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Der Tote und das Mädchen

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Es ist kein brandneuer Titel, aber dafür ist er nun ganz neu als ebook erhältlich. In dem ersten Teil der Kriminalreihe um die außergewöhnliche Kommissarin Marie Maas geht es zunächst darum, die Protagonisten besser kennen zu lernen und sich ein Bild von ihrem Privatleben machen zu können. Natürlich dürfen hier zunächst unmögliche Mordumstände nicht fehlen, die gezielt und graziös aufgeklärt werden. Es ist ein netter Titel, den man aufgrund seiner Kürze schnell durchgelesen hat, aber unbedingt Lust auf mehr aus dieser Reihe macht der Titel leider nicht.

Mein Problem, das ich immer mit deutschen Titeln habe, ist die Skepsis gegenüber der Sprachmelodik, wenn zu viel deutscher Dialekt miteinfließt. Ich liebe es, wenn sich deutsche Autoren sozusagen hocharbeiten und dann schließlich den wohlverdienten Erfolg mit ihrem Werk haben, nicht falsch verstehen. Aber die Autorin Martina Bick hat einen Schreibstil, mit dem ich mich persönlich nicht so anfreunden konnte. Natürlich liest man das Buch zu Ende, weil man schließlich wissen will, wie es ausgeht – aber die nächsten Teile… hmmm, die müssen nicht sein.

Die Dialoge der einzelnen Personen in der Geschichte sind sehr oberflächlich und vor allem kurz gehalten. Viele aufeinanderfolgende, kurze Sätze, die oft nur aus zwei bis fünf Wörtern bestehen, lassen das ganze abgehackt erscheinen und unterbrechen zunehmend den guten Lesefluss. Ansonsten bemüht sich Frau Bick redlich darum, eine blumige und detaillierte Welt für den Leser zu erschaffen, was gelobt werden muss.

Nichts desto trotz war das Ende meiner Meinung nach leider zu vorausschaubar, einen wirklichen Höhepunkt erhielt die Spannung nicht und eine aufregende Wendung gab es meiner Meinung leider auch keine – alles Dinge, die einen guten Krimi so sehr aufleben lassen könnten. Schade. 🙁

Verlagswebsite | Preis: € 0,99

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