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Das dunkle Reich: Ein Fantasyroman

819 Seiten, ISB-N: 152143249X
verfasst von Darius Dreiblum, unter dem Genre Fantasy
hier kaufen* – Taschenbuch 19,90 €

Dieses Buch wurde mir kostenfrei vom Autor zur Verfügung gestellt.

Vor zwei Wochen durfte ich euch bereits den Titel Der Dämon vom selbigen Autoren vorstellen. Dieser Titel unterscheidet sich deutlich in seiner Länge, wo er doch fast das Fünffache davon umfasst. Umso gespannter war ich natürlich, wie der Autor, Darius Dreiblum, nun die entsprechenden Geschehnisse in Worte verpacken würde. Die Inhaltsangabe fällt diesmal anders aus. Anstatt von vielen Informationen besteht doch noch ein wenig Raum zur Selbstinterpretation. Aber seht selbst:

Beim Kampf um das Überleben seiner Geliebten und das der gesamten Menschheit taucht Devius in eine Welt des Vergessens und der Dunkelheit ein, die von mystischen dunklen Göttinnen beherrscht wird. Eine Parallelwelt zu der unseren. Verborgen hinter dunklen Spiegeln. Dabei muss er gegen seinen niedrigsten Instinkte und gegen eine Übermacht von finsteren Geschöpfen, die Krieger der dunklen Horden, kämpfen. Wird seine Liebe zu Clarissa stark genug sein, um seine Feinde zu besiegen und sie zu befreien? Oder werden sie beide Opfer der finsteren Verlockungen werden und auf ewig in der Dunkelheit aufgehen?

Gleich einmal vorweg: Ich liebe so einen Schreibstil. Ohne Witz. Kein Fantasyroman darf sich an wirklichem Erfolg erfreuen, wenn nicht zumindest ein paar Wortspielereien darin stattfinden. Es ist einfach der Wahnsinn, wie positiv sich die Satzmelodik auf den Inhalt auswirken kann! Mit der richtigen Wortwahl hat man hier nämlich nicht bloß ein wenig Kopfkino, sondern fühlt sich mitten in der Szene aktiv. Ganz, als wäre man der Hauptcharakter selbst. Das ist es, was solch einen Titel ausmacht, wie ich finde.

Ich liebe es und kann es gar nicht oft genug betonen. Bei solchen Büchern lasse ich mir gerne unheimlich viel Zeit. Jedes einzelne Wort muss mir dabei auf der Zunge zergehen. Und obendrein liefert Das Dunkle Reich auch noch Szenen, die nur mit Spannung vollbeladen sind, dass es einem ganz eigensinnigen Erlebnis gleicht. Denn wenn es ein Thriller schafft, mich so zu fesseln, dass mich beinahe schon der Herzinfarkt ereilt, weil mir mein Liebster an die Schulter tippt, dann stimmt einfach alles rundherum.

Über die Handlung selbst will ich gar nicht zu viel verraten, denn dafür sind Inhaltsangaben schließlich da. Ich kann jedenfalls jedem Liebhaber von Spannung bestätigen, dass dieser Titel so einiges birgt. War ich mir bei Der Dämon noch nicht sicher, ob mich der Autor langfristig fesseln könnte, so hätte ich nun am liebsten schon einen sechsten Punkt zu vergeben. Auch das Fantasyelement war hier stärker präsent, als noch im ersten Titel.

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