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3 leckere Soßen für chinesisches Fondue

Halt – Stop! Was ist denn überhaupt ein chinesisches Fondue? Ich bin mir sicher, diese Frage stellen sich nun ein paar von euch, weshalb wir das doch gleich einmal vorab klären, ehe es überhaupt zu den Rezepten für die leckeren Soßen geht. ^-^v

Bild von t-online.de
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Beim chinesischen Fondue geht es ganz anders her, als man es vielleicht von einem anderen kennt, denn hier wird weder Käse geschmolzen, noch irgendeine Schokolade zum Einsatz gebracht. Dass man Fleisch in heißem Wasser gart – ja, das kommt dann schon eher hin.

Meist wird eine Hühnerbrühe verwendet, die dem Fleisch auch ohne vorherige Marinade einen besonderen Geschmack gibt. Obendrein drängt sich diese dem Gemüse nicht zu sehr auf, was es optimal für beides macht. Mehr dazu findet ihr bei T-Online.

Vielleicht kennt ihr so ein Fondue ja – mein Lieblings-Running Sushi in Wien bietet das zum Beispiel an und allgemein hab ich das mittlerweile bei einigen größeren Restaurants entdecken können.

Wer das bei sich zu Hause selbst ausprobieren will, muss sich nicht direkt einen Mongolentopf  (gerne auch chin. Feuertopf genannt) zulegen, wie er auf dem Bild oben ersichtlich ist; zum Einen sind diese sehr selten zu ergattern und zum Anderen dann oftmals eben dadurch sehr teuer. Man kann durchaus die üblichen Gerätschaften wie zu jedem anderen Fondue verwenden; oder wenn man denn einen hat, dann einen koreanischen Tischgriller. Weitere Infos hierzu erhaltet ihr direkt bei Fondue-Kaufen.de!

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Nun, um so ein Fondue richtig genießen zu können, braucht es nicht nur die richtigen Zutaten, sondern auch ein paar feine Details. Wie eben die richtigen Soßen und um die kümmern wir uns nun gemeinsam. emoji02_by_emoji_icon-d6kv97g

Vorbereitet habe ich eine süße, eine etwas schärfere sowie eine leicht säuerliche Soße. Natürlich könnt ihr eine jede davon auch zu anderen asiatischen Gerichten ausprobieren. Sie sind sehr vielfältig und besonders die süß-saure Soße verwende ich unglaublich gerne. Also fangen wir doch auch direkt mit dieser an.

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Ihr kennt das Problem sicher. Da will man Mal was mit einer tollen süß-sauren Soße machen und dann ist eine jede, die man im Laden kaufen kann, ein völlig künstliches Gemisch. Genau dem könnt ihr hiermit vorbeugen; denn mich regt das ebenfalls stark auf.

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Das braucht ihr:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2cm frische Ingwerwurzel (altern. Ingwerpulver)
  • 3 EL Walnussöl (altern. Pflanzenöl)
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Reiswein
  • 2 EL Sojasoße
  • 100ml Hühnerbrühe
  • nach Belieben Tomatenmark
  • nach Belieben 1 Stange Lauch (Porree)

& so geht das:

Ihr schält die Knoblauchzehen und hackt sie. Den Lauch halbiert ihr der Länge nach, wenn denn einer hinzukommt, und dann würfelt ihr ihn bzw. hackt ihn so fein, wie ihr ihn haben mögt. Das Öl wird in einem kleinen Topf erhitzt und unter ständigem Rühren wird der Lauch dann gebraten.

Anschließend – oder auch direkt, wenn ihr den Lauch weglasst – kommen dann Zucker, Reisessig, Sojasoße, Reiswein und evt. das Tomatenmark, wenn ihr welches beifügen möcht, hinzu. Wenn es ein wenig geköchelt hat, rührt ihr es glatt und fertig ist die Soße.

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Eine Pfefferminzsoße brennt zwar richtig heftig auf der Zunge, aber man kann den Pfeffer auch schön dosieren. Dann wird es nur halb so schlimm. Diese Soße eignet sich auch gut als Dip! Da ihr sie nicht kochen müsst, könnt ihr die für bis zu 2 Tage in eurem Kühlschrank aufbewahren.

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Das braucht ihr:

  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 2 EL Milch oder Schlagobers (Sahne)
  • 1 TL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Pfeffer – so viel ihr mögt
  • 1 Bund Pfefferminz

& so geht das:

Die Creme Fraiche verrührt ihr in einer Schüssel mit der Milch und dem Limettensaft. Danach kommen Zucker, Salz und Pfeffer dazu.

Die Pfefferminze gehört anschließend gewaschen, trockengeschüttelt und dann könnt ihr die Blätter abzupfen. Diese hackt ihr nun ganz fein und rührt sie anschließend unter die Soße.

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Diese Soße ist wirklich süß, weshalb sie eher nicht so zu Rindfleisch, dafür aber umso besser zu Huhn und Pute schmeckt. Sie zuzubereiten macht mir jedes Mal eine Menge Spaß, da ich sehr gerne mit frischen Orangen koche – wie geht es euch denn mit solchen Früchten? Mögt ihr das oder oher nicht so? Der Zitrusgeruch bleibt ja eine ganz schöne Zeit lang auf den Fingerspitzen – oh, wie ich das liebe!

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Das braucht ihr:

  • 1 Becher aturjoghurt
  • 3 EL Schlagobers (Sahne)
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Orangensaft
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Orange

& so geht das:

Ihr verrührt den Joghurt mit dem Schlagobers, danach kommen der Zucker sowie die Zitrussäfte dazu. Die Orange schält ihr und dann schneidet ihr sie in kleine Stückchen; so klein, wie ihr es haben mögt. Anschließend fügt ihr das zur Soße hinzu. Auch diese muss nicht erwärmt werden, sollte aber direkt aufgebraucht werden, da sie frisch am besten schmeckt.

So, das war es mit meinen kleinen Rezepten für euer chinesisches Fondue. Ich wünsche euch einen guten Appetit damit!

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