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mammon – fuer deine suenden wirst du buessen

Ich habe mich riesig gefreut, als mich die nette Frau eines Autors angeschrieben hat, ob ich nicht das neue Buch ihres Mannes Probelesen möchte. Guten Romanen – und vor allem Thrillern – kann ich kaum absagen und schon wurde mir das eBook geschickt und heute darf ich euch davon berichten. Beim näheren Recherchieren über den Autor, nämlich Herrn Matthias Jösch, eröffnete sich mir eine ganz interessante Tatsache: Dieses Buch war sein Erstlingswerk. Noch einmal warf ich verblüfft ein paar Blicke in das durchgelesene eBook und war erstaunt. So ein toller Schreibstil und dann wird man in drei geteilten Handlungssträngen immer wieder aufs Neue gefesselt. Hut ab, ich bin begeistert und werde diesen Autor auf jeden Fall im Auge behalten!

Kommen wir zu meiner üblichen Bewertung, bevor ich tiefer in meine Bewertung eingehe.

   Buchcover Sehr ansprechend – würde ich im Geschäft auf jeden Fall in die Hand nehmen.
    Einleitung Wie vom Titel zu erwarten war durchaus ein wenig religiös aber gut geschrieben; jedoch etwas kurz.
   Wortwahl Zwischen moderner Neuzeit und älterer Mystik. Super Kombination!
   Details Es bleibt sehr sachlich und bei der Handlung, das Umfeld muss man sich oft dazudenken.
    Lesefluss Ziemlich gut, nur oft längere Konversationen ohne dass dabei steht, wer spricht.

Alles in allem hat das Buch doch sehr gut abgeschnitten und ich habe es in meiner Begeisterung sofort ein paar Leuten, die gerne Bücher lesen, weiterempfohlen. Falls ihr am Ende meiner Rezension Interesse habt, das Buch ebenfalls zu lesen, könnt ihr es online erwerben. Zum Beispiel über Amazon (5,99€; Kindle) oder direkt beim Verlag Dotbooks (5,99€).

Besonders schwer getan habe ich mir mit den Stichwörtern für das Bild, das ich in dem Review dazu verwende. Während die Geschichte fesselt und zwischen Ortschaften und Jahreszahlen hin- und herreisst, bleibt das Ganze sehr sachlich und lässt zwar einerseits viel Freiraum zum fantastischen gestalten, andererseits aber ist es sehr schade. Ich erkenne viel Potential in der Schreibweise des Autors und vermisse hier die ausgebaute Umgebung. Stattdessen ist man auf sich allein gestellt und muss ständig bei Konzentration bleiben, um noch klar mitzubekommen, wer denn nun im Dialog dran ist mit Reden. Genug aber zu den Minuspunkten, kommen wir zu den positiven Punkten des Buches!

Die vorkommenden Gegebenheiten aus der früheren Zeit scheinen teils gut recherchiert, teils aber auch etwas kühn erfunden – ich habe es nicht nachgeprüft, war aber total davon überzeugt und der logische rote Faden geht auch von Anfang bis zum Ende durch das Buch. Man kann kaum den Zusammenhang verlieren, ständig wird man daran erinnert, was denn der aktuelle Wissensstand ist und die Charaktere sind auch sehr charmant umschrieben. Trotz vieler Dialoge – oder gerade deshalb – kann man sich die Personen darin wirklich bildlich vorstellen. So schien in meinem Kopf oft eine dunkle Umgebung in gruseliger Stimmung, wo der Charakter Sebastian ein kleiner Witzbold nebenher war, aber genauso auch ernst zu nehmen ist. Das Team Alexander & Sebastian hat mein Herz etwas erobert während ich die Geschichte gelesen habe. Ich werde sie im nächsten Roman, den ich lese, wahrlich vermissen.

So & hier habe ich noch die Buchbeschreibung für euch:

„Bevor sie kamen, um ihn zu richten, vollendete er seine Botschaft: ein Relief aus sechs Worten, von bluttriefenden Fingern mit Kettengliedern in den Stein geritzt.“

Ein markerschütternder Schrei versetzt das Publikum der Berliner Oper in Angst und Schrecken. Mitten im Zuschauerraum wird ein Mann ermordet – und doch fehlt vom Täter jede Spur. Das Opfer: der Vorstandsvorsitzende einer großen Bank. Die Tatwaffe: ein spanischer Dolch aus dem 15. Jahrhundert. Die Polizei beginnt, unter Hochdruck zu ermitteln. Der junge Kriminologe Adrian von Zollern recherchiert die Geschichte der Waffe. So findet er Hinweise auf eine mysteriöse Mordserie und eine weltumspannende Verschwörung, die vor langer Zeit begann und noch immer blutige Opfer fordert – im Namen der Gerechtigkeit …

Ein atemloser Thriller über Schuld, Rache und die ewige Frage: Heiligt der Zweck wirklich jedes Mittel?

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