a decent daydream https://www.decent-daydream.at Sun, 08 Sep 2019 13:51:36 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 https://www.decent-daydream.at/wp-content/uploads/cropped-tumblr_lkl5tbS0yU1qfamg6-1-32x32.png a decent daydream https://www.decent-daydream.at 32 32 Handysucht erkennen & was ihr dagegen tun könnt https://www.decent-daydream.at/handysucht-erkennen/ https://www.decent-daydream.at/handysucht-erkennen/#respond Sun, 08 Sep 2019 10:00:18 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17948 Thomas Angermann ist diplomierter Ernährungstrainer, Autor und Coach. Im nachfolgenden Gastartikel zeigt er uns auf, wie man Handysucht erkennen kann und was man dann dagegen tun kann. Ich bin gespannt – wie sieht’s mit euch aus? Wie oft musstet ihr euch ertappt ducken? Tom & ich freuen sich auf euer Feedback! Nun aber zu seinem Gastbeitrag. Handysucht ist bisher kaum erforscht, doch die Symptome sind recht eindeutig. Smartphones haben ein gewisses Suchtpotenzial. Im Gehirn spielen sich Mechanismen ab wie sonst bei Glücksspielen. Das Glückshormon Dopamin wird ausgeschüttet und bewirkt, dass immer wieder zum Display gegriffen wird, auch wenn man gerade eigentlich etwas Anderes erledigen sollte. Die eigene Disziplin kommt zum Erliegen und es animiert immer wieder zur Handlung – das ist das Aktivieren des Displays und zur Belohnung gibt es eine Überraschung, eben das neueste Partyfoto, einen Like bei Facebook oder das nächste Level beim Online-Game. Mit dem Smartphone ist einiges möglich: Surfen, Spielen, Chatten oder den Lebenspartner suchen. Wer die Smartphone-Nutzung überhand nehmen lässt, wird irgendwann Sklave seiner Gewohnheiten. So wie Glücksspiele Menschen abhängig machen können, können es auch Handys! Handysucht Symptome? Ist man schon abhängig, wenn man häufiger aufs Display schaut? Nicht unbedingt, Sorgen machen muss man sich aber dann, wenn sich alles nur noch um das Gerät dreht und man sogar angenehme Tätigkeiten abbricht, um aufs Display zu schauen. Es gibt gewisse Risikofaktoren, wie das Ablenken in Stresssituationen oder das Liegenlassen anstehender Aufgaben. Sollten durch die ständige Beschäftigung mit dem Handy soziale Kontakte abgebrochen, Hobbies aufgegeben werden oder eine ungestörte Unterhaltung nicht mehr möglich sein, ist Gefahr im Verzug! Handysucht Auswirkungen Anders als beim „Daddelautomaten“ und z.B. Gaming-PC kann das Handy ständig mitgenommen werden, so ergeben sich auch keine naturgemäßen Pausen mehr. Desto wichtiger ist es, genaue Nutzungszeiten zu definieren. Nach Meinung diverser Suchtexperten besteht kein Suchtproblem, wenn zwar stundenlang gechattet wird, aber trotzdem Schule und Job geschafft werden und auch Sportvereine, Treffen mit Freunden und Familie u.ä. nicht vernachlässigt werden. Trotzdem gibt es auch hier ein „Aber“. Wenn ständig aufs Handy gesehen wird, leiden Produktivität, Kreativität und Glücksempfinden darunter, warnt der Informatiker Alexander Markowetz. Eine von Markowetz entwickelte App namens „Menthal“ läuft inzwischen auf ca. 300.000 Smartphones und misst das Nutzungsverhalten des Besitzers. Die Aussagen sind zwar nicht repräsentativ, haben aber eine gewisse Aussagekraft. Demzufolge sieht ein Nutzer 88-mal täglich aufs Handy und 53-mal erfolgt dann auch eine Aktion. Die Folge der häufigen Unterbrechungen ist, dass die Konzentration gestört wird und damit natürlich das effektive Arbeiten schwerfällt. Körperliche Gefahren „Anti-Yoga“ nennt Markowetz dieses Verhalten. Beim Yoga wird eine orthopädisch gesehen wertvolle Position eingenommen und der Geist fokussiert. Beim Smartphone-Surfen ist das Gegenteil der Fall. Die Haltung ist absurd und man sucht nach Zerstreuung. Durch diese unnatürliche Haltung mit herunterhängendem Kopf entwickelt sich früher oder später der sogenannte „Handy-Nacken“. Ist der Kopf um ca. 45 Grad gesenkt, wirken Kräfte bis zu 30 kg auf Rücken und Halswirbelsäule. Die Muskulatur verspannt sich, die Bänder sind andauernd gedehnt und der gesamte Bereich wird nicht mehr gut durchblutet. Wenn hier nicht gegengewirkt wird, sind chronische Schmerzen im Schulter- und HWS-Bereich die Folge, einhergehend mit Verschleißerscheinungen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Video: Den Handy-Nacken loswerden von Liebscher & Bracht. Abgerufen am 06.09.2019 Nutzungskontrolle Um Übersicht über die Nutzung zu bekommen, bedarf es mehr Selbstkontrolle und Achtsamkeit. Dabei kann ein Konsumtagebuch hilfreich sein. Eingetragen werden außer den Nutzungszeiten auch Aktivitäten, die man früher gern ausgeübt hat und auch gerne wieder aufnehmen würde. So kann genau festgestellt werden, wie viel Zeit das Handy einnimmt und welche Alternativmöglichkeiten es gibt. Als kleine Hilfestellung rät Markowetz außerdem, das Handy möglichst überflüssig zu machen, indem man Wecker oder Armbanduhr nutzt statt der Handyfunktionen. Oder unterwegs das Gerät nicht am Körper mitnehmen, sondern weiter weg, etwa im Rucksack. Und am Bett oder auf dem Esstisch haben Handys garnichts verloren. Wer sich auf die Probe stellen möchte, versucht das Gerät einen ganzen Tag nicht zu nutzen. Klappt das ohne Probleme, hält sich die Nutzung im Rahmen. Einfacher Trick, der helfen kann Die New York Times titelte kürzlich“, das „Smartphone-Aufhören“ sei das neue „Rauchen aufhören“. Es gäbe einen einfachen Trick, der helfen soll, nämlich das Handy auf schwarz/weiß zu stellen. Das soll alles sein? Klingt zu einfach, ist auch nicht erwiesen. Allerdings gibt es Personen, die bestätigen, dass sie ihr Smartphone dann nicht mehr so mögen. Wäre gut, denn somit bekämpft man seine Handysucht! Weitere effektive Tipps  Stumm schalten, auch die Hinweise der Apps und die Vibration abstellen. Jeder Ton verführt wieder zum Griff nach dem Gerät.  Apps reduzieren. Abspecken nützt oder müssen es wirklich mehrere Messenger sein oder reicht auch einer? „Aus den Augen, aus dem Sinn“ hilft auch gegen die Handy-Sucht. „Verlegt“ euer Handy absichtlich, statt es immer dabei zu haben.  Handy freie-Zonen. Bad, Schlafzimmer und Kinderzimmer sollten immer ohne Handy sein. „Sprechstunden“ Und auch mal offline sein. Die Zeit begrenzen, in der Mails und Nachrichten beantwortet werden. Wer nicht zu einer vernünftigen Zeit sein Anliegen mitteilen kann, braucht es auch nicht am späten Abend.  Freunde/Familie informieren, dass man nur zu einer gewissen Zeit zu erreichen ist und nicht jede Mitteilung sofort beantwortet. Das Handy kompliziert sichern. Statt mit einfacher PIN oder Fingerabdruck ein möglichst kompliziertes Passwort wählen, das hält davon ab, ständig zu gucken. Man muss es dann aber auch einhalten! Sicher nicht so einfach. Apps gegen Smartphones. Hört sich absurd an, soll aber funktionieren. Problem oder Hype? Eine Studie besagt, dass die Hälfte aller „Millenials“(= ist die Bezeichnung für die um die Jahrtausendwende geborene Generation.) mehr als 50-mal pro Tag ihr Handy checken. Ca. 25 % der Millenials verbringen fünf Stunden und mehr damit. 27 % fühlen sich ohne Handy frustriert 26 % verloren 19% gestresst 16 % traurig 4 % würden für einen Monat ins Gefängnis gehen, um ihr Gerät nicht für ein Jahr abgeben zu müssen. Quelle: https://www.presseportal.de/pm/112066/3638753 Definitionen in der Psychologie Suchttherapeuten unterscheiden zwischen Gewohnheit, Abhängigkeit und Suchterkrankung. Während bei einer Gewohnheit das Verhalten noch relativ leicht verändert werden kann, stellt Abhängigkeit ein zwanghaftes Verhalten dar, das nicht mehr korrigiert werden kann. Die Betroffenen empfinden die Wirkung des Suchtmittels als existentiell. Die Suchterkrankung beginnt dann, wenn diese Abhängigkeit das ganze Sein des Patienten beherrscht. Ursachen der Handysucht Sie werden mit dem „Vier-M-Modell“ (Mensch, Milieu, Markt, Mittel) beschrieben. Einbezogen werden außerdem psychische Aspekte: Labilität, Konfliktunfähigkeit, Einsamkeit soziales Umfeld: Familienverhältnisse, fehlende Bindungen Verfügbarkeit von Mitteln: hier elektronische Medien Von den Mitteln ausgehende Wirkungen: Euphorie, Entspannung Es gibt auch viele Vorteile Auf keinem Fall möchte ich euch Social Medien schlecht reden. Es gibt ein unheimliches Wissen, welches Google, Youtube und Co vermitteln können. Jeder ist selbst verantwortlich welchen Inhalt er sich reinzieht. Es gibt Content der uns wissender macht und Content der einfach nur verblödet. Im heutigen Zeitalter kann man nahezu alles googeln und es gibt eigentlich zu jedem Thema Videos und ich finde das fantastisch um sein Wissen zu erweitern. Die Dosis macht das Gift. Wie immer! Fazit Wer also von euch den Eindruck hat, das Handy beherrscht ihn und nicht er das Handy, sollte sich eventuell Hilfe suchen und versuchen seine Gewohnheiten zu ändern.

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Thomas Angermann ist diplomierter Ernährungstrainer, Autor und Coach. Im nachfolgenden Gastartikel zeigt er uns auf, wie man Handysucht erkennen kann und was man dann dagegen tun kann. Ich bin gespannt – wie sieht’s mit euch aus? Wie oft musstet ihr euch ertappt ducken? Tom & ich freuen sich auf euer Feedback! Nun aber zu seinem Gastbeitrag.


Handysucht ist bisher kaum erforscht, doch die Symptome sind recht eindeutig. Smartphones haben ein gewisses Suchtpotenzial. Im Gehirn spielen sich Mechanismen ab wie sonst bei Glücksspielen. Das Glückshormon Dopamin wird ausgeschüttet und bewirkt, dass immer wieder zum Display gegriffen wird, auch wenn man gerade eigentlich etwas Anderes erledigen sollte.

Die eigene Disziplin kommt zum Erliegen und es animiert immer wieder zur Handlung – das ist das Aktivieren des Displays und zur Belohnung gibt es eine Überraschung, eben das neueste Partyfoto, einen Like bei Facebook oder das nächste Level beim Online-Game.

Mit dem Smartphone ist einiges möglich: Surfen, Spielen, Chatten oder den Lebenspartner suchen. Wer die Smartphone-Nutzung überhand nehmen lässt, wird irgendwann Sklave seiner Gewohnheiten. So wie Glücksspiele Menschen abhängig machen können, können es auch Handys!

Handysucht Symptome?

Ist man schon abhängig, wenn man häufiger aufs Display schaut? Nicht unbedingt, Sorgen machen muss man sich aber dann, wenn sich alles nur noch um das Gerät dreht und man sogar angenehme Tätigkeiten abbricht, um aufs Display zu schauen.

Es gibt gewisse Risikofaktoren, wie das Ablenken in Stresssituationen oder das Liegenlassen anstehender Aufgaben. Sollten durch die ständige Beschäftigung mit dem Handy soziale Kontakte abgebrochen, Hobbies aufgegeben werden oder eine ungestörte Unterhaltung nicht mehr möglich sein, ist Gefahr im Verzug!

Handysucht Auswirkungen

Anders als beim „Daddelautomaten“ und z.B. Gaming-PC kann das Handy ständig mitgenommen werden, so ergeben sich auch keine naturgemäßen Pausen mehr. Desto wichtiger ist es, genaue Nutzungszeiten zu definieren.

Nach Meinung diverser Suchtexperten besteht kein Suchtproblem, wenn zwar stundenlang gechattet wird, aber trotzdem Schule und Job geschafft werden und auch Sportvereine, Treffen mit Freunden und Familie u.ä. nicht vernachlässigt werden.

Trotzdem gibt es auch hier ein „Aber“. Wenn ständig aufs Handy gesehen wird, leiden Produktivität, Kreativität und Glücksempfinden darunter, warnt der Informatiker Alexander Markowetz. Eine von Markowetz entwickelte App namens „Menthal“ läuft inzwischen auf ca. 300.000 Smartphones und misst das Nutzungsverhalten des Besitzers. Die Aussagen sind zwar nicht repräsentativ, haben aber eine gewisse Aussagekraft.

Demzufolge sieht ein Nutzer 88-mal täglich aufs Handy und 53-mal erfolgt dann auch eine Aktion.

Die Folge der häufigen Unterbrechungen ist, dass die Konzentration gestört wird und damit natürlich das effektive Arbeiten schwerfällt.

Körperliche Gefahren

Anti-Yoga“ nennt Markowetz dieses Verhalten. Beim Yoga wird eine orthopädisch gesehen wertvolle Position eingenommen und der Geist fokussiert. Beim Smartphone-Surfen ist das Gegenteil der Fall. Die Haltung ist absurd und man sucht nach Zerstreuung. Durch diese unnatürliche Haltung mit herunterhängendem Kopf entwickelt sich früher oder später der sogenannte „Handy-Nacken“.

Ist der Kopf um ca. 45 Grad gesenkt, wirken Kräfte bis zu 30 kg auf Rücken und Halswirbelsäule. Die Muskulatur verspannt sich, die Bänder sind andauernd gedehnt und der gesamte Bereich wird nicht mehr gut durchblutet.

Wenn hier nicht gegengewirkt wird, sind chronische Schmerzen im Schulter- und HWS-Bereich die Folge, einhergehend mit Verschleißerscheinungen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Video: Den Handy-Nacken loswerden von Liebscher & Bracht. Abgerufen am 06.09.2019

Nutzungskontrolle

Um Übersicht über die Nutzung zu bekommen, bedarf es mehr Selbstkontrolle und Achtsamkeit. Dabei kann ein Konsumtagebuch hilfreich sein. Eingetragen werden außer den Nutzungszeiten auch Aktivitäten, die man früher gern ausgeübt hat und auch gerne wieder aufnehmen würde. So kann genau festgestellt werden, wie viel Zeit das Handy einnimmt und welche Alternativmöglichkeiten es gibt.

Als kleine Hilfestellung rät Markowetz außerdem, das Handy möglichst überflüssig zu machen, indem man Wecker oder Armbanduhr nutzt statt der Handyfunktionen. Oder unterwegs das Gerät nicht am Körper mitnehmen, sondern weiter weg, etwa im Rucksack. Und am Bett oder auf dem Esstisch haben Handys garnichts verloren. Wer sich auf die Probe stellen möchte, versucht das Gerät einen ganzen Tag nicht zu nutzen. Klappt das ohne Probleme, hält sich die Nutzung im Rahmen.

Einfacher Trick, der helfen kann

Die New York Times titelte kürzlich“, das „Smartphone-Aufhören“ sei das neue „Rauchen aufhören“. Es gäbe einen einfachen Trick, der helfen soll, nämlich das Handy auf schwarz/weiß zu stellen. Das soll alles sein? Klingt zu einfach, ist auch nicht erwiesen.

Allerdings gibt es Personen, die bestätigen, dass sie ihr Smartphone dann nicht mehr so mögen. Wäre gut, denn somit bekämpft man seine Handysucht!

Weitere effektive Tipps

  1.  Stumm schalten, auch die Hinweise der Apps und die Vibration abstellen. Jeder Ton verführt wieder zum Griff nach dem Gerät.
  2.  Apps reduzieren. Abspecken nützt oder müssen es wirklich mehrere Messenger sein oder reicht auch einer?
  3. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ hilft auch gegen die Handy-Sucht. „Verlegt“ euer Handy absichtlich, statt es immer dabei zu haben.
  4.  Handy freie-Zonen. Bad, Schlafzimmer und Kinderzimmer sollten immer ohne Handy sein.
  5. Sprechstunden“ Und auch mal offline sein. Die Zeit begrenzen, in der Mails und Nachrichten beantwortet werden. Wer nicht zu einer vernünftigen Zeit sein Anliegen mitteilen kann, braucht es auch nicht am späten Abend.
  6.  Freunde/Familie informieren, dass man nur zu einer gewissen Zeit zu erreichen ist und nicht jede Mitteilung sofort beantwortet.
  7. Das Handy kompliziert sichern. Statt mit einfacher PIN oder Fingerabdruck ein möglichst kompliziertes Passwort wählen, das hält davon ab, ständig zu gucken. Man muss es dann aber auch einhalten! Sicher nicht so einfach.
  8. Apps gegen Smartphones. Hört sich absurd an, soll aber funktionieren.

Problem oder Hype?

Eine Studie besagt, dass die Hälfte aller „Millenials“(= ist die Bezeichnung für die um die Jahrtausendwende geborene Generation.) mehr als 50-mal pro Tag ihr Handy checken. Ca. 25 % der Millenials verbringen fünf Stunden und mehr damit.

  • 27 % fühlen sich ohne Handy frustriert
  • 26 % verloren
  • 19% gestresst
  • 16 % traurig
  • 4 % würden für einen Monat ins Gefängnis gehen, um ihr Gerät nicht für ein Jahr abgeben zu müssen.

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/112066/3638753

Definitionen in der Psychologie

Suchttherapeuten unterscheiden zwischen Gewohnheit, Abhängigkeit und Suchterkrankung. Während bei einer Gewohnheit das Verhalten noch relativ leicht verändert werden kann, stellt Abhängigkeit ein zwanghaftes Verhalten dar, das nicht mehr korrigiert werden kann. Die Betroffenen empfinden die Wirkung des Suchtmittels als existentiell.

Die Suchterkrankung beginnt dann, wenn diese Abhängigkeit das ganze Sein des Patienten beherrscht.

Ursachen der Handysucht

Sie werden mit dem „Vier-M-Modell“ (Mensch, Milieu, Markt, Mittel) beschrieben. Einbezogen werden außerdem

  • psychische Aspekte: Labilität, Konfliktunfähigkeit, Einsamkeit
  • soziales Umfeld: Familienverhältnisse, fehlende Bindungen
  • Verfügbarkeit von Mitteln: hier elektronische Medien
  • Von den Mitteln ausgehende Wirkungen: Euphorie, Entspannung

Es gibt auch viele Vorteile

Auf keinem Fall möchte ich euch Social Medien schlecht reden. Es gibt ein unheimliches Wissen, welches Google, Youtube und Co vermitteln können.

Jeder ist selbst verantwortlich welchen Inhalt er sich reinzieht. Es gibt Content der uns wissender macht und Content der einfach nur verblödet. Im heutigen Zeitalter kann man nahezu alles googeln und es gibt eigentlich zu jedem Thema Videos und ich finde das fantastisch um sein Wissen zu erweitern. Die Dosis macht das Gift. Wie immer!

Fazit

Wer also von euch den Eindruck hat, das Handy beherrscht ihn und nicht er das Handy, sollte sich eventuell Hilfe suchen und versuchen seine Gewohnheiten zu ändern.

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Pflanzen für Menschen mit Schwarzem Daumen – so klappt’s mit der Zimmerbegrünung https://www.decent-daydream.at/endlich-pflanzen-pflegen-koennen/ https://www.decent-daydream.at/endlich-pflanzen-pflegen-koennen/#respond Fri, 30 Aug 2019 10:21:19 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17941 HUST. Ich gestehe: Pflanzen überleben bei mir einfach nicht lange. Es ist sogar so schlimm, dass sie lieber den Kopf senken und so tun, als würden sie welken, wenn ich im Laden an ihnen vorbeilaufe. Nur, damit ich gar nicht erst auf die Idee kommen kann, sie mitzunehmen. Nun habe ich mit dem lieben Corvin jemanden gefunden, der ein Spezialist für dieses Thema ist. Und das Beste dran: Er hat jede Menge Tipps für uns! Wir alle kennen Menschen – vielleicht auch uns selbst –, die nicht mit einem „Grünen Daumen“ gesegnet sind. Wenn uns die Gewächse im Zimmer immer wieder eingehen, ist dies demotivierend. Ein Grund auf Pflanzen in den eigenen vier Wänden zu verzichten? Auf keinen Fall! Ich zeige euch, wie ihr selbst mit „Schwarzem Daumen“ ein pflegeleichtes und langlebiges Exemplar für euch findet – denn mit der passenden Zimmerpflanze klappt’s bestimmt. Es müssen nicht Kakteen und Kunstpflanzen sein Das Image des Schwarzen Daumens kann schnell aufgrund von Trugschlüssen und falschen Empfehlungen entstehen. Zum Beispiel wird jenen, die es schaffen, jeder Pflanze in kürzester Zeit aufgrund von Talentlosigkeit bei der Pflege den Garaus zu machen geraten, sich doch einen Kaktus auf die Fensterbank zu stellen. Schließlich sind Kakteen äußerst pflegeleicht als Zimmerpflanze zu halten, oder nicht? Das ist nicht bei jeder Sorte der Fall – einige Kakteenarten benötigen spezifische Bedingungen und reagieren sehr sensibel auf Pflegefehler. Oder es wird voreilig zu Kunstpflanzen als Ausweichmöglichkeit für die lebende Dekoration geraten. Natürlich sind die textilen Ausführungen besonders praktisch in einigen Anwendungsfällen. Beispielsweise, wenn ihr gerne florale Begrünung in eurem Heim nutzen wollt, sich dort aber einfach nicht die Voraussetzungen zum Gedeihen eines natürlichen Exemplars vorfinden lassen, ihr keinen Mehraufwand wünscht oder öfters für längere Zeit nicht daheim seid. Auch, wenn die Zimmerpflanzenpflege euch leicht fällt, können die Zierpflanzen aus Kunststoff hilfreich sein. Oft werden die imitierten Blumenstängel und Blüten der Orchidee, Nelke oder Clematis als Ergänzung zur Tischdeko verwendet, exotische Kunstbäume als pflegeleichter Raumteiler genutzt oder nachgebildete Efeugirlanden oder Ketten mit Weinblättern dekorativ über Schränke und Kommoden gelegt sowie um Möbel geschlängelt. Trotz Schwarzen Daumens müsst ihr euch dennoch nicht von lebendigen Pflanzen abschrecken lassen und nur auf Kaktus oder Textilmodell zurückgreifen. Wenn ihr euch an einem lebendigen Exemplar versuchen wollt, solltet ihr es mit einer der folgenden Einsteigerpflanzen probieren. Empfehlung: Einsteigerpflanzen sind hart im Nehmen Wenn es bei euch bei der Pflege von Pflanzen nicht an gutem Willen mangelt, könnt ihr euch hier inspirieren lassen. Es gibt einige schöne Begrünungsmöglichkeiten für die Wohnung, die einem vieles verzeihen, aber kaum bekannt sind. Zwei pflegeleichte Klassiker: Bogenhanf und Efeutute Der Bogenhanf ist auch unter dem Namen Sansevieria bekannt und wird zu den wasserspeichernden Sukkulenten gezählt. Er hat den Ruf unverwüstlich zu sein, da man bei der Pflege fast nichts falsch machen kann. Du musst ihn nur sparsam gießen – im Winter reicht es beim Bogenhanf sogar nur einmal im Monat. Mit längeren Gießintervallen kommt auch die Efeutute klar. Die pflegeleichte Kletterpflanze mit dem attraktiven Laub wird vor allem in der Terraristik hoch geschätzt, gibt aber auch als Blumenampel eine hervorragende Figur im Innenraum ab. Mehr Flair mit widerstandsfähigen Zimmerpalmen: Kentia- und Goldfruchtpalme Palmen gehören bei der Zimmerdekoration zu einem wahren Highlight, welche allerdings sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren können. Nicht so die Kentiapalme und die Goldfruchtpalme. Beherzigt ihr einige wenige Pflegeansprüche, so steht einer gesunden, langlebigen Palmenbegrünung nichts mehr im Wege. Die Kentiapalme sollte von euch regelmäßig gegossen werden und nur selten gedüngt. Setzen lässt sie sich in spezielle Palmenerde oder ein Gemisch aus Sand und Blumenerde. Die Goldfruchtpalme stellt ihr am besten an einen besonders hellen Standort in der Wohnung. Sie kann in übliche Blumenerde gepflanzt und sogar als Hydrokultur gehalten werden. Als Belohnung für die einfache Pflege werdet ihr mit der luftreinigenden Wirkung der Pflanze belohnt, die das Raumklima verbessert. Einsteigerfreundliche Spargelgewächse für Wohnung und Büro: Drachenbaum, Elefantenfuß und Yucca Bei Spargel denkt ihr zunächst an die weißen Stangen auf dem Teller? Zu den Spargelgewächsen werden aber noch viele weitere Sorten gezählt, von denen einige mit einem ausgefallenen Aussehen auffallen und die sehr einsteigerfreundlich für die Zimmerhaltung sind. Zu nennen ist hier der Elefantenfuß, der wie der Bezeichnung nach zu ahnen in seinem verdickten Stamm viel Wasser speichern kann – was für euch nur wenig Gießaufwand bedeutet. Im Winter bevorzugt der sukkulente Baum kühle Raumtemperaturen, im Sommer könnt ihr ihn auch einfach nach draußen stellen. Die Yucca-Palme, die eigentlich gar keine Palme ist, eignet sich ideal für Menschen mit wenig Zeit. Während der Wachstumsphase reicht wöchentliches gießen. Die Pflanze ist aber auch gnädig, wenn dies einmal vergessen wird, da sie wie der Elefantenfuß Wasser auf Vorrat speichert – nach der Vegetationsperiode kann die Durststrecke noch länger ausfallen. Der Drachenbaum, der ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt, wächst mit etwas Pflege und ein klein wenig Dünger schnell und kräftig in die Höhe. Praktisch für die Ausschmückung von leeren Raumecken in der Wohnung. Yucca und Drachenbaum sind auch ideal für die Bürodekoration geeignet – hier können euch die Mitarbeiter und Kollegen natürlich bei der Pflege unterstützen. Exotische Exemplare für Härtefälle: Monstera, Gummibaum und Zamie Das eigene Heim mit etwas Exotischem begrünen und das ohne viel Aufwand? Kein Problem mit einer geeigneten Dschungelpflanze. Probiert es doch mit der Trendpflanze Monstera, auch Monsterblatt, welche in eurer Wohnung mit ihren riesigen Blättern punktet, jedoch wahrlich kein Monster bei der Pflege ist: Gewöhnliche Blumenerde, ein heller bis halbschattiger, warmer Standort sowie eine regelmäßige Wasserversorgung machen die Monstera glücklich. Zwischendurch solltet ihr das üppige Blattwerk abwischen, da sich hier schnell Staub ansammelt. Mit den genannten Pflegebedingungen genügt sich auch der Gummibaum. Der Ficus elastica zeichnet sich durch seine großen, glänzenden Blätter aus und ist ein weiterer Kandidat für Menschen ohne Grünen Daumen. Beim Gießen gilt hier: weniger ist mehr. Zudem müsst ihr den Gummibaum erst umpflanzen, wenn der Topf komplett durchwurzelt ist – keine Sorge, dass dauert seine Zeit. Am Schluss muss noch ein richtiges Highlight aufgeführt werden: die Zamie. Oft als härteste Zimmerpflanze der Welt bezeichnet, hat sie diesen Titel wohlverdient, obwohl man es ihr aufgrund der exotischen Optik nicht ansieht. Viele Menschen erwarten, dass bei diesem Exemplar viel Pflege notwendig ist, wobei das Gegenteil der Fall ist: Die Zamie verzeiht euch jeden noch so großen Pflegefehler und lässt sich kaum tot kriegen. Gelegentlich Wasser und etwas Tageslicht. Das wars!   Die geschickte Auswahl der Zimmerpflanze ist bereits einer der größten Erfolgsfaktoren für Menschen mit Schwarzem Daumen. Wenn ihr erst einmal das richtige Gewächs fürs Heim gefunden habt und die Vorzüge der schönen, lebendigen Begrünung genießt, werdet ihr bestimmt motiviert und wandelt möglicherweise auch noch eure „Daumenfarbe“ – also nur Mut zur Anschaffung!

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HUST. Ich gestehe: Pflanzen überleben bei mir einfach nicht lange. Es ist sogar so schlimm, dass sie lieber den Kopf senken und so tun, als würden sie welken, wenn ich im Laden an ihnen vorbeilaufe. Nur, damit ich gar nicht erst auf die Idee kommen kann, sie mitzunehmen. Nun habe ich mit dem lieben Corvin jemanden gefunden, der ein Spezialist für dieses Thema ist. Und das Beste dran: Er hat jede Menge Tipps für uns!


Wir alle kennen Menschen – vielleicht auch uns selbst –, die nicht mit einem „Grünen Daumen“ gesegnet sind. Wenn uns die Gewächse im Zimmer immer wieder eingehen, ist dies demotivierend. Ein Grund auf Pflanzen in den eigenen vier Wänden zu verzichten? Auf keinen Fall! Ich zeige euch, wie ihr selbst mit „Schwarzem Daumen“ ein pflegeleichtes und langlebiges Exemplar für euch findet – denn mit der passenden Zimmerpflanze klappt’s bestimmt.

Es müssen nicht Kakteen und Kunstpflanzen sein

Das Image des Schwarzen Daumens kann schnell aufgrund von Trugschlüssen und falschen Empfehlungen entstehen. Zum Beispiel wird jenen, die es schaffen, jeder Pflanze in kürzester Zeit aufgrund von Talentlosigkeit bei der Pflege den Garaus zu machen geraten, sich doch einen Kaktus auf die Fensterbank zu stellen. Schließlich sind Kakteen äußerst pflegeleicht als Zimmerpflanze zu halten, oder nicht? Das ist nicht bei jeder Sorte der Fall – einige Kakteenarten benötigen spezifische Bedingungen und reagieren sehr sensibel auf Pflegefehler.

Oder es wird voreilig zu Kunstpflanzen als Ausweichmöglichkeit für die lebende Dekoration geraten. Natürlich sind die textilen Ausführungen besonders praktisch in einigen Anwendungsfällen. Beispielsweise, wenn ihr gerne florale Begrünung in eurem Heim nutzen wollt, sich dort aber einfach nicht die Voraussetzungen zum Gedeihen eines natürlichen Exemplars vorfinden lassen, ihr keinen Mehraufwand wünscht oder öfters für längere Zeit nicht daheim seid. Auch, wenn die Zimmerpflanzenpflege euch leicht fällt, können die Zierpflanzen aus Kunststoff hilfreich sein. Oft werden die imitierten Blumenstängel und Blüten der Orchidee, Nelke oder Clematis als Ergänzung zur Tischdeko verwendet, exotische Kunstbäume als pflegeleichter Raumteiler genutzt oder nachgebildete Efeugirlanden oder Ketten mit Weinblättern dekorativ über Schränke und Kommoden gelegt sowie um Möbel geschlängelt.

Trotz Schwarzen Daumens müsst ihr euch dennoch nicht von lebendigen Pflanzen abschrecken lassen und nur auf Kaktus oder Textilmodell zurückgreifen. Wenn ihr euch an einem lebendigen Exemplar versuchen wollt, solltet ihr es mit einer der folgenden Einsteigerpflanzen probieren.

Empfehlung: Einsteigerpflanzen sind hart im Nehmen

Wenn es bei euch bei der Pflege von Pflanzen nicht an gutem Willen mangelt, könnt ihr euch hier inspirieren lassen. Es gibt einige schöne Begrünungsmöglichkeiten für die Wohnung, die einem vieles verzeihen, aber kaum bekannt sind.

Zwei pflegeleichte Klassiker: Bogenhanf und Efeutute

Der Bogenhanf ist auch unter dem Namen Sansevieria bekannt und wird zu den wasserspeichernden Sukkulenten gezählt. Er hat den Ruf unverwüstlich zu sein, da man bei der Pflege fast nichts falsch machen kann. Du musst ihn nur sparsam gießen – im Winter reicht es beim Bogenhanf sogar nur einmal im Monat.

Mit längeren Gießintervallen kommt auch die Efeutute klar. Die pflegeleichte Kletterpflanze mit dem attraktiven Laub wird vor allem in der Terraristik hoch geschätzt, gibt aber auch als Blumenampel eine hervorragende Figur im Innenraum ab.

Mehr Flair mit widerstandsfähigen Zimmerpalmen: Kentia- und Goldfruchtpalme

Palmen gehören bei der Zimmerdekoration zu einem wahren Highlight, welche allerdings sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren können. Nicht so die Kentiapalme und die Goldfruchtpalme. Beherzigt ihr einige wenige Pflegeansprüche, so steht einer gesunden, langlebigen Palmenbegrünung nichts mehr im Wege. Die Kentiapalme sollte von euch regelmäßig gegossen werden und nur selten gedüngt. Setzen lässt sie sich in spezielle Palmenerde oder ein Gemisch aus Sand und Blumenerde.

Die Goldfruchtpalme stellt ihr am besten an einen besonders hellen Standort in der Wohnung. Sie kann in übliche Blumenerde gepflanzt und sogar als Hydrokultur gehalten werden. Als Belohnung für die einfache Pflege werdet ihr mit der luftreinigenden Wirkung der Pflanze belohnt, die das Raumklima verbessert.

Einsteigerfreundliche Spargelgewächse für Wohnung und Büro: Drachenbaum, Elefantenfuß und Yucca

Bei Spargel denkt ihr zunächst an die weißen Stangen auf dem Teller? Zu den Spargelgewächsen werden aber noch viele weitere Sorten gezählt, von denen einige mit einem ausgefallenen Aussehen auffallen und die sehr einsteigerfreundlich für die Zimmerhaltung sind.

Zu nennen ist hier der Elefantenfuß, der wie der Bezeichnung nach zu ahnen in seinem verdickten Stamm viel Wasser speichern kann – was für euch nur wenig Gießaufwand bedeutet. Im Winter bevorzugt der sukkulente Baum kühle Raumtemperaturen, im Sommer könnt ihr ihn auch einfach nach draußen stellen.

Die Yucca-Palme, die eigentlich gar keine Palme ist, eignet sich ideal für Menschen mit wenig Zeit. Während der Wachstumsphase reicht wöchentliches gießen. Die Pflanze ist aber auch gnädig, wenn dies einmal vergessen wird, da sie wie der Elefantenfuß Wasser auf Vorrat speichert – nach der Vegetationsperiode kann die Durststrecke noch länger ausfallen.

Der Drachenbaum, der ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt, wächst mit etwas Pflege und ein klein wenig Dünger schnell und kräftig in die Höhe. Praktisch für die Ausschmückung von leeren Raumecken in der Wohnung. Yucca und Drachenbaum sind auch ideal für die Bürodekoration geeignet – hier können euch die Mitarbeiter und Kollegen natürlich bei der Pflege unterstützen.

Exotische Exemplare für Härtefälle: Monstera, Gummibaum und Zamie

Das eigene Heim mit etwas Exotischem begrünen und das ohne viel Aufwand? Kein Problem mit einer geeigneten Dschungelpflanze. Probiert es doch mit der Trendpflanze Monstera, auch Monsterblatt, welche in eurer Wohnung mit ihren riesigen Blättern punktet, jedoch wahrlich kein Monster bei der Pflege ist: Gewöhnliche Blumenerde, ein heller bis halbschattiger, warmer Standort sowie eine regelmäßige Wasserversorgung machen die Monstera glücklich. Zwischendurch solltet ihr das üppige Blattwerk abwischen, da sich hier schnell Staub ansammelt.

Mit den genannten Pflegebedingungen genügt sich auch der Gummibaum. Der Ficus elastica zeichnet sich durch seine großen, glänzenden Blätter aus und ist ein weiterer Kandidat für Menschen ohne Grünen Daumen. Beim Gießen gilt hier: weniger ist mehr. Zudem müsst ihr den Gummibaum erst umpflanzen, wenn der Topf komplett durchwurzelt ist – keine Sorge, dass dauert seine Zeit.

Am Schluss muss noch ein richtiges Highlight aufgeführt werden: die Zamie. Oft als härteste Zimmerpflanze der Welt bezeichnet, hat sie diesen Titel wohlverdient, obwohl man es ihr aufgrund der exotischen Optik nicht ansieht. Viele Menschen erwarten, dass bei diesem Exemplar viel Pflege notwendig ist, wobei das Gegenteil der Fall ist: Die Zamie verzeiht euch jeden noch so großen Pflegefehler und lässt sich kaum tot kriegen. Gelegentlich Wasser und etwas Tageslicht. Das wars!

 

Die geschickte Auswahl der Zimmerpflanze ist bereits einer der größten Erfolgsfaktoren für Menschen mit Schwarzem Daumen. Wenn ihr erst einmal das richtige Gewächs fürs Heim gefunden habt und die Vorzüge der schönen, lebendigen Begrünung genießt, werdet ihr bestimmt motiviert und wandelt möglicherweise auch noch eure „Daumenfarbe“ – also nur Mut zur Anschaffung!

The post Pflanzen für Menschen mit Schwarzem Daumen – so klappt’s mit der Zimmerbegrünung appeared first on a decent daydream.

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Heimwerkerprojekt: Abstellkammer https://www.decent-daydream.at/heimwerkerprojekt-abstellkammer/ https://www.decent-daydream.at/heimwerkerprojekt-abstellkammer/#respond Sat, 24 Aug 2019 19:33:07 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17936 Monatelang waren wir auf der Suche nach irgendeiner Lösung, die genau das ermöglichst, was ich aus der zugegeben sehr kleinen Abstellkammer (oder eben Besenkammer, wie auch immer ihr das bei euch nennen möget) herausholen will. Ein Schienensystem wollte ich nicht, Steckregale lassen zu viel ungenutzten Spielraum über. Also sind wir vor Kurzem in den nächsten Baumarkt, haben uns Latten geholt und dann hat der gute Mann auszumessen begonnen. Er hat aktuell offenbar den Heimwerker in sich entdeckt, denn schon kurze Zeit später hat er auch für die Hoppler eine Rampe hinter das Sofa gebastelt. 😀 Er hat den beiden jetzt ne Rampe hinters Sofa gebastelt, da gehn die zwei natürlich ab. 😂 Sie läuft schon die ganze Zeit auf und ab und auf und ab xD pic.twitter.com/00CaX9PQWO — Babsi // 난쟁이☆ (@decentdaydream) August 21, 2019 Und so sieht das Ganze aus. ^-^ Ich hab jetzt eine eigene Nische nur für Leiter, Staubsauger & Co. und genügend Platz unten für meine Lego-Kisten, höhö. Eigentlich sehr simpel, aber ich bin total verliebt und hab es auch schon ganz glücklich eingeräumt. Mehr Fächer als vorhin habe ich nicht, aber sie sind tiefer und stabiler. Gibt also gleich mehr Platz. Außerdem geht ein Brett noch über die Leiter drüber und das erleichtert auch einiges. Man glaubt gar nicht, was alles für so ne Abstellkammer zusammenkommt, wenn man Haustiere hat. o_O

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Monatelang waren wir auf der Suche nach irgendeiner Lösung, die genau das ermöglichst, was ich aus der zugegeben sehr kleinen Abstellkammer (oder eben Besenkammer, wie auch immer ihr das bei euch nennen möget) herausholen will. Ein Schienensystem wollte ich nicht, Steckregale lassen zu viel ungenutzten Spielraum über. Also sind wir vor Kurzem in den nächsten Baumarkt, haben uns Latten geholt und dann hat der gute Mann auszumessen begonnen.

Er hat aktuell offenbar den Heimwerker in sich entdeckt, denn schon kurze Zeit später hat er auch für die Hoppler eine Rampe hinter das Sofa gebastelt. 😀

Abstellkammer-neu

Und so sieht das Ganze aus. ^-^ Ich hab jetzt eine eigene Nische nur für Leiter, Staubsauger & Co. und genügend Platz unten für meine Lego-Kisten, höhö.

Eigentlich sehr simpel, aber ich bin total verliebt und hab es auch schon ganz glücklich eingeräumt. Mehr Fächer als vorhin habe ich nicht, aber sie sind tiefer und stabiler. Gibt also gleich mehr Platz. Außerdem geht ein Brett noch über die Leiter drüber und das erleichtert auch einiges. Man glaubt gar nicht, was alles für so ne Abstellkammer zusammenkommt, wenn man Haustiere hat. o_O

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So sieht der Heilungsprozess bei Burnout aus https://www.decent-daydream.at/so-sieht-der-heilungsprozess-bei-burnout-aus/ https://www.decent-daydream.at/so-sieht-der-heilungsprozess-bei-burnout-aus/#respond Fri, 26 Jul 2019 16:52:26 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17783 Damit der Heilungsprozess von Burnout überhaupt angetreten werden kann, muss erst einmal das Bewusstsein darüber vorherrschen, dass man diesen Sammelzustand an psychischen Erkrankungen erreicht hat. Wenn man dann als am Burnout erkrankte Personen damit beginnt, diesen Zustand allmählich auszukurieren, hat man einen langen und zum Teil auch harten Weg vor sich. Der Heilungsprozess von Burnout verläuft nicht geradlinig, es gibt also gute und schlechte Tage. Ein Dazwischen gibt es nicht. Hinzu kommt, dass sich Experten darüber uneinig sind, wie lange der Genesungsprozess überhaupt dauern kann. Die Tendenz geht hier allerdings in die Richtung, dass man davon ausgehen kann, dass eine Genesungszeit von mindestens der doppelten Zeit benötigt wird, die man dazu gebraucht hat, um erst in das Burnout hineinzurutschen. Warum dieser Zeitrahmen so enorm groß ist Jeder kennt diese Situation, in der man etwas tun sollte, auf das man absolut keine Lust hat. Der ganze Körper beginnt sich zu widerstreben und hin und wieder kann es sogar soweit gehen, dass man körperliche Beschwerden dadurch erleidet. Es kostet uns unverhältnismäßig viel Energie. Anstatt den Geschirrspüler auszuräumen würde man lieber dreimal alle Böden in der Wohnung putzen oder womöglich auch einfach fünf Waschgänge falten, als sich der Buchhaltung zu widmen. Nun muss man sich eine solche Situation vorstellen, wenn man an Burnout leidet. Im Prinzip kann bereits das reichen, um aus einem bislang neutral verlaufenden Tag eine totale Katastrophe zu machen. Jeder Tag, an dem ein Betroffener einen solchen Rückschlag erleidet, ist wie ein neuer teuflischer Kreislauf, aus dem erst einmal ausgebrochen werden muss. Die Energiereserven an solchen Tagen sind besonders knapp, die Nerven besonders strapaziert und im Ernstfall kann es sogar sein, dass die nächsten paar nachfolgenden Tage auch nicht gerade berauschend werden. Das kommt einfach daher, dass die bis dahin angesammelten Energiereserven vollkommen aufgebraucht sind und durch diese strapazieren die Situation gar keine Gelegenheit entstanden ist, sie erneut aufzufüllen. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie mit einem sündhaft teuren Sportwagen, der es einem erlaubt, 300 PS auf der Autobahn dahinzurasen. Einmal aufs Gas gestiegen und der Tank ist leer. Der schmale Grat zwischen Organisation und Selbstzerstörung Im Prinzip ist es eine Farce. Wer sich im Heilungsprozess von Burnout befindet, kann von einem strukturierten Tagesablauf profitieren. Gleichzeitig kann es aber ganz schön problematisch sein, wenn man seinen Tag vollkommen durchgetaktet hat und dann absolut kein Puffer für unvorhergesehene Situationen besteht. Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass hier die Rede vom Heilungsprozess bei Burnout ist. Zu genesen bedeutet nicht, dass man dadurch sofort wieder automatisch belastbar ist. Planbar sind die Tage insoweit, dass man beispielsweise Aufgaben, die einem nicht liegen, als einzigen Tagesordnungspunkt festhält. Wir müssen lernen, uns Unterbewusstsein auszutricksen Es läuft alles auf den inneren Schweinehund hinaus. Der einfachste Weg, um nun das eigene Unterbewusstsein auszutricksen, ist genau das Gegenteil von dem zu tun, was es verlangt. Schreit euch also euer eigener Kopf mit Quietschstimme an, dass ihr euch ganz schnell beeilen müsst, da ihr sonst mit den für heute geplanten Aufgaben nicht fertig werdet, macht ihr erst recht einen Spaziergang, um euren Kopf zu pausieren. Erstens, weil frische Luft nie falsch ist und zweitens, weil ihr spätestens nach fünf Minuten merken werdet, dass der ganze Stress völlig umsonst war und ihr sowieso alle Zeit der Welt zu habt, um das nachher noch zu erledigen. Das ist eine Methode. Es gibt aber natürlich noch andere. Wie zuvor erwähnt kann man z. B. dementsprechend vorausplanen und dann genügend Pufferzeiten mit in die Tagesplanung nehmen. Das kann so weit gehen, dass man immer einen Backup-Plan parat hat, sollte etwas Unvorhergesehenes passieren. Praktischer wäre es natürlich, wenn man unvorhergesehene Dinge gar nicht erst zulässt. Eingehende E-Mails werden z. B. erst am nächsten Tag erledigt oder man delegiert sie an eine Assistenz. Das genannte Beispiel müsst ihr natürlich entsprechend auf eure Situation ummünzen. Nicht aus den Augen verlieren, was wichtig ist Wer Burnout hat, darf nicht aus den Augen verlieren, dass das eigene Wohlergehen am wichtigsten ist. Situationen, in denen ein Zusammenbruch oder ein akuter Rückschlag drohen, sind ganz besonders wichtig. Denn gerade, wenn die ganze Welt einzubrechen scheint, neigt man dazu, allen möglichen Müll in sich hinein zu stopfen, sich von diesem Stress auffressen zu lassen oder generell von allem anderen abzusehen, das einem in dieser Situation gut tun würde. Das Problem ist, dass man oft zu kurzsichtig denkt, wenn man sich solchem Stress wieder hingibt. Stress bedeutet, dass Energiereserven doppelt so schnell verbraucht sind, als sie überhaupt gesammelt werden konnten. Das wiederum führt dazu, dass man keinen Fortschritt machen kann und wieder bei null anfangen muss. Irgendwann wird das zu einem Problem werden, da man durch den andauernden Rückschritt die Motivation verliert. Man findet sich in dem Teufelskreis wieder, indem man in seiner Genesungsleiter zurückfällt und plötzlich wieder eine Burnoutstufe höher erreicht. Das alles sind Dinge, die man als Betroffener natürlich nicht will.

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Damit der Heilungsprozess von Burnout überhaupt angetreten werden kann, muss erst einmal das Bewusstsein darüber vorherrschen, dass man diesen Sammelzustand an psychischen Erkrankungen erreicht hat.

Wenn man dann als am Burnout erkrankte Personen damit beginnt, diesen Zustand allmählich auszukurieren, hat man einen langen und zum Teil auch harten Weg vor sich.

Der Heilungsprozess von Burnout verläuft nicht geradlinig, es gibt also gute und schlechte Tage.

Ein Dazwischen gibt es nicht.

Hinzu kommt, dass sich Experten darüber uneinig sind, wie lange der Genesungsprozess überhaupt dauern kann. Die Tendenz geht hier allerdings in die Richtung, dass man davon ausgehen kann, dass eine Genesungszeit von mindestens der doppelten Zeit benötigt wird, die man dazu gebraucht hat, um erst in das Burnout hineinzurutschen.

Warum dieser Zeitrahmen so enorm groß ist

Jeder kennt diese Situation, in der man etwas tun sollte, auf das man absolut keine Lust hat. Der ganze Körper beginnt sich zu widerstreben und hin und wieder kann es sogar soweit gehen, dass man körperliche Beschwerden dadurch erleidet.

Es kostet uns unverhältnismäßig viel Energie.

Anstatt den Geschirrspüler auszuräumen würde man lieber dreimal alle Böden in der Wohnung putzen oder womöglich auch einfach fünf Waschgänge falten, als sich der Buchhaltung zu widmen.

Nun muss man sich eine solche Situation vorstellen, wenn man an Burnout leidet. Im Prinzip kann bereits das reichen, um aus einem bislang neutral verlaufenden Tag eine totale Katastrophe zu machen.

Jeder Tag, an dem ein Betroffener einen solchen Rückschlag erleidet, ist wie ein neuer teuflischer Kreislauf, aus dem erst einmal ausgebrochen werden muss.

Die Energiereserven an solchen Tagen sind besonders knapp, die Nerven besonders strapaziert und im Ernstfall kann es sogar sein, dass die nächsten paar nachfolgenden Tage auch nicht gerade berauschend werden.

Das kommt einfach daher, dass die bis dahin angesammelten Energiereserven vollkommen aufgebraucht sind und durch diese strapazieren die Situation gar keine Gelegenheit entstanden ist, sie erneut aufzufüllen.

Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie mit einem sündhaft teuren Sportwagen, der es einem erlaubt, 300 PS auf der Autobahn dahinzurasen. Einmal aufs Gas gestiegen und der Tank ist leer.

Der schmale Grat zwischen Organisation und Selbstzerstörung

Im Prinzip ist es eine Farce. Wer sich im Heilungsprozess von Burnout befindet, kann von einem strukturierten Tagesablauf profitieren. Gleichzeitig kann es aber ganz schön problematisch sein, wenn man seinen Tag vollkommen durchgetaktet hat und dann absolut kein Puffer für unvorhergesehene Situationen besteht.

Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass hier die Rede vom Heilungsprozess bei Burnout ist. Zu genesen bedeutet nicht, dass man dadurch sofort wieder automatisch belastbar ist.

Planbar sind die Tage insoweit, dass man beispielsweise Aufgaben, die einem nicht liegen, als einzigen Tagesordnungspunkt festhält.

Wir müssen lernen, uns Unterbewusstsein auszutricksen

Es läuft alles auf den inneren Schweinehund hinaus.

Der einfachste Weg, um nun das eigene Unterbewusstsein auszutricksen, ist genau das Gegenteil von dem zu tun, was es verlangt.

Schreit euch also euer eigener Kopf mit Quietschstimme an, dass ihr euch ganz schnell beeilen müsst, da ihr sonst mit den für heute geplanten Aufgaben nicht fertig werdet, macht ihr erst recht einen Spaziergang, um euren Kopf zu pausieren.

Erstens, weil frische Luft nie falsch ist und zweitens, weil ihr spätestens nach fünf Minuten merken werdet, dass der ganze Stress völlig umsonst war und ihr sowieso alle Zeit der Welt zu habt, um das nachher noch zu erledigen.

Das ist eine Methode. Es gibt aber natürlich noch andere.

Wie zuvor erwähnt kann man z. B. dementsprechend vorausplanen und dann genügend Pufferzeiten mit in die Tagesplanung nehmen.

Das kann so weit gehen, dass man immer einen Backup-Plan parat hat, sollte etwas Unvorhergesehenes passieren.

Praktischer wäre es natürlich, wenn man unvorhergesehene Dinge gar nicht erst zulässt.

Eingehende E-Mails werden z. B. erst am nächsten Tag erledigt oder man delegiert sie an eine Assistenz. Das genannte Beispiel müsst ihr natürlich entsprechend auf eure Situation ummünzen.

Nicht aus den Augen verlieren, was wichtig ist

Wer Burnout hat, darf nicht aus den Augen verlieren, dass das eigene Wohlergehen am wichtigsten ist. Situationen, in denen ein Zusammenbruch oder ein akuter Rückschlag drohen, sind ganz besonders wichtig. Denn gerade, wenn die ganze Welt einzubrechen scheint, neigt man dazu, allen möglichen Müll in sich hinein zu stopfen, sich von diesem Stress auffressen zu lassen oder generell von allem anderen abzusehen, das einem in dieser Situation gut tun würde.

Ich habe im Zusammenhang mit Autismus schon mal eine sogenannte Notfallbox vorgestellt. Ihr könnt euch den betreffenden Blogeintrag dazu hier durchlesen. Eine solche Box kann auch bei Burnout gut helfen, wenn man denn in einer solchen stressigen Situationen noch genug kühlen Kopf bewahren kann, um auf diese zurückzugreifen.

Das Problem ist, dass man oft zu kurzsichtig denkt, wenn man sich solchem Stress wieder hingibt.

Stress bedeutet, dass Energiereserven doppelt so schnell verbraucht sind, als sie überhaupt gesammelt werden konnten. Das wiederum führt dazu, dass man keinen Fortschritt machen kann und wieder bei null anfangen muss. Irgendwann wird das zu einem Problem werden, da man durch den andauernden Rückschritt die Motivation verliert. Man findet sich in dem Teufelskreis wieder, indem man in seiner Genesungsleiter zurückfällt und plötzlich wieder eine Burnoutstufe höher erreicht. Das alles sind Dinge, die man als Betroffener natürlich nicht will.

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Körpersprache deuten lernen – 6 Übungen dazu https://www.decent-daydream.at/koerpersprache-deuten-uebungen/ https://www.decent-daydream.at/koerpersprache-deuten-uebungen/#respond Wed, 24 Jul 2019 10:00:27 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=17682 Heute habe ich sechs verschiedene Übungen für euch, durch die ihr festigen könnt, was ihr bisher zum Thema Körpersprache lesen gelernt habt. 1. Beobachtung Einfach für ein paar Minuten an einen öffentlichen Ort setzen und den Blick direkt in der großen Menschenmenge schweifen lassen. Hierfür eignen sich ein gut besuchtes Café, eine Ausstellung in einem Museum oder auch die Parkbank bei schönem Wetter. Weniger gut sind Restaurants oder etwa Kinos, bei denen es zumeist zu dunkel ist, um dabei noch genügend von den teilnehmenden Mitmenschen erkennen zu können. 2. Redewendungen Bildliche Sprache und Metaphern sind nicht immer die für Redewendungen gelegte Grundsteine. Meist greifen solche, wenn es um ausgedrückte Emotionen geht, auf bereits lange existente Redewendungen zurück. Zähne zusammenzubeißen ist ein Ausdruck dafür, nicht aufzugeben. Halsstarrig zu sein ist eine Redewendung dafür, dass jemand stur ist. Wird der Blick von einer Situation abgewendet, ist das Interesse dahin. Werden die Schultern hängengelassen, ist jemand einfach überfordert. Bei einem erhobenen Haupt ist derjenige von sich selbst sehr überzeugt. 3. Spiegeln anderer Personen Das Spiegeln der Körpersprache zu üben hilft dabei, einzelne Haltungen besser zu verstehen und baut auch gleichzeitig eine engere Bindung und damit im weiteren Verlauf eine gewisse Grundsympathie von und zu dem Gesprächspartner auf. Dabei darf aber natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass negative Gesten, wie etwa das Verschränken der Arme, nicht direkt übernommen werden sollen. 4. (Stumm-)Film Stummfilme eignen sich am besten dazu, Mimik und Gestik einzustudieren, da diese meist einen großen Hang zur Theatralik aufweisen. Im Falle von ganz herkömmlichen Filmen besteht immer die Möglichkeit, den Ton abzuschalten, sich einer Szene nach der anderen zu widmen und eingehend zu analysieren. Da kein gesprochenes Wort die eigene Wahrnehmung trübt, kann sich hier rein auf die nonverbale Kommunikation konzentriert werden. Aus diesem Grund werden natürlich die meisten Erfolge erzielt, wenn dazu Filme verwendet werden, die bislang noch nicht bekannt gewesen sind. Im Nachgang kann jede Szene noch einmal mit Ton durchgegangen werden, um dann aufzuklären, wie weit die eigene Annahme der Realität entsprochen hat. 5. Theaterbesuch Nicht einmal bei Musicals wird so stark auf den richtigen Ausdruck des eigenen Körpers gesetzt, wie im Theater. Aus diesem Grund lohnt sich natürlich ein Besuch, um dabei die Körpersprache der einzelnen Darsteller genauestens zu studieren. 6. Übungen mit einem Tandempartner Da es sich bei der Körpersprache um ein Thema handelt, das in der Gesellschaft immer aktueller und auch essentieller wird, lassen sich meist gleich mehrere Personen finden, die sich dafür interessieren. Womöglich möchte sich ein Freund das bessere Lesen der nonverbalen Kommunikation aneignen, wodurch eine Tandemlerngruppe gegründet werden kann. Ähnlich dem Lernen einer für beide neuen Sprache.

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Heute habe ich sechs verschiedene Übungen für euch, durch die ihr festigen könnt, was ihr bisher zum Thema Körpersprache lesen gelernt habt.

1. Beobachtung

Einfach für ein paar Minuten an einen öffentlichen Ort setzen und den Blick direkt in der großen Menschenmenge schweifen lassen. Hierfür eignen sich ein gut besuchtes Café, eine Ausstellung in einem Museum oder auch die Parkbank bei schönem Wetter. Weniger gut sind Restaurants oder etwa Kinos, bei denen es zumeist zu dunkel ist, um dabei noch genügend von den teilnehmenden Mitmenschen erkennen zu können.

2. Redewendungen

Bildliche Sprache und Metaphern sind nicht immer die für Redewendungen gelegte Grundsteine. Meist greifen solche, wenn es um ausgedrückte Emotionen geht, auf bereits lange existente Redewendungen zurück.

  • Zähne zusammenzubeißen ist ein Ausdruck dafür, nicht aufzugeben.
  • Halsstarrig zu sein ist eine Redewendung dafür, dass jemand stur ist.
  • Wird der Blick von einer Situation abgewendet, ist das Interesse dahin.
  • Werden die Schultern hängengelassen, ist jemand einfach überfordert.
  • Bei einem erhobenen Haupt ist derjenige von sich selbst sehr überzeugt.

3. Spiegeln anderer Personen

Das Spiegeln der Körpersprache zu üben hilft dabei, einzelne Haltungen besser zu verstehen und baut auch gleichzeitig eine engere Bindung und damit im weiteren Verlauf eine gewisse Grundsympathie von und zu dem Gesprächspartner auf. Dabei darf aber natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass negative Gesten, wie etwa das Verschränken der Arme, nicht direkt übernommen werden sollen.

4. (Stumm-)Film

Stummfilme eignen sich am besten dazu, Mimik und Gestik einzustudieren, da diese meist einen großen Hang zur Theatralik aufweisen. Im Falle von ganz herkömmlichen Filmen besteht immer die Möglichkeit, den Ton abzuschalten, sich einer Szene nach der anderen zu widmen und eingehend zu analysieren. Da kein gesprochenes Wort die eigene Wahrnehmung trübt, kann sich hier rein auf die nonverbale Kommunikation konzentriert werden. Aus diesem Grund werden natürlich die meisten Erfolge erzielt, wenn dazu Filme verwendet werden, die bislang noch nicht bekannt gewesen sind. Im Nachgang kann jede Szene noch einmal mit Ton durchgegangen werden, um dann aufzuklären, wie weit die eigene Annahme der Realität entsprochen hat.

5. Theaterbesuch

Nicht einmal bei Musicals wird so stark auf den richtigen Ausdruck des eigenen Körpers gesetzt, wie im Theater. Aus diesem Grund lohnt sich natürlich ein Besuch, um dabei die Körpersprache der einzelnen Darsteller genauestens zu studieren.

6. Übungen mit einem Tandempartner

Da es sich bei der Körpersprache um ein Thema handelt, das in der Gesellschaft immer aktueller und auch essentieller wird, lassen sich meist gleich mehrere Personen finden, die sich dafür interessieren. Womöglich möchte sich ein Freund das bessere Lesen der nonverbalen Kommunikation aneignen, wodurch eine Tandemlerngruppe gegründet werden kann. Ähnlich dem Lernen einer für beide neuen Sprache.

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