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vorablesen Laura Brodie “Stimmen in der Nacht”

Ein sehr modern gehaltener Roman, der es gleich zu Beginn versteht mit seiner Dramatik nicht zu sparen. Als der erste Abschnitt zu Ende war musste ich wahrhaftig kurz einmal schlucken und inne halten. Vorher konnte ich einfach nicht weiterlesen. Dass sich auf einer einzigen Seite so viel erdrückende Beklemmung ansammeln kann, passiert mir selten. Aber so grausig man es auch findet, so sehr man auch Angst davor hat, was da kommen könnte – man kann nicht aufhören zu lesen. Ausgerechnet der letzte Satz stimmt einen dann nachdenklich und macht Hunger auf mehr.

Maggie hatte nie jemandem die ganze Wahrheit erzählt.

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