a decent daydream https://www.decent-daydream.at Mon, 22 Oct 2018 09:31:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://www.decent-daydream.at/wp-content/uploads/cropped-tumblr_lkl5tbS0yU1qfamg6-1-32x32.png a decent daydream https://www.decent-daydream.at 32 32 Wie definiert sich eigentlich Schönheit? https://www.decent-daydream.at/wie-definiert-sich-eigentlich-schoenheit/ https://www.decent-daydream.at/wie-definiert-sich-eigentlich-schoenheit/#respond Mon, 22 Oct 2018 09:28:45 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16776 In der heutigen Gesellschaft machen wir uns über so viele Dinge einen immensen Druck. Wir werden von Werbung und Medien regelrecht daraufhin gedrillt, bestimmte Produkte zu nutzen, uns in einer fix festgelegten Reihenfolge zu pflegen und überhaupt auch unser äußeres Antlitz nach einem vordefinierten Schema zu kleiden und uns zu formen. Anstatt das Leben einfach zu genießen, muss das Selbstbewusstsein gewaltig darunter leiden, dass uns eingeredet wird, unsere Nase wäre zu lang, unser Kinn zu wenig rund, die Ohren zu groß. Schon im Grundschulalter beginnt dabei das Mobbing, das nach ebendiesen einprogrammierten Denkweisen aufgebaut ist. Wer nicht ins Schema passt, ist “anders”. Andersartigkeit hat irgendwie keinen Platz mehr in der heutigen Gesellschaft. Ich freue mich, dass ihr auf diesen Blogeintrag geklickt habt und möchte euch heute auf eine Reise der Selbsterkenntnis mitnehmen. Der Titel verrät auch, wohin die Hauptfrage überhaupt gehen soll: Wie definiert sich eigentlich Schönheit? Denn anstatt immer nur darauf zu hören, was von anderen verbreitet wird, sollten wir lernen, auf uns selbst zu hören. Wie sich unsere Gedanken bilden Unser urtümlichen Gedanken beginnen sich noch gar nicht durch äußere Einflüsse zu bilden. Zunächst beschränken sie sich auf rein praktische Aspekte unseres Lebens, da wir diese aktiv schneller wahrnehmen. So zum Beispiel: Beim Kauen hat man Probleme = die Zähne nerven Man fühlt sich unwohl = das muss der Stress der letzten Tage sein Die Haare haben Spliss = sollten mal wieder gekürzt werden Kommen dann aber ästhetische Eindrücke hinzu, erweitert sich dieses Gedankenbild natürlich: Die Nase ist zu spitz = sollte korrigiert werden Der Busen ist zu klein = sollte vergrößert werden Die Finger wirken zu geschwollen = der Drang, abzunehmen, macht sich breit Ästhetik alleine kommt dabei nicht davon, was wir uns selbst denken. Orientiert man sich zum Beispiel rein nach dem Urinstinkt, gelten ein paar Fettpolster sogar als überlebenswichtig. Geprägt wird dieses Bild und das Bedürfnis nach Veränderung daher durch alles, was um uns herum passiert. Das kann von irgendwelchen Filmen stammen, die wir sehen, in denen wir die Hauptcharaktere besonders schön finden und bis hin zu fiesen Kommentaren gehen, die man sich während der Schulzeit anhören darf. So erkennt man, dass die Gedanken okay sind Versteht mich nicht falsch, alle Gedanken sind in Ordnung und okay in dem Sinn, denn sie sind ein wichtiger Teil von euch. Trotzdem steht das in direkter Ko-Existenz zur Tatsache, dass gewisse Gedankenströme einfach vernichtend sein können, da sie nicht nur unser Selbstbewusstsein zerstören können, sondern in ganz extremen Fällen sogar zu psychischen Problemen führen werden. Der Drang danach, sich äußerlich langanhaltend zu verändern, ist daher immer wahrzunehmen. Doch ist es wichtig, zu ergründen, woher er kommt und ob man diese Veränderung wirklich wegen sich selbst möchte, oder weil sie einem eingeredet wurde. Lasst euch nie dazu hinreißen, eine Veränderung für jemand anderes vorzunehmen. Kein Mensch ist so wichtig für euer Leben, dass er bestimmen darf, wie ihr euch wohlzufühlen habt. Wer euch das Gefühl gibt, euch unverändert nicht akzeptieren zu können, hat nichts in eurem Leben verloren. Derjenige verdient euch nicht. Verspürt ihr Glücksgefühle beim Gedanken daran, etwas an eurem Körper zu ändern, weil ihr es selbst wollt, dann nur zu! Lasst euch nicht aufhalten! Veränderung zulassen – was kommt infrage? Wer Veränderung bewusst zulassen möchte, hat immer verschiedene Wege, um diese auch wirklich zu realisieren. Beispielsweise gibt es bei der Gewichtsreduktion die Möglichkeit zur Ernährungsumstellung, zu Sport oder zu operativen Eingriffen. Die letztere Option sollte nie rein durch Faulheit in Anspruch genommen werden, sondern, weil es keine andere Lösung dazu gibt. Daher sollte so etwas immer zuerst mit dem Hausarzt abgesprochen werden, damit er alternative Lösungswege aufzeigen kann. Anders verhält es sich aber zum Beispiel bei einer Brustvergrößerung – oder einer Verkleinerung, denn auch sowas kann zum großen Bedürfnis werden. Hier begibt man sich am besten direkt in ein Beratungsgespräch bei einem Facharzt für operative Ästhetik. Auf Primo Medico könnt ihr euch hier verschiedene Spezialisten heraussuchen, die euch dabei helfen, euer Äußeres nach Wunsch zu formen. Mindset: Wichtige Fragestellungen vor einem Termin Ihr müsst euch über verschiedene Dinge sicher sein, ehe ihr mit gutem Gedanken einen solchen Termin antreten solltet. Psychische Faktoren, wie ein kritisches Selbstbewusstsein, müssen unbedingt vorher durch therapeutische Maßnahmen behoben werden. Andernfalls riskiert ihr, im Anschluss in eine regelrechte Schönheitssucht zu fallen und damit strapaziert ihr nicht nur euren Geist, sondern euren Körper aufs Äußerste. Wichtig ist daher folgendes: Ihr wollt die Veränderung selbst. Ihr fühlt euch wohl beim Gedanken an die Veränderung. Ihr seid euch darüber bewusst, dass diese Veränderung permanent ist und der ursprüngliche Zustand nie wieder hergestellt werden kann. Ihr seid euch darüber bewusst, welche Gesundheitsrisiken ihr damit auf euch nehmt. Holt diese Informationen unbedingt beim Arzt ein und klärt sie mit ihm ab! Ihr seid euch darüber bewusst, wie sich diese Veränderung auf euer Leben auswirken wird. Es ist keine Schande, sich erst einmal Notizen zu diesen fünf Punkten aufzuschreiben. Redet mit Freunden und Verwandten darüber, wenn es euch hilft. Klärt alles mit dem Arzt, was ihr wissen wollt, nehmt ihn aktiv als Bezugsperson dazu wahr. Und vor allem: Erkennt, dass ihr schön seid. Egal, was ihr für Makel an euch findet. Ihr seid wunderschön, wie ihr seid. Zerstört euch nicht mit zu hohen Ansprüchen, die in 30, 40 Jahren nicht mehr wichtig sind.

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In der heutigen Gesellschaft machen wir uns über so viele Dinge einen immensen Druck. Wir werden von Werbung und Medien regelrecht daraufhin gedrillt, bestimmte Produkte zu nutzen, uns in einer fix festgelegten Reihenfolge zu pflegen und überhaupt auch unser äußeres Antlitz nach einem vordefinierten Schema zu kleiden und uns zu formen. Anstatt das Leben einfach zu genießen, muss das Selbstbewusstsein gewaltig darunter leiden, dass uns eingeredet wird, unsere Nase wäre zu lang, unser Kinn zu wenig rund, die Ohren zu groß. Schon im Grundschulalter beginnt dabei das Mobbing, das nach ebendiesen einprogrammierten Denkweisen aufgebaut ist. Wer nicht ins Schema passt, ist “anders”. Andersartigkeit hat irgendwie keinen Platz mehr in der heutigen Gesellschaft.

Ich freue mich, dass ihr auf diesen Blogeintrag geklickt habt und möchte euch heute auf eine Reise der Selbsterkenntnis mitnehmen. Der Titel verrät auch, wohin die Hauptfrage überhaupt gehen soll: Wie definiert sich eigentlich Schönheit? Denn anstatt immer nur darauf zu hören, was von anderen verbreitet wird, sollten wir lernen, auf uns selbst zu hören.

Wie sich unsere Gedanken bilden

Unser urtümlichen Gedanken beginnen sich noch gar nicht durch äußere Einflüsse zu bilden. Zunächst beschränken sie sich auf rein praktische Aspekte unseres Lebens, da wir diese aktiv schneller wahrnehmen. So zum Beispiel:

  • Beim Kauen hat man Probleme = die Zähne nerven
  • Man fühlt sich unwohl = das muss der Stress der letzten Tage sein
  • Die Haare haben Spliss = sollten mal wieder gekürzt werden

Kommen dann aber ästhetische Eindrücke hinzu, erweitert sich dieses Gedankenbild natürlich:

  • Die Nase ist zu spitz = sollte korrigiert werden
  • Der Busen ist zu klein = sollte vergrößert werden
  • Die Finger wirken zu geschwollen = der Drang, abzunehmen, macht sich breit

Ästhetik alleine kommt dabei nicht davon, was wir uns selbst denken. Orientiert man sich zum Beispiel rein nach dem Urinstinkt, gelten ein paar Fettpolster sogar als überlebenswichtig. Geprägt wird dieses Bild und das Bedürfnis nach Veränderung daher durch alles, was um uns herum passiert. Das kann von irgendwelchen Filmen stammen, die wir sehen, in denen wir die Hauptcharaktere besonders schön finden und bis hin zu fiesen Kommentaren gehen, die man sich während der Schulzeit anhören darf.

So erkennt man, dass die Gedanken okay sind

Versteht mich nicht falsch, alle Gedanken sind in Ordnung und okay in dem Sinn, denn sie sind ein wichtiger Teil von euch. Trotzdem steht das in direkter Ko-Existenz zur Tatsache, dass gewisse Gedankenströme einfach vernichtend sein können, da sie nicht nur unser Selbstbewusstsein zerstören können, sondern in ganz extremen Fällen sogar zu psychischen Problemen führen werden.

Der Drang danach, sich äußerlich langanhaltend zu verändern, ist daher immer wahrzunehmen. Doch ist es wichtig, zu ergründen, woher er kommt und ob man diese Veränderung wirklich wegen sich selbst möchte, oder weil sie einem eingeredet wurde.

  • Lasst euch nie dazu hinreißen, eine Veränderung für jemand anderes vorzunehmen. Kein Mensch ist so wichtig für euer Leben, dass er bestimmen darf, wie ihr euch wohlzufühlen habt.
  • Wer euch das Gefühl gibt, euch unverändert nicht akzeptieren zu können, hat nichts in eurem Leben verloren. Derjenige verdient euch nicht.
  • Verspürt ihr Glücksgefühle beim Gedanken daran, etwas an eurem Körper zu ändern, weil ihr es selbst wollt, dann nur zu! Lasst euch nicht aufhalten!

Veränderung zulassen – was kommt infrage?

Wer Veränderung bewusst zulassen möchte, hat immer verschiedene Wege, um diese auch wirklich zu realisieren. Beispielsweise gibt es bei der Gewichtsreduktion die Möglichkeit zur Ernährungsumstellung, zu Sport oder zu operativen Eingriffen. Die letztere Option sollte nie rein durch Faulheit in Anspruch genommen werden, sondern, weil es keine andere Lösung dazu gibt. Daher sollte so etwas immer zuerst mit dem Hausarzt abgesprochen werden, damit er alternative Lösungswege aufzeigen kann.

Anders verhält es sich aber zum Beispiel bei einer Brustvergrößerung – oder einer Verkleinerung, denn auch sowas kann zum großen Bedürfnis werden. Hier begibt man sich am besten direkt in ein Beratungsgespräch bei einem Facharzt für operative Ästhetik. Auf Primo Medico könnt ihr euch hier verschiedene Spezialisten heraussuchen, die euch dabei helfen, euer Äußeres nach Wunsch zu formen.

Mindset: Wichtige Fragestellungen vor einem Termin

Ihr müsst euch über verschiedene Dinge sicher sein, ehe ihr mit gutem Gedanken einen solchen Termin antreten solltet. Psychische Faktoren, wie ein kritisches Selbstbewusstsein, müssen unbedingt vorher durch therapeutische Maßnahmen behoben werden. Andernfalls riskiert ihr, im Anschluss in eine regelrechte Schönheitssucht zu fallen und damit strapaziert ihr nicht nur euren Geist, sondern euren Körper aufs Äußerste.

Wichtig ist daher folgendes:

  • Ihr wollt die Veränderung selbst.
  • Ihr fühlt euch wohl beim Gedanken an die Veränderung.
  • Ihr seid euch darüber bewusst, dass diese Veränderung permanent ist und der ursprüngliche Zustand nie wieder hergestellt werden kann.
  • Ihr seid euch darüber bewusst, welche Gesundheitsrisiken ihr damit auf euch nehmt. Holt diese Informationen unbedingt beim Arzt ein und klärt sie mit ihm ab!
  • Ihr seid euch darüber bewusst, wie sich diese Veränderung auf euer Leben auswirken wird.

Es ist keine Schande, sich erst einmal Notizen zu diesen fünf Punkten aufzuschreiben. Redet mit Freunden und Verwandten darüber, wenn es euch hilft. Klärt alles mit dem Arzt, was ihr wissen wollt, nehmt ihn aktiv als Bezugsperson dazu wahr.

Und vor allem: Erkennt, dass ihr schön seid.

Egal, was ihr für Makel an euch findet.

Ihr seid wunderschön, wie ihr seid. Zerstört euch nicht mit zu hohen Ansprüchen, die in 30, 40 Jahren nicht mehr wichtig sind.

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Die Sache mit Autisten und der Empathie https://www.decent-daydream.at/die-sache-mit-autisten-und-der-empathie/ https://www.decent-daydream.at/die-sache-mit-autisten-und-der-empathie/#respond Sun, 21 Oct 2018 11:00:05 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16767 Autisten haben keine Empathie, darum tun sie sich auch erst so schwer damit, von anderen Menschen richtig verstanden zu werden. Einen ähnlichen Satz schonmal gehört? Autistische Personen auf der ganzen Welt können sich gar nicht oft genug die Haare raufen, wenn es um die Sache mit der Empathie geht. Denn kaum ein Bereich wird so dermaßen stark zum Opfer von hartnäckigen Vorurteilen, wie dieser. Aber wo fängt man hier an, aufzuklären? Bei der Art und Weise, wie Autisten in der Lage sind, Gefühle zu empfinden? Das funktioniert bei ihnen genauso, wie bei jedem anderen Menschen. Vielleicht bei der Frage danach, ob Autismus daran hindert, eine andere Person wirklich zu mögen und sie zu verstehen? Nein, das läuft auf dasselbe hinaus. Autistische Menschen sind durchaus zu all dem in der Lage. Gehen wir die Sache doch vom theoretischen Aspekt an und fragen uns, was genau Empathie eigentlich ist. Dann fühlen wir dem vorherrschenden Missverständnis nämlich ganz schnell auf den Zahn. Empathie – Eine Medaille mit zwei gleich gewichteten Seiten Spricht man von Empathie, so ist bereits im ersten Moment ganz streng zu unterscheiden zwischen affektiver und kognitiver Empfindung. Denn das, was wir ganz gerne leichtfertig als Einfühlungsvermögen deklarieren, ist genau genommen ein mehrdimensionales und hochkomplexes Gebilde menschlicher Emotion. Das menschliche Gehirn ist dazu in der Lage, visuell eindringende und gefühlsmäßig empfundene Reize voneinander zu differenzieren. Zumindest ist das der Regelfall. Bei einer Entwicklungsstörung, wie eben dem Autismus, kommt es dazu, dass visuelle Reize nur schwer bis gar nicht verarbeitet werden. Affektive Empathie – Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Toleranz Zwar mag das Gehirn einer autistischen Person einströmende Informationen völlig anders verarbeiten, doch die affektive Empathie bleibt immer die gleiche. Sie sind daher sehr wohl dazu in der Lage, Gefühle zu empfinden. Ob für sich selbst, für den näheren Umkreis an Personen oder die ganze Welt, macht dabei keinen Unterschied. So manches wird irrational und daher unwichtig erscheinen, doch wem geht es nicht manchmal so? Da jedoch die Verarbeitung anders geschieht, da im Gehirn bereits vor der Geburt eine völlig andere Vernetzung stattgefunden hat, baut sich die affektive Empathie bei einem Autisten oft anders auf. Anstatt zum Beispiel Mitleid mit einer Maus zu haben, die soeben von einer Schlange verspeist wird, erkennt der Autist diese Situation als Lauf der Natur und damit völlig in Ordnung an. Betrachtet man das nun völlig rational, wird man überrascht feststellen, dass er Recht hat. Auf der anderen Seite empfindet ein Autist sehr wohl Mitleid mit einem Kind, dem soeben das Eis zu Boden gesegelt ist. Denn auch dann, wenn so eine Situation noch nicht selbst erlebt wurde, sieht er durch das bittere Weinen, dass das soeben ein kritischer Moment sein muss. Ob er nun mit dieser Information umzugehen weiß, ist dann wieder eine ganz andere Sache. Aber er ist grundsätzlich in der Lage dazu, diese Information entgegenzunehmen und sie auch richtig anzuerkennen. Affektive Empathie wird im Übrigen auch als emotionale Empathie bezeichnet. Kognitive Empathie – zu wissen, wie man in welcher Situation handeln muss Die kognitive Empathie hingegen ist etwas, über das ein Großteil autistischer Personen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügt. Ja, richtig gelesen. Das bedeutet, dass wiederum einige Autisten auch dazu in der Lage sind, kognitive Empathie zu entwickeln. Doch worum geht es hier genau? Es ist die Fähigkeit, ein Muster in etwas erkennen zu können. Ob das in einem gesprochenen Satz oder in wortlosen Handlungen ist, macht dabei absolut keinen Unterschied. Mit anderen Worten ist es bei fehlender kognitiver Empathie kaum bis gar nicht möglich, etwas zwischen den Zeilen herauszulesen. Alles, was gesprochen wird, kommt wörtlich beim Empfänger an. Aber auch Gesichtsausdrücke können davon betroffen sein, sodass ohne ganz eindeutige Signale, wie Lachen, Tränen oder einem aggressiven Unterton in der Stimme keine Schlussfolgerung über die Laune stattfinden kann. Selbst dann kommt es oft noch zu Fehlern, denn man kann auch Tränen vergießen, weil man so viel lacht – ganz, ohne dabei Trauer zu verspüren. Betroffene haben dabei oft selbst das Problem, die eigenen Emotionen nicht richtig zuordnen zu können. Wie geht man mit einer Person um, die über keine kognitive Empathie verfügt? Eine Wesensveränderung in dem Sinn ist das nicht, dementsprechend ist auch alles halb so wild. Dieser Angelegenheit wird oftmals viel mehr Macht verliehen, als sie wirklich hat. Möchte man mit einem Autisten kommunizieren, so teilt man sich ihm am besten stets so eindeutig, wie nur möglich mit. Im Falle eines Missverständnisses reagiert man mit Einfühlungsvermögen und erkennt am besten, dass der Fehler in der Kommunikation liegt. Letzten Endes geht es aber niemals darum, einen Schuldigen zu suchen, sondern aus diesem Fehler zu lernen. Denn so funktioniert Empathie nunmal.

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Autisten haben keine Empathie, darum tun sie sich auch erst so schwer damit, von anderen Menschen richtig verstanden zu werden. Einen ähnlichen Satz schonmal gehört? Autistische Personen auf der ganzen Welt können sich gar nicht oft genug die Haare raufen, wenn es um die Sache mit der Empathie geht. Denn kaum ein Bereich wird so dermaßen stark zum Opfer von hartnäckigen Vorurteilen, wie dieser.

Aber wo fängt man hier an, aufzuklären? Bei der Art und Weise, wie Autisten in der Lage sind, Gefühle zu empfinden? Das funktioniert bei ihnen genauso, wie bei jedem anderen Menschen. Vielleicht bei der Frage danach, ob Autismus daran hindert, eine andere Person wirklich zu mögen und sie zu verstehen? Nein, das läuft auf dasselbe hinaus. Autistische Menschen sind durchaus zu all dem in der Lage.

Gehen wir die Sache doch vom theoretischen Aspekt an und fragen uns, was genau Empathie eigentlich ist. Dann fühlen wir dem vorherrschenden Missverständnis nämlich ganz schnell auf den Zahn.

Empathie – Eine Medaille mit zwei gleich gewichteten Seiten

Spricht man von Empathie, so ist bereits im ersten Moment ganz streng zu unterscheiden zwischen affektiver und kognitiver Empfindung. Denn das, was wir ganz gerne leichtfertig als Einfühlungsvermögen deklarieren, ist genau genommen ein mehrdimensionales und hochkomplexes Gebilde menschlicher Emotion.

Das menschliche Gehirn ist dazu in der Lage, visuell eindringende und gefühlsmäßig empfundene Reize voneinander zu differenzieren. Zumindest ist das der Regelfall. Bei einer Entwicklungsstörung, wie eben dem Autismus, kommt es dazu, dass visuelle Reize nur schwer bis gar nicht verarbeitet werden.

Affektive Empathie – Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Toleranz

Zwar mag das Gehirn einer autistischen Person einströmende Informationen völlig anders verarbeiten, doch die affektive Empathie bleibt immer die gleiche. Sie sind daher sehr wohl dazu in der Lage, Gefühle zu empfinden. Ob für sich selbst, für den näheren Umkreis an Personen oder die ganze Welt, macht dabei keinen Unterschied. So manches wird irrational und daher unwichtig erscheinen, doch wem geht es nicht manchmal so?

Da jedoch die Verarbeitung anders geschieht, da im Gehirn bereits vor der Geburt eine völlig andere Vernetzung stattgefunden hat, baut sich die affektive Empathie bei einem Autisten oft anders auf.

Anstatt zum Beispiel Mitleid mit einer Maus zu haben, die soeben von einer Schlange verspeist wird, erkennt der Autist diese Situation als Lauf der Natur und damit völlig in Ordnung an. Betrachtet man das nun völlig rational, wird man überrascht feststellen, dass er Recht hat. Auf der anderen Seite empfindet ein Autist sehr wohl Mitleid mit einem Kind, dem soeben das Eis zu Boden gesegelt ist. Denn auch dann, wenn so eine Situation noch nicht selbst erlebt wurde, sieht er durch das bittere Weinen, dass das soeben ein kritischer Moment sein muss. Ob er nun mit dieser Information umzugehen weiß, ist dann wieder eine ganz andere Sache. Aber er ist grundsätzlich in der Lage dazu, diese Information entgegenzunehmen und sie auch richtig anzuerkennen.

Affektive Empathie wird im Übrigen auch als emotionale Empathie bezeichnet.

Kognitive Empathie – zu wissen, wie man in welcher Situation handeln muss

Die kognitive Empathie hingegen ist etwas, über das ein Großteil autistischer Personen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügt. Ja, richtig gelesen. Das bedeutet, dass wiederum einige Autisten auch dazu in der Lage sind, kognitive Empathie zu entwickeln. Doch worum geht es hier genau?

Es ist die Fähigkeit, ein Muster in etwas erkennen zu können. Ob das in einem gesprochenen Satz oder in wortlosen Handlungen ist, macht dabei absolut keinen Unterschied.

Mit anderen Worten ist es bei fehlender kognitiver Empathie kaum bis gar nicht möglich, etwas zwischen den Zeilen herauszulesen. Alles, was gesprochen wird, kommt wörtlich beim Empfänger an. Aber auch Gesichtsausdrücke können davon betroffen sein, sodass ohne ganz eindeutige Signale, wie Lachen, Tränen oder einem aggressiven Unterton in der Stimme keine Schlussfolgerung über die Laune stattfinden kann. Selbst dann kommt es oft noch zu Fehlern, denn man kann auch Tränen vergießen, weil man so viel lacht – ganz, ohne dabei Trauer zu verspüren.

Betroffene haben dabei oft selbst das Problem, die eigenen Emotionen nicht richtig zuordnen zu können.

Wie geht man mit einer Person um, die über keine kognitive Empathie verfügt?

Eine Wesensveränderung in dem Sinn ist das nicht, dementsprechend ist auch alles halb so wild. Dieser Angelegenheit wird oftmals viel mehr Macht verliehen, als sie wirklich hat.

Möchte man mit einem Autisten kommunizieren, so teilt man sich ihm am besten stets so eindeutig, wie nur möglich mit. Im Falle eines Missverständnisses reagiert man mit Einfühlungsvermögen und erkennt am besten, dass der Fehler in der Kommunikation liegt. Letzten Endes geht es aber niemals darum, einen Schuldigen zu suchen, sondern aus diesem Fehler zu lernen. Denn so funktioniert Empathie nunmal.

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4 Wege, um mit Ärger positiv umzugehen https://www.decent-daydream.at/4-wege-um-mit-aerger-positiv-umzugehen/ https://www.decent-daydream.at/4-wege-um-mit-aerger-positiv-umzugehen/#respond Thu, 18 Oct 2018 19:07:31 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16756 Unser Alltag ist voller Dinge, bei denen uns förmlich die Hutschnur hochgehen könnte. Entweder schaffen wir es mit einer gewissen Lebenserfahrung, derlei Auslöser für Ärgernis zu ignorieren oder… nun ja, machen wir uns nichts vor. In den seltensten Fällen sind wir mit unserem inneren Selbst auf einer so entspannten Ebene angelangt, dass das wirklich funktioniert. Zeit also, sich ein paar Wege zurecht zu legen, wie wir diesen Ärger positiv nutzen können! 1. Der Ärger als Ansporn Es ist der einfachste und wohl auch noch bekannteste Weg, wie man mit Ärger und anderen negativen Empfindungen umgehen kann. Entwächst das Ärgernis aufgrund von Kritik, die uns jemand anderes gibt, so ist es ein Leichtes, diesen einfach als Ansporn zu nutzen. Man muss dabei nicht der anderen Person unbedingt etwas beweisen wollen. Es reicht bereits, das für sich selbst zu tun. Denn worauf kann man am Ende mehr stolz sein, als darauf, der Wut nicht nachgegeben zu haben und sich stattdessen daraus weiterzuentwickeln? 2. Wissen, was das mit dem Körper anstellt Gefühle der Wut lösen in unserem Körper eine ganze Reihe verschiedener Dinge aus. Es beginnt mit einer Situation, die dazu führt, dass in unserem Kopf die Gedanken nur so zu kreisen beginnen. Irgendwann entwachsen daraus die Gefühle und der Körper beginnt zu reagieren. Ein schneller Herzschlag, die Wangen werden warum und rot, der Kreislauf spielt in Extremsituationen sogar verrückt. Was folgt, ist negatives Verhalten. Wir machen unserem Ärger Luft, denn immer wieder derartige Emotionen in uns hineinzufressen, wollen wir nicht. Wer an chronischem Ärger leidet, oder sich in einer Tour über irgendwelche Dinge aufregt, riskiert sogar, dass es zu langanhaltenden Verdauungsbeschwerden kommt. Auch Gastritis, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und sogar schwerwiegende psychische Folgen treten dadurch auf. Beginnt man also, die aufsteigende Wut zu spüren, muss man sich wie ein Mantra selbst vor Augen halten, dass man so etwas dem eigenen Körper nicht antun möchte. Man nimmt die eigenen Bedürfnisse bewusster wahr und achtet stärker auf die eigene Gesundheit. 3. Sich mit dem Umstand abfinden Inwiefern birgt es einen Vorteil, sich einfach damit abzufinden, dass man etwas nicht ändern kann? Genau das ist er schon. Indem wir uns gar nicht erst darauf einlassen, dass man diese Gefühle auf uns und unser Gemüt abschiebt, erreichen wir ein völlig anderes Level der Achtsamkeit. Wir stellen bewusst die eigenen Bedürfnisse an erste Stelle und lassen gar nicht zu, dass man diese antastet. Was ist das eigene Bedürfnis? Gesund zu bleiben – siehe im vorergehenden Punkt dieser Auflistung. Das Leben birgt ohnehin jede Menge Situationen, die wir nicht ändern können. Je eher wir also lernen, damit umzugehen und uns vor allem mit diesen Umständen abfinden, umso besser. 4. Einfach nichts persönlich nehmen Was auch immer geschehen ist, oder was auch gesagt wurde, dass die negativen Gefühle hochkommen; es macht keinen Unterschied. Man darf die Situation einfach nicht persönlich nehmen, denn so ist es in der Regel auch gar nicht. Wird das Gegenüber aufbrausend, so darf man das nicht zum eigenen Problem machen. Es ist wichtig, in dieser Situation die Oberhand zu behalten und sich vor Augen zu halten, dass sich nun soeben die andere Seite dazu entschieden hat, unangenehme Gefühle hochkriechen zu lassen – und nicht man selbst.

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Unser Alltag ist voller Dinge, bei denen uns förmlich die Hutschnur hochgehen könnte. Entweder schaffen wir es mit einer gewissen Lebenserfahrung, derlei Auslöser für Ärgernis zu ignorieren oder… nun ja, machen wir uns nichts vor. In den seltensten Fällen sind wir mit unserem inneren Selbst auf einer so entspannten Ebene angelangt, dass das wirklich funktioniert.

Zeit also, sich ein paar Wege zurecht zu legen, wie wir diesen Ärger positiv nutzen können!

1. Der Ärger als Ansporn

Es ist der einfachste und wohl auch noch bekannteste Weg, wie man mit Ärger und anderen negativen Empfindungen umgehen kann. Entwächst das Ärgernis aufgrund von Kritik, die uns jemand anderes gibt, so ist es ein Leichtes, diesen einfach als Ansporn zu nutzen.

Man muss dabei nicht der anderen Person unbedingt etwas beweisen wollen. Es reicht bereits, das für sich selbst zu tun. Denn worauf kann man am Ende mehr stolz sein, als darauf, der Wut nicht nachgegeben zu haben und sich stattdessen daraus weiterzuentwickeln?

2. Wissen, was das mit dem Körper anstellt

Gefühle der Wut lösen in unserem Körper eine ganze Reihe verschiedener Dinge aus. Es beginnt mit einer Situation, die dazu führt, dass in unserem Kopf die Gedanken nur so zu kreisen beginnen. Irgendwann entwachsen daraus die Gefühle und der Körper beginnt zu reagieren. Ein schneller Herzschlag, die Wangen werden warum und rot, der Kreislauf spielt in Extremsituationen sogar verrückt. Was folgt, ist negatives Verhalten. Wir machen unserem Ärger Luft, denn immer wieder derartige Emotionen in uns hineinzufressen, wollen wir nicht.

Wer an chronischem Ärger leidet, oder sich in einer Tour über irgendwelche Dinge aufregt, riskiert sogar, dass es zu langanhaltenden Verdauungsbeschwerden kommt. Auch Gastritis, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und sogar schwerwiegende psychische Folgen treten dadurch auf.

Beginnt man also, die aufsteigende Wut zu spüren, muss man sich wie ein Mantra selbst vor Augen halten, dass man so etwas dem eigenen Körper nicht antun möchte. Man nimmt die eigenen Bedürfnisse bewusster wahr und achtet stärker auf die eigene Gesundheit.

3. Sich mit dem Umstand abfinden

Inwiefern birgt es einen Vorteil, sich einfach damit abzufinden, dass man etwas nicht ändern kann? Genau das ist er schon. Indem wir uns gar nicht erst darauf einlassen, dass man diese Gefühle auf uns und unser Gemüt abschiebt, erreichen wir ein völlig anderes Level der Achtsamkeit. Wir stellen bewusst die eigenen Bedürfnisse an erste Stelle und lassen gar nicht zu, dass man diese antastet.

Was ist das eigene Bedürfnis? Gesund zu bleiben – siehe im vorergehenden Punkt dieser Auflistung.

Das Leben birgt ohnehin jede Menge Situationen, die wir nicht ändern können. Je eher wir also lernen, damit umzugehen und uns vor allem mit diesen Umständen abfinden, umso besser.

4. Einfach nichts persönlich nehmen

Was auch immer geschehen ist, oder was auch gesagt wurde, dass die negativen Gefühle hochkommen; es macht keinen Unterschied. Man darf die Situation einfach nicht persönlich nehmen, denn so ist es in der Regel auch gar nicht.

Wird das Gegenüber aufbrausend, so darf man das nicht zum eigenen Problem machen. Es ist wichtig, in dieser Situation die Oberhand zu behalten und sich vor Augen zu halten, dass sich nun soeben die andere Seite dazu entschieden hat, unangenehme Gefühle hochkriechen zu lassen – und nicht man selbst.

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Wien erleben – Sightseeing at it’s best https://www.decent-daydream.at/wien-sehenswuerdigkeiten/ https://www.decent-daydream.at/wien-sehenswuerdigkeiten/#respond Tue, 16 Oct 2018 11:00:43 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16650 Endlich! Heute geht’s um Teil 1 meiner liebsten Wien Sehenswürdigkeiten! In meinem ersten Blogeintrag zu dieser Serie habe ich euch ja schon einmal die wichtigsten Grundlagen erklärt. Wienerisch für Anfänger und ein paar wichtige Insidertipps, die euch bei der Vorbereitung zum Kurzurlaub helfen werden. Seid ihr erst einmal in Wien angekommen, werdet ihr euch sicherlich mit so einigen Fragen konfrontiert sehen. Zum Beispiel, was es eigentlich in der Sensengasse so alles zu sehen gibt (keine Sensen!). Ob die Albertina nun ein Museum oder ein Theater ist (ist ein Museum!). Oder wieso um Himmels Willen es einen Laden gibt, der Gummistiefel heißt, wenn er doch lauter Klamotten verkauft (frag ich mich auch!). Eine der wohl wichtigsten Fragen kann ich euch aber beantworten: Wo es als erstes hingehen soll. Tag 1 in Wien – Auf nach Schönbrunn! Ich bezeichne Schönbrunn gerne als Herz von Wien, denn hierbei handelt es sich nicht nur um die beliebteste Sehenswürdigkeit in Wien, sondern auch um einen der geschichtsträchtigsten und zugleich auch wichtigsten Orte aus der Zeit der Monarchie. Ursprünglich als Residenz für die zweite Ehefrau von Kaiser Ferdinand II errichtet, lebte nach einigen weiteren Thronfolgern eine Dame in dessen Gemäuern, die jedem von euch ein Begriff sein dürfte: Kaiserin Maria Theresia. Außerdem hatte Kaiser Franz Josef, Ehegatte von Elisabeth von Österreich-Ungarn (besser bekannt unter Sissi) in Schönbrunn seinen Hauptwohnsitz. Die Habsburger nutzten Schönbrunn als ihre Sommerresidenz. Das Schloss verfügt nicht nur übe reinen riesigen Garten, der rund 160 ha misst, es gibt einen Irrgarten, einen wunderschönen Brunnen (Neptunbrunnen) und eines der besten Caféhäuser, die ihr jemals besucht haben werdet – die Gloriette. Nicht zu vergessen der Schönbrunner Tiergarten, der älteste Zoo der Welt, mit einer beachtlichen Größe von 16 ha. Ihr seht also, dass ihr hier einen ganzen Tag beschäftigt sein werdet. Bilder aus dem Tiergarten Schönbrunn Meine empfohlene Reihenfolge Gleich nach dem Frühstück macht ihr euch auf nach Schönbrunn. Als erstes besucht ihr das Schloss und lasst seine einzigartige Hofarchitektur auf euch wirken. Das Schloss bietet Führungen durch sein Museum, nutzt es! Ihr werdet es nicht bereuen. Danach lasst ihr den wunderschönen Schlossgarten mit seinem Neptunbrunnen auf euch wirken und wandert weiter zur Wagenburg. Dort seht ihr euch das Museum an, in dem viele wunderschöne Wägen aus vergangener Zeit ausgestellt sind. Es geht weiter zum Hietzinger Tor, was euch viele weitere Eindrücke der schönen Garten- und Waldlandschaft einbringt. Von dort aus geht es weiter zum Tiergarten. Auch das Palmen- und Wüstenhaus sollten Teil eurer Tour sein. Im Tirolergarten genießt ihr ein leckeres Mittagessen. Ihr müsst schon ganz hungrig sein! Euer Weg zurück führt euch am Irrgarten vorbei, den ihr natürlich ebenso gesehen haben solltet. Für einen herrlichen Kaffee geht es nun hoch zur Gloriette. Den Tag lasst ihr mit einem letzten Spaziergang durch den Schlossgarten ausklingen. Ob ihr das Palmen- und Wüstenhaus wirklich sehen wollt, müsst ihr wissen. Schönbrunn ist die mit Abstand teuerste Angelegenheit, die euch euer Kultururlaub in Wien kosten wird. Bereits ohne Essen werdet ihr zu zweit in den dreistelligen Bereich gelangen. Bei knappem Budget müsst ihr euch also wohl oder übel dafür entscheiden, ob es ins Schlossinnere, oder in den Tiergarten geht. Der Eintritt für den Tierpark kostet aktuell € 20,- pro Erwachsenen (Kinder und Teenies bis 19 zahlen die Hälfte) und das Schloss zwischen 15 bis 18 € je nach Umfang der Führung. Schaut euch hier aber unbedingt nach Kombiaktionen um und lasst euch bei einer Information gut beraten. Es gibt nämlich auch immer wieder Saisonangebote – im Winter kosten vier Attraktionen in Schönbrunn zum Beispiel nur € 35,- pro Person! Tag 2 in Wien – Innenstadt & mehr Hach, die Wiener Innenstadt. Man kennt die Fußgängerzone auch als Mariahilfer Straße. Hier könnt ihr kreuz und quer laufen, wie euch beliebt. Autos dürfen nur ganz eingeschränkt hier fahren und das betrifft im Grunde nur Lieferwägen und die Post. Ansonsten ist diese Zone nun schon seit Längerem zur Fußgängerzone ausgerufen worden. Ihr werdet hier jede Menge Shoppingbedürfnisse befriedigen können. Das richtig Schöne an der Innenstadt ist ja, dass ihr damit an ein paar der wichtigsten Tipps von mir ganz leicht rankommt. An Tag 1 habt ihr nämlich noch lange nicht alles gesehen, was es an tierischen Erdbewohnern zu bewundern gibt. Am Rande der Mariahilf wartet daher das Haus des Meeres auf euch. Das Gebäude ist schon eine Sache für sich, denn das war früher einmal ein Flakturm – also Abwehr- und Schutzbauten, die um den Zweiten Weltkrieg herum erbaut wurden. Wenn ihr die Mariahilfer Straße entlanglauft, seht ihr den Turm irgendwann ganz von selbst. Er steht direkt in einem größeren Park an der Neubaugasse. Dort biegt ihr einfach nach rechts ab und fertig. Seid ihr mit eurer Tour durch die vielen Stockwerke voller schöner Terrarien und Aquarien fertig, geht es rechts vom Haus des Meeres weiter geradeaus. Ihr lauft einfach immer die Gumpendorfer Straße ab, bis ihr bei der Getreidegasse angelangt seid. Da biegt ihr nach links ab und solltet schon die U-Bahn Station vom Museumsquartier sehen können. Hier warten jede Menge interessante Ausstellungen auf euch – entweder im Leopold Museum, im mumok oder auch auf der gegenüberliegenden Seite. Denn hier sind das Kunsthistorische- wie Naturhistorische Museum aufgebaut. In ihrer Mitte befindet sich eine pompöse Maria Thersien Statue, die ich jedesmal wieder anhimmle, wann immer ich sie sehe. Es liegt an euch, welches Museum ihr euch anseht. Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor das NHM, also das Naturhistorische Museum. Wenn sie nicht gerade restauriert werden, könnt ihr hier unter anderem Dinosaurierskelette sehen. Außerdem gibt es einen riesigen Bereich voller Fossilien und Natursteinen. Ihr arbeitet euch dabei nicht nur durch die Evolution, sondern könnt auch Kulturschätze, wie zum Beispiel die Venus von Willendorf von Nahem betrachten. Das ist Österreichs ältestes Fundstück! Seid ihr mit eurer Reise durch die Museen fertig, geht es rüber zum Burggarten. Da gibt es auch ein schönes Mozartdenkmal anzusehen. Und nein, das ist ein anderer, als der von gestern. Hier ist nicht Schönbrunn, sondern die Wiener Hofburg. Die lohnt es sich auch, anzusehen. Hier befindet sich nämlich auch die Kaiserliche Schatzkammer. Auch der Volksgarten liegt direkt in diesem Bereich. Wenn ihr danach nicht weiter zum Burgtheater wollt, setzt ihr euch in die nächste U-Bahn und fahrt zum Gasometer rüber. Hier könnt ihr den Abend nämlich mit Kino und leckerem Essen ausklingen lassen. Ich kann euch das Bierometer im zweiten Stock nur nahelegen! Der Grillteller dort ist einfach genial.

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Endlich! Heute geht’s um Teil 1 meiner liebsten Wien Sehenswürdigkeiten! In meinem ersten Blogeintrag zu dieser Serie habe ich euch ja schon einmal die wichtigsten Grundlagen erklärt. Wienerisch für Anfänger und ein paar wichtige Insidertipps, die euch bei der Vorbereitung zum Kurzurlaub helfen werden.

SensengasseSeid ihr erst einmal in Wien angekommen, werdet ihr euch sicherlich mit so einigen Fragen konfrontiert sehen. Zum Beispiel, was es eigentlich in der Sensengasse so alles zu sehen gibt (keine Sensen!). Ob die Albertina nun ein Museum oder ein Theater ist (ist ein Museum!). Oder wieso um Himmels Willen es einen Laden gibt, der Gummistiefel heißt, wenn er doch lauter Klamotten verkauft (frag ich mich auch!).

Eine der wohl wichtigsten Fragen kann ich euch aber beantworten: Wo es als erstes hingehen soll.

Gloriette

Tag 1 in Wien – Auf nach Schönbrunn!

Ich bezeichne Schönbrunn gerne als Herz von Wien, denn hierbei handelt es sich nicht nur um die beliebteste Sehenswürdigkeit in Wien, sondern auch um einen der geschichtsträchtigsten und zugleich auch wichtigsten Orte aus der Zeit der Monarchie. Ursprünglich als Residenz für die zweite Ehefrau von Kaiser Ferdinand II errichtet, lebte nach einigen weiteren Thronfolgern eine Dame in dessen Gemäuern, die jedem von euch ein Begriff sein dürfte: Kaiserin Maria Theresia. Außerdem hatte Kaiser Franz Josef, Ehegatte von Elisabeth von Österreich-Ungarn (besser bekannt unter Sissi) in Schönbrunn seinen Hauptwohnsitz. Die Habsburger nutzten Schönbrunn als ihre Sommerresidenz.

Das Schloss verfügt nicht nur übe reinen riesigen Garten, der rund 160 ha misst, es gibt einen Irrgarten, einen wunderschönen Brunnen (Neptunbrunnen) und eines der besten Caféhäuser, die ihr jemals besucht haben werdet – die Gloriette. Nicht zu vergessen der Schönbrunner Tiergarten, der älteste Zoo der Welt, mit einer beachtlichen Größe von 16 ha.

Ihr seht also, dass ihr hier einen ganzen Tag beschäftigt sein werdet.

Bilder aus dem Tiergarten Schönbrunn

Meine empfohlene Reihenfolge

  1. Gleich nach dem Frühstück macht ihr euch auf nach Schönbrunn.
  2. Als erstes besucht ihr das Schloss und lasst seine einzigartige Hofarchitektur auf euch wirken.
  3. Das Schloss bietet Führungen durch sein Museum, nutzt es! Ihr werdet es nicht bereuen.
  4. Danach lasst ihr den wunderschönen Schlossgarten mit seinem Neptunbrunnen auf euch wirken und wandert weiter zur Wagenburg. Dort seht ihr euch das Museum an, in dem viele wunderschöne Wägen aus vergangener Zeit ausgestellt sind.
  5. Es geht weiter zum Hietzinger Tor, was euch viele weitere Eindrücke der schönen Garten- und Waldlandschaft einbringt. Von dort aus geht es weiter zum Tiergarten. Auch das Palmen- und Wüstenhaus sollten Teil eurer Tour sein.
  6. Im Tirolergarten genießt ihr ein leckeres Mittagessen. Ihr müsst schon ganz hungrig sein!
  7. Euer Weg zurück führt euch am Irrgarten vorbei, den ihr natürlich ebenso gesehen haben solltet.
  8. Für einen herrlichen Kaffee geht es nun hoch zur Gloriette.
  9. Den Tag lasst ihr mit einem letzten Spaziergang durch den Schlossgarten ausklingen.

Ob ihr das Palmen- und Wüstenhaus wirklich sehen wollt, müsst ihr wissen. Schönbrunn ist die mit Abstand teuerste Angelegenheit, die euch euer Kultururlaub in Wien kosten wird. Bereits ohne Essen werdet ihr zu zweit in den dreistelligen Bereich gelangen.

Bei knappem Budget müsst ihr euch also wohl oder übel dafür entscheiden, ob es ins Schlossinnere, oder in den Tiergarten geht. Der Eintritt für den Tierpark kostet aktuell € 20,- pro Erwachsenen (Kinder und Teenies bis 19 zahlen die Hälfte) und das Schloss zwischen 15 bis 18 € je nach Umfang der Führung.

Schaut euch hier aber unbedingt nach Kombiaktionen um und lasst euch bei einer Information gut beraten. Es gibt nämlich auch immer wieder Saisonangebote – im Winter kosten vier Attraktionen in Schönbrunn zum Beispiel nur € 35,- pro Person!

Die in dieser Blogreihe integrierte Wien-Karte stammt von Posterlounge.


Daher ist diesem Shop diese dreiteilige Blogreihe auch gewidmet. Im ersten Blogeintrag dieser Reihe stelle ich euch die Produkte von Posterlounge genauer vor.

Wien-Snapshots

Tag 2 in Wien – Innenstadt & mehr

Hach, die Wiener Innenstadt. Man kennt die Fußgängerzone auch als Mariahilfer Straße. Hier könnt ihr kreuz und quer laufen, wie euch beliebt. Autos dürfen nur ganz eingeschränkt hier fahren und das betrifft im Grunde nur Lieferwägen und die Post. Ansonsten ist diese Zone nun schon seit Längerem zur Fußgängerzone ausgerufen worden.

Ihr werdet hier jede Menge Shoppingbedürfnisse befriedigen können. Das richtig Schöne an der Innenstadt ist ja, dass ihr damit an ein paar der wichtigsten Tipps von mir ganz leicht rankommt. An Tag 1 habt ihr nämlich noch lange nicht alles gesehen, was es an tierischen Erdbewohnern zu bewundern gibt. Am Rande der Mariahilf wartet daher das Haus des Meeres auf euch. Das Gebäude ist schon eine Sache für sich, denn das war früher einmal ein Flakturm – also Abwehr- und Schutzbauten, die um den Zweiten Weltkrieg herum erbaut wurden.

Haus-des-Meeres

Wien-Haus-des-Meeres

Wenn ihr die Mariahilfer Straße entlanglauft, seht ihr den Turm irgendwann ganz von selbst. Er steht direkt in einem größeren Park an der Neubaugasse. Dort biegt ihr einfach nach rechts ab und fertig.

Seid ihr mit eurer Tour durch die vielen Stockwerke voller schöner Terrarien und Aquarien fertig, geht es rechts vom Haus des Meeres weiter geradeaus. Ihr lauft einfach immer die Gumpendorfer Straße ab, bis ihr bei der Getreidegasse angelangt seid. Da biegt ihr nach links ab und solltet schon die U-Bahn Station vom Museumsquartier sehen können. Hier warten jede Menge interessante Ausstellungen auf euch – entweder im Leopold Museum, im mumok oder auch auf der gegenüberliegenden Seite. Denn hier sind das Kunsthistorische- wie Naturhistorische Museum aufgebaut. In ihrer Mitte befindet sich eine pompöse Maria Thersien Statue, die ich jedesmal wieder anhimmle, wann immer ich sie sehe.

Es liegt an euch, welches Museum ihr euch anseht. Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor das NHM, also das Naturhistorische Museum. Wenn sie nicht gerade restauriert werden, könnt ihr hier unter anderem Dinosaurierskelette sehen. Außerdem gibt es einen riesigen Bereich voller Fossilien und Natursteinen. Ihr arbeitet euch dabei nicht nur durch die Evolution, sondern könnt auch Kulturschätze, wie zum Beispiel die Venus von Willendorf von Nahem betrachten. Das ist Österreichs ältestes Fundstück!

NHM

Maria-Theresia-1

Seid ihr mit eurer Reise durch die Museen fertig, geht es rüber zum Burggarten. Da gibt es auch ein schönes Mozartdenkmal anzusehen. Und nein, das ist ein anderer, als der von gestern. Hier ist nicht Schönbrunn, sondern die Wiener Hofburg. Die lohnt es sich auch, anzusehen. Hier befindet sich nämlich auch die Kaiserliche Schatzkammer. Auch der Volksgarten liegt direkt in diesem Bereich.

Wenn ihr danach nicht weiter zum Burgtheater wollt, setzt ihr euch in die nächste U-Bahn und fahrt zum Gasometer rüber. Hier könnt ihr den Abend nämlich mit Kino und leckerem Essen ausklingen lassen. Ich kann euch das Bierometer im zweiten Stock nur nahelegen! Der Grillteller dort ist einfach genial.

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Wien erleben – Die Vorbereitung https://www.decent-daydream.at/wien-vorbereitung/ https://www.decent-daydream.at/wien-vorbereitung/#respond Tue, 09 Oct 2018 19:40:05 +0000 https://www.decent-daydream.at/?p=16647 Österreichs Hauptstadt. Fast 2 Millionen Menschen leben hier. Viele weitere strömen tagtäglich aus allen Richtungen, um die wunderschönen Sehenswürdigkeiten in Wien zu entdecken. Hier ist einfach immer etwas los. Rund um die Uhr spürt man das Leben, wenngleich es nachts um einiges gemächlicher zugeht. So richtig zur Ruhe kommt man hier aber nicht, wenn man diesen Trubel nicht rund um die Uhr um die Ohren hat. Weder als Tourist, noch als jemand, der diese große Stadt gerne besucht. In meiner dreiteiligen Wien-Reihe möchte ich euch nun zeigen, was genau ihr in Wien machen könnt. Ich will euch Gründe aufzeigen, wieso ihr Wien unbedingt einmal von Nahem erlebt haben müsst und zeige euch außerdem, wie ihr euch eingehend auf euren Kurzurlaub dorthin vorbereitet. Dabei nehme ich euch mit auf eine Reise zu meinen liebsten Locations. Welche Sehenswürdigkeiten in Wien es nun sind, die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, erfahrt ihr in den nächsten beiden Teilen dieser Serie. Zuvor klären wir einmal die Grundlagen, die ihr unbedingt braucht, bevor es in unsere schöne Hauptstadt geht. 😀 Wienerisch für Touristen – gemmas au! Hallo! = Griaß di! Tschüß! = Pfiat di, baba! Los geht’s! = Gemmas au! Wie bitte? = Wos wüst? Möchtest du eine Tüte? = Wüst a Sackl? Wo möchtest du hin? = Wo wüst hi? Was suchst du denn? = (Wos) ‘suachstn? Wo finde ich eine Toilette? = Wo isn do a Klo? Kiosk, Tabakladen = Trafik Limonade = Kracherl Universelles Wort für jegliche Situation = Oida! Das is ja cool! = Jo leiwand! Straßenbahn = Bim Mit diesem Vokabular könnt ihr euch selbst mit dem urtiefsten Wiener verständigen, solltet ihr euch verlaufen oder an einem Ort einfach nicht mehr zurechtkommen und jemanden fragen müssen. Im Zweifelsfall einfach darum bitten, Hochdeutsch zu sprechen. 🙂 Die richtige Vorbereitung zur Wien-Reise Damit ihr auch wirklich gewappnet seid für euren Trip in Österreichs Hauptstadt, habe ich hier die wichtigsten Tipps gesammelt, die mir durch die verschiedensten Ausflüge dorthin einfallen. Solltet ihr irgendwas vergessen, wie zum Beispiel Kaugummi, Deo oder irgendwelchen Reisekaugummi, so verzagt nicht. Ihr werdet an jeder belebten Ecke einen Markt und meist auch eine Apotheke finden. Ladet eure Akkus vorher auf, denn es gibt eine Menge zu entdecken und viele wunderschöne Laternen, Statuen und Gebäude, die man als Fotoliebhaber einfach festhalten will. Da in Wien immer viele, viele Touristen unterwegs sind und auch allgemein eine so große Menschenmenge nicht zu unterschätzen ist, solltet ihr immer etwas Desinfektionsmittel dabeihaben. Entweder als Gel, oder auch als vorgefeuchtete Tücher. Ihr werdet sicher irgendwann U-Bahn, Bus oder Straßenbahn fahren – oder eine öffentliche Toilette besuchen. Habt immer etwas Kleingeld dabei. 5 € in Münzen ist für einen Tag perfekt. So könnt ihr euch unterwegs an einem Automaten was zu trinken holen, wenn’s wäre und die WCs kosten meist 50 Cent. Eine Unart von vielen Wienern ist es, einfach über die Straßen zu laufen – egal, wie weit der nächste Zebrastreifen entfernt ist und ob da nun die Autoampel grün ist, oder nicht. Macht das trotzdem am besten nicht nach und haltet euch an Zebrastreifen und Fußgängerampeln, denn es ist ohnehin schon chaotisch genug. Seid ihr mit dem Auto unterwegs, so praktiziert am besten Park & Ride – selbst vormittags unter der Woche ist die Parkplatzsuche einfach der pure Horror. Hinzukommt, dass ihr in der Innenstadt ohnehin meist Parkplaketten braucht. Ansonsten könnt ihr noch auf Parkhäuser ausweichen, aber deren Preise sind oft ganz schön gesalzen. Wenn ihr in einer Gaststätte einkehrt, die direkt an einem Touristenhotspot liegt, prüft unbedingt die Speisekarte wegen der Preise! Hin und wieder kosten die Getränke (vor allem Bier!) mehr, als die Speisen. Besonders am Naschmarkt scheint das oft vorzukommen. Und ganz wichtig: Lasst euch auf keine Gespräche mit Bettlern ein, die rumlaufen und dabei direkt auf euch zukommen. Das sind meist Trickbetrüger, die in eure Geldbörse greifen, sobald ihr sie geöffnet habt. Die Polizei greift solche Leute regelmäßig auf oder verjagt sie, aber naja… die kommen leider immer wieder – und damit auch zu so belebten Plätzen, wie zum Beispiel dem Museumsquartier. Posterlounge – Inspiration auf neuem Level Im Zuge dieser Blogreihe haben wir eine Wien-Karte erhalten, die wir nun an unsere Wand mit hübschen Stadtkarten platzieren dürfen. Eigentlich haben wir gar nicht vorgehabt, eine solche Bildersektion bei uns zu starten. Ihr wisst ja, dass wir im Wohnzimmer alle möglichen Bilder & Karten aus den Special und Limited Editions unserer liebsten Spiele aufgehängt haben. Auch eine Mittelerde-Karte hat sich da an einer Wand dazugeschummelt, aber im Prinzip ist da nichts Normales dabei. Im Flur gibt es eine Fotowand mit persönlichen Bildern. Die werden wir bald noch zu einer Magnetwand umbasteln, sobald wir mal wirklich Zeit dazu finden. Und nun kam dieses schöne Bild hinzu. Es ist halt schon gemein, dass man die Qual der Wahl gestellt bekommt, sich den Druck auch noch auszuwählen. Soll es ein Poster in schwarzem Rahmen und hinter Glas sein? Oder doch lieber eine schöne Leinwand? Acryl vielleicht? Die werden mittels Direktdruck nämlich auf der Rückseite bedruckt, sodass die Glasplatten so richtig schön hochwertig wirken. Oder lieber ein Wandaufkleber? Einen Wunsch offen zu lassen ist scheinbar nichts, was man bei Posterlounge akzeptieren würde. Ausreden gibt es also nicht, weshalb man sich nicht das Motiv des Gefallens in die eigenen vier Wände holen könnte. Nun, wo fange ich eigentlich an… Ich habe nichts, absolut gar nichts an der Bildqualität auszusetzen. Für unseren Trip, in dem wir für euch die wichtigsten Locations festgehalten haben, bekamen wir noch eine kleinere Version dazu, die wir durch ganz Wien geschleppt haben. War nebenher ganz schön interessant, wie neugierig alle immer geguckt haben! 😀 Jedenfalls bin ich begeistert davon gewesen, wie stabil das Bild war. Die kleine Version wurde auf Forex gedruckt (also Hartschaum) und so konnten wir es super dem Himmel entgegen recken, wann immer wir vor einer wichtigen Sehenswürdigkeit angelangt waren. Und das Beste kommt erst: Das Material ist superleicht! Wird statt Forex lieber Poster mit Bilderrahmen gewählt, bekommt ihr eine ganz massive Lieferung nach Hause. Das Gewicht ist absolut nicht zu unterschätzen, gleichzeitig lässt sich der Rahmen aber äußerst stabil an der Wand befestigen. Ein einziges Manko habe ich gefunden Schreck lass nach, was kommt denn jetzt? Die Auswahl dürfte ruhig größer sein. 😀 Ihr wisst, das ist Kritik auf einem hohen Niveau. Ich bin ein großer Fan von Stadtkarten und von Österreich gibt es im Moment noch nicht so viel. Aber wer weiß, das kommt vielleicht ja noch? Alternativen, die ich am liebsten alle nacheinander sammeln würde, gibt es jedenfalls genug. Denn neben der Wienkarte, die nun eine Wand in unserem Essbereich ziert (der noch nicht fertig ist, obwohl wir nun schon ein Jahr hier wohnen, aber Prioritäten und so und wir wissen einfach nicht, was wir da jetzt genau wollen *hust*) gefallen mir zum Beispiel folgende Motive extrem gut: Besonders beim letzten Bild juckt es mich einfach so richtig in den Fingern, einen weißen Edding rauszuholen und einen motivierenden Spruch rauszuholen. Das Bild kommt damit dann in den Eingangsbereich, damit man es auch wirklich jeden Tag einmal sieht und wieder daran erinnert wird. Wie dem auch sei, ich werde mit Freuden verfolgen, was sich im Sortiment von Posterlounge so tut – und dieses Bild wird wohl nicht das letzte in meiner Sammlung gewesen sein. Wie sieht es bei euch aus, welches Bild gefällt euch am besten? Stöbert ein wenig im Shop und lasst mir anschließend einen Kommentar dazu da, in welches der Motive ihr euch so verliebt habt. Ich freu mich schon drauf!

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Österreichs Hauptstadt. Fast 2 Millionen Menschen leben hier. Viele weitere strömen tagtäglich aus allen Richtungen, um die wunderschönen Sehenswürdigkeiten in Wien zu entdecken. Hier ist einfach immer etwas los. Rund um die Uhr spürt man das Leben, wenngleich es nachts um einiges gemächlicher zugeht. So richtig zur Ruhe kommt man hier aber nicht, wenn man diesen Trubel nicht rund um die Uhr um die Ohren hat. Weder als Tourist, noch als jemand, der diese große Stadt gerne besucht.

In meiner dreiteiligen Wien-Reihe möchte ich euch nun zeigen, was genau ihr in Wien machen könnt. Ich will euch Gründe aufzeigen, wieso ihr Wien unbedingt einmal von Nahem erlebt haben müsst und zeige euch außerdem, wie ihr euch eingehend auf euren Kurzurlaub dorthin vorbereitet. Dabei nehme ich euch mit auf eine Reise zu meinen liebsten Locations.

Diese Blogreihe ist meinem Kooperationspartner Posterlounge gewidmet. Ich darf euch gleich im Anschluss noch eine wunderschöne Wien-Karte vorstellen, die wir bekommen haben, um die Blogreihe für euch noch schöner gestalten zu können. Bleibt dran!

Welche Sehenswürdigkeiten in Wien es nun sind, die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, erfahrt ihr in den nächsten beiden Teilen dieser Serie. Zuvor klären wir einmal die Grundlagen, die ihr unbedingt braucht, bevor es in unsere schöne Hauptstadt geht. 😀

Wien-Karte

Wienerisch für Touristen – gemmas au!

  • Hallo! = Griaß di!
  • Tschüß! = Pfiat di, baba!
  • Los geht’s! = Gemmas au!
  • Wie bitte? = Wos wüst?
  • Möchtest du eine Tüte? = Wüst a Sackl?
  • Wo möchtest du hin? = Wo wüst hi?
  • Was suchst du denn? = (Wos) ‘suachstn?
  • Wo finde ich eine Toilette? = Wo isn do a Klo?
  • Kiosk, Tabakladen = Trafik
  • Limonade = Kracherl
  • Universelles Wort für jegliche Situation = Oida!
  • Das is ja cool! = Jo leiwand!
  • Straßenbahn = Bim

Mit diesem Vokabular könnt ihr euch selbst mit dem urtiefsten Wiener verständigen, solltet ihr euch verlaufen oder an einem Ort einfach nicht mehr zurechtkommen und jemanden fragen müssen. Im Zweifelsfall einfach darum bitten, Hochdeutsch zu sprechen. 🙂

Die richtige Vorbereitung zur Wien-Reise

Damit ihr auch wirklich gewappnet seid für euren Trip in Österreichs Hauptstadt, habe ich hier die wichtigsten Tipps gesammelt, die mir durch die verschiedensten Ausflüge dorthin einfallen.

  • Solltet ihr irgendwas vergessen, wie zum Beispiel Kaugummi, Deo oder irgendwelchen Reisekaugummi, so verzagt nicht. Ihr werdet an jeder belebten Ecke einen Markt und meist auch eine Apotheke finden.
  • Ladet eure Akkus vorher auf, denn es gibt eine Menge zu entdecken und viele wunderschöne Laternen, Statuen und Gebäude, die man als Fotoliebhaber einfach festhalten will.
  • Da in Wien immer viele, viele Touristen unterwegs sind und auch allgemein eine so große Menschenmenge nicht zu unterschätzen ist, solltet ihr immer etwas Desinfektionsmittel dabeihaben. Entweder als Gel, oder auch als vorgefeuchtete Tücher. Ihr werdet sicher irgendwann U-Bahn, Bus oder Straßenbahn fahren – oder eine öffentliche Toilette besuchen.
  • Habt immer etwas Kleingeld dabei. 5 € in Münzen ist für einen Tag perfekt. So könnt ihr euch unterwegs an einem Automaten was zu trinken holen, wenn’s wäre und die WCs kosten meist 50 Cent.
  • Eine Unart von vielen Wienern ist es, einfach über die Straßen zu laufen – egal, wie weit der nächste Zebrastreifen entfernt ist und ob da nun die Autoampel grün ist, oder nicht. Macht das trotzdem am besten nicht nach und haltet euch an Zebrastreifen und Fußgängerampeln, denn es ist ohnehin schon chaotisch genug.
  • Seid ihr mit dem Auto unterwegs, so praktiziert am besten Park & Ride – selbst vormittags unter der Woche ist die Parkplatzsuche einfach der pure Horror. Hinzukommt, dass ihr in der Innenstadt ohnehin meist Parkplaketten braucht. Ansonsten könnt ihr noch auf Parkhäuser ausweichen, aber deren Preise sind oft ganz schön gesalzen.
  • Wenn ihr in einer Gaststätte einkehrt, die direkt an einem Touristenhotspot liegt, prüft unbedingt die Speisekarte wegen der Preise! Hin und wieder kosten die Getränke (vor allem Bier!) mehr, als die Speisen. Besonders am Naschmarkt scheint das oft vorzukommen.
  • Und ganz wichtig: Lasst euch auf keine Gespräche mit Bettlern ein, die rumlaufen und dabei direkt auf euch zukommen. Das sind meist Trickbetrüger, die in eure Geldbörse greifen, sobald ihr sie geöffnet habt. Die Polizei greift solche Leute regelmäßig auf oder verjagt sie, aber naja… die kommen leider immer wieder – und damit auch zu so belebten Plätzen, wie zum Beispiel dem Museumsquartier.

Wien-Karte-2

Posterlounge – Inspiration auf neuem Level

Im Zuge dieser Blogreihe haben wir eine Wien-Karte erhalten, die wir nun an unsere Wand mit hübschen Stadtkarten platzieren dürfen. Eigentlich haben wir gar nicht vorgehabt, eine solche Bildersektion bei uns zu starten. Ihr wisst ja, dass wir im Wohnzimmer alle möglichen Bilder & Karten aus den Special und Limited Editions unserer liebsten Spiele aufgehängt haben. Auch eine Mittelerde-Karte hat sich da an einer Wand dazugeschummelt, aber im Prinzip ist da nichts Normales dabei. Im Flur gibt es eine Fotowand mit persönlichen Bildern. Die werden wir bald noch zu einer Magnetwand umbasteln, sobald wir mal wirklich Zeit dazu finden. Und nun kam dieses schöne Bild hinzu.

Es ist halt schon gemein, dass man die Qual der Wahl gestellt bekommt, sich den Druck auch noch auszuwählen. Soll es ein Poster in schwarzem Rahmen und hinter Glas sein? Oder doch lieber eine schöne Leinwand? Acryl vielleicht? Die werden mittels Direktdruck nämlich auf der Rückseite bedruckt, sodass die Glasplatten so richtig schön hochwertig wirken. Oder lieber ein Wandaufkleber? Einen Wunsch offen zu lassen ist scheinbar nichts, was man bei Posterlounge akzeptieren würde. Ausreden gibt es also nicht, weshalb man sich nicht das Motiv des Gefallens in die eigenen vier Wände holen könnte.

Nun, wo fange ich eigentlich an… Ich habe nichts, absolut gar nichts an der Bildqualität auszusetzen. Für unseren Trip, in dem wir für euch die wichtigsten Locations festgehalten haben, bekamen wir noch eine kleinere Version dazu, die wir durch ganz Wien geschleppt haben. War nebenher ganz schön interessant, wie neugierig alle immer geguckt haben! 😀 Jedenfalls bin ich begeistert davon gewesen, wie stabil das Bild war. Die kleine Version wurde auf Forex gedruckt (also Hartschaum) und so konnten wir es super dem Himmel entgegen recken, wann immer wir vor einer wichtigen Sehenswürdigkeit angelangt waren. Und das Beste kommt erst: Das Material ist superleicht!

Wird statt Forex lieber Poster mit Bilderrahmen gewählt, bekommt ihr eine ganz massive Lieferung nach Hause. Das Gewicht ist absolut nicht zu unterschätzen, gleichzeitig lässt sich der Rahmen aber äußerst stabil an der Wand befestigen.

Ein einziges Manko habe ich gefunden

Schreck lass nach, was kommt denn jetzt? Die Auswahl dürfte ruhig größer sein. 😀

Ihr wisst, das ist Kritik auf einem hohen Niveau. Ich bin ein großer Fan von Stadtkarten und von Österreich gibt es im Moment noch nicht so viel. Aber wer weiß, das kommt vielleicht ja noch? Alternativen, die ich am liebsten alle nacheinander sammeln würde, gibt es jedenfalls genug. Denn neben der Wienkarte, die nun eine Wand in unserem Essbereich ziert (der noch nicht fertig ist, obwohl wir nun schon ein Jahr hier wohnen, aber Prioritäten und so und wir wissen einfach nicht, was wir da jetzt genau wollen *hust*) gefallen mir zum Beispiel folgende Motive extrem gut:

so-loved

nacht-in-seoul

blauer-wal

Besonders beim letzten Bild juckt es mich einfach so richtig in den Fingern, einen weißen Edding rauszuholen und einen motivierenden Spruch rauszuholen. Das Bild kommt damit dann in den Eingangsbereich, damit man es auch wirklich jeden Tag einmal sieht und wieder daran erinnert wird.

Wie dem auch sei, ich werde mit Freuden verfolgen, was sich im Sortiment von Posterlounge so tut – und dieses Bild wird wohl nicht das letzte in meiner Sammlung gewesen sein.

Wie sieht es bei euch aus, welches Bild gefällt euch am besten? Stöbert ein wenig im Shop und lasst mir anschließend einen Kommentar dazu da, in welches der Motive ihr euch so verliebt habt.

Ich freu mich schon drauf!

The post Wien erleben – Die Vorbereitung appeared first on a decent daydream.

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