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Den Hamster übers Wochenende alleine lassen

Eins steht fest: Wir als Hamsterbesitzer lieben unsere Tierchen über alles. Das geht Euch sicherlich nicht anders. Doch was tun, wenn man dann doch einmal ein Wochenende verreisen möchte und kein „Babysitter“ zur Verfügung stehen sollte. Auch uns hatte diese Frage sehr geplagt und uns bereits im Vorfeld irgendwie ein schlechtes Gewissen gemacht. Doch nachdem unsere Gehirne eine Weile nach einer Lösung gesucht haben, wagten wir den Praxistest – und siehe da, es hat ganz wunderbar geklappt.

Wenn der Hamster längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben soll, ist es natürlich von entscheidender Wichtigkeit, dass er über den gesamten Zeitraum mit Wasser versorgt werden kann. Das können ein Napf oder eine Wasserschale leider nicht alleine gewährleisten. Daher sollte für diesen Zeitraum unbedingt eine Trinkflasche zur Verfügung gestellt werden. Die hat auch den Vorteil, dass sie die ganze Zeit über nicht durch Wühlmaterial unzugänglich gemacht werden kann. Ein Wassernapf hingegen kann durch Erde oder Wühlmaterial bedeckt werden oder gar umkippen. Und wir wollen schließlich alle nicht, dass unsere Lieblinge möglicherweise tagelang an kein frisches Wasser mehr gelangen können, oder?

Das Thema Wasser ist für die kleinen Nager nicht nur in Sachen des Trinkens außerordentlich wichtig. Hamster sind leider nicht wie wir Menschen mit der Funktion des Schwitzens beglückt. Stattdessen befeuchten sie ihr Fell mit Speichel und nutzen die dadurch entstehende Verdunstungskälte um sich abzukühlen. Und was brauchen sie für ausreichend Speichel? Richtig, genug Wasser. Sonst laufen sie Gefahr, zu dehydrieren und so in einen Teufelskreis zu kommen. Und das, während Ihr gerade ein Wochenende nicht anwesend seid. Wo wir gerade auf das Abkühlen zu sprechen kommen: Da gibt es als hilfreiche Unterstützung eine Nagervilla mit einer Granitplatte, die ihr euch mal anschauen könntet.

Wenn ihr also eine Trinkflasche für Euren Wochenendtrip für den Hamster anschaffen wollt, dann denkt bitte auch daran, dass es darüber hinaus sehr sinnvoll ist, dem Hamster auch zusätzlich seinen Napf zu lassen – wenn er an einen solchen gewohnt ist. Es macht dann Sinn, beides zur Verfügung zu stellen: Den gewohnten Napf und zur Sicherheit die Trinkflasche. Da sich Hamster immer gerne erst an etwas Neues gewöhnen möchten, ist es zudem hilfreich, vor der Abreise bereits mit dem Anbringen der Trinkflasche zu beginnen. So hat das Tier genügend Zeit, sich unter Eurer Obhut und Aufsicht noch damit vertraut zu machen.

Damit auch die Näpfe möglichst lange sauber bleiben, ist es von Vorteil, diese auf einer erhöhten Position anzubringen. Dann können sie nicht allzu schnell mit Erde, Wühlmaterial und Kot zugeschüttet werden und eure Lieblinge haben länger Spaß daran. Dies ist insbesondere während einer Abwesenheit am Wochenende ein sinnvolles Unterfangen, das auch wir in dieser Form ausprobiert hatten. Wir haben dabei auf eine Futterbar bzw. Futtertränke von Rodipet zurückgegriffen, da wir sie als klug konzipiert und praxisorientiert erachten. Zwei frische Näpfe und eine Trinkflasche waren auch gleich dabei, also alles, was wir benötigen.

Und es hat alles reibungslos funktioniert bei uns. Die Näpfchen waren bei unserer Rückkehr noch relativ sauber und auch die Trinkflasche wurde von den Hamstern sehr gut angenommen. Wenn ihr also auch vorhabt, für ein Wochenende zu verreisen, dann sei euch gesagt: Kein Problem. Mit ein bisschen Vorbereitung überstehen das eure Hamster ohne Probleme und werden in artgerechter Umgebung auch zwei Tage alleine ihren Spaß haben, bis ihr zum Kuscheln wieder nach Hause kommt.

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