EKO-Haus, Düsseldorf

Im Düsseldorfer Stadtteil Niederkassel wurde im Jahre 1993 ein japanisches Kulturzentrum eröffnet: das EKŌ-Haus. Der Grundstein wurde 1988 von Yehan Numata gelegt, dem Gründer der Gesellschaft Mitutoyo und der ‘Society for Buddhist Understanding’. Zum EKŌ-Haus gehören ein buddhistischer Tempel, japanische Gärten, ein Haus in traditionellem Baustil mit einem Teeraum, im Souterrain des Hauptgebäudes ein Ausstellungs-und Vortragsraum, zwei Seminarräume sowie ein Saal für größere Veranstaltungen, und in einem zusätzlichen Gebäude, dem Kyōsei-kan, seit dem Jahre 1999 ein internationaler Kindergarten und eine öffentliche Bibliothek mit Archiv, Leseraum und Gästezimmern. Nicht zufällig ist Düsseldorf als eine der größte japanischen Städte in Europa für das Kulturzentrum ausgewählt worden.

Mit der Einrichtung des EKŌ-Hauses können die in dieser Region lebenden Japaner in ungewohnter Weise vertraute Gebräuche ihrer eigenen Kultur pflegen und zeigen. Damit aber erhalten die Menschen des heimischen Kulturkreises auch eine einzigartige Gelegenheit, diese Gebräuche kennenzulernen und daran teilzunehmen. Zu den Veranstaltungen gehören: die Feier buddhistischer Feste, Teezeremonien, Gartenfeste mit Musik-oder Theaterdarbietungen, Musikveranstaltungen, Lese-und Arbeitskreise für buddhistische Grundtexte, Ausstellungen, Einführungskurse in traditionelle japanische Künste (u.a. Tuschemalerei, Kalligraphie, Ikebana, Instrumenten-Spiel, Tanz und Kochen), Vorträge und Vortragsreihen, Filmvorführungen, Gesprächskreise zu aktuellen Themen, usw. In den fast fünfzehn Jahren seines Bestehens hat das EKŌ-Haus schon viele Menschen von nah und fern angezogen.

Häufig wird es von Schulklassen und kulturell interessierten Gruppen besucht, die sich ein anschauliches Bild von der japanischen Kultur machen wollen.

Text von eko-haus.de


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