mehr unter Druck gefühlt habe, als das je in meiner Zeit als Angestellte der Fall gewesen ist.

Es ist Zeit, die Reißleine zu ziehen. Ich höre auf, für andere zu texten.

The post Ich höre auf, für andere zu texten appeared first on a decent daydream.

]]>
https://www.decent-daydream.at/schluss-mit-dem-texten/feed/ 0
2 Dinge, die ich durch mein Burnout gelernt habe https://www.decent-daydream.at/2-dinge-die-ich-durch-mein-burnout-gelernt-habe/ https://www.decent-daydream.at/2-dinge-die-ich-durch-mein-burnout-gelernt-habe/#respond Wed, 02 Oct 2019 17:54:51 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17966 Wer mich kennt, weiß eine Sache ganz genau: Ich bin ein unverbesserlicher Optimist. So versuche ich natürlich auch in meinem Burnout etwas Positives zu sehen. So hat es mich doch einiges gelehrt – und genau darüber möchte ich heute mit euch sprechen. Wir können nicht kontrollieren, was uns passiert. Nur, wie wir damit umgehen. Das Leben ist eine nicht endende Abfolge an Lektionen. Wir können entweder an ihnen wachsen oder daran scheitern. Die Wahl liegt ganz allein bei uns. Ich habe mich dafür entschieden, daran zu wachsen und etwas zu lernen. So, wie ich es immer tue. 1. Ich nutze den Augenblick In meinem Beitrag über den Heilungsprozess von Burnout habe ich euch schon erzählt, dass der Vorgang nicht geradlinig ist. Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage. Ein guter Tag kann durch nur einen stressigen Zwischenfall zu einer totalen Katastrophe werden, durch die man anschließend mehrere Stunden lang flach liegt und einfach nichts tun kann. Zu ausgezehrt ist der Körper, zu leer sind die Batterien für die eigenen Energiereserven. Also habe ich gelernt, den Augenblick zu nutzen. Wenn ich auf etwas Lust habe, dann warte ich nicht bis zum Abend oder sonst wann, um es zu tun. Wer weiß, ob ich dann überhaupt noch dazu in der Lage bin – so meine Denkweise. 2. Ich selbst bin wichtig Bevor ich in den Teufelskreis von Burnout gerutscht bin, habe ich meine eigenen Bedürfnisse sehr oft hintangestellt und mich um andere Menschen gekümmert. Wann immer man mich gebraucht hat, war ich für denjenigen da. Der Dank dafür war, dass sich bis auf ein paar vereinzelte Menschen alle von mir abgewendet haben, da ich zur Hochzeit meines ausgebrannten Zustandes zu sehr damit beschäftigt war, nicht über Selbstmord nachzudenken, als mich um den Kontakt zu anderen zu kümmern. Das wiederum hat mir Gelegenheit gegeben, viel nachzudenken. Ich habe gelernt, dass es manchmal besser ist, sich von Menschen zu trennen und dass man dem absolut keine schlechte Emotion beimessen sollte. Das Leben geht weiter und ich habe für mich entschieden, dass ich diese wertvolle Zeit nicht mit unnötigen Dramen und Streitereien verbringen will.

The post 2 Dinge, die ich durch mein Burnout gelernt habe appeared first on a decent daydream.

]]>
Wer mich kennt, weiß eine Sache ganz genau: Ich bin ein unverbesserlicher Optimist. So versuche ich natürlich auch in meinem Burnout etwas Positives zu sehen. So hat es mich doch einiges gelehrt – und genau darüber möchte ich heute mit euch sprechen.

Wir können nicht kontrollieren, was uns passiert.
Nur, wie wir damit umgehen.

Das Leben ist eine nicht endende Abfolge an Lektionen. Wir können entweder an ihnen wachsen oder daran scheitern. Die Wahl liegt ganz allein bei uns. Ich habe mich dafür entschieden, daran zu wachsen und etwas zu lernen. So, wie ich es immer tue.

1. Ich nutze den Augenblick

In meinem Beitrag über den Heilungsprozess von Burnout habe ich euch schon erzählt, dass der Vorgang nicht geradlinig ist. Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage. Ein guter Tag kann durch nur einen stressigen Zwischenfall zu einer totalen Katastrophe werden, durch die man anschließend mehrere Stunden lang flach liegt und einfach nichts tun kann. Zu ausgezehrt ist der Körper, zu leer sind die Batterien für die eigenen Energiereserven. Also habe ich gelernt, den Augenblick zu nutzen.

Wenn ich auf etwas Lust habe, dann warte ich nicht bis zum Abend oder sonst wann, um es zu tun. Wer weiß, ob ich dann überhaupt noch dazu in der Lage bin – so meine Denkweise.

2. Ich selbst bin wichtig

Bevor ich in den Teufelskreis von Burnout gerutscht bin, habe ich meine eigenen Bedürfnisse sehr oft hintangestellt und mich um andere Menschen gekümmert. Wann immer man mich gebraucht hat, war ich für denjenigen da.

Der Dank dafür war, dass sich bis auf ein paar vereinzelte Menschen alle von mir abgewendet haben, da ich zur Hochzeit meines ausgebrannten Zustandes zu sehr damit beschäftigt war, nicht über Selbstmord nachzudenken, als mich um den Kontakt zu anderen zu kümmern.

Das wiederum hat mir Gelegenheit gegeben, viel nachzudenken. Ich habe gelernt, dass es manchmal besser ist, sich von Menschen zu trennen und dass man dem absolut keine schlechte Emotion beimessen sollte. Das Leben geht weiter und ich habe für mich entschieden, dass ich diese wertvolle Zeit nicht mit unnötigen Dramen und Streitereien verbringen will.

The post 2 Dinge, die ich durch mein Burnout gelernt habe appeared first on a decent daydream.

]]>
https://www.decent-daydream.at/2-dinge-die-ich-durch-mein-burnout-gelernt-habe/feed/ 0