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12 Eigenheiten von Katzen, die ihr noch nicht kanntet

Eigensinnig, anmutig und die perfekte Gesellschaft für schlechte (und gute!) Tagen: Katzen.

Im alten Ägypten verehrte sie man als Gottheiten; im Mittelalter waren sie das Werkzeug des Teufels und wurden mit Hexen verbrannt – heute sind sie das Lieblingshaustier vieler Menschen.

Zeit für 12 spannende Facts über die Samtpfoten und ihre Eigenheiten!

 

1. Purr, Purr!

Gibt es etwas Schöneres als das wohlige Schnurren einer Katze?

Sie schnurren rund 1.500 Mal in der Minute. Das sind auf ein Katzenleben bezogen fast 11.000 Stunden.

 

“Könnte man Katzenschnurren in einer Kapsel unterbringen, wäre es das wirksamste Antidepressiva der Welt.”

Alexis F. Hope

 

2. Füttere mich!

Eine ausgewachsene Katze miaut fast ausschließlich zur Kommunikation mit uns Menschen – und wenn sie etwas will, weiß sie durchaus manipulative Mittel einzusetzen: Ihr mit 300 bis 600 MHz hochfrequentiertes Miauen ähnelt dem Schreien eines Babys und somit an einen Futter-Notfall. Und wir – springen sofort darauf an.

 

3. Hilfe, eine Katze!

Die Angst vor Katzen nennt sich Ailurophobie und ist vor allem unter Männern verbreitet.

Julius Cäsar litt angeblich darunter.

 

4. Katzen sind Schlafmützen

… und schlafen rund 16 Stunden am Tag – mehr als zwei Drittel ihrer Lebenszeit.

Ein Glück haben Katzen sowieso neun Leben. 🙂

 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Katzen im Schlaf menschenähnliche Hirnmuster besitzen und dadurch sogar träumen können. Wenn ihr eine schlafende Katze beobachtet, ist euch vielleicht schon aufgefallen, dass sie häufig im Schlaf zuckt – das können Anzeichen für lebhafte Träume sein.

 

 

5. Kopf hoch!

Katzen klettern genauso runter wie hoch – mit dem Kopf nach oben. Grund dafür sind ihre Krallen, die sich nicht drehen lassen. Deshalb sieht man sie auch nie kopfüber „bergab“ klettern.

Beobachtet das mal, wenn eure Katze auf einen Baum kraxelt!

 

6. Vierecks-Beziehung

Diesen Klassiker an Katzen Eigenheiten kennt ihr vielleicht schon: Samtpfoten werden magisch von rechteckigen Dingen angezogen; besonders von Schachteln.

Als Kind habe ich mir immer einen Spaß daraus gemacht, leere Kartons aufzustellen und darauf zu warten, dass sich unsere Katzen darin verteilen. Meist saß dann in jeder Schachtel eine – oder alle aufeinander… 🙂

 

7. Erfolgreiche Jäger

Katzen, bzw. ihre prähistorischen Vorfahren, existieren seit rund 9 Mio. Jahren.

Angeblich sind sie für das Aussterben einiger Tierarten verantwortlich. Welche, wissen wir heute jedoch nicht.

Die erste Hauskatze wurde übrigens vor 9.500 Jahren in Ägypten gehalten – das beweist ein Grabfund.

 

8. Ertappt!

Katzenurin enthält Phosphat und leuchtet dadurch unter UV- oder Schwarzlicht-Einstrahlung. Wenn also das nächste Mal ein verdächtiger Fleck auf dem Teppich auftaucht, könnt ihr herausfinden, wer der Schuldige war…

 

 

9. Pfoten-Facts

Wie auch wir Menschen Links- oder Rechtshänder sind, haben Katzen ebenfalls eine bevorzugte Pfote, z.B. beim Jagen oder Spielen. Welche Pfote benutzt wird, richtet sich nach dem Geschlecht: Kater setzen die linke Vorderpfote zuerst ein, Katzen die rechte.

Die Pfoten einer Katze besitzen noch eine weitere Eigenheit: Sie helfen beim Schwitzen!

Katzen können Schweiß nicht über ihr Fell abbauen und sondern ihn deshalb über ihre Pfoten ab.

 

10. Der Klügere ist unsozial?

Katzen haben – im Gegensatz zu Hunden – einen limitierten Sinn für soziale Beziehungen. Dafür sind sie ihren bellenden Freunden weit voraus, wenn es darum geht, logische oder komplexe Aufgaben zu erfassen.

Vorausgesetzt, sie haben gerade Lust dazu.

 

 

11. Lucky Cat

Wo schwarze Katzen im Westen als Unglücksbringer und Unheilsboten gelten, sind sie in Japan ganz besonders gern gesehen.

Im Buddhismus heißt es, dass sich spirituelle Seelen vorzugsweise in Katzenkörpern niederlassen.

 

12. Eine ganze INSEL voller Katzen?

Wen wundert es, dass es in Japan sogar ganze Katzen-Inseln gibt?

Auf Aoshima in der Präfektur Miyazaki leben nur ein paar Rentner – und auf jeden kommen sechs Katzen. Das zieht immer mehr Touristen an und so leben die Tiere mittlerweile in Saus und Braus.

Die Insel Tashirojima wurde nur von Katzen besiedelt, weil Mäusejäger benötigt wurden. Einst war die Insel ein florierender Seiden-Produzent, doch mit der Industrialisierung verschwanden die Fabriken wie auch die meisten Menschen aufs Festland. Wie auf Aoshima blieben nur ein paar alte zurück – plus zahllose Katzen.

Hunde sind auf Tashirojima übrigens verboten.

Also ich würde diese beiden Inseln ja sofort besuchen – wie steht es mit euch?

Habt ihr noch weitere Eigenheiten über die Fellnasen auf Lager?

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