Autismus/Asperger,  slice of life

#endthestigma #youarenotalone

Hallo ihr Lieben! Heute will ich ein ganz wichtiges Blogprojekt starten, bei dem jeder von euch gerne mitmachen kann. Ganz egal, was für eine Reichweite euer Blog hat und ob es sonst zu eurem Thema gehört oder nicht – so etwas hat immer Platz, denn es ist wichtig!

Jeder Mensch hat zumindest einmal in seinem Leben eine Phase oder eine Zeit, in der einem das Weitermachen schwerfällt. Es kann sich dabei um eine kurzfristige Sache handeln, wie ein depressives Tief oder den täglichen Kampf mit eigenen Ängsten, Einschränkungen oder Traumata.

Viel zu oft verlieren wir dabei aus den Augen, dass wir nicht alleine damit sind.

Niemand hat niemanden, der ihm dabei helfen kann, diese schwierigen Phasen zu überstehen. Womöglich ist eine Person, nach der ihr euch sehnt, in greifbarer Nähe. Tatsache ist, dass hinter jedem Menschen jemand steht, der ihm den Rücken stärkt. Und mögt ihr keine Leute, kann es sich dabei um einen Hund, eine Katze, einen Hamster oder sonst wen handeln!

Es ist Zeit, die Leute daran zu erinnern, dass es nicht schlimm ist, zwischendurch Schwäche zu zeigen! Sucht euch auf der Seite von EndTheStigma die Badges raus, die euch betreffen und stellt sie auf eure Webseite. Zeigt, dass die Leute nicht alleine sind, dass es immer Hoffnung gibt und nicht alles so trist ist, wie es anfangs scheint!

Ich mag mich anhören, als würde mir stets alles leicht fallen und ich nie irgendwelche Probleme haben. Stimmt nicht! Auf den acht nachfolgenden Badges könnt ihr sehen, was auf mich zutrifft bzw. wie sich meine Denkweise verhält (Ich sehe Asperger nicht als mentale Krankheit an, es ist lediglich meine Meinung, dass solche die Menschen nicht diskriminieren!!!)

Unsere Welt besteht aus Millionen von Menschen und jeder ist besonders und hat seine eigenen Qualitäten und Talente! Es muss bloß nicht bedeuten, dass sie mit den euren kompatibel sind, also legt bitte diesen Grundgedanken ab, dass jemand, der nicht zu euch passt, automatisch eine schlechte Person ist.

In meinem Kopf schwirren viele Gedanken mit, die ich euch mitteilen möchte,
ganz unabhängig von meinen Badges:

  • Menschen, die über andere herziehen und sie mobben wissen oft nicht, was sie ihnen damit antun. Entweder haben sie kein Verständnis dafür, wie schlimm sich das anfühlt oder selbst große Probleme!
  • Trennt ihr euch von einer Person, mit der ihr einmal zusammengewesen seid, dann behaltet unbedingt im Kopf, dass es einmal etwas gegeben hat, das ihr an dieser so besonders gefunden habt, um überhaupt erst mit ihr/ihm zu einem Paar zu werden. Vergesst das nicht!
  • Neigt ihr dazu, unter depressiven Verstimmungen zu leiden und alles oder das meiste negativ zu sehen? Nehmt euch eine kleine Schachtel, schreibt positive Momente, die euch zum Lächeln gebracht haben, auf kleine Zettelchen und werft sie in diese rein. Jedes Mal, wenn es euch schlecht geht, beginnt ihr, diese Zettel durchzulesen!
  • Versucht, damit aufzuhören, dass ihr stets die Worte anderer Personen auf die Waagschale legt und sofort sauer seid, nur weil euch welche davon gegen den Strich gehen. Fragt nach, wenn Missverständnisse bestehen! Das Sprichwort “Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.” kommt nicht von irgendwo her!
  • Ich hab vor langer Zeit Mal einen Spruch gelesen, den ich mir wahrlich zu Herzen nehme: “Lacht nicht über eure Eltern, wenn sie euch augenscheinlich dumme Fragen über die Technik stellen. Sie haben euch einst einmal beigebracht, einen Löffel zu halten.”
  • Nur weil auf euch eine Beziehung nicht glücklich wirkt, muss das nicht bedeuten, dass die beiden Personen nicht ineinander die volle Erfüllung finden. Es muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.
  • Das Grundgebot einer Freundschaft ist es, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Mit allen positiven aber auch negativen Eigenschaften. Versucht eure Liebsten nicht zu ändern oder ihnen irgendetwas abzusprechen, das euch nicht gefällt – auch das macht sie zu dem, wer sie sind!
  • Wenn ihr Hilfe braucht aber niemanden habt, um darüber zu sprechen, wendet euch an eine Seelsorge! Gebt dazu lediglich in Google “Seelsorge xyz (xyz = euer Land / eure Stadt / euer Bundesland)” ein und ihr erhaltet schnell eine Telefonnummer. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist; in Österreich gibt es eigene Institutionen, wie etwa Rat auf Draht. (Bombardiert solche Telefonnummern nicht mit irgendwelchen Streichen; es gibt Personen, die wirkliche Hilfe brauchen und die jene Nummern in einem solchen Fall womöglich nicht erreichen!) Außerdem bietetn auch noch viele Krankenhäuser und oftmals Polizeistationen Hilfestellungen für solche Probleme – können sie euch selbst nicht direkt weiterhelfen, gibt es dennoch Telefonnummern oder Beratungsstellen, an die sie euch verweisen können!

Wenn ich mit diesem Blogeintrag nur einer Person geholfen habe, war es mir das schon wert! Nun seid ihr dran – nutzt eure Reichweite dazu, Gutes zu tun! Ich freu mich auf euch. Gerne könnt ihr mir auch einen Kommentar dazu dalassen, um mir eure Meinung mitzuteilen, eure eigenen Tipps abzugeben oder dabei den Link zu eurem Blog dalassen, in dem ihr euch diesem Thema annehmt! Ich freu mich! ^.^

Zum Schluss noch ein Video, das zum Nachdenken anregen soll:

& vergesst auf keinen Fall:

4 Kommentare

  • Kastagne

    Omg, das is so mega von dir. Ne Freundin war lange Zeit depressiv und ich hab mir immer so Sorgen gemacht, dass sie sich was tut wen keiner da is. Heute geht es ihr zum glück besser aber ich denk da nicht gern dran 🙁 sie hat damals Antidepressiva bekommen und sich total dafür geschämt. Das is super, dass es sowas gibt und man gezeigt bekomt das es toll is zu kämpfen und man deswegen stark is und sich nicht schämen muss

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