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Tierwelt

11 Dinge, die ihr sofort für den Tierschutz tun könnt

Es gibt mehr Wege, als man denkt, wenn man etwas für den Tierschutz tun will. An erster Stelle steht natürlich das bewusste Einkaufen. Machen wir‘s aber ganz kurz und knapp – hier kommen elf Dinge, die ihr sofort umsetzen könnt, um Tieren zu helfen.

1. Bewusst einkaufen

Alleine bei Nahrungsmitteln kann man darauf achten, dass man Produkte kauft, bei denen keine Tiere gequält wurden.

Beginnen wir bei dem banalsten aller Beispiele: Eier. Was ist der Unterschied zwischen Bodenhaltung, Käfighaltung und Freilandhaltung?

  • Käfighaltung ist die sadistischste Art von allen. Diese ist aber bereits in Österreich sowie den meisten EU – Ländern verboten. Hier werden die Hühner (eines oder mehrere, kommt immer darauf an) in einem Käfig eingesperrt.
  • Bodenhaltung bedeutet, dass die Tiere in einem Stall gehalten werden. Bei beiden Haltungsweisen erblicken die Tiere niemals in ihrem Leben das Tageslicht.
  • Freilandhaltung ist die artgerechteste Art von allen dreien. Hier dürfen die Tiere je nach Belieben draußen auf einer großen, für die Tiere geeigneten, Wiese herumlaufen und die Tiere werden im Allgemeinen besser behandelt.

Kauft man dies als Bioprodukt kann man davon ausgehen, dass den Tieren nie in ihrem Leben Antibiotikum oder Steroide grundlos durch das Futter verabreicht wurde. Sie werden weder gestopft, noch gemästet – es wird versucht, ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

Milchprodukte werden zusätzlichen strengen Kontrollen unterzogen, bevor sie als ein Bioprodukt gepriesen werden. Die Besonderheiten hierbei sind, dass die Milch zumeist von heimischen Rassen kommt, dass die Tiere regelmäßigen Weidegang bzw. Auslauf erhalten haben, die Kälber Muttermilch erhalten haben und keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Dünger verwendet wurden, sowie die Tatsache, dass gentechnisch veränderte Futtermittel, Wachstums- und Leistungsförderer hierbei verboten sind.

2. Infos verbreiten

Viele Personen kaufen unbewusst Dinge, für die Tiere misshandelt und gequält wurden. Dadurch werden die Tierquälereien indirekt unterstützt, ohne es zu wissen. Informiert euch, gebt Informationen weiter!

3. Petitionen

Das Internet ermöglicht es, dass man sich an Unterschriftenlisten beteiligt und sich namentlich einträgt. Oft stehen diese im Zusammenhang mit informativen Newslettern, durch die dann über Neuerungen informiert wird, was euch beispielsweise beim bewussten Einkaufen helfen kann.

4. Ehrenamtliche Arbeiten

Wer genug Zeit und Ausdauer hat, kann ehrenamtlich in Tierheimen oder bei Tierschutzorganisationen mitarbeiten.

5. Sachspenden

Habt ihr eurem Haustier etwas gekauft, das er nicht anrührt oder es abstößt? Ein Hundekörbchen vielleicht, oder ein Spielzeug? Habt ihr Futter zu Hause, das dem Tier nicht schmeckt oder vielleicht auch Allergien bei diesem einen Tier hervor ruft und ihr deshalb keine Verwendung mehr dafür habt? Bringt die Sachen zum nächsten Tierheim, die können es bestimmt gut gebrauchen!

6. Patenschaften

Wer keinen Platz für ein Haustier hat, aber etwas zum Wohl der Tiere beisteuern möchte, kann in einem Zoo oder auch bei Tierschutzvereinen eine Patenschaft aufnehmen. Es werden auch Teilpatenschaften angeboten, die es ermöglichen, einem hilfsbedürftigen Tier zu helfen, wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung hat!

7. Proteste/Demonstrationen

Immer wieder wird zu Protesten aufgerufen – ganz spontan fällt mir da ein Protest gegen das Geschäft “Kleider Bauer” ein, dem einzigen Modegeschäft in Österreich, das noch echten Pelz verkauft. Jährlich finden hier hunderte von Protesten gegen diese Modekette statt.

8. Verweigerung

Ähnlich wie der Protest ist die Verweigerung. Man kauft einfach nicht in einem Laden ein, der Produkte anbietet, für die Tiere leiden mussten.

9. Spenden

Man kann einem Verein beitreten und monatlich oder je nachdem dann einen gewissen Spendenbetrag beisteuern, mit dem ein gewisses Ziel angesteuert wird.

10. Informationsstände

Oft gibt es auf den Straßen Aktionen von verschiedenen Vereinen, bei denen Flyer und Ähnliches verteilt werden. Ich spreche hier nicht von den üblichen Keilern, die auf menschenvollen Innenstadtwegen lauern! Hier meine ich richtige Informationsstände.

Ihr müsst euch nicht gleich dort anmelden, lasst euch die Flyer mitgeben und stellt eventuell Fragen, die euch wichtig sind – beitreten könnt ihr auch zu Hause über das Internet! Beachtet bei einem Beitritt in einem Verein stets, was ihr mit euren Spenden bezwecken wollt!

Jeder Verein hat andere Ideale und Hauptziele, die er erreichen möchte! Erkundigt euch besser einmal zu oft, als einmal zu wenig!

11. Last, but not least

Seid nett zu Tieren, die euch im Alltag begegnen! 🙂

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