a decent daydream https://www.decent-daydream.at Sun, 11 Nov 2018 12:00:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://www.decent-daydream.at/wp-content/uploads/cropped-tumblr_lkl5tbS0yU1qfamg6-1-32x32.png a decent daydream https://www.decent-daydream.at 32 32 Die 5 größten Fettnäpfen im Umgang mit autistischen Personen https://www.decent-daydream.at/die-5-groessten-fettnaepfen-im-umgang-mit-autistischen-personen/ https://www.decent-daydream.at/die-5-groessten-fettnaepfen-im-umgang-mit-autistischen-personen/#respond Sun, 11 Nov 2018 12:00:22 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16770 Immer wieder kommt es vor, dass Personen, die autistische Personen kennen und meinen, bereits alles über diese Entwicklungsstörung zu wissen, ein großes Hoppala begehen. Für manche sorgt das für selbstironische Lacher, weil sie sich ganz gut in einer neurotypischen Umgebung einfügen können – und das vor allem selbst auch wollen. Andere wiederum – und das betrifft nunmal die Mehrheit aller Autisten – werden ratlos, wenn nicht sogar gekränkt davon sein. Schließlich sind es doch die neurotypischen Personen, von Autisten übrigens liebevoll NT genannt, die immerzu von Empathie predigen. Es ist also an der Zeit, die fünf größten Fettnäpfchen aufzuzeigen, damit sie fortan nicht mehr passieren können! 1. Man hält sich nicht an Pläne Egal, ob bewusst oder unbewusst. Möchtet man mit einer Person etwas unternehmen, die autistisch ist, dann ist es ein ganz großes No-Go, keine Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Planungen und dementsprechend auch feste Punkte im jeweiligen Tagesplan sind ganz essentiell dafür, dass der Stress durch die Umwelt gemindert werden kann. Zu wissen, worauf sich die autistische Person dabei einlässt, hilft ungemein, unangenehme Situationen zu verhindern. Vor allem auch bei unbekannten Momenten sind so viele Infos wie nur möglich am besten. Beispiel Familienessen: Wann beginnt es? Wann endet es? Wie viele Personen werden da sein? Welche davon kennt derjenige bereits? Was gibt es zu essen? Ist sonst noch etwas vorgesehen – Gesellschaftsspiele z.B.? Allgemeinhin ist es ratsam, bei gemeinsamen Unternehmungen immer sicher zu gehen, ob die autistische Person sich auch damit wohlfühlt, was gerade vereinbart wird. Denn so können Routinen und andere geplante Tagesabläufe problemlos eingehalten werden und unnötiger Stress wird dadurch wiederum vermieden. 2. Sarkasmus in unpassenden Situationen Weiß man nicht, ohne nun weiter darüber nachdenken zu müssen, wo die Schmerzgrenze dafür liegt – oder ob es überhaupt eine dafür gibt – dann lässt man es am besten mit dem Sarkasmus gänzlich sein. Man selbst würde es schließlich auch nicht mögen, würde man plötzlich in einer Fremdsprache angesprochen werden. Es ist also unbedingt zu respektieren, wenn derjenige sich absolut ablehnend gegen Sarkasmus äußert. Das ist für jeden Autisten unterschiedlich verwirrend. 3. Smalltalk wird erzwungen Für autistische Personen ist so etwas schlichtweg sinnlos. Ohne jeden Mehrwert. Was haben sie schließlich mit der Information angefangen, was Nachbar X tut, den sie nicht einmal kennen? Was das angeht, sind sie viel einfacher gestrickt, als viele Personen oft erkennen möchten. Aber Achtung; Hier gibt es stets unterschiedliche Interessensgrenzen. Während so mancher Autist absolut nichts spannend findet, außer das eigene Spezialinteresse, kann ein wieder anderer Gossips ganz lustig finden. Allem voran ist meist die Frage nach dem Befinden die schwierigste. Interessiert man sich nicht wirklich dafür, dann fragt man am besten auch gar nicht erst. So verhindert man außerdem, von der autistischen Person irgendwann nicht mehr ernst genommen zu werden. Grund dafür: Alle weitläufigen und relativen Fragestellungen sind für autistische Menschen sehr schwer nachzuvollziehen. Eine Frage danach, wie es ihm oder ihr geht, lässt sich nicht einfach in ein paar Worte fassen, da die Umwelt hier ganz anders wahrgenommen wird, als von einer neurotypischen Person. Damit kommen wir übrigens auch schon zum nächsten Punkt: 4. Es werden zu relative Fragen gestellt Tut man so etwas, provoziert man damit ein regelrechtes Hängenbleiben, ähnlich dem Bluescreen bei einem Computer. Autisten sind oft nicht dazu in der Lage, relativ gefasste Aussagen richtig zu interpretieren. Beispiel – so nicht: Kennst du ein gutes Buch? Beispiel – so schon: Kennst du einen guten Thriller? Das Problem hierbei ist, dass so relative Äußerungen dazu führen, dass zu viele Gedanken auftauchen, was gemeint sein könnte. Es ist hier oft nicht möglich, einen einfachen Weg für sich zu finden, der aus “gutes Buch” direkt das “Lieblingsbuch” macht. Stattdessen sieht der Gedankengang vielleicht so aus: Gutes Buch -> Genres -> Sub-Genres -> Handlungsstränge -> Vorhersehbar/nicht vorhersehbar -> Länge der Bücher -> Was ist “gut”? -> Was finde ich “gut”? -> X Dinge, die ich an einem Buch gut finde -> Welches Buch erfüllt diese X Punkte -> usw., denn es entsteht förmlich eine Endlosschleife Es verstreichen unter Umständen sogar mehrere Minuten, bis eine Antwort darauf gefunden werden kann – wenn überhaupt. Eine neurotypische Person antwortet an dieser Stelle in der Regel: “Keine Ahnung, welches Thema denn?” Aber Autisten sind nicht in der Lage, diesen Vorgang so banal zu überspringen. Sie benötigen möglichst genaue Informationen, um die gestellte Aufgabe auch richtig abwickeln zu können. 5. Die Sprache ist noch nicht wörtlich genug Versteht der Autist bei einer Frage nach dem Wetter nicht, dass man wissen möchte, wie das Wetter ist, war man nicht wörtlich genug. An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass: Autisten nicht zwischen den Zeilen lesen können, sie selbst im Normalfall nicht eigene Empfindungen in die Worte eines Anderen interpretieren und sie in der Regel nur eine wortwörtliche Antwort geben werden. Alles andere ist Erziehungssache und selbst diese – genauso wie das Angelernte, das Autisten von neurotypischen Freunden sowie von Partner und Familie übernehmen – sind nicht immerzu verlässlich. Beispiel – so nicht: Ist noch Tee da? Beispiel – so schon: Kann ich noch Tee haben? Wer hier zum Beispiel das Negativbeispiel für sich nutzen würde, bekäme als Antwort wohl nur ein: „Ja.“ Der Tee würde aber nicht serviert werden. Man hat schließlich auch nur danach gefragt, ob denn überhaupt noch Tee da ist. Hier kommt es natürlich immer ganz darauf an, inwiefern die Person mit derlei Höflichkeitsfloskeln betraut ist. Der Regelfall ist das trotz allem nicht.

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Immer wieder kommt es vor, dass Personen, die autistische Personen kennen und meinen, bereits alles über diese Entwicklungsstörung zu wissen, ein großes Hoppala begehen. Für manche sorgt das für selbstironische Lacher, weil sie sich ganz gut in einer neurotypischen Umgebung einfügen können – und das vor allem selbst auch wollen. Andere wiederum – und das betrifft nunmal die Mehrheit aller Autisten – werden ratlos, wenn nicht sogar gekränkt davon sein.

Schließlich sind es doch die neurotypischen Personen, von Autisten übrigens liebevoll NT genannt, die immerzu von Empathie predigen. Es ist also an der Zeit, die fünf größten Fettnäpfchen aufzuzeigen, damit sie fortan nicht mehr passieren können!

1. Man hält sich nicht an Pläne

Egal, ob bewusst oder unbewusst. Möchtet man mit einer Person etwas unternehmen, die autistisch ist, dann ist es ein ganz großes No-Go, keine Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Planungen und dementsprechend auch feste Punkte im jeweiligen Tagesplan sind ganz essentiell dafür, dass der Stress durch die Umwelt gemindert werden kann. Zu wissen, worauf sich die autistische Person dabei einlässt, hilft ungemein, unangenehme Situationen zu verhindern. Vor allem auch bei unbekannten Momenten sind so viele Infos wie nur möglich am besten.

  • Beispiel Familienessen: Wann beginnt es? Wann endet es? Wie viele Personen werden da sein? Welche davon kennt derjenige bereits? Was gibt es zu essen? Ist sonst noch etwas vorgesehen – Gesellschaftsspiele z.B.?

Allgemeinhin ist es ratsam, bei gemeinsamen Unternehmungen immer sicher zu gehen, ob die autistische Person sich auch damit wohlfühlt, was gerade vereinbart wird. Denn so können Routinen und andere geplante Tagesabläufe problemlos eingehalten werden und unnötiger Stress wird dadurch wiederum vermieden.

2. Sarkasmus in unpassenden Situationen

Weiß man nicht, ohne nun weiter darüber nachdenken zu müssen, wo die Schmerzgrenze dafür liegt – oder ob es überhaupt eine dafür gibt – dann lässt man es am besten mit dem Sarkasmus gänzlich sein. Man selbst würde es schließlich auch nicht mögen, würde man plötzlich in einer Fremdsprache angesprochen werden. Es ist also unbedingt zu respektieren, wenn derjenige sich absolut ablehnend gegen Sarkasmus äußert. Das ist für jeden Autisten unterschiedlich verwirrend.

3. Smalltalk wird erzwungen

Für autistische Personen ist so etwas schlichtweg sinnlos. Ohne jeden Mehrwert. Was haben sie schließlich mit der Information angefangen, was Nachbar X tut, den sie nicht einmal kennen? Was das angeht, sind sie viel einfacher gestrickt, als viele Personen oft erkennen möchten.

Aber Achtung; Hier gibt es stets unterschiedliche Interessensgrenzen. Während so mancher Autist absolut nichts spannend findet, außer das eigene Spezialinteresse, kann ein wieder anderer Gossips ganz lustig finden.

Allem voran ist meist die Frage nach dem Befinden die schwierigste. Interessiert man sich nicht wirklich dafür, dann fragt man am besten auch gar nicht erst. So verhindert man außerdem, von der autistischen Person irgendwann nicht mehr ernst genommen zu werden.

  • Grund dafür: Alle weitläufigen und relativen Fragestellungen sind für autistische Menschen sehr schwer nachzuvollziehen. Eine Frage danach, wie es ihm oder ihr geht, lässt sich nicht einfach in ein paar Worte fassen, da die Umwelt hier ganz anders wahrgenommen wird, als von einer neurotypischen Person.

Damit kommen wir übrigens auch schon zum nächsten Punkt:

4. Es werden zu relative Fragen gestellt

Tut man so etwas, provoziert man damit ein regelrechtes Hängenbleiben, ähnlich dem Bluescreen bei einem Computer. Autisten sind oft nicht dazu in der Lage, relativ gefasste Aussagen richtig zu interpretieren.

  • Beispiel – so nicht: Kennst du ein gutes Buch?
  • Beispiel – so schon: Kennst du einen guten Thriller?

Das Problem hierbei ist, dass so relative Äußerungen dazu führen, dass zu viele Gedanken auftauchen, was gemeint sein könnte. Es ist hier oft nicht möglich, einen einfachen Weg für sich zu finden, der aus “gutes Buch” direkt das “Lieblingsbuch” macht. Stattdessen sieht der Gedankengang vielleicht so aus:

  • Gutes Buch -> Genres -> Sub-Genres -> Handlungsstränge -> Vorhersehbar/nicht vorhersehbar -> Länge der Bücher -> Was ist “gut”? -> Was finde ich “gut”? -> X Dinge, die ich an einem Buch gut finde -> Welches Buch erfüllt diese X Punkte -> usw., denn es entsteht förmlich eine Endlosschleife

Es verstreichen unter Umständen sogar mehrere Minuten, bis eine Antwort darauf gefunden werden kann – wenn überhaupt.

Eine neurotypische Person antwortet an dieser Stelle in der Regel: “Keine Ahnung, welches Thema denn?” Aber Autisten sind nicht in der Lage, diesen Vorgang so banal zu überspringen. Sie benötigen möglichst genaue Informationen, um die gestellte Aufgabe auch richtig abwickeln zu können.

5. Die Sprache ist noch nicht wörtlich genug

Versteht der Autist bei einer Frage nach dem Wetter nicht, dass man wissen möchte, wie das Wetter ist, war man nicht wörtlich genug. An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass:

  • Autisten nicht zwischen den Zeilen lesen können,
  • sie selbst im Normalfall nicht eigene Empfindungen in die Worte eines Anderen interpretieren
  • und sie in der Regel nur eine wortwörtliche Antwort geben werden.

Alles andere ist Erziehungssache und selbst diese – genauso wie das Angelernte, das Autisten von neurotypischen Freunden sowie von Partner und Familie übernehmen – sind nicht immerzu verlässlich.

  • Beispiel – so nicht: Ist noch Tee da?
  • Beispiel – so schon: Kann ich noch Tee haben?

Wer hier zum Beispiel das Negativbeispiel für sich nutzen würde, bekäme als Antwort wohl nur ein: „Ja.“ Der Tee würde aber nicht serviert werden. Man hat schließlich auch nur danach gefragt, ob denn überhaupt noch Tee da ist.

Hier kommt es natürlich immer ganz darauf an, inwiefern die Person mit derlei Höflichkeitsfloskeln betraut ist. Der Regelfall ist das trotz allem nicht.

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33 Anzeichen für emotionalen Missbrauch in einer Beziehung https://www.decent-daydream.at/33-anzeichen-fuer-emotionalen-missbrauch-in-einer-beziehung/ https://www.decent-daydream.at/33-anzeichen-fuer-emotionalen-missbrauch-in-einer-beziehung/#respond Mon, 05 Nov 2018 12:00:37 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16773 Heute ausnahmsweise mal aus der Du-Form, denn diese Punkte waren einmal auf meinem Twitter-Feed, bis ich ihn völlig umgekrempelt habe. Viel Spaß beim Lesen! Emotionaler Missbrauch. Es klingt schon ziemlich hart, wenn man den Begriff so liest. Umso schlimmer, wenn man sich dann erst einmal auf der Zunge zergehen lässt, dass genau genommen jede zweite Beziehung zum Opfer von ebendiesem wird. Oft ist das aber völlig unbeabsichtigt. In anderen Fällen wiederum passiert das von einer Seite her ganz bewusst, während der anderen gar nicht bewusst ist, welch schwerwiegender Eingriff in den eigenen persönlichen Freiraum damit begangen wird. Um ein für alle Mal mit Unklarheiten darüber aufzuräumen, was nun emotionaler Missbrauch sein könnte und was nicht – und vor allem, damit du dich selbst daran hindern kannst, so etwas unbeabsichtigt zu tun, folgt nun eine Liste mit 33 eindeutigen Anzeichen dafür. In einer Beziehung haben schließlich beide Partner Respekt und gegenseitige Anerkennung verdient. 1. Kritik wird nicht konstruktiv geäußert “Ich frage gar nicht erst, denn das kannst du sowieso nicht.”, ist abwertend und unterstellt dem Partner, dass er zu etwas nicht in der Lage ist. So etwas zerstört das Selbstbewusstsein! Kritik muss konstruktiv sein. 2. Witze gehen auf das Konto einer Seite Es ist nur dann Humor, wenn beide Parteien lachen. Ist der Partner aufgrund fehlendem Verständnis über das Gesagte nicht dazu in der Lage, den Witz lustig zu finden, ist es Häme! Sprecht immer offen darüber, wenn ihr euch von Worten verletzt fühlt. 3. Krankhafte oder übertriebene Eifersucht Eine Eigenschaft, die in jeder Beziehung vorkommen kann. Ob dazu Grund besteht, ist wohl einer Diskussion würdig. Worum es mir geht: Den Partner gezielt eifersüchtig zu machen, nur um ein Druckmittel in der Hand zu haben, ist emotionaler Missbrauch. 4. Man nimmt sich keine Zeit “Ich hab jetzt keine Zeit für deine Wehwehchen!”, ist emotionaler Missbrauch. Wie oft fällt in einer Partnerschaft der Satz: “Du kannst mit mir über alles reden.” Nur, um dann im Fall der Fälle das genaue Gegenteil zu spüren zu bekommen. Nehmt euch die Zeit dazu, über Probleme zu sprechen. So etwas ist Balsam für die Seele und wichtig! Natürlich kann es immer Mal dazu kommen, dass gerade keine Zeit besteht, um über ein Thema zu sprechen. Dann kommuniziert das ruhig, aber nicht abwertend, wie eingangs, sondern vielmehr wie: “Ich habe jetzt keine Zeit, tut mir leid. Wie wäre es heute Abend?” 5. Schuldzuweisungen Direkt Mal schiefgegangene Dinge dem Partner in die Schuhe zu schieben ist emotionaler Missbrauch. Die Geschirrspülmaschine ist kaputtgegangen und der Andere hat ihn eingeräumt? Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gerätedefekt ist 90% höher als alles andere! 6. Zuckerbrot und Peitsche “Ich liebe dich, aber…” Positive Worte dürfen niemals in einen negativen Aspekt gerückt werden. Streiche “aber” aus deinem Wortschatz, wenn es zum Streitgespräch kommt. Knüpfe durch solche Sätze deine Liebe nicht ungewollt an irgendwelche Bedingungen. 7. Einschränkung sozialer Kontakte Rufst du deinen Partner regelmäßig an, wenn er gerade mit Freunden unterwegs ist? Würdest du andauernd angerufen werden wollen, wenn du mit deinen Freunden etwas unternimmst? Nein? Dann hör auf, es zu tun. Ja? Du leidest an Kontrollzwang und brauchst Hilfe. 8. Erpressung “Wenn du nicht den Kontakt zu allen andersgeschlechtlichen Wesen dieser Welt einstellst, mache ich Schluss mit dir!”, ist schlichtweg Erpressung. 9. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Du überprüfst das Handy deines Partners? Damit verletzt du Privatsphäre. Du überprüfst die Mails deines Partners? Damit verletzt du Privatsphäre. Du spionierst deinem Partner anderweitig hinterher? Damit verletzt du Privatsphäre. 10. Negative Gefühle bewusst hervorrufen Sprichst du gezielte Worte aus, um deinen Partner zu ärgern, ihn wütend oder gar traurig zu machen, ist auch das emotionaler Missbrauch. Welchen Grund auch immer du dazu hast, es gibt eine konstruktive Alternative für so etwas: Ein sachliches Gespräch, um Dinge zu klären. 11. Übertrieben empfindlich reagieren Hast du das Gefühl, dein Partner wägt seine Worte zunächst ab, ehe er sie dir gegenüber ausspricht? Reagierst du extrem auf seine Aussagen? Findest du in jedem Wort einen persönlichen Angriff? Wenn du eine dieser Fragen positiv beantworten kannst: Alarmstufe rot! 12. Den Partner überrumpeln Alleine Entscheidungen zu treffen, welche eure Beziehung betreffen, hat etwas mit Dominanz zu tun. Das ist nur in Ordnung, wenn der Andere das auch so möchte! Eine solche Entscheidung kann ein Umzug sein, aber auch eine Essenseinladung, die angenommen wird. 13. Das Geld einseitig kontrollieren Wenn nicht zuvor vereinbart wird, dass eine Partei die volle Kontrolle über das Geld hat – und das nicht wirklich für beide in Ordnung ist – handelt es sich um eine Art von emotionalem Missbrauch! Dieses Thema geht aber noch weiter. Verbietest du deinem Partner, Dinge zu kaufen, die für ihn von Interesse sind, nur weil du sie nutzlos findest? Denk besser noch einmal darüber nach, denn er ist ein eigenständiges Individuum mit eigenen Interessen. 14. Ignoranz Es ist emotionaler Missbrauch, wenn du ständig wissentlich ignorierst, was deiner besseren Hälfte missfällt. Das können Dinge sein, wovor dein Partner Angst hat (Spinnen, Dunkelheit, Clowns, …) oder auch zum Beispiel das sture Durchboxen eigener Interessen. 15. Nein = Ja?! Dein Partner spricht sich deutlich gegen etwas aus, du tust es aber dennoch. Ob es nun um Sex geht, um Kitzelattacken, darum, ihm/ihr durch die Haare zu streichen; egal! Die Grenzen, was und wie viel man möchte, setzt jeder selbst. Die sind zu respektieren! 16. Respektlosigkeit Eine Beziehung fußt auf Respekt. Mehr muss ich dazu eigentlich schon gar nicht mehr sagen. 17. Bewusstes Fehlverhalten in Streitsituationen Streit kommt immer wieder einmal vor. Befindet ihr euch gerade in einer kritischen Situation und möchte dein Partner mit dir reden, so ignoriere ihn nicht. Kannst du gerade nicht, sag ihm das. Aber blende seine Versuche nicht aus. Es hat übrigens vielerlei Gründe, weshalb bei einem Streit der Raum nicht verlassen werden sollte. Und wenn, dann nur gemeinsam (z.B. um gemeinsam an die frische Luft zu gehen)! Ein Gespräch nicht einseitig für beendet zu erklären, ist wohl der wichtigste. Es wird hitzig? Nutze Streitregeln! – Keine Beleidigungen – Keine Gewalt – Keine Vorwürfe – Nur aktuelle Situation diskutieren, nicht “im Archiv wühlen” – Respektvolle Worte wählen – versuchen, die Lautstärke zu mäßigen – ggf. Pausen einlegen 18. Das Kreieren von Teufelskreisen Es ist emotionaler Missbrauch, wenn sich ein Partner in einer nie enden scheinenden Spirale von Verwirrung & Erniedrigung wiederfindet. Gehe daher sicher, dass du deinen Partner nicht einer solchen Situation aussetzt. Das passiert z.B. wenn du oft deine Meinung änderst. 19. Kritik und Lob ohne Maß Komplimente sollten nicht aufhören, wenn man sich bereits in einer Beziehung mit jemandem befindet. Aber sie sollten natürlich auch ehrlich sein. Verzichte darauf, deinen Partner nur andauernd darauf hinzuweisen, was er alles falsch macht. 20. Der Partner wird zum Sklaven “Bring mir Eistee.” “Mach mir ein Sandwich.” “Ich will eine Fußmassage.” Solche Sätze sagt man vielleicht manchmal im Scherz. Trifft das auf deine Beziehung zu, meinst du das aber nicht scherzhaft, so siehst du deinen Partner eher als Bediensteten. Alarmstufe rot! 21. Der Partner soll Gedanken lesen Hast du deinen Partner schon einmal für Dinge verantwortlich gemacht, die er nicht getan hat? Wenn du in so einem Moment nicht mit 100%iger Sicherheit sagen kannst, dass er davon wusste, dass du dies von ihm erwartest, liegt der Fehler wohl gar nicht bei ihm. Ein Beispiel: “Der Müll steht seit Tagen rum und du bringst ihn gar nicht raus!” Oder, falls der Haushalt bei euch klar geregelt ist, eine Alternative: “Ich hatte einen harten Tag und du schaust nicht einmal einen Film mit mir!” 22. Der Partner wird unterworfen Befindet ihr euch nicht etwa in einer BD/SM-Beziehung, bei der ihr das Dom&Sub-Prinzip bis ins letzte Stückchen Alltag auslebt, weil ihr beide solchen Spaß daran habt, läuft etwas falsch, wenn eine der beiden Parteien eurer Beziehung absolute Unterwerfung erwartet. Apropos. BD/SM ist i.d.R. ein Lebensstil und keine Aktivität, die sich rein auf die Sexualität bezieht. Beginne nicht, irgendwelche Inhalte aus 50shades auf deine Beziehung zu übertragen, wenn du nicht weißt, was du da tust. Sehr gefährlich! 23. Hilflosigkeit vortäuschen Es gibt Menschen, die mögen es, wenn der Andere die Entscheidungen übernimmt. Das nicht klar zu kommunizieren und stattdessen gerne den hilflosen Part zu spielen, obwohl dem nicht so ist, hat mit Unehrlichkeit & emotionalem Missbrauch gleichermaßen zu tun. 24. Dem Partner seine Individualität absprechen Alarmstufe dunkelrot ist es, wenn du beginnst, deinen Partner als eine Erweiterung deines Selbst zu sehen; und nicht etwa als eigenständiges Wesen mit eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Vorlieben. 25. Und immer wieder das alte Archiv Natürlich ist es praktisch, immer diese eine Situation als As im Ärmel zu haben, über die der Partner ohnehin ein extrem schlechtes Gewissen hat. Das bedeutet nicht, dass du sie ausnutzen solltest, denn auch das ist emotionaler Missbrauch. 26. Erpressung Es gibt kaum einen eindeutigeren emotionalen Missbrauch, als Erpressung als Mittel dafür zu nutzen, dass sich dein Partner deinem Willen beugt! 27. Negative Körpersprache Ein Partner zeigt dem anderen durch eine angewiderte Körpersprache, dass ihm irgendetwas missfällt. Oder vielleicht noch schlimmer: Dass er sich mit seinem Partner schämt. So etwas zerstört Selbstwertgefühl. Ein klärendes Gespräch ist besser, als solches Verhalten. 28. Der Mittelpunkt des Universums Eine Beziehung zu haben, ist wunderbar. Die einen lieben es, ihren Partner zum Mittelpunkt ihres Lebens zu sein, die anderen brauchen Freiraum mehr als alles andere. Beide Situationen funktionieren nur mit einer gewissen Portion Respekt vor dem Leben des Anderen. 29. An den Pranger gestellt Du hast das Gefühl, unter vier Augen kommst du nicht weit, um deinem Partner ein wichtiges Problem in eurer Beziehung zu vermitteln? Es mag dir daher wie die optimale Lösung vorkommen, es vor seinen Freunden zu tun. Aber Achtung, sowas ist emotionaler Missbrauch! 30. Offene Geheimnisse ausplaudern Nutze nie, niemals nie persönliche Informationen deines Partners, um zu bekommen, was du willst. Das ist nicht nur Erpressung, das schädigt das Vertrauen auf so vielen Ebenen, dass das vielleicht sogar zu irreparablen psychischen Problemen führen wird! 31. Ablenkung Dein Partner sucht ein Gespräch zu dir, um über Unstimmigkeiten zu sprechen. Oder etwas, über das er unzufrieden ist. Lenkst du von diesem Gespräch ab? Hör auf damit. Es zerstört deine Beziehung noch weiter, den Spieß umzudrehen zu versuchen. 32. Sensibelchen “Du bist zu empfindlich, das meine ich nicht so.” Wenn dieser Satz aus deinem Mund kommt, hast du den Fehler gemacht! Es liegt an dir, die Grenzen deines Partners zu respektieren. Nicht an deinem Partner, deine rücksichtslosen Worte bis zum Ende auszuhalten. 33. Die Sache mit den Entschuldigungen Nicht jeder Mensch tut sich leicht damit, eine Entschuldigung auszusprechen. Es kann daher auch emotionaler Missbrauch sein, eine Entschuldigung nicht als solche zu akzeptieren, solange die Worte nicht gefallen sind. Entschuldigungen aussprechen zu können ist ein Lernprozess. Manche Menschen hatten in ihrer Kindheit keine Gelegenheit dazu. Indem du eine unausgesprochene Entschuldigung, die aber als solche erkennbar ist, nicht akzeptierst, lernt es derjenige niemals!

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Heute ausnahmsweise mal aus der Du-Form, denn diese Punkte waren einmal auf meinem Twitter-Feed, bis ich ihn völlig umgekrempelt habe. Viel Spaß beim Lesen!


Emotionaler Missbrauch. Es klingt schon ziemlich hart, wenn man den Begriff so liest. Umso schlimmer, wenn man sich dann erst einmal auf der Zunge zergehen lässt, dass genau genommen jede zweite Beziehung zum Opfer von ebendiesem wird. Oft ist das aber völlig unbeabsichtigt. In anderen Fällen wiederum passiert das von einer Seite her ganz bewusst, während der anderen gar nicht bewusst ist, welch schwerwiegender Eingriff in den eigenen persönlichen Freiraum damit begangen wird.

Um ein für alle Mal mit Unklarheiten darüber aufzuräumen, was nun emotionaler Missbrauch sein könnte und was nicht – und vor allem, damit du dich selbst daran hindern kannst, so etwas unbeabsichtigt zu tun, folgt nun eine Liste mit 33 eindeutigen Anzeichen dafür. In einer Beziehung haben schließlich beide Partner Respekt und gegenseitige Anerkennung verdient.

1. Kritik wird nicht konstruktiv geäußert

“Ich frage gar nicht erst, denn das kannst du sowieso nicht.”, ist abwertend und unterstellt dem Partner, dass er zu etwas nicht in der Lage ist. So etwas zerstört das Selbstbewusstsein! Kritik muss konstruktiv sein.

2. Witze gehen auf das Konto einer Seite

Es ist nur dann Humor, wenn beide Parteien lachen. Ist der Partner aufgrund fehlendem Verständnis über das Gesagte nicht dazu in der Lage, den Witz lustig zu finden, ist es Häme! Sprecht immer offen darüber, wenn ihr euch von Worten verletzt fühlt.

3. Krankhafte oder übertriebene Eifersucht

Eine Eigenschaft, die in jeder Beziehung vorkommen kann. Ob dazu Grund besteht, ist wohl einer Diskussion würdig. Worum es mir geht: Den Partner gezielt eifersüchtig zu machen, nur um ein Druckmittel in der Hand zu haben, ist emotionaler Missbrauch.

4. Man nimmt sich keine Zeit

“Ich hab jetzt keine Zeit für deine Wehwehchen!”, ist emotionaler Missbrauch. Wie oft fällt in einer Partnerschaft der Satz: “Du kannst mit mir über alles reden.” Nur, um dann im Fall der Fälle das genaue Gegenteil zu spüren zu bekommen. Nehmt euch die Zeit dazu, über Probleme zu sprechen. So etwas ist Balsam für die Seele und wichtig!

Natürlich kann es immer Mal dazu kommen, dass gerade keine Zeit besteht, um über ein Thema zu sprechen. Dann kommuniziert das ruhig, aber nicht abwertend, wie eingangs, sondern vielmehr wie: “Ich habe jetzt keine Zeit, tut mir leid. Wie wäre es heute Abend?”

5. Schuldzuweisungen

Direkt Mal schiefgegangene Dinge dem Partner in die Schuhe zu schieben ist emotionaler Missbrauch. Die Geschirrspülmaschine ist kaputtgegangen und der Andere hat ihn eingeräumt? Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gerätedefekt ist 90% höher als alles andere!

6. Zuckerbrot und Peitsche

“Ich liebe dich, aber…”

Positive Worte dürfen niemals in einen negativen Aspekt gerückt werden. Streiche “aber” aus deinem Wortschatz, wenn es zum Streitgespräch kommt. Knüpfe durch solche Sätze deine Liebe nicht ungewollt an irgendwelche Bedingungen.

7. Einschränkung sozialer Kontakte

Rufst du deinen Partner regelmäßig an, wenn er gerade mit Freunden unterwegs ist? Würdest du andauernd angerufen werden wollen, wenn du mit deinen Freunden etwas unternimmst? Nein? Dann hör auf, es zu tun. Ja? Du leidest an Kontrollzwang und brauchst Hilfe.

8. Erpressung

“Wenn du nicht den Kontakt zu allen andersgeschlechtlichen Wesen dieser Welt einstellst, mache ich Schluss mit dir!”, ist schlichtweg Erpressung.

9. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Du überprüfst das Handy deines Partners? Damit verletzt du Privatsphäre. Du überprüfst die Mails deines Partners? Damit verletzt du Privatsphäre. Du spionierst deinem Partner anderweitig hinterher? Damit verletzt du Privatsphäre.

10. Negative Gefühle bewusst hervorrufen

Sprichst du gezielte Worte aus, um deinen Partner zu ärgern, ihn wütend oder gar traurig zu machen, ist auch das emotionaler Missbrauch. Welchen Grund auch immer du dazu hast, es gibt eine konstruktive Alternative für so etwas: Ein sachliches Gespräch, um Dinge zu klären.

11. Übertrieben empfindlich reagieren

Hast du das Gefühl, dein Partner wägt seine Worte zunächst ab, ehe er sie dir gegenüber ausspricht? Reagierst du extrem auf seine Aussagen? Findest du in jedem Wort einen persönlichen Angriff? Wenn du eine dieser Fragen positiv beantworten kannst: Alarmstufe rot!

12. Den Partner überrumpeln

Alleine Entscheidungen zu treffen, welche eure Beziehung betreffen, hat etwas mit Dominanz zu tun. Das ist nur in Ordnung, wenn der Andere das auch so möchte! Eine solche Entscheidung kann ein Umzug sein, aber auch eine Essenseinladung, die angenommen wird.

13. Das Geld einseitig kontrollieren

Wenn nicht zuvor vereinbart wird, dass eine Partei die volle Kontrolle über das Geld hat – und das nicht wirklich für beide in Ordnung ist – handelt es sich um eine Art von emotionalem Missbrauch!

Dieses Thema geht aber noch weiter. Verbietest du deinem Partner, Dinge zu kaufen, die für ihn von Interesse sind, nur weil du sie nutzlos findest? Denk besser noch einmal darüber nach, denn er ist ein eigenständiges Individuum mit eigenen Interessen.

14. Ignoranz

Es ist emotionaler Missbrauch, wenn du ständig wissentlich ignorierst, was deiner besseren Hälfte missfällt. Das können Dinge sein, wovor dein Partner Angst hat (Spinnen, Dunkelheit, Clowns, …) oder auch zum Beispiel das sture Durchboxen eigener Interessen.

15. Nein = Ja?!

Dein Partner spricht sich deutlich gegen etwas aus, du tust es aber dennoch. Ob es nun um Sex geht, um Kitzelattacken, darum, ihm/ihr durch die Haare zu streichen; egal! Die Grenzen, was und wie viel man möchte, setzt jeder selbst. Die sind zu respektieren!

16. Respektlosigkeit

Eine Beziehung fußt auf Respekt. Mehr muss ich dazu eigentlich schon gar nicht mehr sagen.

17. Bewusstes Fehlverhalten in Streitsituationen

Streit kommt immer wieder einmal vor. Befindet ihr euch gerade in einer kritischen Situation und möchte dein Partner mit dir reden, so ignoriere ihn nicht. Kannst du gerade nicht, sag ihm das. Aber blende seine Versuche nicht aus.

Es hat übrigens vielerlei Gründe, weshalb bei einem Streit der Raum nicht verlassen werden sollte. Und wenn, dann nur gemeinsam (z.B. um gemeinsam an die frische Luft zu gehen)! Ein Gespräch nicht einseitig für beendet zu erklären, ist wohl der wichtigste.

Es wird hitzig? Nutze Streitregeln! – Keine Beleidigungen – Keine Gewalt – Keine Vorwürfe – Nur aktuelle Situation diskutieren, nicht “im Archiv wühlen” – Respektvolle Worte wählen – versuchen, die Lautstärke zu mäßigen – ggf. Pausen einlegen

18. Das Kreieren von Teufelskreisen

Es ist emotionaler Missbrauch, wenn sich ein Partner in einer nie enden scheinenden Spirale von Verwirrung & Erniedrigung wiederfindet. Gehe daher sicher, dass du deinen Partner nicht einer solchen Situation aussetzt. Das passiert z.B. wenn du oft deine Meinung änderst.

19. Kritik und Lob ohne Maß

Komplimente sollten nicht aufhören, wenn man sich bereits in einer Beziehung mit jemandem befindet. Aber sie sollten natürlich auch ehrlich sein. Verzichte darauf, deinen Partner nur andauernd darauf hinzuweisen, was er alles falsch macht.

20. Der Partner wird zum Sklaven

“Bring mir Eistee.”

“Mach mir ein Sandwich.”

“Ich will eine Fußmassage.”

Solche Sätze sagt man vielleicht manchmal im Scherz. Trifft das auf deine Beziehung zu, meinst du das aber nicht scherzhaft, so siehst du deinen Partner eher als Bediensteten. Alarmstufe rot!

21. Der Partner soll Gedanken lesen

Hast du deinen Partner schon einmal für Dinge verantwortlich gemacht, die er nicht getan hat? Wenn du in so einem Moment nicht mit 100%iger Sicherheit sagen kannst, dass er davon wusste, dass du dies von ihm erwartest, liegt der Fehler wohl gar nicht bei ihm.

Ein Beispiel: “Der Müll steht seit Tagen rum und du bringst ihn gar nicht raus!” Oder, falls der Haushalt bei euch klar geregelt ist, eine Alternative: “Ich hatte einen harten Tag und du schaust nicht einmal einen Film mit mir!”

22. Der Partner wird unterworfen

Befindet ihr euch nicht etwa in einer BD/SM-Beziehung, bei der ihr das Dom&Sub-Prinzip bis ins letzte Stückchen Alltag auslebt, weil ihr beide solchen Spaß daran habt, läuft etwas falsch, wenn eine der beiden Parteien eurer Beziehung absolute Unterwerfung erwartet.

Apropos. BD/SM ist i.d.R. ein Lebensstil und keine Aktivität, die sich rein auf die Sexualität bezieht. Beginne nicht, irgendwelche Inhalte aus 50shades auf deine Beziehung zu übertragen, wenn du nicht weißt, was du da tust. Sehr gefährlich!

23. Hilflosigkeit vortäuschen

Es gibt Menschen, die mögen es, wenn der Andere die Entscheidungen übernimmt. Das nicht klar zu kommunizieren und stattdessen gerne den hilflosen Part zu spielen, obwohl dem nicht so ist, hat mit Unehrlichkeit & emotionalem Missbrauch gleichermaßen zu tun.

24. Dem Partner seine Individualität absprechen

Alarmstufe dunkelrot ist es, wenn du beginnst, deinen Partner als eine Erweiterung deines Selbst zu sehen; und nicht etwa als eigenständiges Wesen mit eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Vorlieben.

25. Und immer wieder das alte Archiv

Natürlich ist es praktisch, immer diese eine Situation als As im Ärmel zu haben, über die der Partner ohnehin ein extrem schlechtes Gewissen hat. Das bedeutet nicht, dass du sie ausnutzen solltest, denn auch das ist emotionaler Missbrauch.

26. Erpressung

Es gibt kaum einen eindeutigeren emotionalen Missbrauch, als Erpressung als Mittel dafür zu nutzen, dass sich dein Partner deinem Willen beugt!

27. Negative Körpersprache

Ein Partner zeigt dem anderen durch eine angewiderte Körpersprache, dass ihm irgendetwas missfällt. Oder vielleicht noch schlimmer: Dass er sich mit seinem Partner schämt. So etwas zerstört Selbstwertgefühl. Ein klärendes Gespräch ist besser, als solches Verhalten.

28. Der Mittelpunkt des Universums

Eine Beziehung zu haben, ist wunderbar. Die einen lieben es, ihren Partner zum Mittelpunkt ihres Lebens zu sein, die anderen brauchen Freiraum mehr als alles andere. Beide Situationen funktionieren nur mit einer gewissen Portion Respekt vor dem Leben des Anderen.

29. An den Pranger gestellt

Du hast das Gefühl, unter vier Augen kommst du nicht weit, um deinem Partner ein wichtiges Problem in eurer Beziehung zu vermitteln? Es mag dir daher wie die optimale Lösung vorkommen, es vor seinen Freunden zu tun. Aber Achtung, sowas ist emotionaler Missbrauch!

30. Offene Geheimnisse ausplaudern

Nutze nie, niemals nie persönliche Informationen deines Partners, um zu bekommen, was du willst. Das ist nicht nur Erpressung, das schädigt das Vertrauen auf so vielen Ebenen, dass das vielleicht sogar zu irreparablen psychischen Problemen führen wird!

31. Ablenkung

Dein Partner sucht ein Gespräch zu dir, um über Unstimmigkeiten zu sprechen. Oder etwas, über das er unzufrieden ist. Lenkst du von diesem Gespräch ab? Hör auf damit. Es zerstört deine Beziehung noch weiter, den Spieß umzudrehen zu versuchen.

32. Sensibelchen

“Du bist zu empfindlich, das meine ich nicht so.” Wenn dieser Satz aus deinem Mund kommt, hast du den Fehler gemacht! Es liegt an dir, die Grenzen deines Partners zu respektieren. Nicht an deinem Partner, deine rücksichtslosen Worte bis zum Ende auszuhalten.

33. Die Sache mit den Entschuldigungen

Nicht jeder Mensch tut sich leicht damit, eine Entschuldigung auszusprechen. Es kann daher auch emotionaler Missbrauch sein, eine Entschuldigung nicht als solche zu akzeptieren, solange die Worte nicht gefallen sind.

Entschuldigungen aussprechen zu können ist ein Lernprozess. Manche Menschen hatten in ihrer Kindheit keine Gelegenheit dazu. Indem du eine unausgesprochene Entschuldigung, die aber als solche erkennbar ist, nicht akzeptierst, lernt es derjenige niemals!

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Wien erleben – Schön entspannen https://www.decent-daydream.at/wien-attraktionen/ https://www.decent-daydream.at/wien-attraktionen/#respond Tue, 23 Oct 2018 11:00:19 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16652 Nach Tag 2 in Wien geht es heute mit meinen liebsten Attraktionen in Österreichs Hauptstadt weiter. Nachdem ihr an den ersten beiden Tagen durch mein volles Programm unglaublich viel gelaufen seid, geht es nun sehr viel entspannter zu. Nicht, dass es nichts mehr zu sehen gäbe. Keine Sorge. Aber Wien hat einige wirklich schöne ruhige Plätze zu bieten und die müsst ihr auch unbedingt gesehen haben. Tag 3 in Wien – Ein Stück von Asien Euer erstes Reiseziel führt euch zum Wiener Naschmarkt, der für seine Gewürze und andere Leckereien bekannt ist. Ihr könnt ihn entweder über die Mariahilfer Straße zu Fuß oder per U-Bahn Linie U4 durch die Station Kettenbrückengasse erreichen. Aber auch ein paar andere Verkaufsstände und natürlich Bäckereien könnt ihr hier finden. Daher habt ihr hier auch die Gelegenheit, ein leckeres Frühstück zu genießen! Wenn ihr fertig seid und eure Äuglein so richtig wach geworden sind, geht es zu einem japanischen Supermarkt. Ihr seht schon vom Naschmarkt aus das Hanil Running Sushi Restaurant und da müsst ihr hin. Das liegt nämlich direkt an der Faulmanngasse und die spaziert ihr dazu einfach entlang. Sobald rechts von euch die Straße das erste Mal nach rechts führt, könnt ihr auch schon den Nippon Ya sehen – euer Ziel! Kauft hier nach Lust und Laune ein. Sie haben jede Menge leckere Süßspeisen und bestimmt auch den ein oder anderen Snack, den ihr für euer Mittagessen später sammelt. Denn gleich wird gepicknickt! Direkt am Nippon Ya grenzt das japanische Café Cha No Ma an, in dem ihr es euch auch so richtig gutgehen lassen könnt. Wenn ihr sonst noch etwas für euer Picknick später braucht, geht ihr einfach in den Billa rein (ist wie Rewe), an dem ihr bei eurem Rückweg (ihr geht genauso zurück, wie ihr zum Nippon Ya gekommen seid) direkt vorbeilauft. Danach könnt ihr euch auch schon eine U-Bahn Station suchen. Ihr fahrt mit der U6 zur Nußdorfer Straße. Hier steigt ihr aus, geht die Treppen hoch und aus dem Stationsgebäude raus direkt nach rechts. Dem Bürgersteig müsst ihr eine kurze Weile folgen, bis ihr verschiedene Straßenbahnhaltestellen seht. Mit der Linie 37 in Richtung Hohe Warte geht es weiter. An der Station Barawitzkagasse steigt ihr aus. Dann müsst ihr nur geradeaus laufen und euch dabei rechts halten. Schon seid ihr im schönen Setagaya Park – einem japanischen Park, in dem ihr nun picknicken könnt. Genießt die Gegend dort, es ist wirklich wundervoll idyllisch. Wenn ihr euch dann nach ein wenig Action und Spaß fühlt, geht es auf zum Prater – Wiens Vergnügungspark! Ihr nehmt dazu die Straßenbahnstation an der gegenüberliegenden Seite oder fahrt einfach eine Runde mit jener, durch die ihr hergekommen seid. Dann müsst ihr euch die U1 oder U2 suchen und fahrt mit ihr bis zum Praterstern. Kaum, dass ihr davon rauskommt, könnt ihr auch schon eines der beiden Riesenräder sehen. Jenes mit den roten Kabinen ist übrigens der Namensgeber des Parks. Die Fahrgeschäfte werden euch durchschnittlich 4 bis 5 € kosten. Ich kann euch besonders das Jack the Ripper House empfehlen, denn hierbei handelt es sich um ein richtig cooles Spukhaus, durch das ihr zu Fuß marschiert. Habt ihr zwischendurch Hunger, geht es nochmal zurück zur U-Bahn Station. Hier befindet sich das Running Sushi Restaurant Ginza – es gibt einfach keinen Wien-Trip, bei dem ich von diesem genialen Restaurant fernbleibe. Es ist mein liebstes Running Sushi, ohne Witz. Nirgendwo hier habe ich so eine Qualität bei den Speisen bemerken können. Nur die in Deutschland vertretene Sushi Factory oder das Okinii konnten mich noch mehr begeistern, was das angeht. Ich empfehle euch wärmstens, den Tag wirklich am Prater ausklingen zu lassen. Nachts wird auf einem Großteil des Bodens im hinteren Parkbereich der Boden durch LEDs von feinen Lichtern geflutet. Das sieht dann total Klasse aus – so, als hätte man den Sternenhimmel runtergeholt. Tag 4 – Schlendern, Shopping, Spazieren Der letzte Tag meiner ganz persönlichen Wien-Tour für euch ist angebrochen und sie führt euch direkt nach dem Frühstück zum Wiener Graben. Auch hier befindet ihr euch wieder in der Innenstadt – zwischen Pestsäule, wunderschönen Statuen, luxuriösen Boutiquen und dem weltbekannten Stephansdom. Besichtigt ihn, holt euch von irgendwo Manner Schnitten, denn da ist er drauf abgebildet und vergesst dabei auch gleich nicht den Klassiker – Mozartkugeln. Zumindest, wenn ihr Marzipan mögt, werden euch die richtig glücklich machen. Aber psst! Ein Insidertipp! Holt euch die Sachen aus einem Billa, Spar oder Merkur, da sind sie viel günstiger, als in einem Andenkenladen! Die findet ihr direkt in der Süßigkeitenabteilung. Habt ihr euch genug am Graben umgesehen, geht es an die Donauinsel, die ihr ganz problemlos mit der U-Bahn über die gleichnamige Station oder auch den Handelskai erreichen könnt. Von letzterem gelangt ihr auch zum Millenium Tower, in dem sich die Millenium City befindet. Ein schönes, kleines Einkaufszentrum mit einem Supermarkt und verschiedenen Essensmöglichkeiten. Hier habe ich keine besondere Empfehlung. Wählt am besten einfach aus, was euch so richtig anspringt. Ihr könnt auch einfach wieder ein paar Sachen einkaufen und an der Donauinsel picknicken. Die lädt so richtig dazu ein, lange an ihr zu verweilen und einfach zu entspannen. Genießt das leise Pläschtern der Donau, lauft die Grünflächen entlang und nutzt bei Lust und Laune auch die Street Workout Station, die dort zu finden ist. Für ganz heiße Tage ist der Wasserspielplatz ganz empfehlenswert, der sich auch dort befindet. Eine andere Möglichkeit, die Donauinsel zu entdecken: Schnappt euch ein Leihfahrrad und radelt daran entlang! Wien ist voller Fahrradwege und so kommt ihr ganz schnell von einer Location zur nächsten. Nun, ich hoffe, euch hat mein kleiner Guide gefallen, den ich für euch vorbereitet habe. Es war gar nicht so einfach, alle meine Lieblingsplätze in vier Tagen unterzubringen. Meistens nimmt man sich aber genau so viele Tage lang Zeit, um einen Kurzurlaub zu genießen und dabei dann möglichst viel zu erleben. Zumindest war das bei mir bisher immer so – wie sieht’s mit euch aus?

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Nach Tag 2 in Wien geht es heute mit meinen liebsten Attraktionen in Österreichs Hauptstadt weiter. Nachdem ihr an den ersten beiden Tagen durch mein volles Programm unglaublich viel gelaufen seid, geht es nun sehr viel entspannter zu. Nicht, dass es nichts mehr zu sehen gäbe. Keine Sorge. Aber Wien hat einige wirklich schöne ruhige Plätze zu bieten und die müsst ihr auch unbedingt gesehen haben.

Wien-Nippon-Ya

Tag 3 in Wien – Ein Stück von Asien

Euer erstes Reiseziel führt euch zum Wiener Naschmarkt, der für seine Gewürze und andere Leckereien bekannt ist. Ihr könnt ihn entweder über die Mariahilfer Straße zu Fuß oder per U-Bahn Linie U4 durch die Station Kettenbrückengasse erreichen. Aber auch ein paar andere Verkaufsstände und natürlich Bäckereien könnt ihr hier finden. Daher habt ihr hier auch die Gelegenheit, ein leckeres Frühstück zu genießen!

Wien-Station-Naschmarkt

Wien-Naschmarkt

Wenn ihr fertig seid und eure Äuglein so richtig wach geworden sind, geht es zu einem japanischen Supermarkt. Ihr seht schon vom Naschmarkt aus das Hanil Running Sushi Restaurant und da müsst ihr hin. Das liegt nämlich direkt an der Faulmanngasse und die spaziert ihr dazu einfach entlang. Sobald rechts von euch die Straße das erste Mal nach rechts führt, könnt ihr auch schon den Nippon Ya sehen – euer Ziel!

Kauft hier nach Lust und Laune ein. Sie haben jede Menge leckere Süßspeisen und bestimmt auch den ein oder anderen Snack, den ihr für euer Mittagessen später sammelt. Denn gleich wird gepicknickt! Direkt am Nippon Ya grenzt das japanische Café Cha No Ma an, in dem ihr es euch auch so richtig gutgehen lassen könnt.

Wenn ihr sonst noch etwas für euer Picknick später braucht, geht ihr einfach in den Billa rein (ist wie Rewe), an dem ihr bei eurem Rückweg (ihr geht genauso zurück, wie ihr zum Nippon Ya gekommen seid) direkt vorbeilauft. Danach könnt ihr euch auch schon eine U-Bahn Station suchen. Ihr fahrt mit der U6 zur Nußdorfer Straße. Hier steigt ihr aus, geht die Treppen hoch und aus dem Stationsgebäude raus direkt nach rechts. Dem Bürgersteig müsst ihr eine kurze Weile folgen, bis ihr verschiedene Straßenbahnhaltestellen seht. Mit der Linie 37 in Richtung Hohe Warte geht es weiter. An der Station Barawitzkagasse steigt ihr aus. Dann müsst ihr nur geradeaus laufen und euch dabei rechts halten. Schon seid ihr im schönen Setagaya Park – einem japanischen Park, in dem ihr nun picknicken könnt.

Wien-Setagaya-Park-Eingang

  • Wien-Setagaya-Park-Baumkrone
  • Wien-Setagaya-Park-Teehaus
  • Wien-Setagaya-Park-Pavillon
  • Wien-Setagaya-Park-Wasserfall
  • Wien-Setagaya-Park-Karpfen

Genießt die Gegend dort, es ist wirklich wundervoll idyllisch.

Wenn ihr euch dann nach ein wenig Action und Spaß fühlt, geht es auf zum Prater – Wiens Vergnügungspark! Ihr nehmt dazu die Straßenbahnstation an der gegenüberliegenden Seite oder fahrt einfach eine Runde mit jener, durch die ihr hergekommen seid.

Dann müsst ihr euch die U1 oder U2 suchen und fahrt mit ihr bis zum Praterstern. Kaum, dass ihr davon rauskommt, könnt ihr auch schon eines der beiden Riesenräder sehen. Jenes mit den roten Kabinen ist übrigens der Namensgeber des Parks.

Wien-Prater-Sitzgelegenheit

Die Fahrgeschäfte werden euch durchschnittlich 4 bis 5 € kosten. Ich kann euch besonders das Jack the Ripper House empfehlen, denn hierbei handelt es sich um ein richtig cooles Spukhaus, durch das ihr zu Fuß marschiert.

Habt ihr zwischendurch Hunger, geht es nochmal zurück zur U-Bahn Station. Hier befindet sich das Running Sushi Restaurant Ginza – es gibt einfach keinen Wien-Trip, bei dem ich von diesem genialen Restaurant fernbleibe. Es ist mein liebstes Running Sushi, ohne Witz. Nirgendwo hier habe ich so eine Qualität bei den Speisen bemerken können. Nur die in Deutschland vertretene Sushi Factory oder das Okinii konnten mich noch mehr begeistern, was das angeht.

Wien-Prater-nachts

Wien-Prater-nacht-2

Ich empfehle euch wärmstens, den Tag wirklich am Prater ausklingen zu lassen. Nachts wird auf einem Großteil des Bodens im hinteren Parkbereich der Boden durch LEDs von feinen Lichtern geflutet. Das sieht dann total Klasse aus – so, als hätte man den Sternenhimmel runtergeholt.

Die in dieser Blogreihe integrierte Wien-Karte stammt von Posterlounge.


Daher ist diesem Shop diese dreiteilige Blogreihe auch gewidmet. Im ersten Blogeintrag dieser Reihe stelle ich euch die Produkte von Posterlounge genauer vor.

Tag 4 – Schlendern, Shopping, Spazieren

Der letzte Tag meiner ganz persönlichen Wien-Tour für euch ist angebrochen und sie führt euch direkt nach dem Frühstück zum Wiener Graben. Auch hier befindet ihr euch wieder in der Innenstadt – zwischen Pestsäule, wunderschönen Statuen, luxuriösen Boutiquen und dem weltbekannten Stephansdom. Besichtigt ihn, holt euch von irgendwo Manner Schnitten, denn da ist er drauf abgebildet und vergesst dabei auch gleich nicht den Klassiker – Mozartkugeln. Zumindest, wenn ihr Marzipan mögt, werden euch die richtig glücklich machen.

Aber psst! Ein Insidertipp! Holt euch die Sachen aus einem Billa, Spar oder Merkur, da sind sie viel günstiger, als in einem Andenkenladen! Die findet ihr direkt in der Süßigkeitenabteilung.

Wien-Snapshots-3

Habt ihr euch genug am Graben umgesehen, geht es an die Donauinsel, die ihr ganz problemlos mit der U-Bahn über die gleichnamige Station oder auch den Handelskai erreichen könnt. Von letzterem gelangt ihr auch zum Millenium Tower, in dem sich die Millenium City befindet. Ein schönes, kleines Einkaufszentrum mit einem Supermarkt und verschiedenen Essensmöglichkeiten. Hier habe ich keine besondere Empfehlung. Wählt am besten einfach aus, was euch so richtig anspringt.

Ihr könnt auch einfach wieder ein paar Sachen einkaufen und an der Donauinsel picknicken. Die lädt so richtig dazu ein, lange an ihr zu verweilen und einfach zu entspannen.

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Genießt das leise Pläschtern der Donau, lauft die Grünflächen entlang und nutzt bei Lust und Laune auch die Street Workout Station, die dort zu finden ist. Für ganz heiße Tage ist der Wasserspielplatz ganz empfehlenswert, der sich auch dort befindet. Eine andere Möglichkeit, die Donauinsel zu entdecken: Schnappt euch ein Leihfahrrad und radelt daran entlang! Wien ist voller Fahrradwege und so kommt ihr ganz schnell von einer Location zur nächsten.

Wien-Snapshots-2

Nun, ich hoffe, euch hat mein kleiner Guide gefallen, den ich für euch vorbereitet habe. Es war gar nicht so einfach, alle meine Lieblingsplätze in vier Tagen unterzubringen. Meistens nimmt man sich aber genau so viele Tage lang Zeit, um einen Kurzurlaub zu genießen und dabei dann möglichst viel zu erleben. Zumindest war das bei mir bisher immer so – wie sieht’s mit euch aus?

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Wie definiert sich eigentlich Schönheit? https://www.decent-daydream.at/wie-definiert-sich-eigentlich-schoenheit/ https://www.decent-daydream.at/wie-definiert-sich-eigentlich-schoenheit/#respond Mon, 22 Oct 2018 09:28:45 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16776 In der heutigen Gesellschaft machen wir uns über so viele Dinge einen immensen Druck. Wir werden von Werbung und Medien regelrecht daraufhin gedrillt, bestimmte Produkte zu nutzen, uns in einer fix festgelegten Reihenfolge zu pflegen und überhaupt auch unser äußeres Antlitz nach einem vordefinierten Schema zu kleiden und uns zu formen. Anstatt das Leben einfach zu genießen, muss das Selbstbewusstsein gewaltig darunter leiden, dass uns eingeredet wird, unsere Nase wäre zu lang, unser Kinn zu wenig rund, die Ohren zu groß. Schon im Grundschulalter beginnt dabei das Mobbing, das nach ebendiesen einprogrammierten Denkweisen aufgebaut ist. Wer nicht ins Schema passt, ist “anders”. Andersartigkeit hat irgendwie keinen Platz mehr in der heutigen Gesellschaft. Ich freue mich, dass ihr auf diesen Blogeintrag geklickt habt und möchte euch heute auf eine Reise der Selbsterkenntnis mitnehmen. Der Titel verrät auch, wohin die Hauptfrage überhaupt gehen soll: Wie definiert sich eigentlich Schönheit? Denn anstatt immer nur darauf zu hören, was von anderen verbreitet wird, sollten wir lernen, auf uns selbst zu hören. Wie sich unsere Gedanken bilden Unser urtümlichen Gedanken beginnen sich noch gar nicht durch äußere Einflüsse zu bilden. Zunächst beschränken sie sich auf rein praktische Aspekte unseres Lebens, da wir diese aktiv schneller wahrnehmen. So zum Beispiel: Beim Kauen hat man Probleme = die Zähne nerven Man fühlt sich unwohl = das muss der Stress der letzten Tage sein Die Haare haben Spliss = sollten mal wieder gekürzt werden Kommen dann aber ästhetische Eindrücke hinzu, erweitert sich dieses Gedankenbild natürlich: Die Nase ist zu spitz = sollte korrigiert werden Der Busen ist zu klein = sollte vergrößert werden Die Finger wirken zu geschwollen = der Drang, abzunehmen, macht sich breit Ästhetik alleine kommt dabei nicht davon, was wir uns selbst denken. Orientiert man sich zum Beispiel rein nach dem Urinstinkt, gelten ein paar Fettpolster sogar als überlebenswichtig. Geprägt wird dieses Bild und das Bedürfnis nach Veränderung daher durch alles, was um uns herum passiert. Das kann von irgendwelchen Filmen stammen, die wir sehen, in denen wir die Hauptcharaktere besonders schön finden und bis hin zu fiesen Kommentaren gehen, die man sich während der Schulzeit anhören darf. So erkennt man, dass die Gedanken okay sind Versteht mich nicht falsch, alle Gedanken sind in Ordnung und okay in dem Sinn, denn sie sind ein wichtiger Teil von euch. Trotzdem steht das in direkter Ko-Existenz zur Tatsache, dass gewisse Gedankenströme einfach vernichtend sein können, da sie nicht nur unser Selbstbewusstsein zerstören können, sondern in ganz extremen Fällen sogar zu psychischen Problemen führen werden. Der Drang danach, sich äußerlich langanhaltend zu verändern, ist daher immer wahrzunehmen. Doch ist es wichtig, zu ergründen, woher er kommt und ob man diese Veränderung wirklich wegen sich selbst möchte, oder weil sie einem eingeredet wurde. Lasst euch nie dazu hinreißen, eine Veränderung für jemand anderes vorzunehmen. Kein Mensch ist so wichtig für euer Leben, dass er bestimmen darf, wie ihr euch wohlzufühlen habt. Wer euch das Gefühl gibt, euch unverändert nicht akzeptieren zu können, hat nichts in eurem Leben verloren. Derjenige verdient euch nicht. Verspürt ihr Glücksgefühle beim Gedanken daran, etwas an eurem Körper zu ändern, weil ihr es selbst wollt, dann nur zu! Lasst euch nicht aufhalten! Veränderung zulassen – was kommt infrage? Wer Veränderung bewusst zulassen möchte, hat immer verschiedene Wege, um diese auch wirklich zu realisieren. Beispielsweise gibt es bei der Gewichtsreduktion die Möglichkeit zur Ernährungsumstellung, zu Sport oder zu operativen Eingriffen. Die letztere Option sollte nie rein durch Faulheit in Anspruch genommen werden, sondern, weil es keine andere Lösung dazu gibt. Daher sollte so etwas immer zuerst mit dem Hausarzt abgesprochen werden, damit er alternative Lösungswege aufzeigen kann. Anders verhält es sich aber zum Beispiel bei einer Brustvergrößerung – oder einer Verkleinerung, denn auch sowas kann zum großen Bedürfnis werden. Hier begibt man sich am besten direkt in ein Beratungsgespräch bei einem Facharzt für operative Ästhetik. Auf Primo Medico könnt ihr euch hier verschiedene Spezialisten heraussuchen, die euch dabei helfen, euer Äußeres nach Wunsch zu formen. Mindset: Wichtige Fragestellungen vor einem Termin Ihr müsst euch über verschiedene Dinge sicher sein, ehe ihr mit gutem Gedanken einen solchen Termin antreten solltet. Psychische Faktoren, wie ein kritisches Selbstbewusstsein, müssen unbedingt vorher durch therapeutische Maßnahmen behoben werden. Andernfalls riskiert ihr, im Anschluss in eine regelrechte Schönheitssucht zu fallen und damit strapaziert ihr nicht nur euren Geist, sondern euren Körper aufs Äußerste. Wichtig ist daher folgendes: Ihr wollt die Veränderung selbst. Ihr fühlt euch wohl beim Gedanken an die Veränderung. Ihr seid euch darüber bewusst, dass diese Veränderung permanent ist und der ursprüngliche Zustand nie wieder hergestellt werden kann. Ihr seid euch darüber bewusst, welche Gesundheitsrisiken ihr damit auf euch nehmt. Holt diese Informationen unbedingt beim Arzt ein und klärt sie mit ihm ab! Ihr seid euch darüber bewusst, wie sich diese Veränderung auf euer Leben auswirken wird. Es ist keine Schande, sich erst einmal Notizen zu diesen fünf Punkten aufzuschreiben. Redet mit Freunden und Verwandten darüber, wenn es euch hilft. Klärt alles mit dem Arzt, was ihr wissen wollt, nehmt ihn aktiv als Bezugsperson dazu wahr. Und vor allem: Erkennt, dass ihr schön seid. Egal, was ihr für Makel an euch findet. Ihr seid wunderschön, wie ihr seid. Zerstört euch nicht mit zu hohen Ansprüchen, die in 30, 40 Jahren nicht mehr wichtig sind.

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In der heutigen Gesellschaft machen wir uns über so viele Dinge einen immensen Druck. Wir werden von Werbung und Medien regelrecht daraufhin gedrillt, bestimmte Produkte zu nutzen, uns in einer fix festgelegten Reihenfolge zu pflegen und überhaupt auch unser äußeres Antlitz nach einem vordefinierten Schema zu kleiden und uns zu formen. Anstatt das Leben einfach zu genießen, muss das Selbstbewusstsein gewaltig darunter leiden, dass uns eingeredet wird, unsere Nase wäre zu lang, unser Kinn zu wenig rund, die Ohren zu groß. Schon im Grundschulalter beginnt dabei das Mobbing, das nach ebendiesen einprogrammierten Denkweisen aufgebaut ist. Wer nicht ins Schema passt, ist “anders”. Andersartigkeit hat irgendwie keinen Platz mehr in der heutigen Gesellschaft.

Ich freue mich, dass ihr auf diesen Blogeintrag geklickt habt und möchte euch heute auf eine Reise der Selbsterkenntnis mitnehmen. Der Titel verrät auch, wohin die Hauptfrage überhaupt gehen soll: Wie definiert sich eigentlich Schönheit? Denn anstatt immer nur darauf zu hören, was von anderen verbreitet wird, sollten wir lernen, auf uns selbst zu hören.

Wie sich unsere Gedanken bilden

Unser urtümlichen Gedanken beginnen sich noch gar nicht durch äußere Einflüsse zu bilden. Zunächst beschränken sie sich auf rein praktische Aspekte unseres Lebens, da wir diese aktiv schneller wahrnehmen. So zum Beispiel:

  • Beim Kauen hat man Probleme = die Zähne nerven
  • Man fühlt sich unwohl = das muss der Stress der letzten Tage sein
  • Die Haare haben Spliss = sollten mal wieder gekürzt werden

Kommen dann aber ästhetische Eindrücke hinzu, erweitert sich dieses Gedankenbild natürlich:

  • Die Nase ist zu spitz = sollte korrigiert werden
  • Der Busen ist zu klein = sollte vergrößert werden
  • Die Finger wirken zu geschwollen = der Drang, abzunehmen, macht sich breit

Ästhetik alleine kommt dabei nicht davon, was wir uns selbst denken. Orientiert man sich zum Beispiel rein nach dem Urinstinkt, gelten ein paar Fettpolster sogar als überlebenswichtig. Geprägt wird dieses Bild und das Bedürfnis nach Veränderung daher durch alles, was um uns herum passiert. Das kann von irgendwelchen Filmen stammen, die wir sehen, in denen wir die Hauptcharaktere besonders schön finden und bis hin zu fiesen Kommentaren gehen, die man sich während der Schulzeit anhören darf.

So erkennt man, dass die Gedanken okay sind

Versteht mich nicht falsch, alle Gedanken sind in Ordnung und okay in dem Sinn, denn sie sind ein wichtiger Teil von euch. Trotzdem steht das in direkter Ko-Existenz zur Tatsache, dass gewisse Gedankenströme einfach vernichtend sein können, da sie nicht nur unser Selbstbewusstsein zerstören können, sondern in ganz extremen Fällen sogar zu psychischen Problemen führen werden.

Der Drang danach, sich äußerlich langanhaltend zu verändern, ist daher immer wahrzunehmen. Doch ist es wichtig, zu ergründen, woher er kommt und ob man diese Veränderung wirklich wegen sich selbst möchte, oder weil sie einem eingeredet wurde.

  • Lasst euch nie dazu hinreißen, eine Veränderung für jemand anderes vorzunehmen. Kein Mensch ist so wichtig für euer Leben, dass er bestimmen darf, wie ihr euch wohlzufühlen habt.
  • Wer euch das Gefühl gibt, euch unverändert nicht akzeptieren zu können, hat nichts in eurem Leben verloren. Derjenige verdient euch nicht.
  • Verspürt ihr Glücksgefühle beim Gedanken daran, etwas an eurem Körper zu ändern, weil ihr es selbst wollt, dann nur zu! Lasst euch nicht aufhalten!

Veränderung zulassen – was kommt infrage?

Wer Veränderung bewusst zulassen möchte, hat immer verschiedene Wege, um diese auch wirklich zu realisieren. Beispielsweise gibt es bei der Gewichtsreduktion die Möglichkeit zur Ernährungsumstellung, zu Sport oder zu operativen Eingriffen. Die letztere Option sollte nie rein durch Faulheit in Anspruch genommen werden, sondern, weil es keine andere Lösung dazu gibt. Daher sollte so etwas immer zuerst mit dem Hausarzt abgesprochen werden, damit er alternative Lösungswege aufzeigen kann.

Anders verhält es sich aber zum Beispiel bei einer Brustvergrößerung – oder einer Verkleinerung, denn auch sowas kann zum großen Bedürfnis werden. Hier begibt man sich am besten direkt in ein Beratungsgespräch bei einem Facharzt für operative Ästhetik. Auf Primo Medico könnt ihr euch hier verschiedene Spezialisten heraussuchen, die euch dabei helfen, euer Äußeres nach Wunsch zu formen.

Mindset: Wichtige Fragestellungen vor einem Termin

Ihr müsst euch über verschiedene Dinge sicher sein, ehe ihr mit gutem Gedanken einen solchen Termin antreten solltet. Psychische Faktoren, wie ein kritisches Selbstbewusstsein, müssen unbedingt vorher durch therapeutische Maßnahmen behoben werden. Andernfalls riskiert ihr, im Anschluss in eine regelrechte Schönheitssucht zu fallen und damit strapaziert ihr nicht nur euren Geist, sondern euren Körper aufs Äußerste.

Wichtig ist daher folgendes:

  • Ihr wollt die Veränderung selbst.
  • Ihr fühlt euch wohl beim Gedanken an die Veränderung.
  • Ihr seid euch darüber bewusst, dass diese Veränderung permanent ist und der ursprüngliche Zustand nie wieder hergestellt werden kann.
  • Ihr seid euch darüber bewusst, welche Gesundheitsrisiken ihr damit auf euch nehmt. Holt diese Informationen unbedingt beim Arzt ein und klärt sie mit ihm ab!
  • Ihr seid euch darüber bewusst, wie sich diese Veränderung auf euer Leben auswirken wird.

Es ist keine Schande, sich erst einmal Notizen zu diesen fünf Punkten aufzuschreiben. Redet mit Freunden und Verwandten darüber, wenn es euch hilft. Klärt alles mit dem Arzt, was ihr wissen wollt, nehmt ihn aktiv als Bezugsperson dazu wahr.

Und vor allem: Erkennt, dass ihr schön seid.

Egal, was ihr für Makel an euch findet.

Ihr seid wunderschön, wie ihr seid. Zerstört euch nicht mit zu hohen Ansprüchen, die in 30, 40 Jahren nicht mehr wichtig sind.

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Die Sache mit Autisten und der Empathie https://www.decent-daydream.at/die-sache-mit-autisten-und-der-empathie/ https://www.decent-daydream.at/die-sache-mit-autisten-und-der-empathie/#respond Sun, 21 Oct 2018 11:00:05 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16767 Autisten haben keine Empathie, darum tun sie sich auch erst so schwer damit, von anderen Menschen richtig verstanden zu werden. Einen ähnlichen Satz schonmal gehört? Autistische Personen auf der ganzen Welt können sich gar nicht oft genug die Haare raufen, wenn es um die Sache mit der Empathie geht. Denn kaum ein Bereich wird so dermaßen stark zum Opfer von hartnäckigen Vorurteilen, wie dieser. Aber wo fängt man hier an, aufzuklären? Bei der Art und Weise, wie Autisten in der Lage sind, Gefühle zu empfinden? Das funktioniert bei ihnen genauso, wie bei jedem anderen Menschen. Vielleicht bei der Frage danach, ob Autismus daran hindert, eine andere Person wirklich zu mögen und sie zu verstehen? Nein, das läuft auf dasselbe hinaus. Autistische Menschen sind durchaus zu all dem in der Lage. Gehen wir die Sache doch vom theoretischen Aspekt an und fragen uns, was genau Empathie eigentlich ist. Dann fühlen wir dem vorherrschenden Missverständnis nämlich ganz schnell auf den Zahn. Empathie – Eine Medaille mit zwei gleich gewichteten Seiten Spricht man von Empathie, so ist bereits im ersten Moment ganz streng zu unterscheiden zwischen affektiver und kognitiver Empfindung. Denn das, was wir ganz gerne leichtfertig als Einfühlungsvermögen deklarieren, ist genau genommen ein mehrdimensionales und hochkomplexes Gebilde menschlicher Emotion. Das menschliche Gehirn ist dazu in der Lage, visuell eindringende und gefühlsmäßig empfundene Reize voneinander zu differenzieren. Zumindest ist das der Regelfall. Bei einer Entwicklungsstörung, wie eben dem Autismus, kommt es dazu, dass visuelle Reize nur schwer bis gar nicht verarbeitet werden. Affektive Empathie – Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Toleranz Zwar mag das Gehirn einer autistischen Person einströmende Informationen völlig anders verarbeiten, doch die affektive Empathie bleibt immer die gleiche. Sie sind daher sehr wohl dazu in der Lage, Gefühle zu empfinden. Ob für sich selbst, für den näheren Umkreis an Personen oder die ganze Welt, macht dabei keinen Unterschied. So manches wird irrational und daher unwichtig erscheinen, doch wem geht es nicht manchmal so? Da jedoch die Verarbeitung anders geschieht, da im Gehirn bereits vor der Geburt eine völlig andere Vernetzung stattgefunden hat, baut sich die affektive Empathie bei einem Autisten oft anders auf. Anstatt zum Beispiel Mitleid mit einer Maus zu haben, die soeben von einer Schlange verspeist wird, erkennt der Autist diese Situation als Lauf der Natur und damit völlig in Ordnung an. Betrachtet man das nun völlig rational, wird man überrascht feststellen, dass er Recht hat. Auf der anderen Seite empfindet ein Autist sehr wohl Mitleid mit einem Kind, dem soeben das Eis zu Boden gesegelt ist. Denn auch dann, wenn so eine Situation noch nicht selbst erlebt wurde, sieht er durch das bittere Weinen, dass das soeben ein kritischer Moment sein muss. Ob er nun mit dieser Information umzugehen weiß, ist dann wieder eine ganz andere Sache. Aber er ist grundsätzlich in der Lage dazu, diese Information entgegenzunehmen und sie auch richtig anzuerkennen. Affektive Empathie wird im Übrigen auch als emotionale Empathie bezeichnet. Kognitive Empathie – zu wissen, wie man in welcher Situation handeln muss Die kognitive Empathie hingegen ist etwas, über das ein Großteil autistischer Personen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügt. Ja, richtig gelesen. Das bedeutet, dass wiederum einige Autisten auch dazu in der Lage sind, kognitive Empathie zu entwickeln. Doch worum geht es hier genau? Es ist die Fähigkeit, ein Muster in etwas erkennen zu können. Ob das in einem gesprochenen Satz oder in wortlosen Handlungen ist, macht dabei absolut keinen Unterschied. Mit anderen Worten ist es bei fehlender kognitiver Empathie kaum bis gar nicht möglich, etwas zwischen den Zeilen herauszulesen. Alles, was gesprochen wird, kommt wörtlich beim Empfänger an. Aber auch Gesichtsausdrücke können davon betroffen sein, sodass ohne ganz eindeutige Signale, wie Lachen, Tränen oder einem aggressiven Unterton in der Stimme keine Schlussfolgerung über die Laune stattfinden kann. Selbst dann kommt es oft noch zu Fehlern, denn man kann auch Tränen vergießen, weil man so viel lacht – ganz, ohne dabei Trauer zu verspüren. Betroffene haben dabei oft selbst das Problem, die eigenen Emotionen nicht richtig zuordnen zu können. Wie geht man mit einer Person um, die über keine kognitive Empathie verfügt? Eine Wesensveränderung in dem Sinn ist das nicht, dementsprechend ist auch alles halb so wild. Dieser Angelegenheit wird oftmals viel mehr Macht verliehen, als sie wirklich hat. Möchte man mit einem Autisten kommunizieren, so teilt man sich ihm am besten stets so eindeutig, wie nur möglich mit. Im Falle eines Missverständnisses reagiert man mit Einfühlungsvermögen und erkennt am besten, dass der Fehler in der Kommunikation liegt. Letzten Endes geht es aber niemals darum, einen Schuldigen zu suchen, sondern aus diesem Fehler zu lernen. Denn so funktioniert Empathie nunmal.

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Autisten haben keine Empathie, darum tun sie sich auch erst so schwer damit, von anderen Menschen richtig verstanden zu werden. Einen ähnlichen Satz schonmal gehört? Autistische Personen auf der ganzen Welt können sich gar nicht oft genug die Haare raufen, wenn es um die Sache mit der Empathie geht. Denn kaum ein Bereich wird so dermaßen stark zum Opfer von hartnäckigen Vorurteilen, wie dieser.

Aber wo fängt man hier an, aufzuklären? Bei der Art und Weise, wie Autisten in der Lage sind, Gefühle zu empfinden? Das funktioniert bei ihnen genauso, wie bei jedem anderen Menschen. Vielleicht bei der Frage danach, ob Autismus daran hindert, eine andere Person wirklich zu mögen und sie zu verstehen? Nein, das läuft auf dasselbe hinaus. Autistische Menschen sind durchaus zu all dem in der Lage.

Gehen wir die Sache doch vom theoretischen Aspekt an und fragen uns, was genau Empathie eigentlich ist. Dann fühlen wir dem vorherrschenden Missverständnis nämlich ganz schnell auf den Zahn.

Empathie – Eine Medaille mit zwei gleich gewichteten Seiten

Spricht man von Empathie, so ist bereits im ersten Moment ganz streng zu unterscheiden zwischen affektiver und kognitiver Empfindung. Denn das, was wir ganz gerne leichtfertig als Einfühlungsvermögen deklarieren, ist genau genommen ein mehrdimensionales und hochkomplexes Gebilde menschlicher Emotion.

Das menschliche Gehirn ist dazu in der Lage, visuell eindringende und gefühlsmäßig empfundene Reize voneinander zu differenzieren. Zumindest ist das der Regelfall. Bei einer Entwicklungsstörung, wie eben dem Autismus, kommt es dazu, dass visuelle Reize nur schwer bis gar nicht verarbeitet werden.

Affektive Empathie – Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Toleranz

Zwar mag das Gehirn einer autistischen Person einströmende Informationen völlig anders verarbeiten, doch die affektive Empathie bleibt immer die gleiche. Sie sind daher sehr wohl dazu in der Lage, Gefühle zu empfinden. Ob für sich selbst, für den näheren Umkreis an Personen oder die ganze Welt, macht dabei keinen Unterschied. So manches wird irrational und daher unwichtig erscheinen, doch wem geht es nicht manchmal so?

Da jedoch die Verarbeitung anders geschieht, da im Gehirn bereits vor der Geburt eine völlig andere Vernetzung stattgefunden hat, baut sich die affektive Empathie bei einem Autisten oft anders auf.

Anstatt zum Beispiel Mitleid mit einer Maus zu haben, die soeben von einer Schlange verspeist wird, erkennt der Autist diese Situation als Lauf der Natur und damit völlig in Ordnung an. Betrachtet man das nun völlig rational, wird man überrascht feststellen, dass er Recht hat. Auf der anderen Seite empfindet ein Autist sehr wohl Mitleid mit einem Kind, dem soeben das Eis zu Boden gesegelt ist. Denn auch dann, wenn so eine Situation noch nicht selbst erlebt wurde, sieht er durch das bittere Weinen, dass das soeben ein kritischer Moment sein muss. Ob er nun mit dieser Information umzugehen weiß, ist dann wieder eine ganz andere Sache. Aber er ist grundsätzlich in der Lage dazu, diese Information entgegenzunehmen und sie auch richtig anzuerkennen.

Affektive Empathie wird im Übrigen auch als emotionale Empathie bezeichnet.

Kognitive Empathie – zu wissen, wie man in welcher Situation handeln muss

Die kognitive Empathie hingegen ist etwas, über das ein Großteil autistischer Personen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügt. Ja, richtig gelesen. Das bedeutet, dass wiederum einige Autisten auch dazu in der Lage sind, kognitive Empathie zu entwickeln. Doch worum geht es hier genau?

Es ist die Fähigkeit, ein Muster in etwas erkennen zu können. Ob das in einem gesprochenen Satz oder in wortlosen Handlungen ist, macht dabei absolut keinen Unterschied.

Mit anderen Worten ist es bei fehlender kognitiver Empathie kaum bis gar nicht möglich, etwas zwischen den Zeilen herauszulesen. Alles, was gesprochen wird, kommt wörtlich beim Empfänger an. Aber auch Gesichtsausdrücke können davon betroffen sein, sodass ohne ganz eindeutige Signale, wie Lachen, Tränen oder einem aggressiven Unterton in der Stimme keine Schlussfolgerung über die Laune stattfinden kann. Selbst dann kommt es oft noch zu Fehlern, denn man kann auch Tränen vergießen, weil man so viel lacht – ganz, ohne dabei Trauer zu verspüren.

Betroffene haben dabei oft selbst das Problem, die eigenen Emotionen nicht richtig zuordnen zu können.

Wie geht man mit einer Person um, die über keine kognitive Empathie verfügt?

Eine Wesensveränderung in dem Sinn ist das nicht, dementsprechend ist auch alles halb so wild. Dieser Angelegenheit wird oftmals viel mehr Macht verliehen, als sie wirklich hat.

Möchte man mit einem Autisten kommunizieren, so teilt man sich ihm am besten stets so eindeutig, wie nur möglich mit. Im Falle eines Missverständnisses reagiert man mit Einfühlungsvermögen und erkennt am besten, dass der Fehler in der Kommunikation liegt. Letzten Endes geht es aber niemals darum, einen Schuldigen zu suchen, sondern aus diesem Fehler zu lernen. Denn so funktioniert Empathie nunmal.

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